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Asus ExpertCenter PN55: AMD Gorgon Point im Mini-PC-Format erreicht den Handel


Asus ExpertCenter PN55: AMD Gorgon Point im Mini-PC-Format erreicht den Handel

Bild: Asus

Rund ein halbes Jahr nach der Ankündigung zur CES und unterbrochen von einem Verkaufsverbot hat es das Asus ExpertCenter PN55 auf Basis von AMD Gorgon Point jetzt in den Handel geschafft. Los geht es mit den kleineren Konfigurationen noch auf Basis von Krackan Point bei 1.440 Euro. Gorgon Point kostet aber kaum mehr.

Das ExpertCenter PN55 startet mit dem AMD Ryzen AI 5 330 alias Krackan Point. AMD positioniert Krackan Point als günstigere Mittelklasse-APU unterhalb von Strix Point. Darüber sitzt Gorgon Point (Ryzen AI 400) als Optimierung der Strix-Point-Plattform.

Das zeichnet AMD Gorgon Point aus

Gorgon Point übernimmt die Zen-5- und Zen-5c-CPU-Kerne, die RDNA-3.5-Grafikeinheit und die XDNA-2-NPU von Strix Point, bringt aber durch höhere Taktraten, optimierte Fertigung und Speicherunterstützung mehr Leistung und Effizienz. Die CPU soll vor allem durch höhere Boost-Frequenzen (bis zu 5,2 GHz bei den Spitzenmodellen), schnelleren LPDDR5X-Speicher mit bis zu 8533 MT/s (nicht im ExpertCenter PN55) sowie eine breitere Produktpalette profitieren. Bei der KI-Leistung wird die NPU je nach Modell verbessert und erreicht bis zu 55 TOPS, wodurch lokale KI-Anwendungen und Copilot+-Funktionen stärker unterstützt werden. Die größten Änderungen liegen somit in der Feinoptimierung von Takt, Speicherbandbreite und Energieeffizienz – die grundlegende Chiparchitektur bleibt jedoch nahezu unverändert. Folgende Konfigurationen hat Asus vorgesehen:

Das ExpertCenter PN55 ist bereits bei mehreren Händlern im Preisvergleich angekommen und wird dabei mit Gorgon Point bereits günstiger als mit Krackan Point offeriert. RAM und SSD sind bei den Basismodellen mit jeweils 16 GB und 512 GB identisch konfiguriert. Mit Ryzen AI 7 und 9 steigt der Speicher auf 32 GB/1 TB. Alle aufgeführten Konfigurationen werden darüber hinaus mit Windows 11 Pro ausgeliefert.

Asus ExpertCenter PN55 (Bild: Asus)

Werkzeugloser Zugriff auf RAM und SSD

Asus‘ neuer Mini-PC misst 130 × 130 × 34 mm und wiegt 600 g. Neben der Aufstellung auf dem Schreibtisch wird auch die Montage mittels VESA-Halterung direkt auf der Rückseite des Monitors unterstützt. Die Technik bringt Asus in einem Aluminiumgehäuse unter, das ohne Werkzeug Zugang zu RAM und SSD bietet. Das Chassis bietet darüber hinaus bis zu sechsmal USB, zweimal 2,5-Gbit-LAN, zweimal DisplayPort und 3,5-mm-Klinke.



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Steam Sale: Unter uns weilen Mafiosi, Werwölfe und Rabatte


Steam Sale: Unter uns weilen Mafiosi, Werwölfe und Rabatte

Bild: Valve

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. „Immer wieder“ heißt hier fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Aktion zu Sozialen Deduktions­spielen gestartet. Die Angebote laufen bis zum 16. Juli um 19:00 Uhr.

Soziale Deduktions(video)spiele

Auf Deutsch erscheint der Name der Kategorie arg konstruiert, im Englischen beschreiben die Social Deduction Games aber ein konkretes Genre. Gemeint sind Spiele, in denen Spieler über meist mehrere Runden hinweg anhand von Logik, Deduktion und Sozialkompetenz herausfinden müssen, welche Rolle und Aufgaben die Mitspieler haben – und ob sie vielleicht heimlich den Gegner darstellen. Hierzulande sind die klassischen Gesellschafts- respektive Partyspiele Mafia und Werwolf die wahrscheinlich bekanntesten Beispiele.

Hast du schon soziale Deduktionsspiele gespielt?
  • Ja, schon als klassisches Gesellschafts- oder Partyspiel und auch als Videospiel.

  • Ja, aber bislang eigentlich nur als klassisches Gesellschafts- oder Partyspiel, ganz analog.

  • Ja, tatsächlich aber erst bzw. nur digital als Videospiel.

  • Nein, noch nie.

Auch das Videospiel Among Us, das einen Hype während der Covid-19-Pandemie erfuhr, dürfte vielen ein Begriff sein. Tatsächlich hat Among Us das Spielprinzip aber weder erstmals ins Digitale übersetzt, noch das Genre definiert – soziale Deduktions­video­spiele gibt es schon viel länger und in überraschend großer Variation. Ein kurzer Trailer vermittelt einen Eindruck vom Event.

Neben rabattierten Spielen rückt der Steam-Betreiber außerdem kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Fokus.

Bei derartigen Rabattaktionen ist gemeinhin zu bedenken, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.

Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale

Bei dem Event rund um Deduktionsspiele handelt es sich um die erste Genre-Rabattaktion seit dem großen Summer Sale Anfang des Monats. Einen vollwertigen Steam Sale stellt die Aktion mit nur vier Tagen Dauer aber nicht dar. Damit geht es am 20. Juli weiter – und zwar mit Zügen. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.



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Windows 11: Microsoft räumt Windows-Suche auf und streicht Werbung


Windows 11: Microsoft räumt Windows-Suche auf und streicht Werbung

Bild: Microsoft

Microsoft überarbeitet die Windows-Suche. Diese bietet künftig übersichtlichere Ergebnislisten, beantwortet Suchanfragen präziser und zeigt weniger Treffer aus dem Web oder dem MS-Store an – Online-Quellen lassen sich bei Bedarf sogar komplett deaktivieren. Verfügbar ist sie zunächst im Experimental-Kanal des Insider Program.

Web-Ergebnisse werden reduziert

Details nennt Microsoft in einem Blog-Beitrag. Was auf den Screenshots direkt ins Auge sticht, ist die aufgeräumte Ergebnisseite. Diese zeigt ausschließlich eine Liste mit den Treffern. Die Widget-Übersicht mit MSN-Elementen und Vorschlägen aus dem MS-Store entfällt.

Übersichtlichere Ergebnislisten in der neuen Windows-Suche
Übersichtlichere Ergebnislisten in der neuen Windows-Suche (Bild: Microsoft)

Präziser will Microsoft zudem aufschlüsseln, woher die Treffer stammen – also aus Apps, Dokumenten, Einstellungen, dem Web oder dem MS-Store. Relevanz steht bei den Web-Inhalten im Fokus. Gesponserte Vorschläge und Werbung streicht Microsoft aus den Web-Ergebnissen.

Wer solche Treffer überhaupt nicht sehen möchte, kann die Web-Ergebnisse und MS-Store-Vorschläge in den Einstellungen künftig vollständig deaktivieren.

Windows-Suche fokussiert sich auf lokale Inhalte

Inhalte, die sich lokal auf dem Gerät befinden, rücken also künftig in den Mittelpunkt. Selbst wenn die Web-Inhalte noch aktiviert sind, sollen die lokalen Inhalte bevorzugt behandelt werden, wenn sie besser zur Anfrage passen.

Wie so etwas aussehen kann, zeigt einer von Microsofts Screenshots: Bei einer Suche nach den installierten Apps erscheint bei der alten Windows-Suche ein Web-Treffer, der auf ein Support-Dokument verweist. Die neue Windows-Suche verweist hingegen direkt auf die App-Übersicht in den Einstellungen. Auch die Vorschau profitiert auf diese Weise: Treffer zeigen direkt Ausschnitte aus Dokumenten.

Neue Suchfunktion in Windows 11 erhält eine Dokumentenvorschau
Neue Suchfunktion in Windows 11 erhält eine Dokumentenvorschau (Bild: Microsoft)

Microsoft verspricht zudem eine zuverlässigere Suche, die auch Tippfehler eher verzeiht.

Neue Windows-Suche im Experimental-Kanal

Microsoft verteilt die neue Windows-Suche als kontrollierten Rollout im Experimental-Kanal des Windows Insider Programs. Wer diese Windows-11-Version nutzt, kann das Feature also bald erhalten. Laut Microsoft soll es auch über die Funktionsauswahl verfügbar sein. Im Testsystem der Redaktion taucht die neue Windows-Suche bislang aber noch nicht auf.

Bessere Windows-Suche als Teil der Windows-11-Rundumerneuerung

Eine verbesserte Windows-Suche mit mehr Kontrolle und weniger Ballast ist das Versprechen von Microsoft. Es entspricht der Strategie des Konzerns bei der Rundum­erneuerung von Windows 11. Ähnlich geht Microsoft etwa auch beim Startmenü und der Taskleiste vor.

Hintergründe zur Runderneuerung von Windows 11



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Smartphone-Markt: Apple und Samsung trotzen dem Einbruch


Smartphone-Markt: Apple und Samsung trotzen dem Einbruch

Bild: Micron

Der weltweite Smartphone-Markt ist im zweiten Quartal 2026 um vier Prozent geschrumpft. Während viele Hersteller unter hohen Speicherpreisen und Lieferengpässen leiden, konnten Samsung und Apple ihre Marktanteile deutlich ausbauen.

Samsung bleibt vor Apple

Nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens Omdia behauptete Samsung im zweiten Quartal mit einem Marktanteil von 22 Prozent die Spitzenposition. Gegenüber dem Vorjahresquartal legte der südkoreanische Hersteller um zwei Prozentpunkte zu. Dazu trugen eine stabile Nachfrage und eine vergleichsweise gute Verfügbarkeit bei.

Auch die verspätete Markteinführung der Galaxy-S26-Serie spielte Samsung in die Karten. Ein Teil der üblicherweise früher anfallenden Nachfrage nach den höherpreisigen Modellen verschob sich dadurch in das zweite Quartal. Gleichzeitig gewann Samsung im günstigeren Segment Marktanteile, weil chinesische Konkurrenten ihr Angebot verkleinerten und ihre Abgabepreise erhöhten.

Apple erreichte unterdessen mit 20 Prozent den höchsten jemals in einem zweiten Quartal gemessenen Marktanteil. Für den Konzern ist dieser Zeitraum normalerweise der schwächste Abschnitt des Jahres, da neue iPhones üblicherweise erst im Herbst erscheinen. Analyst Omdia führt die Entwicklung vor allem auf einen starken Austauschzyklus rund um die iPhone-17-Serie und weitgehend stabile Preise zurück.

Ob Apple diesen Vorteil halten kann, bleibt allerdings offen. Bei anderen Produkten erhöhte der Konzern gegen Ende des Quartals bereits die Preise. Vergleichbare Anpassungen könnten später im Jahr auch das iPhone treffen.

Der globale Smartphonemarkt bricht um 4 Prozent ein
Der globale Smartphonemarkt bricht um 4 Prozent ein (Bild: Omdia)

Günstige Smartphones geraten unter Druck

Hinter den beiden Marktführern folgten Xiaomi mit elf Prozent, Oppo mit zehn Prozent und Vivo mit acht Prozent Marktanteil. Gerade Hersteller mit einem starken Fokus auf günstigere Smartphones leiden laut Omdia besonders unter der angespannten Versorgungslage.

Am stärksten gingen die Stückzahlen im Segment unterhalb von 400 US-Dollar zurück. Dort treffen geringe Gewinnspannen auf eine hohe Preissensibilität der Käufer. Gleichzeitig sind die Kosten für Speicherchips massiv gestiegen. Bei einzelnen Herstellern sollen Speicherbausteine inzwischen vier- bis fünfmal so viel kosten wie noch vor einem Jahr.

Bei günstigen Smartphones entfallen nach Angaben der Marktforscher mittlerweile mehr als 60 Prozent der Materialkosten auf Arbeits- und Massenspeicher. Selbst bei Oberklassemodellen liegt der Anteil bei mehr als 30 Prozent. Zusätzliche Engpässe in der Halbleiterfertigung erhöhen den Kostendruck weiter.

Weltweite Smartphone-Verkäufe der größten Hersteller von 2Q22 bis 2Q26
Weltweite Smartphone-Verkäufe der größten Hersteller von 2Q22 bis 2Q26 (Bild: Omdia)

Weitere Rückgänge stehen bevor

Eine schnelle Entspannung erwartet Omdia nicht. Die Preise für Speicher könnten frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2027 wieder sinken und dürften selbst dann nicht auf das Niveau vor 2025 zurückkehren.

Für die kommenden beiden Quartale rechnen die Analysten daher mit noch stärkeren Absatzrückgängen. Ausgerechnet das saisonal wichtige zweite Halbjahr mit neuen Geräten, Feiertagen und Rabattaktionen trifft auf ein knappes Angebot an Speicherchips. Viele Hersteller dürften deshalb höherpreisige Modelle stärker in den Mittelpunkt rücken. Das schützt zwar Umsatz und Marge, schränkt aber die Auswahl für preisbewusste Käufer ein.



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