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Gender-Pay-Gap, Trends & Challenges im Freelancing › PAGE online


»Freelancer wünschen sich vor allem schnellere Entscheidungen und klare Projektanforderungen. Zu lange Abstimmungsprozesse und rechtliche Unsicherheiten bremsen viele Projekte bereits im Vorfeld.« Wir werfen einen Blick auf neueste Auswertungen einer Freelancer:innen-Befragung.

Gender-Pay-Gap, Trends & Challenges im Freelancing › PAGE online

Obwohl Freelancer:innen meist mit ihrer Arbeit zufrieden sind, gibt es eine starke Tendenz hin zu Unsicherheit und Unzufriedenheit hinsichtlich der finanziellen Lage.

Inflation, steigender Kostendruck und unplanbare Auftragslagen spielen wichtige Rollen. Es gibt aber auch positiv wahrgenommene Herausforderungen. Zudem gleicht sich der Gender-Pay-Gap weiter an.

Gender-Pay-Gap adé?!

Der Gap wird geringer. Das zeigt die Freelancer-Studie 2026 von freelance.de. In der Befragung sind dreiviertel der Freelancer:innen männlich und vor allem in den MINT-Bereichen tätig, also hauptsächlich IT. Die Aufteilung: 77 % männlich und 23 % weiblich. Laut Studie zeigt der Gap über alle Bereiche hinweg eine Differenz von rund 6,2 %.

»Während männliche Freelancer 2026 im Schnitt 103,06 Euro pro Stunde verdienen, liegt der durchschnittliche Stundensatz bei Frauen bei 96,69 Euro.«

Bedenken muss man an dieser Stelle, dass viele der Befragten im IT-Bereich tätig sind. Als Gestalter:in fällt der Stundenlohn in der Regel geringer aus.

Es gibt aber auch ein weiteres Ergebnis aus der Studie, das aufhören lässt. Denn in den Kategorien IT, Coaching und Kunst & Kultur verdienen Frauen mittlerweile sogar mehr als die männlichen Kollegen. Hier eine Gegenüberstellung aus der Befragung:

  • IT: 101,98 Euro (alle) // 103,82 Euro (w) //  101,74 Euro (m)
  • Coaching: 116,60 Euro (alle) // 118,48 Euro (w) //  115,18 Euro (m)
  • Kunst & Kultur: 76,89 Euro (alle) //  81,68 Euro (w) // 68,84 Euro (m)

Schaut man sich nur die Gruppe der Freelancer:innen an, die hauptberuflich Freie sind, ist der oben genannte Gap mit -3,2 % nochmal geringer. Bei den nebenberuflichen sind es dann wieder -20 %. Warum dieser große Unterschied zustande kommt, lässt sich an dieser Stelle nicht genau herauslesen.

Zwecks der Stundensatzanpassungen in 2025 ergab die Befragung, dass 26 % der weiblichen Freelancerinnen den Stundensatz erhöht haben, 24 % sind es bei den Männern. Den Stundensatz reduziert haben 17 % der Männer und nur 14 % Frauen.

Insgesamt sind Freelancer:innen mit ihrer finanziellen Situation immer weniger zufrieden. Das trifft sogar mehr auf die nebenbei Freien zu. Die Tendenz der Zufriedenheit mit den Finanzen ist über die letzten Jahre bei allen stetig gesunken – von 70 % sind zufrieden (2023) bis nur noch 45 % sind zufrieden in 2026.

Trends & Challenges

Ein Blick auf die Auswertungen, die die allgemeine Projektlage betreffen, ist ebenso getrübt. Denn fast 70 % aller Befragten gaben an, dass sie für dieses Jahr eine schwierige Auftragslage erwarten. Nach Jahren des Wachstums bis 2022 sind die Prognosen nun seit einigen Jahren hauptsächlich als schwer bezeichnet worden.

Die Angaben spiegeln wider, was Freelancer:innen als ihre größten Herausforderungen sehen: Projektakquise und die unregelmäßige Auftragslage. Preisdruck folgt danach. Aber auch Steuerabgaben sowie rechtliche Unsicherheiten zählen dazu.

Zu weiteren Hindernissen, die eine Zusammenarbeit behindern können, zählt das Ghosting, also fehlendes Feedback auf einer Seite, hier seitens der Personaldienstleister. Über Business Ghosting in der Kreativbranche hatten wir berichtet.

Außerdem stehen intransparente Projektanfragen und lange Entscheidungsprozesse manchmal im Weg. Robin Gollbach, CEO freelance.de, kommentiert:

»Freelancer wünschen sich vor allem schnellere Entscheidungen und klare Projektanforderungen. Zu lange Abstimmungsprozesse und rechtliche Unsicherheiten bremsen viele Projekte bereits im Vorfeld.«

Eine andere Challenge, die in der Mehrheit jedoch als Chance betrachtet wird, ist Künstliche Intelligenz!

39 % sehen KI und Automatisierungen als »eher positiven Einfluss«. 8 % betrachten diesen Punkt sogar als »sehr positiv«.



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Was für ein Spot! Thimotée Chalamet macht für adidas Tempo! › PAGE online


Dieser Spot müsste der Anfang einer ganzen »Backyards Legends«-Serie sein: Epische fünf Minuten lang, mit Timothée Chalamet, Bad Bunny, mit Lionel Messi und reichlich Hinterhofcharme läutet adidas die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 ein. Und das ist groß!

Was für ein Spot! Thimotée Chalamet macht für adidas Tempo! › PAGE online

Könnte sein, dass dieser Spot cooler ist als die gesamte FIFA-Weltmeisterschaft 2026, die am 11. Juni beginnt. Zumindest cooler als der Teil, der in den USA ausgetragen wird und wo die Begeisterung bisher verhalten ist, Fußball-Touristen ausbleiben, die Hotelbranche stöhnt.

Was Fußball ist, was für eine Kraft und was für einen Charme er hat, welche Spannung er auslöst und vor allem auch, was für einen unendlichen Spaß er machen kann, das zeigt der neue adidas-Spot »Backyard Legends« zur WM.

Damit punktet adidas nach dem Triumph seiner neuen Laufschuhe Adizero Adios Pro Evo 3 beim Londoner Marathon, erneut.

Und zeigt einmal mehr, warum es so bitter ist, dass der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach nach über 70 Jahren von der Deutschen Nationalmannschaft 2027 gegen Nike als Ausstatter ausgetauscht wird. Hunderte Millionen Dollar sollen bei dem Deal in die Kassen des DFB fließen.

Vibrierend – und voller Stars

Mit diesem epischen Fünfminüter, mit Streetstyle und mit Patina führt der Spot auf ein New Yorker Fußballfeld, abgeranzt und voller Graffitis, mit einer Tante, die den teuren Ball bewacht und mit jeder Menge vibrierender Spannung in die Luft.

Als Sport-Scout am Rande des Nervenzusammenbruchs führt der werbe erfahrene Timothée Chalamet seine drei Spieler:innen aufs Feld, die als Hinterhof-Legenden quasi unbesiegt sind.

Bad Bunny, herrlich selbstironisch mit Wassermelonen-Sticks in der Hand, thront gemeinsam mit Lionel Messi über dem Geschehen, um die Talente zu begutachten.

Schließlich sollen schon David Beckham, Alessandro Del Piero und sogar Zinedine Zidane an den drei jungen Fußballer:innen gescheitert sein. 1995, wie es heißt – und dazu sind sie mit modernster CGI verjüngt zu sehen. Und David Beckham sogar noch mit seinem Irokesen Harrschnitt.

Doch der gesamte Spot wimmelt nur so vor Sportstars: Neben Lamine Yamal, Jude Bellingham und Trinity Rodman, Florian Wirtz, Ousmane Dembélé, Raphinha und Pedri, sind Florian Wirtz und Santiago Giménez zu sehen.

Blick zurück

Der Charme des Spots, die schöne Ironie und der liebevolle Blick auf die Nineties sind genauso hoch wie das Staraufgebot, erinnern an das kultige Videospiel »FIFA Street« und sind eine große Freude.

Entwickelt hat ihn Lola USA, die neu gegründete Omnicom-Agentur, die aus dem Zusammenschluss von adam&eveDDB New York und 180 US entstanden ist.

Den Film inszenierte der preisgekrönte australische Regisseur Mark Molloy, produziert wurde »Backyard Legends« von Smuggler.

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Futuristische Werbung mit Sci-Fi-Charakter › PAGE online


In Hamburg stieg am Dienstagabend ein 3D-Hologramm in die Luft. Diese Installation zeigte, wie DOOH-Kampagnen der Zukunft aussehen könnten. Die Technologien für 3D-Werbescreens gibt es jedenfalls schon.

Futuristische Werbung mit Sci-Fi-Charakter › PAGE onlineBild: Kyrillos Mikhail

Wer am Dienstagabend in St. Pauli in Hamburg ein fliegendes Hologramm gesehen hat, staunte sicherlich nicht schlecht. Und nein, es war kein Trick der eigenen Vorstellungskraft. Es war eine Installation eines fliegenden 3D-Werbescreens, die einen direkt an Hologramme aus Star Wars denken lassen.

Verantwortlich dafür war das in Düsseldorf gegründete 3D-Unternehmen met[ads]. Spezialisiert auf neue Technologien für digitale Außenwerbeflächen, erproben die Mitarbeiter:innen die bisherigen Grenzen von Digital Out-of-Home-Formaten – nach dem Motto »No more boring ads«.

Wenn hinter der »Ritze« ein Hologramm aufsteigt

Langweilig war die Installation jedenfalls nicht, sie gab einen Vorgeschmack auf zukünftige Formate, die man so noch nicht gesehen hat.

Die Aktion startete am Dienstagabend um 22:00 Uhr hinter der altbekannten St. Pauli Kneipe »Zur Ritze«. Die Initiator:innen mussten das Vorhaben allerdings sogar mit dem Hamburger Flughafen abklären. Vermutlich, weil eine Laser- und Lichtshow die Installation begleitete.

Der fliegende 3D-Screen inklusive Hologramm schwebte in circa 100 Metern Höhe, gezogen von einer Drohne. Dass hier die visuell-räumliche Wirkung auf die Betrachter:innen eine ganz andere ist als bei einem normalen Plakat, dürfte selbstredend sein. Man kann es sich eher ähnlich wie bei einer immersiven Kunstausstellung vorstellen, in der man in einen Raum eintaucht. Nur, dass man hier alles von unten betrachtet.

Eigene Test-Produktion mit Sci-Fi-Charakter

Diese Aktion war zunächst ein Testlauf, der die Technologie erproben sollte, denn ein Vorhaben wie dieses war Premiere. Somit sahen Zuschauer:innen keine reale Kampagne, sondern eine eigene Produktion.

Zuerst sah man eine Art Schein, fast wie ein Geist aussehend, vor einer Hauswand, aus dem sich dann eine Roboterhand erstreckte. Zudem schwebte ein Mensch als Hologramm durch die Luft – und hier gab es einen wirklichen Star Wars-Moment. Das Hologramm fiel dann in eine Art Tor, das sich drehte. Im weiteren Verlauf fiel das Hologramm durch eine Wolke nach unten. Auch einen Schriftzug gab es zu sehen, und zwar mit dem Motto des 3D-Unternehmens.

Beeindruckend war aber auch, wie die Drohne selbst über den Dächern schwebte und dabei hell erleuchtet war, damit die Initiator:innen sie sehen und steuern konnten. Kein Wunder, dass das Ganze mit dem Hamburger Flughafen besprochen werden musste.

Wie sich zukünftig DOOH-Kampagnen in urbanen Räumen entwickeln werden, wird sich zeigen, denn sicher ist solch eine Installation eine kostspielige Sache. Es gibt im Gegenzug aber in jedem Fall reichlich Aufmerksamkeit.

Mehr Eindrücke: 

3D-Installation mit Hologramm in Hamburg
“Menschliches” Hologramm
3D-Installation mit Hologramm in Hamburg
Auftauchende Hand
3D-Installation mit Hologramm in Hamburg
Aufsteigende Drohne

 

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Design Camp by BECC x PAGE auf der mcbw: Keine Angst vor Wandel! › PAGE online


Mutige Ideen, menschlicher Austausch – und ganz viel Optimismus: Beim BECC-Event »Play Bold. Act Smart. Lead Change.« im Rahmen der mcbw zeigte sich, dass kreatives Denken gerade im KI-Zeitalter lebendiger ist denn je.

Design Camp by BECC x PAGE auf der mcbw: Keine Angst vor Wandel! › PAGE onlineBild: Carina Pilz und BECC Agency & ISARWINKELAls Emily Brummer, Texterin und Markenstrategin bei Kookaburra Copy und Teilnehmerin des Design Camps von PAGE und BECC, den Claim der Gewinnerkampagne ihres Teams auf der Bühne präsentierte, klirrte und polterte es jedes Mal, wenn sie ihn aussprach, im Hintergrund. Etwas krachte zu Boden, etwas fiel um – Emily nahm es mit Humor. Ein Zufall, der zeigt, was diese Kampagne ausmacht: Sie ist kein leises Statement, sondern verschafft sich Gehör und Aufmerksamkeit. Sie weckt auf. Und sorgt am Ende für Optimismus und Mut. Etwas, das wir dringend brauchen – in Zeiten, in denen viele Designer:innen und Kreative unsicher sind, welche Rolle sie im Umgang mit KI künftig spielen und wer im Spannungsfeld von Mensch und Maschine eigentlich die Fäden in der Hand behält.

Und dieser Optimismus zog sich wie ein roter Faden durch den Abend im Münchner Isarwinkel, wo Anfang Mai im Rahmen der Munich Creative Business Week (mcbw) 20 Jahre BECC Agency gefeiert wurde. Highlight war das Live-Voting der Geburtstagskampagne für 40 Jahre PAGE, die 22 Kreative in vier diversen Teams einige Wochen zuvor an nur einem Tag erarbeitet hatten.

Los ging es mit spannenden Impulsen des BECC-Teams mit ganz unterschiedlichen Perspektiven auf Kreativität, Verantwortung und Wandel. Sie machten nicht nur Hoffnung, sondern richtig Lust auf die Zukunft! »KI kann alles, aber will nichts«, sagte BECC-Geschäftsführer Metin Seyrek. Co-Geschäftsführer Leif Geuder ergänzte: »KI macht uns alle zu Produzenten. Aber niemanden zum Autor.« Denn die Urheber bleiben wir, die Menschen und die Branche mit ihrer Haltung und all ihren kreativen Ideen.

PAGE als Begleiterin durch unsichere Zeiten

Für mich als Chefredakteur von PAGE ist das ein klarer Auftrag: Gerade in einer Zeit, in der KI vieles schneller und effizienter macht, wird umso sichtbarer, worauf es in der Kreativbranche wirklich ankommt – nämlich den Austausch untereinander und echte Ideen, die für Gänsehaut sorgen. PAGE begleitet diese Entwicklung nicht nur, sondern bietet den Raum, in dem Kreative gemeinsam Zukunft gestalten. Wir möchten ihren Stimmen Gehör verschaffen und der Branche auch in unsicheren Zeiten Orientierung geben.

Vielleicht war ich deshalb bei meinem Intro für die Teilnehmer:innen unseres Design Camps nervöser als vor manchem Auftritt auf der großen Bühne. Weil es nicht nur um eine Geburtstagskampagne ging, sondern um die Frage, was bleibt, wenn sich Werkzeuge radikal verändern. Genau dafür steht PAGE seit 40 Jahren.

Gewinnerkampagne ab Juli auf allen Kanälen

Und dann wurde gevotet! In diesem Moment war ich wahrscheinlich aufgeregter als die Teilnehmenden alle zusammen. Und ich bin wirklich froh, dass ich diese Entscheidung nicht alleine treffen musste! Alle vier Kampagnen, die in unserem Design Camp entstanden sind, stellen wir in Ausgabe 03/26 Ende September ausführlich vor. Die Gewinnerkampagne wird ab Juli auf all unseren Kanälen zu sehen sein, laut und mutig.

So viel sei vorab verraten: Design ist lebendiger denn je – auch und gerade in Zeiten von KI! Design Camp-Teilnehmerin Anna-Maria Muro Pita von häppy brachte es auf den Punkt: »Die stärksten Ideen entstehen im Miteinander. Im Austausch, in Reibung und durch unterschiedliche Perspektiven. KI kann helfen, gute Ideen weiterzudenken und auszuarbeiten. Aber sie ersetzt nicht das gemeinsame Denken, Fühlen und Hinterfragen.«

Bei der Präsentation der Kampagne ihres Teams sagte Teilnehmerin Janine Kerscher: »Wir haben keine Angst vor Wandel. Wir gestalten ihn aktiv mit.« Gemeinsam. Und vor allem mit ganz viel Mut und Optimismus. Denn schließlich, so Teilnehmerin und Illustratorin Ari Liloan: »Bei all dem industriellen Wandel dürfen wir nicht vergessen, dass die Branche auch noch andere Themen hat.«

Mann steht auf einer Bühne und spricht in ein Mikrofon, während er in der anderen Hand Notizen hält. Hinter ihm ist eine große Leinwand mit der Aufschrift „BECC x PAGE“ sowie dem Titel „Co-Creation Birthday Campaign“ zu sehen. Er trägt ein schwarzes T-Shirt mit „40 PAGE“-Logo. Im Vordergrund sind unscharf sitzende Zuhörer zu erkennen, links steht eine große Zimmerpflanze, die dem Event-Setting eine lockere Atmosphäre verleiht.Bild: Carina Pilz und BECC Agency & ISARWINKEL

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