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„Pringheels“: Mit diesem skurrilen Produkt will Pringles seine neuen Dosen hypen


Die „Pringheels“ sollen Pringles zum Gesprächsstoff machen.

Pringles rollt in die Zukunft: Um Hype für ihre größeren Dosen zu generieren launcht die Chipsmarke gemeinsam mit Agentur Circus Ramezani die „Pringheels“: eine limitierte Kollektion an die Schuhe anschnallbarer Rollen.

Mit dem Launch will Pringles feiern, dass ihre Chipsdosen ab jetzt dauerhaft größer sind. Dafür launchen sie eine limitierte Kollektion von „Pringheels“: Absätze mit integrierten Rollen, die an die Schuhe geschnallt werden können. Sie machen den Träger oder die Trägerin nicht nur (genau wie die Pringles-Dosen) größer, sondern machen es auch möglich, sich rollend fortzubewegen. Damit erinnern die „Pringheels“ ein wenig an Heelys: Sneaker mit integrierten Rollen, die besonders in den 2000er Jahren bei Kindern und Jugendlichen im Trend waren.

Die anschnallbaren Rollen wirken zunächst wie ein ziemlich absurdes Produkt, dass mit einer Chipsmarke wie Pringles nichts zu tun hat. Doch genau das ist das Ziel: Der außergewöhnliche Launch soll Aufmerksamkeit generieren, vor allem auch in der sozialen Medien. Die limitierte Stückzahl soll Begehrlichkeit und „FOMO“ (Fear of Missing out) auslösen. Die Aktion richtet sich vorrangig an die Gen Z, die sich verstärkt auf Social Media über Produkte informiert. „Produkte konkurrieren heute nicht mehr nur im Regal, sondern vor allem in Feeds“, erklärt Reza Ramezani, Gründer und Creative Chairman der zuständigen Agentur Circus Ramezani. „Deshalb wollten wir aus einer größeren Dose keine klassische Kampagne machen, sondern einen kulturellen Drop.“

Mit der Logik, durch einen Produkt-Launch aus dem Fashion-Bereich Hype für die eigene Marke zu erzeugen, erinnert der Launch an die Sneaker-Kooperationen, die vor einigen Jahren bei Marken beliebt waren: Bekannte Marken wie Haribo, Lego oder Pepsi taten sich mit Sneaker-Brands wie Puma oder Adidas zusammen, um gemeinsame Kollektionen herauszubringen. Besonders ikonisch war die Kooperation von Adidas und der BVG, deren Sneaker sogar als Jahreskarte für den Berliner Nahverkehr dienten.

Adidas-Sneaker als Jahreskarte

Der geniale Marketing-Coup von Jung von Matt und der BVG

Mit dem Hornbach-Hammer schrieb Heimat 2013 Werbegeschichte. Ähnliches hat jetzt die BVG vor – und launcht gemeinsam mit Adidas und Jung von Matt einen Schuh im Design der BVG-Sitzbezüge. Der Clou: Die Sneaker haben Gültigkeit als Jahreskarte im Berliner Nahverkehr.

Der offizielle Launch der „Pringheels“ findet auf dem Creator Day am 16. Mai in Düsseldorf statt. Creator und Organisator des Influencer Events Lewin Ray wird die Heels selbst tragen und vorstellen. Zusätzlich werden die Heels durch einen von Markenfilm produzierten Spot beworben, der im Design ähnlich exzentrisch ist wie das Produkt selbst. Außerdem wird die Aktivierung durch Creator-Posts und UGC auf Social Media verlängert.

Neben Leadagentur Circus Ramezani waren als Kreativteam Lennart Schmidt, Gabriel Abrucio und Isaque Seneda an der Aktivierung beteiligt. Regie für den Spot führte Pauline Zankel, die Fotos stammen von Ralph Baiker.



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KI, Creator & Automation: Diese neuen Werbelösungen sollen TikTok künftig prägen


Neue Ad-Lösungen, KI-generierte Kreativität und automatisierte Kampagnen: TikTok zeigt auf der TikTok World ’26, wie sich Discoverability, Community und Commerce künftig verbinden lassen.

TikTok positioniert sich zunehmend als Plattform, auf der Aufmerksamkeit nicht nur entsteht, sondern direkt in messbares Wachstum übersetzt werde

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KI-gestützte Produktionswege: Warum Schnellladen für BMW zum Western-Showdown wird


Die Zeit läuft: Wird es dem Fremden gelingen, seinen BMW iX3 zu laden, bevor der Sand durch ist?

Ein Western-Duell erzählt bei BMW vom Schnellladen. Doch der eigentliche Akzent liegt woanders: Der Film ist Teil einer vierteiligen Reihe, die konsequent neue, KI-gestützte Produktionswege testet.

Ein Skorpion kriecht zwischen Holzbohlen, Tumbleweed weht über die sandige Straße, der schwarz gekleidete Cowboy auf der Veranda blickt ske

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Grounding Page: Bedeutung für SEO & KI + Aufbau


Grounding Pages gewinnen im Zuge von KI-gestützter Suche zunehmend an Wichtigkeit. Sie dienen dazu, Unternehmen, Marken oder Personen eindeutig und strukturiert darzustellen und das nicht nur für Nutzer*innen, sondern vor allem für Suchmaschinen und KI-Systeme. Doch was genau steckt dahinter, wie sieht der ideale Aufbau aus und lohnt sich eine Grounding Page aktuell überhaupt? Mein Blogbeitrag liefert Dir eine Einordnung.

Visualisierung einer Grounding Page zur Verbesserung der Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen.Grounding Page: Bedeutung für SEO & KI + Aufbau

Grounding Pages schaffen eine klare inhaltliche Basis, die es LLMs und Suchmaschinen erleichtert, Informationen korrekt einzuordnen und auszugeben.

Was ist eine Grounding Page?

Eine Grounding Page ist eine Seite, welche alle wesentlichen Fakten zu einer klar definierten Entität bündelt. Dabei geht es nicht um werbliche Inhalte, sondern um eine möglichst präzise und widerspruchsfreie Darstellung. Im Fokus stehen grundlegende Informationen wie

  • Name,
  • Leistungen,
  • Kontext und
  • Einordnung.

Die Inhalte sind so aufgebaut, dass sie sowohl für Menschen verständlich als auch für Maschinen eindeutig interpretierbar sind. Eine solche Seite soll nicht überzeugen, sondern eindeutig erklären.

Grundlage dafür bildet der Grounding Page Standard.

„Grounding“ heißt, dass Antworten nicht „frei erzeugt“, sondern auf eine stabile faktische Grundlage zurückgeführt werden.

Wie funktionieren Grounding Pages im SEO- & KI-Kontext?

Mit der steigenden Relevanz von KI verändert sich auch die Art und Weise, wie Inhalte bewertet und eingeordnet werden. Statt sich rein auf Keywords zu stützen, arbeiten Suchmaschinen und KI-Systeme immer stärker mit Entitäten und deren Beziehungen. Die Inhalte werden also nicht isoliert betrachtet, sondern immer in den Kontext gesetzt.

Das Ziel dabei ist, die Zusammenhänge möglichst präzise abzubilden. Und genau an dieser Stelle soll die Grounding Page ins Spiel kommen. Denn sie bündelt zentrale Inhalte zu einem Unternehmen, einer Marke oder einer Person an einem festgelegten Ort und schafft damit eine zuverlässige Grundlage für die Interpretation.

Somit sind wichtige Informationen nicht verstreut, sondern gebündelt an einer Stelle, um Suchmaschinen und KI-Anwendungen als Orientierung zu dienen. Ohne eine solche Seite sind Informationen in der Regel über mehrere Unterseiten verteilt und teilweise unterschiedlich formuliert.

Damit das funktioniert, ist vor allem die Struktur wichtig. Auf einer Grounding Page sind die Inhalte logisch aufgebaut, sodass deren Bedeutung eindeutig erkennbar ist. Dabei stehen wichtige Informationen im Fokus. Dadurch können diese Informationen von Systemen leichter erfasst werden und es wird deutlicher, worum es auf der Seite geht und wie die einzelnen Punkte zusammenhängen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die interne Verlinkung.  Indem Verlinkungen zu passenden Unterseiten gezielt gesetzt werden, entstehen zusätzliche Signale, die den Kontext verstärken. Dadurch wird die Beziehung zwischen Themen, Leistungen oder Produkten verständlicher.

Im Hinblick auf die technischen Aspekte helfen strukturierte Daten zusätzliche Informationen zur Bedeutung von Inhalten zu geben und ermöglichen eine eindeutigere Zuordnung von Entitäten. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Inhalte korrekt interpretiert und in verschiedenen Ausspielungen berücksichtigt werden.

So ist eine Grounding Page aufgebaut

Eine gut strukturierte Grounding Page folgt einem klaren Aufbau. Sie beginnt in der Regel mit grundlegenden Informationen zur Entität und erweitert diese schrittweise um weitere Details.

Typische Bestandteile sind:

  • eine kurze Beschreibung
  • zentrale Merkmale
  • relevante Themenbereiche
  • eine klare Abgrenzung zu ähnlichen Angeboten oder Begriffen
  • Optional: häufig gestellte Fragen, um typische Unklarheiten direkt aufzugreifen

Inhalte sollten logisch gegliedert und leicht erfassbar sein. Klare Abschnitte, präzise Aussagen und eine saubere interne Verlinkung helfen dabei, sowohl Nutzer*innen als auch Suchmaschinen Orientierung zu geben. Damit Du Dir das besser vorstellen kannst, habe ich eine Vorlage für Dich erstellt.

Visualisierung des Aufbaus einer Grounding Page mit klaren Inhaltsbereichen für bessere Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen.Visualisierung des Aufbaus einer Grounding Page mit klaren Inhaltsbereichen für bessere Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen.

Diese Übersicht zeigt die zentralen Elemente einer Grounding Page: von klaren Titeln bis hin zu strukturierten Daten für bessere Auffindbarkeit.

Grounding Page selbst bauen: Darauf solltest Du achten

  1. Klarer Titel: Beschreibe hier das Thema der Seite und integriere relevante Keywords.
  2. Einleitung: Erkläre verständlich, worum es auf der Seite geht. Greife wichtige Fragen möglichst früh auf und beantworte sie kurz.
  3. Kernaussagen: Fasse die wichtigsten Inhalte in übersichtlicher und strukturierter Form zusammen.
  4. Detaillierte Inhalte: Hier ist Platz, um die Inhalte umfassend zu erläutern. Nutze bei Bedarf Listen, Tabellen oder Grafiken zur besseren Verständlichkeit.
  5. Quellen & Referenzen: Verlinke vertrauenswürdige Quellen und weiterführende Inhalte.
  6. FAQ: Beantworte relevante Fragen. Das hilft sowohl Nutzerinnen und Nutzern als auch KI-Systemen.
  7. Strukturierte Daten: Nutze strukturierte Daten wie Schema Markup (z. B. für FAQs), um die Inhalte für Suchmaschinen und KI-Systeme besser interpretierbar zu machen.

Beispiel einer Grounding Page

Mein konkretes, fiktives Beispiel macht deutlich, wie eine Grounding Page in der Praxis aussehen kann. Stell Dir vor, Du hast ein Unternehmen, das qualitativ hochwertiges Hundefutter für ältere Hunde herstellt und willst eine Grounding Page erstellen. Typische Inhalte könnten so aussehen:

  • Name des Unternehmens: „Señor Wuffel Naturfutter GmbH” (inklusive korrekter Schreibweise)
  • Kurzbeschreibung: Hersteller von hochwertigem, getreidefreiem Hundefutter mit Fokus auf natürliche Zutaten
  • Einordnung: Anbieter im Bereich Tiernahrung und Premium-Hundefutter
  • Leistungen und Produkte: Trockenfutter, Nassfutter, Spezialfutter für Allergiker
  • Zielgruppen: Hundebesitzer mit älteren Hunden und Fokus auf gesunde Ernährung zum Beispiel bei Unverträglichkeiten
  • Abgrenzung: Unterschied zu herkömmlichem Hundefutter (keine Zusatzstoffe, transparente Zutaten)
  • Verlinkungen: zu Produktkategorien, Ratgeberseiten (Hundefutter bei Allergien) oder zur Unternehmensseite

Zusätzlich könnten häufige Fragen integriert werden, etwa:

  • Was zeichnet hochwertiges Hundefutter aus?
  • Für welche Hunde eignet sich das Futter?

So könnte der visuelle Aufbau einer Grounding Page aussehen:

Beispiel einer strukturierten Grounding Page mit Informationen zu Unternehmen, Produkten, Zielgruppen und Einordnung im Bereich Hundefutter.Beispiel einer strukturierten Grounding Page mit Informationen zu Unternehmen, Produkten, Zielgruppen und Einordnung im Bereich Hundefutter.

Diese Beispielseite zeigt den strukturierten Aufbau einer Grounding Page mit neutralen Informationen zu Unternehmen, Produkten und Zielgruppen.

Wenn Du Deine eigene Grounding Page erstellen willst, kannst Du Dich an folgendem Vorgehen orientieren:

  1. Entität definieren (Worum geht’s auf der Seite?)
  2. Zentrale Informationen sammeln (Beschreibung, Leistung und Abgrenzung)
  3. Struktur festlegen
  4. Inhalte formulieren (sachlich, präzise und konsistent)
  5. Interne Verlinkung einbauen (thematischen Kontext stärken)
  6. Strukturierte Daten ergänzen

Nicht alle Bestandteile sind gleich wichtig. Wichtiger sind hier eine Beschreibung sowie eine eindeutige Zuordnung. Weniger wichtig ist die Menge an Inhalten.

 Eignet sich eine „Über uns“-Seite als Grounding Page?

In der Regel enthält eine „Über uns“-Seite bereits viele Informationen, die auch auf einer Grounding Page zu finden sind. Aus diesem Grund ist es grundsätzlich schon möglich, die „Über uns“-Seite auch als Grounding Page zu nutzen.

Der Unterschied liegt daher weniger im Inhalt als in der Aufbereitung. „Über uns“-Seiten sind in der Regel darauf ausgelegt, ein Unternehmen vorzustellen, Vertrauen aufzubauen und ein bestimmtes Bild zu vermitteln. Entsprechend sind sie häufig narrativ oder emotional geschrieben. Eine Grounding Page verfolgt dagegen ein anderes Ziel: Sie soll Informationen möglichst klar und ohne Interpretationsspielraum darstellen.

Konkret bedeutet das, dass eine „Über uns“-Seite eine gute Grundlage sein kann, sie muss aber deutlich strukturiert und sprachlich vereinfacht werden, um diese Funktion zu erfüllen.

Häufige Fehler bei Grounding Pages vermeiden

Ein häufiger Fehler bei Grounding Pages besteht darin, Inhalte zu stark werblich auszurichten, statt sie in einem klaren und neutralen Ton zu formulieren. Das kann dazu führen, dass die eigentliche Funktion der Seite verloren geht, da wichtige Inhalte weniger greifbar sind und nicht mehr eindeutig zu sehen ist, worum es konkret geht. Damit Dir das nicht passiert, habe ich Dir eine kompakte Liste mit „Dos and Don’ts“ zusammengestellt.

Do‘s Don‘ts
1.      Eindeutige, sachliche Informationen bereitstellen 1.      Zu werblich werden
2.      Inhalte logisch strukturieren 2.      Inhalte unstrukturiert darstellen
3.      Für Konsistenz sorgen 3.      Wichtige Informationen weglassen
4.      Zentrale Informationen vollständig abbilden 4.      Widersprüchliche Aussagen treffen
5.      Kontext durch Verlinkung schaffen 5.      Kontext ignorieren

 

Eine Grounding Page funktioniert nur dann zuverlässig, wenn Inhalte klar, konsistent und strukturiert aufbereitet sind. Eine saubere Informationsarchitektur und eine präzise Darstellung der wichtigsten Inhalte sind entscheidend für ihren Erfolg.

Was bringt eine Grounding Page wirklich?

Der Nutzen einer Grounding Page liegt in erster Linie in der Qualität, Konsistenz und Klarheit der bereitgestellten Informationen. Sie schafft eine zentrale Quelle, auf die Suchmaschinen und KI-Systeme zurückgreifen können, um Inhalte besser zu verstehen und korrekt einzuordnen.

Allerdings ist sie kein klassischer Rankingfaktor und führt nicht automatisch zu mehr Sichtbarkeit. Sie ersetzt also weder SEO- noch Content-Strategie oder technische Optimierung.

Ihr Nutzen ist vielmehr indirekt: Sie verbessert die Grundlage, auf der Suchmaschinen Inhalte interpretieren, und kann so dazu beitragen, dass andere Seiten einer Domain besser eingeordnet werden.

Besonders für Marken und Unternehmen mit vielen Unterseiten oder unterschiedlichen Themenbereichen ist sie ein strategisch wichtiger Baustein. Sie sorgt dafür, dass zentrale Informationen nicht verstreut sind, sondern gebündelt und besser interpretierbar werden.

Mit Blick auf KI-Anwendungen wird dieser Effekt noch wichtiger. Systeme, die Inhalte zusammenfassen oder direkt Antworten generieren, greifen bevorzugt auf strukturierte und eindeutige Informationen zurück. Eine Grounding Page erhöht die Wahrscheinlichkeit, in solchen Kontexten korrekt berücksichtigt zu werden.

Besonders sinnvoll ist sie für Unternehmen mit

  • komplexen Leistungen,
  • starken Marken oder
  • erklärungsbedürftigen Themen.

Weniger relevant ist sie dagegen für

  • sehr kleine Websites oder
  • einfache Inhalte, bei denen die Einordnung bereits eindeutig ist.

Unterm Strich ist sie kein „Quick Win“, sondern ein strategisches Fundament. Schaut man sich die aktuelle Diskussion in der SEO-Szene an wird schnell klar, dass es noch keine einheitliche Meinung zur Grounding Pages gibt.

Während einige sie als wichtigen Schritt in Richtung KI- und entitätsbasierter Suche sehen, ordnen andere das Thema deutlich nüchterner ein. Aus dieser Perspektive ist eine Grounding Page weniger ein neuer Seitentyp, sondern eher die konsequente Weiterführung dessen, was im SEO schon lange wichtig ist: klare, strukturierte und konsistente Inhalte.

Aus meiner Sicht sind Grounding Pages kein Muss, aber ein sinnvoller Ansatz, vor allem für komplexere Websites. Sie ersetzen keine bestehenden SEO-Maßnahmen, können aber dabei helfen, Inhalte klarer zu strukturieren und langfristig besser verständlich zu machen.

Wann brauchst Du eine Grounding Page?

Ob sich eine Grounding Page lohnt, hängt stark von der Struktur und Komplexität Deiner Website ab. Die folgenden Szenarien helfen Dir bei der Einordnung:

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Eine Grounding Page ist sinnvoll, wenn:

  • Deine Inhalte auf viele Unterseiten verteilt sind.
  • Du erklärungsbedürftige Leistungen oder Produkte anbietest.
  • Deine Marke oder Dein Unternehmen eindeutig positioniert werden soll.
  • Du Themen hast, die häufig unterschiedlich interpretiert werden könnten.

Eine Grounding Page ist weniger relevant, wenn:

  • Deine Website nur wenige Seiten umfasst.
  • Deine Inhalte sehr einfach und selbsterklärend sind.
  • keine komplexen Zusammenhänge oder Abgrenzungen notwendig sind.

In der Praxis zeigt sich: Je komplexer eine Website oder ein Thema ist, desto größer ist der Nutzen einer Grounding Page. Sie hilft dabei, Inhalte zu bündeln, klar einzuordnen und die eigene Positionierung zu schärfen.

Grounding Page vs. Landingpage: Unterschiede

Eine Landingpage und eine Grounding Page erfüllen unterschiedliche Aufgaben innerhalb einer Website.

Eine Landingpage ist in erster Linie darauf ausgerichtet, Nutzer*innen zu einer konkreten Handlung zu bewegen. Das kann eine Anfrage, ein Kauf oder eine Anmeldung sein.

Bei einer Grounding Page steht die Vermittlung von Informationen an KI im Vordergrund.

Diese unterschiedlichen Zielsetzungen spiegeln sich in der Gestaltung der Inhalte wider. Während Landingpage emotionaler sind und auf Conversions optimiert sind, setzen Grounding Pages auf Sachlichkeit und Klarheit. Der Fokus liegt nicht auf einer Conversion, sondern darauf, Inhalte verständlich und vor allem vollständig darzustellen.

Auch aus SEO-Sicht erfüllen beide Seitentypen unterschiedliche Aufgaben.

Beide Seitenvarianten sind daher nicht als Alternative zu verstehen, sondern als Ergänzung. Richtig eingesetzt, erfüllen sie unterschiedliche Rollen innerhalb einer ganzheitlichen SEO- und Content-Strategie.

Vergleich zwischen Grounding Page und Landingpage mit Fokus auf Ziele, Inhalte und SEO-Unterschiede.Vergleich zwischen Grounding Page und Landingpage mit Fokus auf Ziele, Inhalte und SEO-Unterschiede.

Grounding Pages und Landingpages verfolgen unterschiedliche Ziele: Während die eine auf Information und Struktur setzt, optimiert die andere auf Conversion und Handlung.

Dann lohnt sich eine Grounding Page

Wie Du in meinem Blogbeitrag nun gelernt hast, ist eine Grounding Page sinnvoll, wenn es darum geht, eine Entität verständlich und vollständig darzustellen. Wichtig ist das vor allem für Unternehmen, Marken oder komplexe Themenfelder, bei denen eine korrekte Einordnung entscheidend ist. Überall dort, wo Informationen gebündelt und verständlich strukturiert werden müssen, schafft die Grounding Page eine verlässliche Grundlage.

Der Mehrwert liegt dabei nicht in kurzfristigen Effekten, sondern in der langfristigen Wirkung. Im Zusammenspiel mit SEO und KI hilft sie dabei, Inhalte besser einzuordnen, Zusammenhänge darzustellen und die eigene Positionierung zu schärfen. Dadurch kann sie indirekt dazu beitragen, die Sichtbarkeit zu verbessern und die Relevanz von Inhalten zu stärken.

Wichtig ist jedoch, sie realistisch einzuordnen: Eine Grounding Page ist kein einzelner Hebel, der für sich genommen messbare Ergebnisse liefert. Sie ist vielmehr ein Baustein innerhalb einer ganzheitlichen SEO- und Content-Strategie. Grounding Pages sind eine Investition in Struktur, Klarheit und Zukunftsfähigkeit. Sie sorgen dafür, dass Inhalte nicht nur heute gut funktionieren, sondern auch in einer zunehmend KI-geprägten Suche richtig verstanden und genutzt werden. Wenn Du unschlüssig bist, ob eine Grounding Page für Dein Unternehmen sinnvoll wäre oder nicht, dann nimm gern Kontakt mit uns auf, wir helfen Dir gerne weiter.

Bildnachweis:

Alle Abbildungen wurden mit ChatGPT (OpenAI) erstellt.



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