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Motorisiertes 90-Grad-Display: Lian Lis Hydroshift II OLED bewegt ihren Bildschirm

„Und sie dreht sich doch“, heißt es bei Lian Lis HydroShift II OLED Curved. Das meint hier nicht die Erdkugel, sondern das 90-Grad-OLED-Display der Wasserkühlung, das über einen Stellmotor bewegt werden kann. Um blanke Nützlichkeit geht es hier nicht, sondern um Ästhetik. Das reflektiert auch der durchaus beachtliche Preis.
Star der HydroShift II OLED Curved ist ein 6,67 Zoll großer Bildschirm mit einer Auflösung von 2.288 × 1.048 Pixeln, der um 90 Grad gebogen wird. Das OLED-Display ist „Hot-Swap“-fähig. Gehalten wird es nur magnetisch, es kann daher einfach abgezogen werden. Dies erleichtere die Montage und den Transport des Rechners, begründet Lian Li. Beweglich ist das Display aber auch montiert: Über die L-Connect-3-Software kann seine Ausrichtung in vertikaler und horizontaler Richtung verändert werden.
Per Software lassen sich darüber hinaus 3D- und 2D-Hintergründe, Layout und Statusinformationen wählen, die in drei Ebenen miteinander kombiniert werden können. Ein weiterer Trick des Displays ist die Möglichkeit, den Bildschirm in zwei oder drei Zonen zu unterteilen, die jeweils unabhängig voneinander konfiguriert werden können. Ein rahmender Leuchtstreifen sorgt zudem für ambiente Beleuchtung.
Das kann die Kühlung
Der Kühler-Teil der Kühlung setzt auf einen 400 × 122 × 24 mm großen Radiator. Anschlüsse liegen seitlich, damit die 450 und 475 mm langen Schläuche unsichtbar hinter das Mainboard geführt werden können.
Die Pumpe dreht mit bis zu 2.400 U/Min, die im Turbo-Modus auf 2.800 U/Min angehoben werden. Im normalen Betriebsmodus soll sie 2 dBA leiser agieren als die Pumpe in anderen Hydro-Shift-Kühlern der zweiten Generation. Montiert werden kann sie auf den Intel-LGA 1851 und 1700 sowie AMDs AM4 und AM5. Eine überarbeitete Halterung soll dort für gleichmäßigen Anpressdruck sorgen.
Die Variante bestimmt den Lüfter
Angeboten wird die Kühlung in drei Varianten. In der ersten wird sie ohne Lüfter ausgeliefert und kann so in ein bestehendes Design eingepasst werden. Darüber hinaus gibt es sie mit drei Uni Fan TL Flex (200 bis 2.600 U/Min). Sie sind umfangreich beleuchtet, unterstützen Lian Lis kabellosen Receiver zur LED-Steuerung und sollen einen Kompromiss aus Durchsatz, Druck und Geräuschkulisse bieten.
Die dritte Version setzt Uni Fan P28 V2 ein, die nur über schmale Leuchtstreifen beleuchtet werden. Hier geht es um größtmögliche Leistung. Das Drehzahlband liegt zwischen 200 und 3.000 U/Min, Maximaldrehzahl und PWM-Regelkurve können aber per Schiebeschalter an der Seite der Lüfter in fünf Stufen geändert werden.
Preise und Verfügbarkeit
Die HydroShift II bewegt sich wie andere Kühler mit extravaganten Display-Konnstruktionen in der höchsten Preisklasse. Der Einstieg mit der lüfterlosen Variante beginnt bei rund 280 Euro, die 360P28 liegt bei knapp 300 Euro und für das Topmodell 360TL mit Uni Fan TL Flex werden schließlich 340 Euro fällig. Im Handel fehlt von den Kühlern aber noch jede Spur, dort werden weiterhin nur die normalen HydroShift-Modelle mit einfachem, quadratischen LC-Display geführt.
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Google-Event: Die Pixel-11-Serie kommt am 13. August für 100 Euro mehr

Google wird die Pixel-11-Familie und Pixel Watch 5 am 12. August ab 18 Uhr New-York-Zeit vorstellen. Für deutsche Zuschauer startet der Livestream somit um 0 Uhr des 13. August. Das geht aus einer Einladung hervor, die Google an US-Medien verschickt hat. Darin sind goldene Smartphones im typischen Google-Design zu erkennen.
Die Einladung nach New York hat unter anderem 9to5google erhalten, für europäische Medien sind üblicherweise lokale Events von Google vorgesehen. Der Einladung zufolge findet die Veranstaltung am 12. August ab 18 Uhr Ortszeit statt, womit die Ankündigung noch einmal zwei Wochen früher stattfindet als die bereits nach vorne gezogene Vorstellung der Pixel-10-Serie. Dementsprechend dürfte auch der Marktstart früher erfolgen, ein konkreter Termin lässt sich von dem früheren Event aber nicht ableiten.
Pixel 11 erstmals mit Gemini Intelligence
Zum Google-Event werden die neuen Smartphones Pixel 11, Pixel 11 Pro, Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold sowie die Smartwatch Pixel Watch 5 erwartet. Die neuen Produkte dürften die ersten von Google sein, auf denen direkt ab Werk Gemini Intelligence läuft, das Android 17 zum Agenten-Betriebssystem machen soll. Generell dürften die erweiterten KI-Funktion der neuen Pixel-Smartphones abermals im Fokus der Ankündigung stehen. Traditionell nehmen auch die Kameras einen Großteil von Googles Pixel-Ankündigungen ein. Erwartet wird mit dem Tensor G6 zudem Googles erstes SoC aus der 2-nm-Fertigung von TSMC.
Preise dürften 100 Euro höher ausfallen
Interessenten müssen aller Voraussicht nach mit höheren Preisen im Vergleich zur Pixel-10-Serie rechnen. Das geht aus einem aktuellen Leak der französischen Seite Dealabs hervor, wonach mit teils einhundert Euro Aufpreis zu rechnen sei. Google soll darüber hinaus endgültig das Basismodell mit 128 GB Speicher streichen, was letztes Jahr nur beim Pixel 10 Pro XL (Test) der Fall war. Bei den kleineren Modellen ergibt sich der „Aufpreis“ somit über den Wegfall des kleinsten Speichers. Im Detail nennt die Seite folgende Preise für die vier neuen Smartphones von Google:
Somit fallen bei Pixel 11 und Pixel 11 Pro die 128-GB-Modelle weg, was den Einstieg in Googles Smartphones jeweils 100 Euro teurer macht – dann aber mit 256 GB als Gegenleistung. Beim Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold ist hingegen durch die Bank schlichtweg mit 100 Euro mehr als letztes Jahr zu rechnen – ohne Speicher-Upgrade.
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In-Ear-Kopfhörer: Nothing Ear (3a) bieten 32 MB Speicher für Call Recording
Nothing bringt mit den Ear (3a) neue In-Ear-Kopfhörer auf den Markt, die im Portfolio des Unternehmens zwischen den Ear (a) und Ear (3) positioniert werden. Neben einer verbesserten Klang- und ANC-Qualität sind die großen Neuerungen der Ear (3a) vor allem der Audio Snapshot und das Call Recording über den integrierten Speicher.
Marktstart heute für 99 Euro
Die Ear (3a) starten heute bei Nothing* und ab morgen bei Partnern wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto in den Verkauf. In Deutschland und Österreich liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 99 Euro, in der Schweiz beträgt sie 89 CHF. Damit liegen die Ear (3a) knapp oberhalb der Ear (a) (89 Euro), auf demselben Preisniveau wie der Ear (open), die aktuell 99 statt 149 Euro kosten, sowie unterhalb der Ear (3), die aktuell bei 129 statt 179 Euro liegen. Nothings größere Over-Ear-Kopfhörer starten bei 159 Euro.
Neuer Treiber deckt Tieftonbereich besser ab
Nothing verbaut in den Ear (3a) einen 12-mm-Treiber, der somit 1 mm größer als der Treiber der Ear (a) ausfällt. Vorteile gegenüber den Ear (a) seien laut Nothing auf den Tieftonbereich unterhalb von 100 Hz konzentriert, wo jetzt ein 5 dB stärkerer Bass erreicht werden könne. Der Frequenzbereich von 100 Hz bis 1.000 Hz sei mit dem Vorgänger vergleichbar, während der Hochtonbereich von 1.000 bis 5.000 Hz rund 1 dB höher ausfalle, bevor bis 9.000 Hz dann wieder Gleichstand herrsche.
Besseres ANC als Ear (a) und Ear (3)
Das Active Noise Cancelling (ANC) der Ear (3a) hat Nothing für den Bereich von 400 bis 2.000 Hz optimiert und schneidet dort laut internen Messungen sogar besser ab als die höher positionierten Ear (3). Nothing gibt das ANC im genannten Spektrum mit einem Vorteil von 18 dB gegenüber den Ear (3) und 16 dB gegenüber den Ear (a) an. Anwender können das ANC der Ear (3) in drei Stufen an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.
Die Verbindung zum Abspielgerät erfolgt mit Bluetooth 6.0. Via LDAC können die Kopfhörer auch Hi-Res-Audio mit bis zu 24 Bit/96 kHz wiedergeben. Ein „Advanced EQ“ erlaubt Anpassungen über die vorgefertigten Profile von Nothing hinaus. Unterstützt wird außerdem statisches Spatial Audio, also ohne Anpassung an die Kopfbewegungen.
Audio Snapshot und Call Recording
Neu bei den Hardware- und Software-Funktionen sind der Audio Snapshot und das Call Recording. Der Audio Snapshot ist für kurze Momentaufnahmen der gesamten Audioausgabe des Smartphones gedacht, sie betreffen demnach (einseitig) Telefonate, aber auch Multimedia oder Bildschirmaufnahmen.
60 Sekunden Audio Snapshot
Nothing beschränkt den Audio Snapshot auf maximal 60 Sekunden, auch um potenziellen Urheberrechtsverletzungen etwa in Streaming-Apps vorzubeugen. Die Aufnahmedauer lässt sich in der Nothing-X-App definieren, wobei dort auch ein Pre-Recording angeboten wird, das immer die letzten 15 oder 30 Sekunden aufzeichnet, um wichtige Tonschnipsel schon vor Drücken der Aufnahmetaste gespeichert zu haben. Die eigentliche Aufnahme kann bei aktiviertem Pre-Recording deshalb noch maximal 45 statt 60 Sekunden lang sein. Als „Trigger“ für den Aufnahmestart kann das Drücken beider Earbuds, alternativ langes Drücken und Halten eines einzelnen Earbuds oder die Nothing-X-App dienen.
32 MB interner Speicher
Die Aufnahmen landen zunächst im 32 MB großen Speicher der Earbuds, bevor sie mittels Bluetooth an das Smartphone übertragen werden und sich über Nothings App verwalten lassen. Bis zu 2 Stunden lassen sich temporär in diesem Speicher halten.
Transcription Pro mit 120 Minuten pro Monat
Das ist vor allem für das Call Recording relevant, das Anrufe vollständig und somit inklusive der anderen Seite aufzeichnen kann. Wird die Funktion aktiviert, spielen die Earbuds zunächst für beide Seiten einen Hinweis ab, dass jetzt mit der Aufnahme begonnen wird. Diese Aufnahmen lassen sich optional (nach Sprechern unterteilt) transkribieren und zusammenfassen, wobei für diese Funktionen dann auch eine Monetarisierung zum Tragen kommt. Käufer der Ear (3a) erhalten drei Monate „Transcription Pro“ mit 120 Minuten pro Monat kostenfrei, darüber hinaus fallen (noch nicht bekannte) Kosten an. Die Transkription erfolgt in der Cloud, wobei Nothing auf europäische Server verweist und angibt, dass Aufnahmen nicht für das Training oder die Verbesserung von KI-Modellen genutzt werden.
Neues Ladecase mit Status-LED
Die Earbuds der Ear (3a) wiegen jeweils 4,53 g und bieten eine Wiedergabezeit von 10 Stunden ohne ANC und 5,5 Stunden mit ANC. Mit dem Ladecase verlängert sich die Laufzeit auf 42 Stunden respektive 25 Stunden. Das Ladecase kommt mit einer dreiteiligen Status-LED, die visuelle Hinweise zu Batterie, Ladevorgang, Pairing, Firmware-Updates, Factory Reset oder Fehlern ausgeben kann. Ladecase und Kopfhörer bietet Nothing in Schwarz, Weiß, Gelb und Pink mit transparenten Details an. Earbuds und Ladecase sind nach IP54 zertifiziert, um Staub und Wasser/Schweiß abzuhalten.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nothing unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Microsoft: Neue Windows 11 Insider Build mit Cloud Recovery und mehr

Die aktuelle Windows-11-Insider-Build im Experimental Channel führt erstmals eine vollständig cloudbasierte Wiederherstellungsfunktion ein. So lässt sich Windows auch dann zurücksetzen, wenn das Betriebssystem nicht mehr startet. Zudem hat die Kontenverwaltung ein moderneres Design erhalten.
Microsoft hat die neue Build 26300.8782 im Experimental-Channel des Insider-Programms von Windows 11 veröffentlicht. Die größte Neuerung ist dabei die „Cloud rebuild“-Funktion, die neben der Windows-Installationsdatei auch die passenden Treiber aus dem Netz lädt. Doch die neue Insider-Build bietet auch andere Ergänzungen und Korrekturen.
So funktioniert die Cloud-Wiederherstellung
Um die Cloud-Wiederherstellung nutzen zu können, müssen Anwender die Insider-Preview-Builds des Experimental-Kanals aktiviert haben. Nach Installation der jüngsten Build 26300.8782 kann die Windows-Wiederherstellungsumgebung entweder durch das Gedrückthalten der Umschalt-Taste bei einem Neustart oder in den Systemeinstellungen unter „Update und Sicherheit“ -> „Wiederherstellung“ -> „Erweiterter Start“ aktiviert werden.
In der Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) kann nun über „Problembehandlung“ -> „Wiederherstellung und Neuinstallation“ -> „Cloud rebuild“ eine Neuinstallation gestartet werden, bei der persönliche Dateien, Einstellungen und installierte Programme entfernt werden. Wie bei einer Cloud-Installation üblich ist dafür die Nutzung einer LAN- oder WLAN-Verbindung notwendig. Allerdings merkt Microsoft an, dass es sich bei der Cloud-Wiederherstellung um ein Vorschau-Feature handelt, das nicht auf Produktivsystemen eingesetzt werden sollte.
Weitere Neuerungen der Insider-Version
Darüber hinaus führt Microsoft mit der aktuellen Experimental-Build von Windows 11 eine neue Benutzeroberfläche der Kontenverwaltung ein, die ein moderneres Design mit Informationen zum genutzten Cloud-Speicher, dem Kontostatus und den abonnierten Microsoft-Diensten verbindet. Außerdem erfolgt die Sicherung der Windows-Einstellungen ab Windows 11 Version 26H2 standardmäßig automatisch, während Administratoren diese Option zuvor händisch aktivieren mussten.
Microsoft hat im Rahmen der Build 26300.8782 zudem die Höhe der Suchleiste um 4 Pixel angepasst und die Bluetooth-Schnelleinstellungen können jetzt mit einem Gamepad genutzt werden. Zudem konnte ein Fehler behoben werden, wodurch das „Suchen“-Icon bei einer Taskleiste in vertikaler Position gegebenenfalls nicht angezeigt wurde. Zusätzlich hat Microsoft den Tastaturfokus des Ausführen-Dialogs bei Nutzung von Screenreadern verbessert, die Darstellung der Schriftart Mongolian Baiti optimiert, einen Fehler beim Schließen von Outlook korrigiert und den Ressourcenverbrauch von Tooltips reduziert.
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