Apps & Mobile Entwicklung
Agenten und Copilot in der Taskleiste: Was Microsoft an KI-Neuerungen in Windows 11 plant
Bei Windows 11 will Microsoft an den Kern-Funktionen ansetzen, um sowohl die Performance als auch die Stabilität zu verbessern. KI-Funktionen stehen aber weiterhin Agenda. Was man mit Agenten, der Sprachsteuerung und der Copilot-Integration in den Explorer plant, skizziert der Konzern in einem Video.
Abrufbar sind die in Windows 11 integrierten Agenten über die neue Copilot-Suchfunktion in der Taskleiste, die die herkömmliche Windows-Suche ersetzt. Von dort sollen Nutzer normale Anfragen starten, können aber auch direkt den Copilot-Assistenten starten.
Agenten als Alltagshelfer
Relevanter für die Windows-11-Zukunft erscheinen jedoch die Agenten-Funktionen, die Teil des Plans sind, das Betriebssystem zu einem agentic OS umzubauen. Was sich damit in der Praxis machen lässt, schildert Microsoft-Direktor Jeremy Chapman. So lassen sich über die Taskleiste einzelne Agenten wie „Analyst“ und „Researcher“ starten. Diese arbeiten dann im Hintergrund Aufgaben ab und erstellen im Fall von Researcher etwa umfassende Berichte.
Vergleichbar ist diese Funktion also in erster Linie mit den Deep-Research-Assistenten, die es etwa in den Assistenten ChatGPT und Gemini gibt. Von Agenten wie Claude Code und OpenClaw, die einen Rechner autonom steuern, zeigt Microsoft noch nichts.
Windows-11-Agenten in der EU noch nicht verfügbar
In der EU sind die Agenten noch nicht verfügbar, außerhalb von Europa verteilt Microsoft aber Vorabversionen über das Windows Insider Program. Erste Nutzerberichte fallen aber generell negativ auf. In der PC World kritisiert der Autor Mark Hachman etwa, dass der Agent nicht in der Lage war, doppelte Dateien in OneDrive zu entfernen.
KI in Windows 11 nutzt lokale Dateien
Als relevante Entwicklung präsentiert Chapman auch die Sprachsteuerung, die in Microsoft 365 Copilot enthalten ist. Interessant soll das vor allem sein, wenn der Assistent die Work-Tab-Funktion nutzt. In diesem Fall wird der Microsoft Graph als Datengrundlage verwendet, der Assistent kann also auch auf Informationen zugreifen, die in der Microsoft-365-Umgebung gespeichert sind – also etwa Dokumente in OneDrive oder Mails in Outlook.
Davon verspricht Microsoft Hilfe im Alltag. Baut ein Nutzer etwa eine PowerPoint-Präsentation, kann er per Sprachsteuerung die passenden Informationen anfragen, die gerade benötigt werden. Ein Wechsel der Fenster oder eine eigenständige Suche wäre im Idealfall also nicht mehr nötig.
Indem Microsoft den Copilot-Assistenten direkt in den Explorer integriert, soll auch der Umgang mit Dokumenten erleichtert werden. Die Copilot-Schaltfläche erscheint direkt neben dem Dateinamen. Wird diese gedrückt, öffnet sich der Assistent und es lassen sich direkt spezifische Fragen zum Inhalt stellen.
KI und die Suche nach dem Mehrwert
Mit Nachdruck hat Microsoft neue KI-Funktionen in Windows 11 integriert. Was der Konzern damit aber vor allem erreicht hat, ist den Ruf des Betriebssystems – zumindest unter Enthusiast-Nutzern – gewaltig zu ramponieren. Einen konkreten Mehrwert liefern diese bislang aber kaum, das zeigt etwa die Analyse von ComputerBase.
Das Problem mit den KI-Funktionen zeigt sich auch in einem Blog-Beitrag von letzter Woche, in dem Microsoft das Jahr 2026 als „Moment für KI-Computer“ beschreibt. Traditionelle Computer folgen demnach den Befehlen der Nutzer, KI-PCs würden hingegen die Wünsche antizipieren. Wenn es konkret wird, landet Microsoft aber bei Copilot+-Funktionen wie der neuen KI-Suche, die bislang in der Praxis nur unausgegoren funktioniert. Oder es werden Funktionen wie die KI-Suche Recall erwähnt, die äußerst unbeliebt sind.
- 4 Erkenntnisse: Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat
- Verbesserungen bei Microsoft: Windows 11 schneller & stabiler, KI auf dem Prüfstand
KI-Funktionen in Windows 11 zu straffen, zählt zu den Verbesserungen, die im Raum stehen. Was genau damit geplant ist, bleibt abzuwarten. Die aktuellen Ankündigungen zeigen jedoch: Vom grundsätzlichen KI-Kurs weicht Microsoft nicht ab.
Spielraum existiert derweil vor allem noch bei den Agenten. KI-Assistenten wie Claude Code bieten schon deutlich mehr Fähigkeiten als das, was Microsoft bislang präsentiert hat. Naheliegend also, dass Microsoft hier nochmal deutlich nachlegt.
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Kehrt Tom Hardy wirklich zurück?
Die Gerüchteküche im Marvel-Universum brodelt gewaltig und ein alter Bekannter scheint seine Koffer für eine Rückkehr zu packen. Doch während die einen noch über das Ende der Trilogie rätseln, bahnt sich im Hintergrund eine visuelle Revolution an, die alles Bisherige in den Schatten stellt.
Nach dem vermeintlich letzten Tanz stellt sich die brennende Frage, wie es mit dem schwarzen Symbionten weitergeht. Sony Pictures hat die Antwort bereits parat und schlägt einen Pfad ein, der die Grenzen der Leinwand neu definiert. Schnallt Euch an, denn die Reise geht weg von den klassischen Realverfilmungen hin zu einer Ästhetik, die Eure Sehnerven auf eine harte Probe stellen wird. Denn Marvel plant denselben Weg zu gehen, den auch ein anderer Superheld bereits genommen hat.
Abschied von der Realität: Venoms Sprung in die Animation
Die nackten Zahlen lügen nicht. Während der erste Ausflug des Journalisten Eddie Brock die Kinokassen noch zum Glühen brachte, kühlte das Interesse beim dritten Teil merklich ab. Knapp 480 Millionen US-Dollar sind für ein Projekt dieser Größenordnung zwar kein Weltuntergang, doch der massive Einbruch im Vergleich zum Debüt hinterlässt Spuren in den Bilanzen. Die Konsequenz daraus ist ein mutiger strategischer Schwenk. Anstatt auf teure CGI-Effekte in einer realen Welt zu setzen, die zuletzt oft wie ein digitaler Fremdkörper wirkten, wandert das gesamte Franchise in den Zeichenstift-Rechner.
Damit folgt das Studio dem glorreichen Beispiel der Spider-Verse-Abenteuer. Diese Filme haben bewiesen, dass ein animierter Look nicht nur künstlerisch wertvoll ist, sondern auch eine immense Sogwirkung entfalten kann. Für Euch bedeutet das eine visuelle Frischzellenkur. Wenn die Grenzen physikalischer Gesetze durch die Freiheit der Animation fallen, kann sich der Symbiont so richtig entfalten. Es ist ein logischer Schritt, um dem Franchise neues Leben einzuhauchen und gleichzeitig die Produktionsrisiken zu minimieren. Allen voran bedeutet es, dass Venoms Geschichte mit dem dritten Film noch nicht beendet ist.
Das Rätsel um Tom Hardy und das Team hinter den Kulissen
Die wohl brennendste Frage für Euch bleibt jedoch: Was ist mit Tom Hardy? Es steht fest, dass der britische Schauspieler in das Projekt involviert ist. Ob er allerdings wieder in die Rolle des Eddie Brock schlüpft, in dem er seine Stimme leiht oder er lediglich hinter der Kamera als ausführender Produzent die Strippen zieht, bleibt vorerst ein gut gehütetes Geheimnis. Sollte der Film eine neue Geschichte erzählen, könnte Hardys markante Stimme das einzige sein, was Euch vom alten Venom bleibt.
Damit das Projekt qualitativ nicht ins Bodenlose stürzt, setzt das Studio auf bekannte Gesichter in der Produktion. Amy Pascal und ihr Team bleiben an Bord, um die DNA der Reihe zu bewahren. Den Regiestuhl teilt sich ein Duo, das zuletzt mit düsteren Stoffen auf sich aufmerksam machte. Zach Lipovsky und Adam B. Stein übernehmen das Ruder. Diese Wahl lässt darauf schließen, dass der neue Film trotz des animierten Gewandes seinen Biss nicht verlieren düfte. Euch erwartet also kein harmloser Zeichentrickfilm, sondern eine konsequente Weiterentwicklung des bekannten Stoffs.
Ein kleiner Trost für die Wartezeit
Falls Ihr die Zeit bis zur großen Premiere überbrücken müsst, hat das Marvel-Karussell noch ein weiteres Eisen im Feuer. Schon im Mai 2026 landet Spider-Noir auf Euren Bildschirmen. Diese Live-Action-Serie basiert auf den beliebten Animationsvorlagen und verspricht eine düstere Atmosphäre. Es scheint, als ob die Grenzen zwischen den verschiedenen Medien immer weiter verschwimmen, was Euch ein immer dichteres Geflecht an Geschichten bietet. Bleibt also wachsam, denn der Symbiont hat sein letztes Wort definitiv noch nicht gesprochen.
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Speicherfabs in Japan: Trotz „großzügiger Angebote“ lehnen Samsung und SK Hynix bisher ab

Japan hat Samsung und SK Hynix sehr gute Angebote gemacht, um sie ins Land zu locken und Fabs zur Fertigung von DRAM/NAND zu errichten. Beide wollen aber (noch) nicht, lautet der Tenor in südkoreanischen Medien, wobei es nicht um die direkten Kosten geht, die gar geringer als in Südkorea sind.
Politischer Druck zu groß
Es ist vielmehr der Druck aus der Heimat und der Aktionäre, die die Nadel deshalb bisher nicht zu Gunsten einer neuen Anlage in Japan schwingen lassen. Die Punkte „domestic politics and public sentiment“ wiegen demnach so schwer, dass Samsung und SK Hynix trotz der augenscheinlich wohl sichersten Alternative für den Standort einer neuen Chipfabrik zuzüglich extrem umfangreicher Subventionen und Hilfen diesen Weg noch nicht gehen können.
Japan macht nahezu unschlagbare Angebote
Japan hat dabei wohl nahezu unschlagbare Angebote gemacht – genau so lief es bei TSMC damals auch, um sie ins Land zu locken. Ein Samsung-Angestellter bezeichnete es vielmehr als full package support, welches weit über die normalen Subventionen hinausgeht. Auch Steuern, Infrastruktur, Zulieferer und Nachwuchs sollten enthalten sein. Unterm Strich wäre damit eine Fabrik in Japan quasi nur halb so teuer wie in Südkorea, denn in Südkorea ist das ganze Drumherum an Nebenkosten zuletzt nur noch teurer geworden – und hier bekommt Samsung oft nur deutlich geringere Hilfen. Für Japan rechnet sich das am Ende aber dennoch, wie man am Beispiel TSMC vorgerechnet hat: Es belebt die ganze Region, langfristig wird aus der Investition ein Einkommen.
Dass selbst südkoreanische Medien so deutlich mit dem politischen Druck auf die beiden großen Fertiger umgehen, verdeutlicht noch ein wenig mehr, wie groß das Ausmaß doch sein muss. Denn das Unternehmen selbst bei halben Kosten (TCO) den Weg nicht gehen können, sei wohl nah an der Grenze zur „business obstruction“ (Geschäftsbehinderung) zitiert Chosun Biz einen Insider. Dazu aber in Südkorea zu investieren, in extrem abgelegene Regionen des Landes geschickt zu werden und vielen weiteren Stolpersteinen im Weg ausgesetzt zu sein, sei ineffizient, gehen die Aussagen in dem Punkt weiter.
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Händler deutet rekordverdächtigen Preis an
Wird Rockstar den Preis von GTA 6 an die laufende Inflation anpassen? Ein neuer Eintrag deutet darauf hin, dass die Spieler tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn sie das Spiel spielen wollen. Hier ist, was aktuelle Berichte sagen.
Während Rockstar erklärt hat, dass der GTA-6-Release am 19. November weitgehend in Stein gemeißelt ist, sieht es beim Preis anders aus. Es gibt nur sehr wenige Details darüber, was das Spiel kosten wird, da sich das Unternehmen seit der ersten Ankündigung des Titels völlig bedeckt gehalten hat. Ein neuer Hinweis gibt jedoch Aufschluss darüber, wie viel das Spiel kosten könnte, und der vermutete Preis dürfte die Fans überraschen.
Spieleanalysten haben bereits Spekulationen zum Preis dieses mit Spannung erwarteten Titels angestellt. Während viele davon ausgehen, dass es unter 70 US-Dollar bleiben könnte, um eine möglichst große Anzahl von Spielern anzusprechen, glauben andere, dass die anhaltende Inflation den Preis von GTA 6 auf 80 US-Dollar oder sogar noch höher treiben könnte.
Eines ist sicher: GTA 6 wird teurer
Der Spielehändler Loaded, früher bekannt als CDKeys, fügt nun seine Sichtweise zu der Diskussion hinzu. Der Shop hat kürzlich Platzhalter für die digitale GTA 6 Standard Edition für die Xbox S und X aufgelistet. Interessanterweise wird das Spiel in Großbritannien für 89,99 £ angeboten. Wenn dieser Preis zustande kommt, könnte GTA 6 in den USA etwa 99 Dollar und in der Eurozone 99 Euro kosten. Ein ähnlicher Preis könnte auch für die PlayStation-Version gelten.
Darüber hinaus hat der Händler eine PC-Version für 70,99 £ bzw. 60,99 £ mit einem Rabatt von 13 % gelistet, obwohl Rockstar noch keine PC-Version angekündigt hat. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass eine PC-Version irgendwann kommen wird, auch wenn derzeit nur Einzelhändler eine Ahnung davon haben.

Es könnte sich aber auch einfach um eine Marketing-Initiative des Händlers handeln, um mehr Leute in seinen Laden zu locken. Unabhängig davon können sich die Spieler jetzt anmelden, um benachrichtigt zu werden, sobald das Spiel offiziell auf den Markt kommt.
Kein offizieller Preis von Rockstar
Es ist wichtig zu beachten, dass es sich hierbei lediglich um Platzhalter handelt und nichts offiziell bestätigt wurde. Allerdings sind die Preise deutlich höher als die der meisten AAA-Titel heutzutage. Außerdem scheint es offensichtlich, dass der Einzelhändler auf Nummer sicher geht, indem er die Preise am oberen Ende des Spektrums angibt, da der Titel wahrscheinlich mehr kosten wird als GTA 5, das 2013 für rund 70 Euro auf den Markt kam.
Es wäre nicht verwunderlich, wenn Rockstar den Preis höher ansetzt als bei früheren Titeln. Das Unternehmen wird trotz des höheren Preises wahrscheinlich immer noch Millionen von Einheiten verkaufen, was vor allem auf die große Beliebtheit des Franchise zurückzuführen ist. Gleichzeitig scheint ein höherer Preis angesichts der anhaltenden Inflation in der Branche ein sinnvoller Schritt zu sein.
Letztendlich werden die Verbraucher und Spieler die Betroffenen sein, die mehr Geld zur Seite legen müssen, wenn sie das Spiel wirklich am ersten Tag erleben wollen.
Was denkt ihr über den Preis von GTA 6? Glaubt ihr, dass es mehr als 100 Euro kosten wird? Sagt es uns in den Kommentaren.
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