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Künstliche Intelligenz

Alles Wichtige von der größten Technikmesse | c’t 3003


Ja, es war wieder viel Unnützes zu sehen auf der CES 2026 in Las Vegas – aber auch nicht nur. c’t 3003 hat sich die Technik-Rosinen herausgepickt.

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(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)

Guckt mal hier, das sind die aufregendsten Sachen der CES 2026. Das ist die größte Tech-Messe der Welt und die findet gerade in Las Vegas statt: Lego mit Soundeffekten, Computer in der Tastatur, Roboter, die Waschmaschinen ausräumen. Wir haben die spannendsten Sachen rausgesucht, und das, indem wir einfach geguckt haben, was bei uns ganz persönlich den größten Haben-Will-Reflex ausgelöst hat. Ja gut, oder was wir am peinlichsten fanden. Bleibt dran!

Liebe Hackerinnen, Hui! Liebe Internet-Surfer, Hui! Herzlich willkommen hier bei…

Wir hören immer wieder, dass viele von euch weg wollen von den ganzen Cloud-Anbietern in den USA. Und da kommt unser Sponsor ins Spiel. Das ist nämlich Internxt aus Valencia in Spanien. Die bieten einen Open-Source-Cloud-Speicherdienst an, der den Fokus auf Datenschutz und Sicherheit legt. Internxt verspricht Zero-Knowledge-Verschlüsselung und Post-Quanten-Kryptographie. Die Komponenten liegen hier alle auf GitHub, ihr könnt also genau nachschauen, was da so passiert. Und was außerdem besonders ist: Ihr müsst kein Abo abschließen, sondern Internxt bietet auf Wunsch auch einen Einmalkauf an, also quasi ein lebenslanges Abo. Außerdem gibt’s VPN, Anti-Viren-Software und Cleaner obendrauf. Die Clients gibt’s für Windows, Mac und natürlich auch für Linux. Mit dem Code CT3003 gibt es 87 % Rabatt und das ist deutlich mehr als der Standardrabatt auf der Website. Link ist in der Beschreibung. Werbung Ende.

Ja, den inoffiziellen c’t 3003 Hype-Pokal bekommt auf jeden Fall Lego, die einen Legostein vorgestellt haben. Ja, der sieht aus wie der ikonische 4×2-Lego-Standardstein, aber drin ist Hightech. Und Lego feuert wirklich PR-mäßig aus allen Rohren. Seit über zehn Jahren sei das Ding in der Entwicklung, 25 Patente seien angemeldet worden. Alles nur für die neue Smart-Play-Serie von Lego, beziehungsweise für diesen einen Lego-Stein.

Ja, und da drin stecken ein Akku, mehrere RGB-LEDs, Soundchip, Lautsprecher, Mikrofon und das eigens entwickelte Neighbor Position Measurement System, NPM. Das arbeitet mit Kupferspulen, also Nahfeldfunk, und kann damit spezielle Lego-Minifiguren und die neuen SmartTag-Lego-Teile im Raum lokalisieren, also relativ zum Smart Brick. Der Smart Brick ist quasi die Schaltzentrale. Aber damit das Ganze Spaß macht, braucht man nicht nur den Smart Brick, sondern auch diese zwei weiteren Lego-Elemente, die die Smart Tags und/oder so eine Minifigur mit Spule drin.

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Kleines Beispiel: Ihr baut so einen Hubschrauber, in dem ein 4×2 Smart Brick drin steckt, und dann passiert erstmal noch gar nichts. Aber sobald ihr dann das entsprechend vorbereitete Smart Tag mit einbaut, dann weiß der Smart Brick: Aha, ich bin ein Hubschrauber, also mache ich Hubschrauber-Geräusche und blinke vielleicht so ein bisschen rum. Hält man den Hubschrauber auf den Kopf, merkt der Smart Brick das und kann entsprechende „Ich stürze gleich ab“-Geräusche machen und, ja, was weiß ich, rot leuchten. Kommt man dann auch noch so einer Minifigur nahe, könnte dann sowas ertönen wie: „Oh nein, bitte mir nicht auf den Kopf fliegen.“ Aber es kommt nicht aus der Minifigur, sondern aus dem Smart Brick-Lautsprecher, weil Smart Tag und Minifig passiv arbeiten, also nur eine Spule drin haben und keinen Akku und keinen Lautsprecher. Die ganze aktive Technik steckt also im Smart Brick.

Was ich wirklich gut finde daran: Man muss den Kram nicht mit einer Smartphone-App oder so koppeln, sondern das soll alles autark out of the box funktionieren. Man kann die Smart Bricks über Bluetooth updaten – das muss man ja können, wenn man einen Smart Brick von 2026 hat und den mit einem Set von 2028 benutzen will, dann kann der alte Smart Brick das ja gar nicht wissen. Also muss er geupdatet werden. Der Brick muss ja irgendwie die Sound-Samples und solche Sachen herbekommen.

Übrigens sagt Lego, dass man zurzeit noch nicht selber irgendwelche Sachen programmieren oder Sprach-Samples einsprechen kann. Lego schließt aber nicht aus, dass sie das in Zukunft machen wollen. Ach so, ja klar: Und den Smart Brick muss man natürlich laden. Das geht aber auch induktiv. Das heißt, man muss kein Kabel reinstecken, sondern hat eine kleine Ladestation und stellt die Smart Bricks da drauf oder den Smart Brick. Was ich ganz gut finde: Lego sagt tatsächlich, dass das auch noch klappen soll, wenn der Stein jahrelang irgendwo rumgelegen hat. Das ist ja sonst oft ein Problem mit Akkus, also Tiefentladung und so. Also daran ist gedacht.

Lego sagt auch, dass das eingebaute Mikrofon nicht irgendwie zum Abhören missbraucht werden kann, sondern nur dazu dient, mit Klopfen oder so irgendwelche Funktionen auszulösen. Na ja, also wollen wir mal abwarten, was der CCC so macht, wenn er das Teil in die Finger bekommt.

Ja, apropos in die Finger bekommen: Das geht am 1. März. Dann sollen die ersten Sets in den Handel kommen. Man kann die ab dem 9. Januar auch sogar vorbestellen, die Dinger. Ach so, welche Dinger überhaupt? Ja, die ersten Sets, die da kommen mit dieser Smart Play Technik, das sind alle Star-Wars-Sets. Das preisgünstigste ist Darth Vaders TIE Fighter. Der kostet 69,99 Euro. Da sind 473 Teile drin, davon ein Smart Brick und eine Smart-Play-kompatible Minifigur.

Also, ich muss sagen: Von den Sachen, die ich weiß und die ich gesehen habe, hätte ich direkt Lust, damit zu spielen. Aber 70 Euro sind natürlich auch schon heftig. Und ich muss sagen, so richtig kann ich es mir noch nicht vorstellen, wie toll das ist, oder ob das einfach nur so ein Effekt ist, den man nach zehn Sekunden schon durch hat. Muss ich mir wirklich angucken? Will ich mir auch angucken? Testen wir vielleicht sogar hier bei 3003. Mal sehen.

Aber richtige Computertechnik gab es natürlich auch auf der CES. Sehr interessant fanden wir das HP Elite Board G1A. Diese kleine Tastatur sieht auf den ersten Blick super unspannend aus, ist sie aber nicht, denn da steckt ein kompletter PC drin. Ein mobiler x86-Rechner, den man per USB-C an Bildschirme anschließen kann. Laut HP soll sich der Tastatur-PC besonders für Arbeitnehmer mit wechselnden Arbeitsplätzen eignen. An denen muss dann halt nur ein Bildschirm und eine Maus stehen. Das Ding zu transportieren sollte auch echt easy sein, weil mit 726 Gramm ist die Tastatur einfach nur ein bisschen schwerer als ein Steam Deck. Drinnen stecken Ryzen AI 300 Prozessor mit bis zu 8 Kernen, maximal 2 TB SSD-Speicher und bis zu 64 GB RAM.

Falls euch das Prinzip bekannt vorkommt: Ja, so was gibt es schon mit Raspis, zum Beispiel hier mit dem Raspi 400 oder auch neuerdings mit dem Raspi 500, die aber deutlich weniger Leistung haben als das Teil jetzt von HP. Was es denn kosten soll, hat HP bisher noch nicht gesagt, nur dass es wohl im März rauskommen soll.

Und dann gab es auch noch neue Prozessoren, zum Beispiel von Intel, die endlich den Panther aus dem Sack gelassen haben. Die Panther-Lake-Architektur, die offiziell Core Ultra 300 heißt, ist für Notebooks und – Achtung – für Gaming-Handhelds gedacht. Und da hat Intel tatsächlich schon Acer, MSI und GPD genannt, die allesamt solche tragbaren Spielkonsolen rausbringen wollen. Warum? Das ist nämlich das Besondere an den Panther-Lake-Chips: die integrierte B390-Grafikeinheit. Die ist ziemlich schnell, laut Intel bis zu 77 % schneller als der eigene Lunar Lake-Vorgänger und bis zu 73 % schneller als ein AMD Ryzen AI9 HX370 mit Radeon 890M.

Dafür haben allerdings die Panther-Lake-Chips eine höhere minimale Leistungsaufnahme. Die liegt jetzt bei 25 Watt, vorher gab es auch 15-Watt-Chips. Dafür sinkt aber die maximale Leistungsaufnahme auf standardmäßig 65 Watt und die Effizienz bei geringer Last steigt. Intel sagt zum Beispiel, dass das Lenovo IdeaPad mit dem neuen Topmodell Core Ultra X 9 388H beim Netflix-Streaming sage und schreibe 27 Stunden durchhält. Das ist schon ein ziemlich guter Wert.

Die CES war immer schon voller Roboter, dieses Jahr aber wirklich besonders krass. Und ja, klar, Roboter sind cool und manchmal süß und machen sich auch auf so einer Keynote-Bühne gut, aber es ist auch klar, dass das in den meisten Fällen eben Dekoration ist oder irgendwelche Visionen und keine wirklichen Produkte. So leider auch Cloyd von LG, den man auf der CES sehen konnte, wie er kocht und Wäsche faltet. Aber wenn ihr euch so Hoffnungen macht wie ich, müsst ihr nicht, weil das dauert noch, wenn das Ding denn überhaupt so kommt, wie es da zu sehen war.

Der LG-Konkurrent Samsung hat 2020 ja den Kugelroboter Ballie gezeigt, auch auf der CES, und den gibt es halt bis heute nicht – also sechs Jahre später. Ein bisschen konkreter ist der SwitchBot Onero H1, der angeblich noch in diesem Jahr lieferbar sein soll für unter 10.000 Euro. Aber ganz ehrlich, ich spreche aus langjähriger CES-Erfahrung: Man darf skeptisch sein. Auch wenn der Onero H1 nicht auf zwei Beinen läuft, sondern quasi nur auf einem Staubsauger-Roboter montiert ist – weiß ich nicht.

Deutlich aufregender und leider auch deutlich, deutlich, deutlich teurer ist der Atlas von Boston Dynamics, der nach vielen Jahren jetzt wirklich in Serie geht. Also nicht als Haushaltsroboter, sondern zum Beispiel in einem US-amerikanischen Hyundai-Werk, wo das Ding Dachgepäckträger sortiert. 50 Kilogramm soll so ein Atlas tragen können und Sachen beherrschen, die Menschen definitiv nicht können. Was man auf jeden Fall verzeichnen kann, ist, dass der KI-Boom auch wirklich große Fortschritte im Machine Learning hervorgebracht hat und dass das tatsächlich gerade die ganze Roboterbranche ziemlich nach vorne bringt. Aber Mainstream ist das Thema noch nicht, das dauert noch ein bisschen.

So, und jetzt aber zu einer ganz besonderen CES-Spezialität: Gadgets, die oft auch unnütz sein können und auch ziemlich lustig aussehen, wie Glide, die erste KI-gesteuerte Haarschneidemaschine. Ja, also ich würde sie nicht ausprobieren, das sage ich ganz offen. Aber so in Gadgetsachen interessanter fanden wir dieses Blackberry-artige Smartphone namens Communicator mit physischer Tastatur von der Firma Klix. Die waren bisher für diese Handyhüllen mit so einer angehängten Tastatur bekannt. Die Idee war an sich ganz cool, aber so ein langgezogenes Handy sah auch irgendwie ein bisschen bescheuert aus.

Naja, auf jeden Fall haben die jetzt ihr eigenes Smartphone angekündigt mit einem kleinen, fast quadratischen OLED-Bildschirm und auch einer physischen Tastatur. Die ist zusätzlich noch berührungsempfindlich und man kann darüber wischen, um zum Beispiel zu scrollen. Das Ding wird als Smartphone für Smartphone vermarktet. Ja, okay. Also die Idee dahinter ist, dass man den Communicator quasi ausschließlich für Kommunikation benutzt und sich dadurch weniger zum Doomscrolling verleiten lassen soll. Einer der Werbeclaims ist auch: „Designed for doing, not doomscrolling“. Okay, also sich ein zweites Smartphone zu kaufen, um weniger am Smartphone zu sein, das ist schon irgendwie ein bisschen verrückt. Die Idee dahinter muss man mal gucken, da muss man mal testen.

Man kann das Teil eben entweder als Erweiterung zum Hauptsmartphone verwenden, wie bei einer Smartwatch, oder aber auch natürlich komplett eigenständig, was ich irgendwie interessanter finde. Denn der Klix Communicator ist ein voll funktionsfähiges Android-Smartphone. Ja, und da sind natürlich auch Kameras drin, die sind aber jetzt nichts Besonderes. Was aber besonders ist: Das Ding hat einen 3,5-mm-Klinkenanschluss und hier an der Seite auch noch einen Knopf mit LED, die man einstellen kann. Also wenn zum Beispiel eine Nachricht von WhatsApp offen ist, dann leuchtet die grün, bei Signal blau und so weiter. Das gab es ganz früher schon mal und das ist irgendwie immer noch ganz charmant.

Der Klix Communicator kostet im Early-Bird-Preis 399 US-Dollar und soll später im Handel dann 499 US-Dollar kosten. Ob und wann der nach Europa kommt, ist aber leider noch unklar. Wir bleiben da mal dran. Klix hat übrigens auch noch das Power-Keyboard angekündigt. Das ist quasi eine Powerbank, die man hinten an ein Smartphone dranpackt und bei der man dann eine Tastatur ausklappen kann. Das ist auf jeden Fall eleganter als diese lange Handyhülle mit Keyboard.

Und was ich noch witzig fand: Im Ankündigungsvideo sagt einer der Gründer am Anfang, dass er schon so viele Keynotes gesehen hat und sich freut, jetzt mal alles ganz anders zu machen. Ja, und dann folgt so eine 1:1-Kopie von diesen Standard-Apple-Keynotes, wo alle alles vom Teleprompter ablesen und aussehen, als würden sie einen Stromschlag kriegen, wenn sie sich versprechen. Genau die gleichen Animationen und so wie bei Apple. Ja, also ist schon irgendwie ein bisschen lustig, aber die Produkte trotzdem ganz interessant. Müssen wir auch mal testen.

Wenn das Essen nicht rechtzeitig auf dem Tisch steht, könnte es daran liegen, dass man das Messer nicht aufgeladen hat – zumindest, wenn man das Ding ja hat. Das ist das C200 Ultrasonic Schneidemesser von Seattle Ultrasonics. Sieht erstmal aus wie ein stinknormales Messer, aber wenn man diesen orangenen Knopf hier drückt, fängt das an zu vibrieren. Also ja, wie eine Zahnbürste. Das Ding vibriert über 30.000 Mal pro Sekunde und dadurch soll man laut Hersteller 50 Prozent leichter schneiden können und Lebensmittel sollen dadurch auch weniger an der Klinge kleben bleiben – ihr kennt das ja vielleicht von Knoblauch.

Dabei soll man die Vibrationen weder sehen, hören noch fühlen, also im Gegensatz zu einer elektrischen Zahnbürste. Und ja, im Promo-Material sieht das schon beeindruckend aus, aber so ein sehr gut geschärftes Messer schneidet ja auch ganz gut. Also die Frage ist, ob das Messer auch, wenn es so leicht angestumpft ist, durch die Vibration weiter so krass schneidet – muss man auch mal schauen. Zumindest wirkt der Hauptentwickler sehr passioniert und stolz auf seine Erfindung, und das finde ich ganz sympathisch.

Das Ding kostet einzeln 329 Euro, was sich viel anhört, aber wenn man sich ein bisschen in der Welt von Premium-Schneidemessern umschaut, ist das gar nicht mal so teuer. So Messer-Nerds, die latzen auch mal 1.000 Euro pro Messer. Zusätzlich kann man sich noch eine Ladestation in Holzoptik für 119 Euro dazuholen oder das Ganze im Bundle für 399 Euro bestellen. Ist also auf jeden Fall eleganter, als immer den Akku rauszuholen und per USB-Kabel zu laden. Ich bin gespannt, ich glaube, das würde ich auch gerne testen.

Ja, und ganz weit oben auf der Liste von Dingen, die man eigentlich nicht braucht, die ich aber trotzdem haben will, ist dieser supersüße Smartphone-Controller. Das ist das 8BitDo FlipPad und ist ein superkleiner Controller, der sich per USB-C mit dem Smartphone verbinden lässt. Der ragt dann etwas über den Bildschirm und hat auch keine Analogsticks, eignet sich aber dafür dann super für Gameboy-Emulatoren. Da passt ja auch der Formfaktor und das Ding passt eben in die Hosentasche. Das ist auf jeden Fall transportabler als solche Standard-Smartphone-Controller.

Das hier ist ein Smartphone aus Europa, das ohne Google-Dienste auskommt, großen Wert auf Datenschutz legt und für das man ein Abo abschließen muss. Ja, das ist das MC-03 von der Schweizer Firma Punkt, mit einem Punkt dahinter, also Punkt als Wort, Punkt dahinter. Das läuft auf dem Betriebssystem Aphy oder Aphy OS. Und das basiert auf Android AOSP, also der Open-Source-Version von Android, was natürlich ein bisschen lustig ist, wenn man damit wirbt, Google-frei zu sein, aber trotzdem das Google-Betriebssystem benutzt. Aber es laufen eben nicht die Google-Dienste.

AphyOS schreibt sich auch auf die Fahne, auf höchste Datenhoheit und Sicherheit fokussiert zu sein. Als Beispiel: Hält man lange auf einer App gedrückt, öffnet sich ein Menü, in dem man mit einem Regler das Datenschutzniveau einstellen kann und einen weiteren, wo man den CO2-Fußabdruck regelt, also den Strombedarf. Ja, CO2-Fußabdruck bei Smartphone-Leistungsaufnahme. Guck hier so auf meinen Rechner, der im Betrieb 800 Watt wegballert. Ja gut, kann man machen – auf jeden Fall beim Handy.

Also, das Design sieht auf jeden Fall auf den Bildern hier ganz schick aus, ein bisschen Schweizer Typografie, nur Minimalismus und so. Aber ich müsste das Ding wirklich mal benutzen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob das dann auch noch cool aussieht. Der Haken an der Nummer ist auf jeden Fall: Das gibt es nur im Abo-Modell für 9,99 Euro im Monat oder halt für drei Jahre oder fünf Jahre direkt für 129 oder 199 Euro. Laut Hersteller werden dafür aber keinerlei Daten gesammelt und verkauft. Dafür muss man die Entwicklungskosten halt per Abo bezahlen. Nach dem Motto: Wenn du nicht bezahlst, bist du selbst das Produkt. Wenn man das MC-03 für 699 Euro neu kauft, gibt es aber zumindest ein Jahr umsonst.

Falls euch das übrigens nicht aufgefallen ist in dem Video: Das 3003-Team war in diesem Jahr nicht selbst auf der CES, aber wir haben von den Kollegen Florian und André von der c’t, die da vor Ort gerade sind, Material bekommen. Danke dafür.

Also schreibt gerne in die Kommentare, welche von den Gadgets hier ihr getestet haben wollt. Und sagt bitte nicht Boston Dynamics Atlas. Die würde ich zwar auch gerne testen, aber dafür reicht unser Budget nicht. Und ich glaube, die Dinger kann man auch gar nicht einzeln kaufen – nur als Industriekunde, sozusagen im Bundle. Obwohl ich die natürlich sehr gerne hier hätte. Schade.

Tschüss!

c’t 3003 ist der YouTube-Channel von c’t. Die Videos auf c’t 3003 sind eigenständige Inhalte und unabhängig von den Artikeln im c’t Magazin. Die Redakteure Jan-Keno Janssen, Lukas Rumpler, Sahin Erengil und Pascal Schewe veröffentlichen jede Woche ein Video.


(jkj)



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x86-Steckmodul für Embedded Systems mit wechselbarem LPDDR5X-RAM


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Bisher wurden LPDDR-SDRAM-Chips meistens auf das Rechner-Mainboard aufgelötet und waren deshalb nicht nachträglich wechselbar. Der Modulstandard LPCAMM2 ändert das. Damit ausgerüstete Rechner lassen sich flexibler mit Arbeitsspeicher bestücken und nachträglich aufrüsten.

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Auf der Fachmesse embedded world 2026 in Nürnberg waren nun auch Rechenmodule für Embedded Systems mit LPCAMM2-Fassungen zu sehen, etwa das Congatec conga-HPC/cPTL mit Intel Core Ultra 3 alias Panther Lake.

Low-Power-(LP-)DDR-Speicher wurde einst als sparsame DRAM-Variante für akkubetriebene Mobilgeräte entwickelt. Doch durch hohe Taktfrequenzen sowie viele kurze Datensignalleitungen erreichen jüngere LPDDR-Generationen wie LPDDR4X und vor allem LPDDR5X auch besonders hohe Datentransferraten. Daher kommt LPDDR5X nicht mehr nur bei sehr sparsamen Rechnern zum Einsatz, sondern auch bei vielen SoCs mit integrierter GPU, die von hohen RAM-Transferraten profitieren.

Ein Beispiel für ein Embdded-System-Rechenmodul mit LPCAMM2 ist das Congatec conga-HPC/cPTL in der Bauform COM-HPC Client Size A. Es ist mit einem Intel-Prozessor der neuen Baureihe Core Ultra 3 alias Panther Lake bestückt. Der enthält außer zahlreichen x86-Prozessorkernen auch eine NPU für KI-Inferenz mit bis zu 50 Tops sowie eine relativ starke GPU, die sich ebenfalls als KI-Beschleuniger einspannen lässt.

Das conga-HPC/cPTL lässt sich mit einem LPCAMM2 bis zu 32 Gigabyte Kapazität bestücken. Außerdem bindet der Prozessor sowohl PCI Express 5.0 als auch Thunderbolt 4/USB4 an.


Samsung SOCAMM2 mit LPDDR5X-RAM

Samsung SOCAMM2 mit LPDDR5X-RAM

Samsung SOCAMM2 mit LPDDR5X-RAM

(Bild: Samsung)

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Außer LPCAMM2-Speichermodule für Notebooks beziehungsweise Mobile Workstations und nun auch Embedded Systems gibt es auch SOCAMM- beziehungsweise SOCAMM2-Module mit LPDDR5X für Server. Diese wurden von Micron und Samsung avisiert. Ein SOCAMM2 kann mit derzeit bis zu 256 GByte eine wesentlich höhere Kapazität erreichen als ein LPCAMM2.

Die bereits seit Längerem angekündigte KI-Workstation Nvidia DGX Station GB300 könnte eines der ersten Systeme mit wechselbarem SOCAMM2-Speicher sein. Möglicherweise setzt Nvidia auch beim kommenden ARM-Prozessor Vera auf SOCAMM2.


(ciw)



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Internetprobleme in Russland: Moskau wird zum Funkloch


Die russischen Behörden drosseln das mobile Internet im Land zunehmend – nach eigenen Angaben aus Sicherheitsgründen. Alles geschehe in strenger Übereinstimmung mit dem Gesetz, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge, als er auf die seit Tagen anhaltenden Netzprobleme in Moskau angesprochen wurde. „Ich denke, die Bürger sollten hier keinen Zweifel haben, dass das Wichtigste die Gewährleistung der Sicherheit ist“.

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Die Abschaltung und Beschränkungen seien wegen der ukrainischen Angriffe nötig. Zur Länge der systematischen behördlichen Einschränkungen machte Peskow keine Angaben. Sie würden so lange anhalten wie nötig, sagte er nur.

Anlass der Frage waren die – nach Problemen in der russischen Provinz – seit knapp einer Woche auch in einer ganzen Reihe von Moskauer Stadtbezirken anhaltenden Schwierigkeiten mit dem mobilen Internet.

Viele inzwischen zum Alltag der Moskauer gehörende digitale Möglichkeiten sind dadurch gestört – so muss an vielen Kassen wieder bar bezahlt werden. Apps für etwa Fitnesszentren, Banken, Kurierdienste oder Taxis funktionieren nicht. Messenger wie WhatsApp oder Telegram für die Kommunikation mit Freunden und Verwandten sind gestört. Die Verluste für Geschäftsleute belaufen sich Schätzungen zufolge täglich auf Dutzende Millionen Euro.

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Zuletzt hatten die russischen Behörden den Internetzugang der Russen immer weiter eingeschränkt. Youtube-Videos sind praktisch nicht mehr aufrufbar, Anrufe per WhatsApp oder Telegram inzwischen nur noch mit einem Virtual Private Network (VPN) möglich. Der Geheimdienst FSB hat das Recht erhalten, das Internet nach eigenem Gutdünken in bestimmten Regionen auch vollständig abzuschalten.

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(afl)



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Komoot mit ChatGPT ausprobiert: Wie KI bei der Wanderplanung unterstützt


Der Winter verabschiedet sich, es wird wieder wärmer. Perfektes Wetter, um endlich die Wanderschuhe aus dem Schrank zu holen und die nächste Tour zu planen! Aber das ist nicht einfach: Der Berg an analogem und digitalem Infomaterial ist so erschlagend, dass man den Pfad vor lauter Karten nicht sieht. Kann da nicht genau ein KI-Modell aushelfen?

Das ist zumindest das Versprechen von Komoot, deren Plattform bei Wanderern, Joggern und Radfahrern für die Routenplanung beliebt ist. Im Februar 2026 führte die Firma eine offizielle ChatGPT-App ein. Diese soll Nutzern viele Klicks ersparen und die Frage nach der Traumwanderung mit dem perfekten Routenvorschlag beantworten. Wir haben ausprobiert, wie gut oder schlecht das funktioniert.

  • Millionen Deutsche gehen in ihrer Freizeit gerne wandern, viele nutzen zur Planung Apps wie Komoot anstelle von Papierkarten.
  • Trotz dieser Digitalisierung ist der Einsatz von KI zur Routenplanung riskant, wie Schlagzeilen über Bergrettungen nach dem ChatGPT-Einsatz unterstreichen.
  • Unser Test zeigt, was die ChatGPT-Apps von Komoot und AllTrails können und wie gut verschiedene Sprachmodelle mit GPX-Dateien hantieren.

In diesem Artikel haben wir getestet, ob KI bei der Wanderplanung wirklich hilfreich ist – und wo sie scheitert. Dafür haben wir neben ChatGPT auch Gemini und Claude mit der Planung von Wanderungen beauftragt und Ergebnisse mit menschlicher Erfahrung verglichen. Außerdem erklärt ein Sprecher des Deutschen Alpenvereins, welche Risiken es bei der automatisierten Routenplanung gibt und wie Sie diese vermeiden.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Komoot mit ChatGPT ausprobiert: Wie KI bei der Wanderplanung unterstützt“.
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