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Chipfertigung: Das sind die Pläne des Weltmarktführers TSMC bis 2029


Der weltweit größte Chipauftragsfertiger TSMC zeigt einen aktuellen Fahrplan mit optimierten Fertigungsprozessen bis 2029. Neu dabei: A13, A12 und N2U. Bei allen drei handelt es sich um Ableger bestehender Fertigungsprozesse und keine grundlegend neuen Generationen.

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N2U ist eine weiter optimierte 2-Nanometer-Variante, die 2028 N2P ablösen soll. TSMC sieht sie für Chips ab der Smartphone-Klasse bis hin zu Serverablegern, die nicht die allerneueste Fertigungstechnik benötigen.

N2U soll verglichen mit N2P drei bis vier Prozent mehr Performance bringen oder alternativ die elektrische Leistungsaufnahme um acht bis zehn Prozent bei gleicher Geschwindigkeit senken. Die Transistordichte steigt minimal um zwei bis drei Prozent. Praktisch: Die Designregeln von N2P bleiben kompatibel, sodass Firmen ihre Chipdesigns mit minimalem Aufwand portieren können.



PPA-Werte (Performance, Power, Area) zu N2U verglichen mit N2P.

(Bild: Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., Ltd.)

N2U wird eine günstigere Alternative zu A16 und A14. A16 ist ein N2-Ableger mit Backside Power Delivery, von TSMC Super Power Rail genannt. Dabei verläuft die Stromversorgung auf der Chipunterseite anstelle der Oberseite. Die Aufteilung von Daten- und Stromleitungen ermöglicht effizientere Verdrahtungen, was die benötigte Chipfläche senkt und die Effizienz steigert. Allerdings ist die Fertigung aufwendiger, weshalb die Super Power Rail primär bei Server-Hardware zum Einsatz kommen soll.

A14 fürs Jahr 2028 ist der echte N2-Nachfolger mit der zweiten Generation von Gate-All-Around-Transistoren, auch Nanosheets genannt. A14 ohne Super Power Rail hat auf dem Papier minimal bessere elektrische Eigenschaften als A16, eignet sich aber auch für günstigere Chips, etwa Smartphone-Prozessoren.

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TSMCs Roadmap bis 2029.

(Bild: Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., Ltd.)

A12 ist schließlich wieder eine Variante mit Super Power Rail. Zu den konkreten Verbesserungen schweigt sich TSMC aus. Zur Größenordnung: Beim Wechsel von N2P auf A16 verspricht TSMC eine bis zu 20 Prozent höhere Effizienz.

A13 ist ein Zwischenschritt, ähnlich wie der verbesserte 7-nm-Prozess N6 oder die verbesserte 5-nm-Version N4: keine wirklich neuen Prozesse, aber kleine Sprünge rechtfertigen einen Wechsel. TSMC verspricht eine gut drei Prozent höhere Transistordichte und „ein paar“ verbesserte elektrische Eigenschaften. Eine echte neue Fertigungsgeneration nach A14 ist ab 2030 zu erwarten.



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c’t-Workshop: Daten intelligenter analysieren mit Power BI


Excel ist ein bewährtes Werkzeug für Datenanalysen. Wachsen jedoch die Datenmengen und werden Auswertungen komplexer, stößt das Programm schnell an seine Grenzen. Manuelle Schritte, lange Ladezeiten und eingeschränkte Möglichkeiten zur Datenintegration machen den Arbeitsalltag oft unnötig mühsam. Power BI schafft hier Abhilfe: Es verknüpft verschiedene Datenquellen, erstellt interaktive Visualisierungen und teilt Berichte effizient.

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In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie den Umstieg von Excel auf Power BI meistern und das Tool effizient für Ihre Zwecke einsetzen. Referent Johannes Curio vermittelt nicht nur die Grundlagen, sondern zeigt auch praxisnah verschiedene Anwendungsfälle. Wann lohnt sich der Wechsel? Wie funktioniert der Import und die Modellierung von Daten? Und wie lassen sich aussagekräftige Dashboards erstellen? Während der Schulung bleibt stets ausreichend Raum für individuelle Fragen.

Darüber hinaus lernen Sie, wie Sie Beziehungen und Hierarchien erstellen, um leistungsstarke Datenmodelle zu entwickeln. Damit Sie diese im nächsten Schritt übersichtlich und verständlich präsentieren können, erfahren Sie, wie sich interaktive Visualisierungen und professionelle Berichte generieren lassen.

Der Workshop kombiniert Theorie mit Praxis, sodass Sie das Gelernte direkt anwenden können. Typische Anwendungsfälle helfen Ihnen, den Umgang mit Power BI zu vertiefen und Lösungen für Ihren Arbeitsalltag zu entwickeln.

Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die

  • Power BI künftig nutzen wollen oder müssen.
  • regelmäßig mit Excel arbeiten und dessen Grenzen spüren.
  • größere Datenmengen effizient analysieren möchten.
  • interaktive Dashboards für ihr Team oder Entscheider erstellen wollen.

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Um aktiv an den Übungen und Beispielen teilzunehmen, sollte Power BI Desktop auf Ihrem Computer installiert sein. Zudem benötigen Sie Zugriff auf den Power-BI-Webservice, einen aktuellen Webbrowser sowie ein Headset oder Mikrofon.

Die Veranstaltung findet am 28. Juli 2026 von 9 bis 17 Uhr online statt. Frühbucher sparen 10 % und zahlen nur 629,00 Euro. Weitere Informationen sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der zugehörigen Seite..


(abr)



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Die ersten PCIe-6.0-SSDs auf der Computex


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Auf der IT-Messe Computex sind die ersten öffentlich ausgestellten PCI-Express-6.0-SSDs zu sehen, die ab 2027 in Servern und Rechenzentren sitzen werden. Der Controller- und SSD-Hersteller Phison zeigt mehrere Demo-Aufbauten und Modelle, die unter der eigenen Marke Pascari erscheinen.

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Team Group hat die T-Create Master AI Gen 6 im Gepäck, verrät allerdings kaum Details. Alle PCIe-6.0-SSDs setzen auf Serverformate wie E3.S und E1.S. Für Desktop-PCs und Notebooks bleibt PCIe 6.0 bis auf Weiteres Zukunftsmusik. Bei Endkunden zieht die Technik voraussichtlich erst ab 2030 ein.



Teamgroups PCIe-6.0-SSD in einem Server-Mock-up.

(Bild: Mark Mantel / heise medien)

Phison ist einer der größten Zulieferer von SSD-Controllern. Der X3 für PCIe 6.0 schafft sequenzielle Übertragungsraten von bis zu 28 GByte/s, was auch Benchmarks vor Ort beweisen. Noch beeindruckender ist jedoch die Geschwindigkeit bei zufälligen Zugriffen: Phison verspricht unter den richtigen Bedingungen bis zu 6,8 Millionen Input/Output-Operationen pro Sekunde (IOPS).


(Bild:

Christian Hirsch / heise medien

)

Gegenüber den schnellsten PCIe-5.0-SSDs entspricht das einer Leistungsverdoppelung. Die meisten Endkundenmodelle sind jedoch langsamer – hier läge die Performance eher um den Faktor 3 zu.

Das Effizienzproblem und daraus resultierend die hohe Hitze der ersten PCIe-5.0-SSDs soll sich bei der ersten PCIe-6.0-Generation nicht wiederholen. Phison verspricht eine Übertragungsrate von 4 GByte pro Sekunde und Watt. Bei 28 GByte/s entspricht das sieben Watt, ein guter Wert für eine High-End-SSD.

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Phison übernimmt gleich auch weitere Infrastruktur, die mit den hohen Signalraten von PCIe 6.0 klarkommt. Ein Testaufbau zeigt passende Retimer, die etwa als Signalverstärker auf Mainboards dienen. Die Anforderungen an die Signalqualität steigen so stark, dass ohne solche Verstärker nicht mehr viel geht.


(mma)



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MG IM5 und IM6: Kräftige E-Autos mit 800-Volt-Basis vorgestellt


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Im Juli bringt MG unter der Submarke IM zwei neue Elektroautos auf den Markt. Der IM5 wird eine Limousine, die mit 4,93 m etwa so groß wie ein Hyundai Ioniq 6 ist. Mit 4,9 m ist das SUV IM6 einen Hauch kürzer. Beide nutzen in fast allen Varianten 800 Volt Spannung zum Laden und sind optional mit reichlich Leistung zu haben.

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Das Wettrüsten bei den Antriebsleistungen von Elektroautos geht ungebremst weiter. Ein Trost mag sein, dass der Verbrauch zumindest bei gesitteter Fahrweise nicht zwangsläufig mitwächst, wie es bei Verbrennern in der Regel der Fall war. Das E-SUV IM6 ist mit 300 oder 553 kW zu haben, und selbst im Spitzenmodell liegt der Verbrauch im Zyklus mit 23,4 kWh/100 km unter seinesgleichen zwar nicht niedrig, aber noch immer meilenweit unterhalb dessen, was ein Verbrenner mit auch nur ansatzweise ähnlichem Leistungsangebot in Rechnung stellen würde. Die Ausführung mit 300 kW, auch nicht gerade schwächlich, soll im WLTP mit 18,2 kWh auskommen. Die Fahrleistungen konkurrieren erwartungsgemäß mit Sportwagen.


Der MG IM6 soll im Juli 2026 auf den Markt kommen. (Bild:

MG

)

Die NMC-Batterie ist mit 100 kWh in IM5 und IM6 identisch. Im Zyklus sind damit 505 km (553-kW-Ausführung) bzw. 555 km drin. Von den 100 kWh lassen sich 96,5 kWh nutzen. Ich würde schätzen, mit einem Ladestopp sind Reichweiten von etwas mehr als 700 km auf der Autobahn möglich – inklusive großzügigen Puffern. Sofern die Ladeinfrastruktur mitspielt und mindestens 350 kW liefern kann, seien 70 Prozent des Energiegehalts in 17 Minuten nachgeladen. Das würde einer durchschnittlichen Nettoladeleistung, zu der die Ladeverluste also noch addiert werden müssen, von 238 kW entsprechen. Etwas verwirrend: Die 100-kWh-Batterie kann laut Hersteller mit bis zu 396 kW geladen werden, die Angabe von 17 Minuten bezieht sich aber auf eine maximale Ladeleistung von „über 350 kW“.

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Der ADAC nennt in seiner Datenbank aktuell einen einphasigen AC-Lader mit 7 kW. Sollte sich das so bewahrheiten, wäre es für viele Nutzer im Alltag eine mehr als nur ärgerliche Beschneidung der AC-Ladeleistung. Denn in Deutschland lassen sich auf einer Phase nur im Ausnahmefall mehr als 4,6 kW nutzen. An einer der weit verbreiteten 11-kW-Wallboxen wäre in diesem Fall sogar bei 3,7 kW die maximale Ladeleistung erreicht.

Die Limousine IM5 ist bei vergleichbarer Motorisierung fast ausnahmslos nochmals schneller und stets sparsamer als das SUV. Das Spitzenmodell dringt mit 3,2 Sekunden im Standardsprint und 268 km/h Spitze in Bereiche vor, in denen es – noch – nicht viel Konkurrenz hat. Im WLTP nennt der Hersteller für die Limousine 17,3 bis 19,7 kWh im WLTP und eine Reichweite von bis zu 655 km.


Die Limousine IM5 ist etwas schneller und sparsamer als das SUV. (Bild:

MG

)

Zusätzlich wird im IM5 eine Basismotorisierung geboten, die mit 217 kW Antriebsleistung sicher mehr als nur ausreichend gerüstet ist für alltägliche Anforderungen. Die Batterie setzt auf Lithium-Eisenphosphat und hat einen Energiegehalt von nutzbaren 73,5 kWh. Geladen werden kann sie mit bis zu 153 kW. 70 Prozent des Nettoenergiegehalts entsprechen 51,5 kWh, die in 26 Minuten nachgeladen sein sollen. Das wären dann rund 119 kW Netto-Ladeleistung in diesem Bereich. Die geringere Ladeleistung hängt mit der Spannungsebene von 400 Volt zusammen. MG geht in dieser Hinsicht den gleichen Weg wie Smart, wo es im #5 auch 400 und 800 Volt gibt.

Preise nennt MG derzeit weder für den IM5 noch für den IM6.

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