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Bericht über Vereinbarung: Intel soll bald wieder Chips für Apple fertigen


Intel könnte in Zukunft wieder Apple-Chips produzieren. Darüber haben beide Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung erzielt, berichtet der renommierte Wall Street Journal. Das würde auch der Chipherstellung innerhalb der USA einen Schub geben, sodass nicht überraschend auch die US-Regierung eine große Rolle bei den Verhandlungen gespielt haben soll. Bisher wird Apple Silicon ausschließlich von TSMC in Taiwan gefertigt. Dortige Experten gehen davon aus, dass der taiwanische Auftragsfertiger trotz des Intel-Deals der mit Abstand größte Chiplieferant Apples bleiben wird.

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Berichte über die US-Herstellung von Apple-Chips durch Intel gibt es bereits seit Monaten, aber bislang ging es lediglich um Verhandlungen. Apple sucht schon seit Längerem nach Alternativen für den bislang einzigen Fertiger TSMC, um die bisherige Abhängigkeit vom taiwanischen Auftragsfertiger zumindest etwas zu lösen. Apple könnte sich bei Intel für den 14A-Prozess interessieren, die Verhandlungen aber auch nutzen, um in Gesprächen mit TSMC zum Ausbau der US-Fertigung eine bessere Position zu haben, hieß es bislang.

Ende letzter Woche haben die angeblich seit über einem Jahr andauernden intensiven Verhandlungen laut Wall Street Journal zu einem ersten Abschluss geführt. Jedoch ist weiter unklar, welche Chips für welche Apple-Produkte Intel fertigen soll. Weder Apple noch Intel wollten sich bislang dazu äußern. Trotzdem reagierte die Börse geradezu euphorisch auf diese Entwicklung. Am Freitagnachmittag machte die Intel-Aktie einen Sprung um rund 15 Prozent, auch die Apple-Aktie stieg um fast 2 Prozent.

Die US-Regierung versucht unter Donald Trump verstärkt, Produkte im eigenen Land herzustellen, und führt dafür eine Reihe von Importzöllen ein. So berichtet der Wall Street Journal, dass die US-Regierung an den Verhandlungen von Apple und Intel massiv beteiligt war. Das Interesse der USA ist nicht nur politisch, denn Intel wurde 2025 zum teilstaatlichen Konzern, sodass die Trump-Regierung von neuen Aufträgen für Intel profitiert.

Ein Regierungssprecher wollte den vorläufigen Apple-Intel-Deal nicht kommentieren, erklärte laut Reuters aber, dass Washington Intel allgemein stärken will. „Generell wollen wir Intel helfen und haben dies auch schon getan“, hieß es. Das habe aber weniger mit der Beteiligung an Intel zu tun, sondern weil der Konzern ein bedeutender US-amerikanischer Halbleiterhersteller ist. „Wir haben versucht, für Intel neue Geschäfte anzukurbeln.“

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In Taiwan wird der Apple-Intel-Deal gelassen aufgenommen. Zwar hat sich TSMC selbst bislang nicht dazu geäußert, aber Halbleiterexperten erklärten laut Focus Taiwan, dass TSMC trotzdem der führende Chiplieferant Apples bleiben wird. TSMC-Konkurrenten wie Intel und Samsung würden bei Chipausbeute und Energieeffizienz nicht das Niveau des taiwanischen Auftragsfertigers erreichen. Deshalb würde es Apple schwerfallen, kurz- bis mittelfristig TSMC-Aufträge anderen Chipherstellern zu geben.

Die taiwanischen Branchenexperten gehen zudem davon aus, dass die Intel-Verhandlungen Apples eine Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Fertigungskapazitäten für KI-Chips sind, statt eines geplanten Wechsels von TSMC zu Intel. Schließlich kämpft auch Nvidia um Produktionsvolumen bei TSMC für die eigenen, derzeit extrem nachgefragten Chips, sodass TSMC kaum mehr nachkommt bei der Chipherstellung.

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(fds)



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Erster Ausflug mit dem Cupra Raval VZ: Bissig und teuer


Es hat lange gedauert, aber in diesem Jahr ist es so weit: Der Volkswagen-Konzern bringt eine Reihe von batterieelektrischen Kleinwagen auf den Markt. Die Eckdaten der technischen Plattform sind stets gleich, die Ausrichtung durchaus unterschiedlich. Dem Cupra Raval wird die Rolle eines Rebells angedichtet. Bei einer ersten kurzen Ausfahrt mit dem Topmodell bestätigt sich, dass diese Idee nicht so aufdringlich vorgetragen wird, dass sie im Alltag stören würde.

Auch der Cupra Raval bekommt die bekannte Plattform: Das Basismodell, das ab September ’26 zu haben sein soll, hat einen 37-kWh-Akku mit Lithium-Eisenphosphat-Zellchemie. Damit teilt er die Plattform mit dem VW ID. Polo, der ebenfalls ab September ausgeliefert wird. Die Aufstiegsvariante bekommt 52 kWh Energiegehalt und einen Materialmix aus Nickel, Mangan und Kobalt. Die Motoren leisten im Raval 85, 155 oder 166 kW. In anderen Konzernmodellen ist noch eine Zwischenstufe mit der kleineren Batterie und 99 kW angekündigt, die es im Raval zum Start noch nicht gibt.

Zunächst sind vier Ausstattungslinien geplant. Bereits zur Ankündigung des Raval hatte Cupra ein Sportmodell in Aussicht gestellt und betont, wie sich der Raval von den konservativeren Konzernmodellen VW ID. Polo und Skoda Epiq absetzen soll. Unser Testwagen ist das Spitzenmodell VZ Extreme, für das im Konfigurator 46.525 Euro aufgerufen werden. Bis zum 30. Juni werden von dieser Summe im Rahmen einer Barverkaufs-Aktionsprämie 3000 Euro abgezogen. Unabhängig davon lässt sich festhalten: Ein Schnäppchen ist das für ein Auto dieser Größe fraglos gar nicht. Ähnlich selbstbewusst kalkuliert ist der Opel Corsa GSE, der als sportlicher E-Kleinwagen mit 207 kW ebenfalls mit mehr als 40.000 Euro zu Buche schlagen dürfte.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Erster Ausflug mit dem Cupra Raval VZ: Bissig und teuer“.
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Montag: Spekulationen um Forscher-Todesfälle, Apple-Chips bald auch von Intel


Elf tote oder vermisste Forscher in den USA befeuern Spekulationen, nicht nur bei Verschwörungstheoretikern. Doch solche Häufungen sind statistisch normal, blickt man auf die Mitarbeiterzahlen der von diesen Fällen betroffenen Organisationen. Die Intuition täuscht, nicht die Zahlen. Derweil haben sich Apple und Intel nach langen Verhandlungen offenbar darauf geeinigt, Apple-Chips auch von Intel fertigen zu lassen. Die Intel-Aktie schießt nach oben. Die US-Regierung wird es freuen, aber Sorgen über einen Auftragsrückgang für den bisherigen Apple-Fertigungspartner TSMC gibt es in Taiwan kaum. Sorgen um die Geschäfte Microsofts haben einen der größten Hedgefonds dazu veranlasst, seine langjährige Microsoft-Position fast vollständig abzubauen. Die Investoren befürchten, dass KI etablierte Arbeitsabläufe verändern und zur Entstehung neuer Produktivitätsplattformen führen könnte, sodass bisherige Office-Lizenzen Wert verlieren – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Auf Social-Media-Plattformen kursieren seit einigen Monaten Listen und Schaubilder, die Todesfälle und Vermisstenmeldungen der vergangenen drei Jahre bündeln: Elf Wissenschaftler in den USA – alle mit Berührung zu sicherheitsrelevanten oder politisch sensiblen Themen – sollen unter teils ungeklärten Umständen gestorben oder verschwunden sein. Vier der elf Fälle sind klar als Tötungsdelikte oder Suizide klassifiziert, andere als natürliche Todesfälle oder Vermisstenfälle. Die Frage ist, ob sie zusammen mehr ergeben als die Summe einzelner Schicksale. Auffällig ist dabei auch, was die Fälle nicht verbindet, denn sie verteilen sich über mehrere Jahre, verschiedene Bundesstaaten und unterschiedlichste Einrichtungen: Was die Statistik zu elf toten Forschern und einem vermeintlichen Muster sagt.

Intel könnte in Zukunft wieder Apple-Chips produzieren. Darüber haben beide Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung erzielt, berichtet der renommierte Wall Street Journal. Das würde auch der Chipherstellung innerhalb der USA einen Schub geben, sodass nicht überraschend auch die US-Regierung eine große Rolle bei den Verhandlungen gespielt haben soll. Zumal die USA unter Trump Intel teilverstaatlicht haben. Bisher wird Apple Silicon ausschließlich von TSMC in Taiwan gefertigt. Dortige Experten gehen davon aus, dass der taiwanische Auftragsfertiger trotz des Intel-Deals der mit Abstand größte Chiplieferant Apples bleiben wird. Denn TSMC hat demnach weiterhin Vorsprünge bei wichtigen Faktoren der Halbleiterproduktion: Intel soll laut Bericht über Vereinbarung bald wieder Chips für Apple fertigen.

Der britische Hedgefonds TCI war seit 2017 bei Microsoft engagiert und profitierte in dieser Zeit von starken Kursgewinnen. Zuletzt war der Microsoft-Anteil rund 8 Milliarden Dollar wert. Nun hat der von TCI-Gründer Chris Hohn geführte Hedgefonds den Microsoft-Anteil in seinem Portfolio von 10 auf 1 Prozent reduziert, wie aus einem Investorenbrief hervorgeht. Die Entscheidung ist Ausdruck wachsender Zweifel, ob die bisherigen Geschäftsmodelle der Softwarebranche im Zeitalter von KI noch Bestand haben werden. Denn übernimmt KI künftig Aufgaben, für die Unternehmen bislang Nutzerlizenzen bezahlen, gerät das bisherige Modell mit nutzerbasierter Abrechnung unter Druck. An der Wall Street wird dieses Szenario seit Monaten diskutiert als „KI frisst Software“: Top-Investor stößt Microsoft-Aktien ab.

Das ist eine weitere schlechte Nachricht für Microsoft, nachdem das Open Document Format vor 20 Jahren die entscheidende ISO-Abstimmung passierte: Anfang Mai 2006 billigten ISO und IEC das Format als künftigen internationalen Standard. Damals wirkte das wie ein technisches Detail, heute erscheint es in einem anderen Licht. Regierungen und Behörden diskutieren wieder über digitale Souveränität, Plattformabhängigkeiten und Langzeitarchivierung. Plötzlich steht eine Frage erneut im Raum, die viele längst für entschieden hielten: Wem gehören digitale Dokumente eigentlich? Denn Anfang der 2000er dominierten proprietäre Binärformate die Office-Welt. Microsofts DOC-, XLS- und PPT-Dateien galten als faktische Industriestandards, sodass Nutzer auf Microsoft Office angewiesen waren. Doch dann wurde das Open Document Format zum Standard.

Zum Laden von Elektroautos braucht man nicht unbedingt eine teure Wallbox, sondern eine Schuko-Steckdose reicht – theoretisch. In der Praxis lauern ein paar Probleme, die wir im Podcast c’t uplink genau beschreiben, aber für erste Ladeversuche mag das reichen. Empfehlenswerter ist eine vom Profi angeschlossene und auf Dauerlast optimierte Schukosteckdose oder eine CEE-Steckdose für einphasiges Laden. Für welche Zwecke dessen eingeschränkte Ladefähigkeit reicht, welche (dynamischen) Stromtarife sich eignen, welche Rolle hierzulande dreiphasig angeschlossene Wallboxen oder Gleichstromlader spielen und wie es um Wallboxen in Mehrfamilienhaus-Tiefgaragen steht, diskutieren wir ausführlich im c’t uplink: E-Autos zu Hause laden: Wallbox, CEE oder Schuko.

Auch noch wichtig:

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(fds)



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Einige nutzen Wero – doch Paypal bleibt in Deutschland vorn


Das europäische Bezahlangebot Wero gewinnt an Bekanntheit, tut sich gegen nationale Platzhirsche oder US-Riesen wie Paypal aber noch schwer. Anhand einer YouGov-Umfrage in neun europäischen Ländern stellte das Beratungsunternehmen BearingPoint fest: Wero werde europaweit wahrgenommen.

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In Frankreich, wo Wero wie in Deutschland schon umfangreicher verteilt wurde, antworteten demnach 19 Prozent der dort 1.052 Befragten, dass sie für einen Geldtransfer zwischen Privatpersonen hauptsächlich Wero nutzten. Als Antwortmöglichkeit konnten die Befragten etwa auch Bargeld oder Überweisung auswählen. Deutschland kam mit 4 Prozent Wero-Nutzern unter den hierzulande 2.026 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Erhebung aus dem Dezember auf Platz 2.

Nationale mobile Bezahldienste dominieren der Erhebung zufolge bei Zahlungen zwischen Privatpersonen, z. B. Twint in der Schweiz (66 Prozent), MobilePay in Dänemark (92 Prozent) und Finnland (61 Prozent), Swish in Schweden (86 Prozent), Tikkie in den Niederlanden (71 Prozent). In Deutschland ist Paypal (56 Prozent) demnach der bevorzugte Dienstleister.

Die European Payments Initiative (EPI), ein Zusammenschluss von Banken und Zahlungsdienstleistern, will Wero zur europäischen Paypal-Alternative ausbauen. Seit Anfang Juli 2024 ist Wero am Start und bietet nach dem Muster des US-Konkurrenten Paypal vor allem direkte mobile Geldzahlungen von Mensch zu Mensch an. Inzwischen kann der Dienst auch bei etlichen Händlern beim Einkaufen im Netz genutzt werden, ähnlich wie Kreditkarten oder Apple Pay, Google Pay, Paypal, Klarna oder andere vergleichbare Dienste.

BearingPoint-Partner Robert Bosch sagt zu den Umfrageergebnissen: „Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich, dass moderne digitale Zahlungssysteme in ganz Europa an Bedeutung gewinnen. Ein zentraler Treiber ist der Wunsch nach einer eigenständigen europäischen Alternative zu bisher dominierenden, nicht-europäischen Lösungen – ein wichtiger Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität.“

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(dahe)



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