Künstliche Intelligenz
Top 7: Die besten 4K-Beamer bis 2000 Euro – knackscharf, schlau und richtig hell
Xiaomi Laser Projector 3 4K
Der Xiaomi Laser Projector 3 4K bringt Triple-Laser-Technik für unter 800 Euro ins Heimkino. Wir zeigen, ob der kompakte 4K-Beamer überzeugt.
- 4K mit Triple-Laser und 110 Prozent BT.2020
- flüsterleiser Betrieb
- schnelle automatische Bildanpassung
- guter Sound
- fairer Preis
- Betriebssystem Hyper OS Connect kaum nutzbar
- keine App-Installation möglich
- Helligkeit & Kontrast nicht auf High-End-Niveau
- nur ein HDMI-Anschluss
Günstig, leise, scharf: Xiaomi Laser Projector 3 4K für unter 800 Euro im Test
Der Xiaomi Laser Projector 3 4K bringt Triple-Laser-Technik für unter 800 Euro ins Heimkino. Wir zeigen, ob der kompakte 4K-Beamer überzeugt.
Der Xiaomi Laser Projector 3 4K ist ein kompakter 4K-Laser-Beamer mit Triple-Laser-Technik für das Heimkino. Triple-Laser bedeutet: Drei separate Laser in Rot, Grün und Blau erzeugen das Bild. Das sorgt für präzisere Farben als bei Single-Laser-Systemen. Mit einem aktuellen Preis von 717 Euro (Banggood) ist der Xiaomi ein erschwinglicher Einstieg in diese Technologie.
Der Beamer erschien Mitte 2025 als Nachfolger des Xiaomi Mi Laser Projector 150 Zoll (Testbericht). Anders als sein Vorgänger nutzt der Projector 3 kein Kurzdistanz-System mehr, sondern ein Standard-Projektionsverhältnis von 1,2:1. Das bedeutet: Der Beamer benötigt mehr Abstand zur Wand.
Design & Verarbeitung
Der Xiaomi Laser Projector 3 4K ist ein kompakter Kubus in mattem Anthrazitgrau. Mit Maßen von 24 × 20 × 17 cm und einem Gewicht von knapp 3 kg ist er deutlich portabler als viele andere 4K-Laser-Beamer. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff in Metalloptik. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, die matte Oberfläche zeigt aber Fingerabdrücke.
Die zentrale Linse sitzt leicht nach innen versetzt. Direkt darunter befinden sich Sensoren für die automatische Bildanpassung.
Der integrierte Standfuß erlaubt eine Rotation von 130 Grad. So lässt sich der Beamer ohne zusätzliche Halterungen für Front- oder Deckenprojektion ausrichten. Der Mechanismus arbeitet ohne Spiel und bleibt in jeder Position stabil. Clever: Der Stromanschluss sitzt im Fuß. So steht das Kabel nicht unschön ab.
Xiaomi Laser Projector 3 4K Bilder
Auf der Rückseite finden sich die Anschlüsse für HDMI 2.1, USB-A und ein 3,5-Millimeter-Klinkenstecker für Audio-Out. Perforierungen an den Seiten und der Rückwand verbergen das Audiosystem. Die Gesamtoptik wirkt unauffällig und fügt sich gut in Wohnräume ein.
Die Verarbeitung überzeugt mit einer Monoblock-Konstruktion aus Kunststoff, die robust gefertigt ist. Der Gimbal-Mechanismus funktioniert reibungslos und ohne Vibrationen. Die Kühlung arbeitet effizient: Auch nach längerer Laufzeit wird der Beamer kaum warm. Die Laserquelle hält laut Hersteller über 20.000 Stunden.
Hardware-Ausstattung
Der Xiaomi Laser Projector 3 4K nutzt eine Triple-Laser-Lichtquelle mit RGB-Lasern. Das Herzstück bildet ein 0,47-Zoll-DMD-Chip von Texas Instruments für native 4K-Auflösung (3840 × 2160 Pixel). Die Helligkeit liegt bei 1000 CVIA-Lumen, zertifiziert von CESI. Der Beamer deckt 110 Prozent des BT.2020-Farbraums ab und zeigt 1,07 Milliarden Farben. Der Kontrast liegt bei 1600:1. HDR10 und HDR10+ werden unterstützt.
Ein ToF-Laser-Sensor mit 8×8‑Messfeldern arbeitet mit einer HD-Kamera und KI-Algorithmen. Diese Kombination ermöglicht Echtzeit-Korrekturen: Autofokus funktioniert berührungslos oder manuell. Die Keystone-Korrektur gleicht Verzerrungen bis ±35 Grad horizontal und vertikal aus, inklusive Eckanpassung. Eine Hindernisvermeidung erkennt Objekte, die Bildausrichtung erfolgt automatisch.
MEMC-Technik (Motion Estimation, Motion Compensation) reduziert Bewegungsunschärfe in Action-Filmen und Sport. Die Funktion lässt sich in drei Stufen anpassen. Der Projektor eignet sich für Bildgrößen von 50 bis 120 Zoll bei einem Abstand von 1,3 bis 3,3 Metern. Das Projektionsverhältnis beträgt 1,2:1.
Für die Steuerung sorgt ein Quad-Core-MediaTek-MT9667-Prozessor mit ARM-Cortex-A73-Kernen bei 1,3 Gigahertz und Mali-G52-GPU. Dazu kommen 3 Gigabyte DDR4-RAM und 64 Gigabyte eMMC-Speicher. Das reicht für verzögerungsfreie Nutzung aller Menüs und 4K-Decodierung.
Die Anschlüsse umfassen HDMI 2.1 mit eARC für 4K bei 120 Hertz und HDR-Signale sowie Audio-Return. Ein USB-2.0-Port dient für externe Medien. Der USB-A-Port neben dem HDMI-Anschluss liefert Strom für Streaming-Sticks. Ein weiterer HDMI-Port wäre wünschenswert gewesen. Eine 3,5-mm-Klinkenbuchse ermöglicht den Anschluss von Kopfhörern oder externen Soundsystemen. Der DC-Stromanschluss benötigt 24 V bei 3,75 A. Der Verbrauch liegt im normalen Modus bei 63 W, im super hellen Modus bei 72 W. Im Standby sind es unter 0,5 W.
Dual-Band-WLAN (2,4/5 Gigahertz, IEEE 802.11 a/b/g/n/ac) und Bluetooth 5.1 sorgen für drahtlose Verbindungen. Screen-Mirroring funktioniert im Test mit Android, Windows und iPhone problemlos.
Die Bluetooth-Fernbedienung wirkt etwas billig, eher als würde sie einem 100-Euro-Beamer beiliegen.
Bildqualität
Das Bild des Xiaomi Laser Projector 3 4K überzeugt durch native 4K-Auflösung mit fantastischer Schärfe. Details werden präzise dargestellt. Die Schärfeverteilung ist gleichmäßig über die gesamte Bildfläche. Günstige Beamer zeigen oft unscharfe Ränder bei scharfer Bildmitte. Hier nicht.
Die 110-Prozent-Abdeckung des BT.2020-Farbraums sorgt für lebendige, natürliche Farben, allerdings mit einem leichten, im Menü korrigierbaren Rotstich. Gradienten verlaufen sanft, ohne Streifenbildung. Die Farbwiedergabe ist größtenteils akkurat.
Der Kontrast von 1600:1 ist solide. Schattige Szenen zeigen gute Schichtung. Allerdings erreicht der Xiaomi nicht das Niveau teurer High-End-Modelle. Tiefe Schwarztöne wirken bei hellem Umgebungslicht etwas verwaschen.
Die Helligkeit von 1000 CVIA-Lumens reicht für abgedunkelte Räume bei Bildgrößen von 50 bis 120 Zoll. Bei direktem Sonnenlicht leidet das Bild deutlich. In komplett dunklen Räumen entfaltet der Projektor seine Stärke. Dann ist das Bild fast schon Kinoreif.
MEMC minimiert Bewegungsunschärfe in dynamischen Inhalten. Die Funktion lässt sich in drei Stufen einstellen. HDR10 und HDR10+ erweitern die Dynamik. Bei schnellen Augenbewegungen zeigt sich ein leichter Regenbogeneffekt. Im normalen Betrieb stört das kaum.
Der Autofokus und die Keystone-Korrektur funktionieren blitzschnell, schon steht ein scharfes und perfekt ausgerichtetes Bild. Manuelle Anpassungen sind über das Menü möglich, aber selten nötig. Die automatische Kalibrierung spart Zeit und Nerven.
Der Modus „super hell“ erhöht die Helligkeit minimal. Dabei dreht der Lüfter jedoch voll auf und die Farben kippen ins Blaue. Der normale Modus ist für die meisten Situationen die bessere Wahl.
Software & Bedienung
Auf dem Xiaomi Laser Projector 3 4K läuft Hyper OS Connect, basierend auf Android 11. Der Startbildschirm zeigt chinesische Inhalte. Viele Filme und Serien werden vorgeschlagen, die in Deutschland nicht nutzbar sind. Das System richtet sich primär an den chinesischen Markt. Selbst nach Anlegen eines Accounts bleibt der Content unzugänglich. Wir haben keine Möglichkeit gefunden, Apps zu installieren.
Xiaomi Laser Projector 3 4K Screenshot
Das Einstellungsmenü ist neben Chinesisch auch auf Englisch verfügbar. Dort finden sich viele Anpassungsmöglichkeiten für Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Farbtemperatur. Das Bild lässt sich spiegeln und künstlich verkleinern.
Wir empfehlen die Nutzung eines Streaming-Sticks über den HDMI-2.1-Port. Strom kommt direkt vom USB-A-Port daneben. So lassen sich Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und andere Dienste problemlos nutzen. Mehr dazu in unserer Bestenliste Top 5: Die besten 4K-Streaming-Sticks und Boxen ab 40 Euro.
Screen-Mirroring mit Android, Windows und iPhone funktioniert zuverlässig. Das System ist kompatibel mit IoT-Geräten via Hyper OS. Die WLAN-Verbindung läuft stabil. Gelegentlich berichten Nutzer vergleichbarer Modelle von Instabilität bei 5-Gigahertz-Netzen.
Der Quad-Core-MediaTek-Prozessor mit 3 Gigabyte RAM sorgt für verzögerungsfreie Bedienung. Die 64 Gigabyte Speicher reichen für Apps und Medien. Das System reagiert flott, ruckelt nicht.
Sound
Auf der Rückseite sitzen zwei 8-Watt-Lautsprecher mit vier passiven Radiatoren. Eine rückseitige Klangkammer verstärkt den Sound. Dolby-Audio-Processing mit digitalem Verstärker sorgt für räumlichen Klang.
Für die Größe des Beamers ist der Klang überraschend gut. Die Lautsprecher sind laut genug für Filme und Serien. Etwas Bass ist vorhanden, allerdings kein tieffrequenter Subwoofer-Effekt. Für Action-Szenen mit donnerndem Bass empfehlen wir externe Lautsprecher.
Der Anschluss externer Systeme gelingt über eARC, die 3,5-Millimeter-Klinke oder Bluetooth. Wer den ultimativen Sound will, greift zu einer Soundbar. Mehr dazu in unserer Bestenliste: Die beste Soundbar mit Subwoofer im Test.
Wie laut ist der Lüfter?
Der Lüfter arbeitet im normalen Betrieb flüsterleise. Man muss schon mit dem Ohr an den Beamer gehen, um überhaupt etwas wahrzunehmen. Auch nach langer Laufzeit bleibt die Lautstärke gering. Nur im Modus „super hell“ dreht der Lüfter voll auf. Dann ist er deutlich hörbar.
Preis
Der Xiaomi Laser Projector 3 4K kostet aktuell auf Banggood 717 Euro.
Für das Gebotene ist der Preis fair. Native 4K-Auflösung, Triple-Laser-Technik, 110 Prozent BT.2020-Farbraumabdeckung und automatische Bildanpassung gibt es sonst nicht für unter 1000 Euro.
Fazit
Der Xiaomi Laser Projector 3 4K überzeugt als günstiger Einstieg in die Triple-Laser-Welt. Native 4K-Auflösung, 110 Prozent BT.2020-Farbraumabdeckung und blitzschnelle automatische Bildanpassung bieten sonst nur deutlich teurere Modelle. Das Bild ist scharf, farbenfroh und gleichmäßig fokussiert. Der flüsterleise Betrieb beeindruckt. Mit knapp 3 kg ist er portabel.
Das Betriebssystem Hyper OS Connect enttäuscht. Chinesische Inhalte dominieren, Apps kann man nicht installieren. Wir empfehlen einen Streaming-Stick. Die Helligkeit von 1000 CVIA-Lumen reicht für abgedunkelte Räume. Bei Tageslicht wirkt das Bild verwaschen. Der Kontrast von 1600:1 ist solide, erreicht aber nicht das High-End-Niveau.
Wer einen günstigen 4K-Laser-Beamer mit exzellenter Farbwiedergabe sucht und auf ein ausgereiftes Betriebssystem verzichten kann, findet im Xiaomi Laser Projector 3 4K ein verlockendes Angebot. Für 717 Euro (Banggood) gibt es aktuell keine bessere Triple-Laser-Alternative.
Künstliche Intelligenz
c’t-Workshop: Daten intelligenter analysieren mit Power BI
Excel ist ein bewährtes Werkzeug für Datenanalysen. Wachsen jedoch die Datenmengen und werden Auswertungen komplexer, stößt das Programm schnell an seine Grenzen. Manuelle Schritte, lange Ladezeiten und eingeschränkte Möglichkeiten zur Datenintegration machen den Arbeitsalltag oft unnötig mühsam. Power BI schafft hier Abhilfe: Es verknüpft verschiedene Datenquellen, erstellt interaktive Visualisierungen und teilt Berichte effizient.
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In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie den Umstieg von Excel auf Power BI meistern und das Tool effizient für Ihre Zwecke einsetzen. Referent Johannes Curio vermittelt nicht nur die Grundlagen, sondern zeigt auch praxisnah verschiedene Anwendungsfälle. Wann lohnt sich der Wechsel? Wie funktioniert der Import und die Modellierung von Daten? Und wie lassen sich aussagekräftige Dashboards erstellen? Während der Schulung bleibt stets ausreichend Raum für individuelle Fragen.
Von der Theorie zur Praxis
Darüber hinaus lernen Sie, wie Sie Beziehungen und Hierarchien erstellen, um leistungsstarke Datenmodelle zu entwickeln. Damit Sie diese im nächsten Schritt übersichtlich und verständlich präsentieren können, erfahren Sie, wie sich interaktive Visualisierungen und professionelle Berichte generieren lassen.
Der Workshop kombiniert Theorie mit Praxis, sodass Sie das Gelernte direkt anwenden können. Typische Anwendungsfälle helfen Ihnen, den Umgang mit Power BI zu vertiefen und Lösungen für Ihren Arbeitsalltag zu entwickeln.
Weitere Informationen und Anmeldung
Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die
- Power BI künftig nutzen wollen oder müssen.
- regelmäßig mit Excel arbeiten und dessen Grenzen spüren.
- größere Datenmengen effizient analysieren möchten.
- interaktive Dashboards für ihr Team oder Entscheider erstellen wollen.
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Um aktiv an den Übungen und Beispielen teilzunehmen, sollte Power BI Desktop auf Ihrem Computer installiert sein. Zudem benötigen Sie Zugriff auf den Power-BI-Webservice, einen aktuellen Webbrowser sowie ein Headset oder Mikrofon.
Die Veranstaltung findet am 28. Juli 2026 von 9 bis 17 Uhr online statt. Frühbucher sparen 10 % und zahlen nur 629,00 Euro. Weitere Informationen sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der zugehörigen Seite..
(abr)
Künstliche Intelligenz
Die ersten PCIe-6.0-SSDs auf der Computex
Auf der IT-Messe Computex sind die ersten öffentlich ausgestellten PCI-Express-6.0-SSDs zu sehen, die ab 2027 in Servern und Rechenzentren sitzen werden. Der Controller- und SSD-Hersteller Phison zeigt mehrere Demo-Aufbauten und Modelle, die unter der eigenen Marke Pascari erscheinen.
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Team Group hat die T-Create Master AI Gen 6 im Gepäck, verrät allerdings kaum Details. Alle PCIe-6.0-SSDs setzen auf Serverformate wie E3.S und E1.S. Für Desktop-PCs und Notebooks bleibt PCIe 6.0 bis auf Weiteres Zukunftsmusik. Bei Endkunden zieht die Technik voraussichtlich erst ab 2030 ein.

Teamgroups PCIe-6.0-SSD in einem Server-Mock-up.
(Bild: Mark Mantel / heise medien)
Hohe Geschwindigkeit demonstriert
Phison ist einer der größten Zulieferer von SSD-Controllern. Der X3 für PCIe 6.0 schafft sequenzielle Übertragungsraten von bis zu 28 GByte/s, was auch Benchmarks vor Ort beweisen. Noch beeindruckender ist jedoch die Geschwindigkeit bei zufälligen Zugriffen: Phison verspricht unter den richtigen Bedingungen bis zu 6,8 Millionen Input/Output-Operationen pro Sekunde (IOPS).

Christian Hirsch / heise medien
)
Gegenüber den schnellsten PCIe-5.0-SSDs entspricht das einer Leistungsverdoppelung. Die meisten Endkundenmodelle sind jedoch langsamer – hier läge die Performance eher um den Faktor 3 zu.
Das Effizienzproblem und daraus resultierend die hohe Hitze der ersten PCIe-5.0-SSDs soll sich bei der ersten PCIe-6.0-Generation nicht wiederholen. Phison verspricht eine Übertragungsrate von 4 GByte pro Sekunde und Watt. Bei 28 GByte/s entspricht das sieben Watt, ein guter Wert für eine High-End-SSD.
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Verstärkerchips auch schon da
Phison übernimmt gleich auch weitere Infrastruktur, die mit den hohen Signalraten von PCIe 6.0 klarkommt. Ein Testaufbau zeigt passende Retimer, die etwa als Signalverstärker auf Mainboards dienen. Die Anforderungen an die Signalqualität steigen so stark, dass ohne solche Verstärker nicht mehr viel geht.
(mma)
Künstliche Intelligenz
MG IM5 und IM6: Kräftige E-Autos mit 800-Volt-Basis vorgestellt
Im Juli bringt MG unter der Submarke IM zwei neue Elektroautos auf den Markt. Der IM5 wird eine Limousine, die mit 4,93 m etwa so groß wie ein Hyundai Ioniq 6 ist. Mit 4,9 m ist das SUV IM6 einen Hauch kürzer. Beide nutzen in fast allen Varianten 800 Volt Spannung zum Laden und sind optional mit reichlich Leistung zu haben.
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Bis zu 553 kW
Das Wettrüsten bei den Antriebsleistungen von Elektroautos geht ungebremst weiter. Ein Trost mag sein, dass der Verbrauch zumindest bei gesitteter Fahrweise nicht zwangsläufig mitwächst, wie es bei Verbrennern in der Regel der Fall war. Das E-SUV IM6 ist mit 300 oder 553 kW zu haben, und selbst im Spitzenmodell liegt der Verbrauch im Zyklus mit 23,4 kWh/100 km unter seinesgleichen zwar nicht niedrig, aber noch immer meilenweit unterhalb dessen, was ein Verbrenner mit auch nur ansatzweise ähnlichem Leistungsangebot in Rechnung stellen würde. Die Ausführung mit 300 kW, auch nicht gerade schwächlich, soll im WLTP mit 18,2 kWh auskommen. Die Fahrleistungen konkurrieren erwartungsgemäß mit Sportwagen.

MG
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17 Minuten von 10 auf 80
Die NMC-Batterie ist mit 100 kWh in IM5 und IM6 identisch. Im Zyklus sind damit 505 km (553-kW-Ausführung) bzw. 555 km drin. Von den 100 kWh lassen sich 96,5 kWh nutzen. Ich würde schätzen, mit einem Ladestopp sind Reichweiten von etwas mehr als 700 km auf der Autobahn möglich – inklusive großzügigen Puffern. Sofern die Ladeinfrastruktur mitspielt und mindestens 350 kW liefern kann, seien 70 Prozent des Energiegehalts in 17 Minuten nachgeladen. Das würde einer durchschnittlichen Nettoladeleistung, zu der die Ladeverluste also noch addiert werden müssen, von 238 kW entsprechen. Etwas verwirrend: Die 100-kWh-Batterie kann laut Hersteller mit bis zu 396 kW geladen werden, die Angabe von 17 Minuten bezieht sich aber auf eine maximale Ladeleistung von „über 350 kW“.
Einschränkungen beim AC-Laden
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Der ADAC nennt in seiner Datenbank aktuell einen einphasigen AC-Lader mit 7 kW. Sollte sich das so bewahrheiten, wäre es für viele Nutzer im Alltag eine mehr als nur ärgerliche Beschneidung der AC-Ladeleistung. Denn in Deutschland lassen sich auf einer Phase nur im Ausnahmefall mehr als 4,6 kW nutzen. An einer der weit verbreiteten 11-kW-Wallboxen wäre in diesem Fall sogar bei 3,7 kW die maximale Ladeleistung erreicht.
Die Limousine IM5 ist bei vergleichbarer Motorisierung fast ausnahmslos nochmals schneller und stets sparsamer als das SUV. Das Spitzenmodell dringt mit 3,2 Sekunden im Standardsprint und 268 km/h Spitze in Bereiche vor, in denen es – noch – nicht viel Konkurrenz hat. Im WLTP nennt der Hersteller für die Limousine 17,3 bis 19,7 kWh im WLTP und eine Reichweite von bis zu 655 km.

MG
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Basismodell für die Limousine
Zusätzlich wird im IM5 eine Basismotorisierung geboten, die mit 217 kW Antriebsleistung sicher mehr als nur ausreichend gerüstet ist für alltägliche Anforderungen. Die Batterie setzt auf Lithium-Eisenphosphat und hat einen Energiegehalt von nutzbaren 73,5 kWh. Geladen werden kann sie mit bis zu 153 kW. 70 Prozent des Nettoenergiegehalts entsprechen 51,5 kWh, die in 26 Minuten nachgeladen sein sollen. Das wären dann rund 119 kW Netto-Ladeleistung in diesem Bereich. Die geringere Ladeleistung hängt mit der Spannungsebene von 400 Volt zusammen. MG geht in dieser Hinsicht den gleichen Weg wie Smart, wo es im #5 auch 400 und 800 Volt gibt.
Preise nennt MG derzeit weder für den IM5 noch für den IM6.
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