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Mehr Brand Deals: TikTok testet neues Creator-Profil-Feature
Mit Collaborate with brands testet TikTok eine neues Signal im Profil, mit dem Creator ihre Offenheit für Kooperationen anzeigen können. Das soll Brands helfen, passende Partner:innen einfacher zu finden, direkt in der App.
TikTok bietet Brands und Creatorn zahlreiche Möglichkeiten für Kooperationen – von organischen Funktionen wie Duets und Stitches über gemeinsame Posts bis hin zu Affiliate-Partner:innenschaften im TikTok Shop, bei denen Creator direkt an Verkäufen beteiligt werden können. Doch bevor Kampagnen entstehen, müssen passende Partner:innen überhaupt erst zusammenfinden. Daher will TikTok jetzt offenbar die erste Kontaktmöglichkeit direkt in die App verlagern.
Dafür testet die Trend-App jetzt eine neue Möglichkeit, Creator und Brands für mögliche Kooperationen in der App zusammenzubringen. Der Social-Media-Experte Jonah Manzano entdeckte innerhalb des Bereichs What’s new in TikTok One die neue Option Collaborate with brands.
TikTok Next 2026:
Marken brauchen jetzt „unersetzlichen Instinkt“

TikTok will Brand Deals direkt in der App anstoßen
Die neue Funktion Collaborate with brands soll es Creatorn ermöglichen, direkt auf ihrem Profil sichtbar zu machen, dass sie für Kooperationen mit Marken offen sind. Das könnte Unternehmen die Suche nach passenden Partner:innen deutlich erleichtern und Creatorn schneller Zugang zu Brand Deals verschaffen. Statt potenzielle Kooperationspartner:innen erst über andere Plattformen oder per Direktnachricht kontaktieren zu müssen, könnten Marken direkt auf TikTok erkennen, wer für eine Zusammenarbeit bereitsteht.
Vor allem für Creator, die Nischen bedienen oder noch weniger bekannt sind, dürfte die Profiloption spannend sein. Sie erhöht ihre Sichtbarkeit für potenzielle Werbepartner:innen und könnte den Einstieg in bezahlte Kooperationen vereinfachen. Wann die Funktion Collaborate with brands breiter ausgerollt wird, ist bislang allerdings noch unklar.
Auch andere Plattformen treiben die Zusammenführung von Creatorn und Marken voran. X testet etwa mit Creator Connect KI-gestütztes Matching, während YouTube mit Creator Partnerships neue Wege für Kooperationen direkt auf der Plattform schafft.
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Next Steps im KI-Zeitalter: KI als Game Changer im Shopping: Wie Google den Weg des digitalen Handels in die Agentic-Ära ebnet
Wenn die Suche zum Gespräch wird
Eines ist klar: Die klassische Suche nach Keywords verliert an Bedeutung und der Kontext rückt in den Mittelpunkt. Menschen formulieren ihre Bedürfnisse situativ und stellen immer komplexere Fragen. Und sie erwarten, dass die Technologie sie versteht und intelligente Informationen liefert. Und zwar egal, wie sie suchen: ob über Sprache, Bild oder Kamera.
Wie sich das konkret anfühlt, zeigte Brendon Kraham, Vice President Global Search Ads and Commerce, Business & Product Strategy bei Google, in seiner Keynote. Er beschrieb, wie er mit einem ganz natürlichen Gespräch die Suche nach einer Couch für eine fünfköpfige Familie startet. Statt zehn blauer Links erscheint die Übersicht mit KI, die Materialien vergleicht und konkrete Ergebnisse liefert. Und um ein paar Marken genauer unter die Lupe zu nehmen, kann der KI-Modus genutzt werden: Hier wird die ganze Vielfalt des Webs durchforstet und zusammengetragen: Produktseiten, Bewertungen, Podcasts, Kurzvideos, authentische Meinungen von echten Menschen.
Wer bereits eine reale Couch gesehen hat, kann sie mit Google Lens scannen und suchen. Laut internen Daten (von April 2025) von Google werden monatlich inzwischen 25 Milliarden Suchanfragen über Google Lens durchgeführt und eine von fünf hat eine konkrete Kaufabsicht. Und wer sich einfach nicht für ein Sofa entscheiden kann, nutzt Search Live und fragt nach einem Stil, der in das eigene Wohnzimmer passen würde. Google zeigt nicht nur die Optionen, sondern hilft beim Entscheiden – und das in Echtzeit und in der eigenen Umgebung. Damit passt sich die Suche zunehmend realen Nutzungssituationen an und hilft, individuelle Angebote zu schaffen. So entsteht ein System, in dem der gesamte Kaufprozess von KI begleitet oder vorbereitet wird.
Welches Unternehmen ist für Sie das führende für die nächste Generation digitaler Werbeprodukte und -lösungen?
Wie Agentic Commerce den Handel
neu definiert
Konsumenten erwarten heute aber nicht nur Entscheidungshilfen – sie wollen, dass Aktionen direkt für sie ausgeführt werden. Ziel ist es, Kunden lückenlos von der ersten Inspiration bis zum Kauf zu begleiten. Wer zum Beispiel in die Google Suche „Finde für mich ein Sofa, das in mein Budget passt“ eingibt, erhält künftig nicht nur Suchergebnisse, sondern kann das Möbelstück direkt an Ort und Stelle erwerben. Das ist Agentic Commerce. Damit das funktioniert, müssen Plattformen, Marken und der Einzelhandel zusammenarbeiten.
Frühe Sichtbarkeit beeinflusst Kaufprozesse
Aber auch im Agentic Commerce ist eines unerlässlich: die Sichtbarkeit der eigenen Marke. In einem gemeinsamen Fireside Chat diskutierten Petra Scharner-Wolff, CEO der Otto Group, im Gespräch mit Philipp Justus, Vice President Central Europe bei Google, wie Marken sichtbar bleiben, wenn Kaufentscheidungen beginnen, bevor Nutzer überhaupt einen Shop besuchen.
Die Antwort darauf verschiebt den Blick deutlich nach vorne. Kaufentscheidungen entstehen zunehmend bereits in der Phase der Inspiration. KI-Modelle erkennen Signale aus Suchanfragen, Videoverhalten oder Markeninteraktionen und leiten daraus potenzielle Kaufabsichten ab.
Wer sich etwa wiederholt über energieeffiziente Waschmaschinen informiert, Interior-Content auf YouTube konsumiert oder sich intensiv mit bestimmten Marken beschäftigt, liefert bereits Signale für spätere Kaufentscheidungen. KI-Systeme verdichten diese Hinweise zu Empfehlungen und führen Nutzer immer gezielter durch Entscheidungsprozesse.
Petra Scharner-Wolff, CEO der Otto Group, und Philipp Justus, Vice President Central Europe bei Google, beim Fireside Chat mit Steven Gätjen auf der OMR. (Foto: Lars Hübner)
Darüber hinaus lohnt es sich für Retailer, eigene KI-Anwendungen zu entwickeln, die dem neuen Bedürfnis nach unmittelbarer, persönlicher Beratung entsprechen und den Konsumenten frühzeitig abholen – so wie es Otto bereits in Kooperation mit Google umgesetzt hat.
YouTube: Kultureller Taktgeber und Wirkungsgarant für Brands
Um frühe Aufmerksamkeit effektiv in Markenwirkung zu verwandeln, führt der Weg für Brands zunehmend über das derzeit größte Video-Ökosystem. Laut Kantar ist YouTube die Video-Plattform Nummer 1 für persönlich relevante Inhalte in Deutschland. 56 Millionen Menschen in Deutschland nutzen YouTube monatlich, rund 21 Millionen davon über den Fernseher (Gemius, September 2024). Damit rückt die Plattform ins Wohnzimmer – dort, wo früher lineares Fernsehen dominierte.
Wie stark sich die Plattform inzwischen als zentraler Ort für Unterhaltung, Information und Markenwahrnehmung etabliert hat, erklärten Merle Meier-Holsten, Managing Director Marketing Private Bank bei der Deutschen Bank, und Dirk Bruns, Director YouTube Advertising Central Europe.
Dirk Bruns, Director YouTube Advertising Central Europe und Merle Meier-Holsten, Managing Director Marketing Private Bank bei der Deutschen Bank auf der OMR. (Foto: Lars Hübner)
Warum Gemini einen Business-Vorteil schaffen kann
Diese datengetriebene Optimierung funktioniert jedoch nur so gut wie die KI, die sie antreibt. Die wirtschaftliche Bedeutung von KI zeigt sich dort, wo Modelle direkt in Kampagnen- und Entscheidungsprozesse eingreifen. Gemini ist dabei die KI-Grundlage des Google-Ökosystems.
Im Zusammenspiel von Google Suche, YouTube und den angrenzenden Werbesystemen werden dadurch Kampagnen nicht mehr nur ausgespielt, sondern mit Hilfe von KI kontinuierlich auf Basis von Echtzeitsignalen angepasst.
Die Effekte sind messbar: Für jeden in die Google Suche investierten Euro entstehen laut weltweiter Google-Studie zur Conversion-Steigerung (Jan 2021-Jul 2024) im Schnitt 6 Euro Umsatz. In Kombination mit Performance Max oder AI Max für Suchkampagnen entwickelt sich daraus ein System, das Reichweite, Zielgruppenansprache und Conversion-Prozesse automatisiert optimiert.
Von der OMR zum nächsten Must-see: Google Marketing Live
Die OMR hat in diesem Jahr vor allem eines gezeigt: Der digitale Handel entwickelt sich zunehmend in Richtung Agentic Commerce. KI-Agenten werden künftig eine größere Rolle dabei spielen, Produkte in Echtzeit zu suchen, zu vergleichen und Einkaufsprozesse zu unterstützen. Für Marken bedeutet das: Sie konkurrieren nicht mehr nur um Klicks oder Reichweite, sondern müssen sicherstellen, dass ihre Produkte auch in KI-gestützten Interfaces und Conversational AI Surfaces sichtbar bleiben.
Auf der Google Marketing Live, der jährlichen Hauptkonferenz von Google für die digitale Werbebranche, wurden nun die nächsten Schritte für Agentic Commerce vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen die Gemini-KI-Modelle, die laut Google den gesamten Marketingprozess transformieren sollen: von leistungsstärkeren Anzeigen über kreative Inhalte bis hin zu tief integrierter Agententechnologie. KI wird damit zum durchgängigen Hebel entlang der gesamten Customer Journey, von der Inspiration bis zur Kaufentscheidung.
Ein Highlight war die Vorstellung von „Ask Advisor“, einem produktübergreifenden KI-Agenten, der Google Ads, Google Analytics, Merchant Center und die Google Marketing-Plattform über eine einheitliche Oberfläche verbindet. Der Agent soll Werbetreibende mit proaktiven Empfehlungen unterstützen, Prozesse vereinfachen und Zeit sparen.
Wer tiefer einsteigen möchte, kann dies im Artikel zur Google Marketing Live nachlesen.
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Thjnk: Legendärer Bob-Dylan-Auftritt wird zur Metapher für den neuen Audi RS 5
Die Kampagne fängt die Atmosphäre von Bob Dylans berühmten Auftritt 1965 ein.
Bob Dylans erster Auftritt mit E-Gitarre in Newport 1965 gilt als Wendepunkt in der Musikgeschichte. In diese großen Fußstapfen möchten Audi und Thjnk treten und positionieren das erste hybride Audi-RS-Modell als ähnlich mutigen Aufbruch in die Zukunft.
Beim Newport Folk Festival 1965 in Rhode Island trat der bis dahin vor allem als Folk-Musiker bekannte Bob Dylan erstmals mit einer elektrischen statt
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LinkedIn gibt Tipps für erfolgreiche Videos: Das sind sie
Doch noch nicht alle LinkedIn Creator trauen sich das regelmäßige Posten von Videos zu, obwohl das für Aufmerksamkeit und Reichweite sorgen kann. Deshalb hat LinkedIn eine Reihe von grundlegenden Tipps für performante Videos auf der Plattform geteilt. Und wir haben zusätzlich konkrete Tipps in petto, die deinem Video-Content auf LinkedIn zu mehr Relevanz verhelfen können.
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Best Practices für LinkedIn-Videos: Wie oft posten? Was soll vorkommen?
Das LinkedIn Team hat im Creator Video Newsletter auf der eigenen Plattform – mit immerhin über 475.000 Abonnent:innen – zentrale Fragen rund um LinkedIn-Video beantwortet. Ganz oben auf der Liste steht die Frage nach der Posting-Frequenz. Dabei ist laut LinkedIn am wichtigsten, einen Rhythmus zu finden, den du beibehalten kannst. Als Richtwert nennt das Team allgemein zwei bis fünf Posts pro Woche, von denen ein bis zwei Videobeiträge sein sollten.
Die nächste Frage thematisiert den Videoinhalt. Dabei verweist das LinkedIn Team auf die Relevanz der eigenen Perspektive auf Entwicklungen aus der Branche oder Trends und betont:
Start with what you know. The videos that perform best are grounded in real experience and a clear point of view […].
Diesen Hinweis greift auch LinkedIns Brand- und Content-Experte für Storytelling im DACH-Raum Niklas Fazler auf, der für OnlineMarketing.de bereits einige Tipps für gute Videos geteilt hat. Er meint in Bezug auf die Expertise:
Glaubwürdigkeit ist die wichtigste Währung im B2B. Unternehmen, die ihre Fachexpert:innen ins Rampenlicht stellen, laden die Marke mit Autorität auf. Beiträge von Führungskräften steigern das Engagement um bis zu 53 Prozent, bei anderen Expert:innen sind es bis zu 17 Prozent. Fundierte Recherche und Zuversicht machen den Unterschied – die Wiedergaberate steigt um durchschnittlich 32 Prozent.
Allerdings brauche es für den Feed nicht immer Perfektion in der Machart (Untertitel sollten jedoch dabei sein), Scrollstopper aber sind als Formatstart wichtig.
Variable Inhalte mit Relatability gesucht
Die Inhalte relevanter LinkedIn-Videos können je nach Branche und Expert:in variieren. Von Vorteil sind dabei jedoch kulturelle oder aktuelle Referenzen – etwa aus der Branche, aus dem Streaming-Kontext oder aus dem Sport (die Fußball-WM steht vor der Tür). Zudem bietet es sich an, eine Formatstruktur zu schaffen, die man als serielle Option immer wieder für regelmäßige Beiträge nutzen kann. Das können beispielswesie How-to-Videos sein, die einen Einblick in die eigene Arbeitswelt vermitteln und zugleich Anknüpfungspunkte für die Viewer schaffen. Social Strategist Carmen Vicente hat zum Beispiel in einem Video, das das LinkedIn Team als Positivbeispiel aufführt, gezeigt, wie das remote arbeitende Team von Slate an bestimmten Tagen zusammenkommt, um gemeinsam Content in großem Umfang zu erstellen. Im Post listet sie Details zur Vorarbeit und zum Ziel auf. Im Video zeigt sie, wie diese Arbeitsorganisation ablaufen kann und untermalt das Ganze visuell.
Mit dem Behind-the-scenes-Charakter des Videos baut die Creatorin Nähe und Vertrauen zur Community auf. Das ist aber nur ein Beispiel für Videos, die auf der Plattform gut funktionieren. In Clips können zum Beispiel auch Auszüge aus Video-Podcasts oder anderen Auftritten die Insights im Post untermauern und für Reichweite im Video-Bereich sorgen. LinkedIn-Expertin Britta Behrens hat es vorgemacht.
Noch mehr Tipps zu einer guten Performance auf LinkedIn, mithilfe von Videos, aber auch anderen visuell ansprechenden Inhalten, hörst du im Podcast mit Niklas Fazler und Niklas Lewanczik.
Noch mehr Video-Touchpoints für LinkedIn: Canva-Kreation und Rückkehr des Video-Tabs
Damit künftig noch mehr Videoinhalte via LinkedIn rezipiert werden, möchte die Plattform den dedizierten Video-Tab zurückbringen. Nach einer Test- und Iterationsphase wird er zunächst in Australien, Kanada und im Vereinigten Königreich wieder ausgerollt. Zeitweise war er nur in den USA verfügbar.
Lakshman Somasundaram, Senior Director of Product bei LinkedIn, gibt in seinem Post an, dass die User im Test zweimal mehr Zeit mit Videos im Tab oder Carousel verbracht haben und 60 Prozent mehr Zeit pro Video für die Rezeption aufgewendet haben. Das sind gute Aussichten für Video-Creator. Diese können unterdessen mit der Kreationsplattform Canva nicht nur Videos direkt für LinkedIn erstellen, sondern diese auch unmittelbar auf der Plattform teilen – dann aber samt „Made with Canva“ Deep Link.
Demnächst möchte das Team von LinkedIn im Create Video Newsletter noch mehr Insights dazu liefern, wie gute Videos für die Plattform erstellt werden können. Zusatztipps liefern wir dir schon jetzt mit den Hinweisen von Niklas Fazler und seinen acht Content-Prinzipien.
Video-Content auf LinkedIn:
8 Prinzipien für echten Impact

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