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Conan Exiles Enhanced: Kostenloses Update bringt Unreal Engine 5 und mehr


Conan Exiles Enhanced: Kostenloses Update bringt Unreal Engine 5 und mehr

Bild: Funcom

Mit Conan Exiles Enhanced hat Entwickler Funcom seinem Survival-Hit aus dem Jahr 2018 heute ein umfassendes Technik-Upgrade spendiert – und das komplett kostenlos. Pünktlich zum achten Geburtstag erschien die überarbeitete Version für PC-Spieler auf Steam und markiert die bislang größte Weiterentwicklung des Spiels.

Unreal Engine 5 als neues Fundament

Im Zentrum des Updates steht der Wechsel von der Unreal Engine 4 auf die moderne Unreal Engine 5. Damit geht weit mehr einher als nur hübschere Grafik. Neue Rendering-Technologien, verbesserte Beleuchtung und detailliertere Umgebungen sorgen für einen deutlich moderneren Look. Gleichzeitig versprechen die Entwickler eine stabilere Performance mit über 60 FPS auf vielen Systemen.

Das Upgrade wirkt dadurch weniger wie ein klassischer Patch, sondern eher wie ein Remaster für das Spiel von 2018. Acht Jahre Inhalt wurden technisch neu aufbereitet, ohne zusätzliche Kosten für die Spieler.

Aus zwei Welten werden eine

Eine der größten spielerischen Neuerungen ist die Zusammenlegung der bisherigen Karten „Exiled Lands“ und „Isle of Siptah“. Statt sich für eine Welt entscheiden zu müssen, können Spieler nun zwischen beiden Gebieten reisen. Diese Fusion verändert das Spielgefühl erheblich. Die Welt wirkt größer, zusammenhängender und bietet mehr Freiheit bei Erkundung und Progression. Allerdings bleibt der Zugang zu bestimmten Inhalten – etwa der Siptah-Insel – weiterhin an den Besitz des entsprechenden DLC gebunden.

Komfort und Technik gehen Hand in Hand

Neben Grafik und Weltstruktur liefert Enhanced auch zahlreiche Quality-of-Life-Verbesserungen. Dazu zählen eine überarbeitete Benutzeroberfläche sowie die Möglichkeit, mehrere Charaktere pro Account zu erstellen – ein Feature, das sich viele Spieler lange gewünscht haben. Trotz besserer Grafik schrumpft zudem die Installationsgröße deutlich. Statt rund 120 GB benötigt das Spiel künftig nur noch etwa 40 GB Speicherplatz. Die neue Version wurde zudem für das Steam Deck optimiert.

Nur Steam-Spieler profitieren, vorerst

So positiv das Update aufgenommen wird, ein Kritikpunkt bleibt: Conan Exiles Enhanced ist zum Start ausschließlich auf Steam verfügbar. Spieler auf Konsolen oder anderen PC-Plattformen wie dem Epic Games Store gehen vorerst leer aus. Zudem wird die alte Version zwar weiter spielbar bleiben, erhält aber künftig keine großen Inhalte mehr. Damit verschiebt sich der Fokus klar auf die neue Enhanced-Version. Für den Epic Games Store, den Windows Store, und die Konsolen, wird ein späteres Update auf Enhanced zumindest erwogen. Konkrete Pläne dafür gibt es derzeit aber nicht.



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40 Jahre Biostar: Zur Computex gibt es neue Mainboards und KI-Systeme


40 Jahre Biostar: Zur Computex gibt es neue Mainboards und KI-Systeme

Bild: Biostar

Der taiwanische Hardware-Hersteller Biostar feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Zur Computex werden neue Produkte präsentiert. Darunter neue Mainboards der 800-Serie für AMD und Intel sowie auch neue Grafikkarten. KI-Systeme auf Basis von Nvidia Jetson und Intel Panther Lake werden ebenfalls gezeigt.

Neue Mainboards, aber nicht wirklich eine neue Generation

In der Pressemitteilung von Biostar steht der Satz „BIOSTAR will present its next-generation AMD and Intel 800 series motherboards“ und führte mancherorts bereits zu Spekulationen über neue AMD-Chipsätze. Sofern es eine neue „900 Chipset Series“ bei AMD geben wird, die von einem potenziellen „X970“ angeführt werden könnte, wäre es dafür allerdings wohl noch zu früh. Zumal entsprechende Infos rund einen Monat vor der Computex längst schon durchgesickert wären.

Vielmehr dürfte Biostar damit meinen, dass es sowohl für Intels 800 Series als auch AMDs 800 Series eine „neue Generation“ von Mainboards zu sehen geben wird. Biostar erwähnt im nächsten Nebensatz zudem die Flaggschiff-Serie Valkyrie. Ein X870E Valkyrie für AMD sowie ein Z890 Valkyrie für Intel gibt es allerdings schon.

Neue Radeon-Grafikkarten?

Auch Grafikkarten der „AMD Radeon RX Series“ will Biostar zeigen. Auch hier bleibt abzuwarten, was genau damit gemeint ist. Modelle der aktuellen RX-9000-Serie hat Biostar zumindest bisher nicht im Programm.

KI für PC und Workstations

Dem „AI Boom“ kann sich auch Biostar nicht entziehen und so stehen KI-Systeme wie auch „AI PCs“ ebenfalls auf dem Programm für die Computex. Professionelle Lösungen auf Basis der Nvidia-Plattform Jetson Thor sowie Intel Panther Lake werden genannt. Aufseiten der PCs kommen Prozessoren von AMD und Intel zum Einsatz. Neue Workstation-Mainboards mit Intel W880 kommen hinzu.

Computex startet Anfang Juni

Die diesjährige Ausgabe der Computex in Taipeh findet vom 2. Juni bis zum 5. Juni statt. Zum Auftakt wird der Intel-CEO Lip-Bu Tan eine Keynote abhalten.



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Display Week: AUO zeigt transparente Micro-LED-Panels und flexibles ePaper


Display Week: AUO zeigt transparente Micro-LED-Panels und flexibles ePaper

Bild: AUO

Der taiwanische Display-Hersteller AUO demonstriert auf der Display Week in Los Angeles die jüngsten Entwicklungen im Bereich Micro-LED. Entsprechende Panels sollen (auch in transparenter Ausführung) im Einzelhandel, in Autos und weiteren Bereichen zum Einsatz kommen. Ein flexibles ePaper-Display hat AUO ebenfalls im Gepäck.

Die Micro-LED-Technologie erwartet AUO in zahlreichen Bereichen des Alltags, zum Beispiel als transparente „64‑inch Sports AR Solution“, die Informationen über die „echte Welt“ des Anwenders legen und dabei mittels integriertem „Gaze Tracking“ auch die Blickrichtung des Nutzers für entsprechende Bildanpassungen erfassen kann.

Die speziell für kommerzielle (statt Consumer) Lösungen von AUO gegründete Tochtergesellschaft AUO Display Plus zeigt auch eine „30‑inch Interactive AR Box“, die ein transparentes Display mit Echtzeit-Gestenerkennung und -steuerung kombiniert. Anwender sollen bei dieser Lösung mit virtuellen Inhalten auf einer transparenten Oberfläche interagieren können.

Transparentes beidseitiges Micro-LED-Panel

Zu den transparenten Micro-LED-Lösungen gehört auch das „42‑inch Multilingual AI Ordering System“, das Inhalte auf zwei Seiten des Panels darstellen und damit als Bestellsystem etwa in der Gastronomie dienen kann. Die Transparenz könnte in diesem Fall aber auch ein Problem darstellen, wenn die Lösung von zwei Nutzern von beiden Seiten bedient wird.

Bestellsystem mit transparentem Micro-LED-Display
Bestellsystem mit transparentem Micro-LED-Display (Bild: AUO)

Reflexionsarme Displays für Autos

Für die Automotive-Branche entwickelt die Sparte AUO Mobility Solutions die „Advanced Reflectionless Technology“, um möglichst reflexionsarme Bildschirme speziell für den Einsatz in Autos anbieten zu können. Für Automotive ist auch die „Invisible infrared Under-display camera“ gedacht: eine Infrarotkamera direkt im Panel, anstatt diese Lösung außerhalb im Rahmen verbauen zu müssen. Entsprechende Kameras werden in der Automobilindustrie zur Fahrerüberwachung bei Assistenzsystemen verwendet. Mit dem „XR Interactive Window“ will AUO auch transparente Panels für die Seitenscheiben von Autos anbieten.

Display mit integrierter Infrarotkamera
Display mit integrierter Infrarotkamera (Bild: AUO)

16 Zoll LTPS mit QHD und 1 Hz bis 165 Hz

Für Notebooks sieht das Unternehmen ein 16 Zoll großes LTPS-Panel mit QHD-Auflösung und einer Bildwiederholfrequenz von minimal 1 Hz vor. Das soll dem Energieverbrauch des Laptops zugutekommen. Weitere Details zu der Lösung stehen noch aus.

16 Zoll QHD LTPS mit 1 Hz bis 165 Hz
16 Zoll QHD LTPS mit 1 Hz bis 165 Hz (Bild: AUO)

Flexibles ePaper-Display für den Einzelhandel

AUO Display Plus forscht auch weiterhin an der Umsetzung flexibler ePaper-Displays, die verbiegbares Trägermaterial benötigen. ePaper-Displays verbrauchen nur dann Strom, wenn dargestellte Inhalte verändert werden. Damit eignen sich die Panels als stromsparende Lösung vor allem im Signage-Bereich zum Beispiel im Einzelhandel.

Flexibles ePaper-Display
Flexibles ePaper-Display (Bild: AUO)



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KI-Boom und Speicherkrise: Apple schränkt RAM des Mac mini und Mac Studio weiter ein


KI-Boom und Speicherkrise: Apple schränkt RAM des Mac mini und Mac Studio weiter ein

Selbst ein Großkonzern wie Apple kann der vom KI-Boom ausgelösten Speicherkrise nur begrenzt entgegenwirken. Aktuell ist Apples Mittel der Wahl die Einschränkung von RAM- und SSD-Optionen bei Mac mini und Mac Studio. Nach einer ersten reduzierten RAM-Option im März, dann weniger SSDs letzte Woche, ist nun wieder RAM betroffen.

Mac Studio von 512 GB auf 256 GB und jetzt 96 GB RAM limitiert

Anfang März musste Apple die RAM-Optionen des Mac Studio mit M3 Ultra einschränken. Anstelle von maximal 512 GB standen lediglich noch bis zu 256 GB zur Auswahl. Blick man allerdings jetzt in die Spezifikationen des Rechners oder in den Konfigurator, gibt es selbst diese halbierte Option nicht mehr. Neuerdings ist bereits bei 96 GB RAM Schluss, andere Arbeitsspeicher-Optionen gibt es für den M3 Ultra überhaupt nicht mehr. Lieferbar ist ein entsprechend ausgestattetes System (mit 1-TB-SSD) jedoch erst Mitte Juli. Mit dem M4 Max lassen sich 36 GB oder 64 GB wählen.

Mac mini nicht mehr mit 256-GB-SSD verfügbar

Auch den Mac mini hat Apple weiter eingeschränkt. Das im Oktober 2024 vorgestellte Basismodell mit M4, 16 GB RAM und 256 GB fassender SSD steht schon seit letzter Woche nicht mehr zur Auswahl. Der ehemalige Startpreis von 699 Euro hat somit keine Relevanz mehr, los geht das System aktuell erst bei teureren 949 Euro – mit 512-GB-SSD, lieferbar Anfang bis Mitte Juni.

48 GB statt 64 GB RAM für den Mac mini

Bei Auswahl des M4 und größeren 24 GB statt 16 GB RAM rückt der Liefertermin des Mac mini allerdings bereits in den Juli vor. Für abermals größere 48 GB RAM muss im Konfigurator zunächst der M4 Pro anstelle des M4 ausgewählt werden, selbst dann ist aber nicht vor Mitte Juli mit der Lieferung zu rechnen. Vollständig weggefallen ist die Option auf 64 GB. Hier scheint es sich um eine Kürzung am oberen Ende wie beim Mac Studio mit 512 GB und 256 GB RAM zu handeln.

Käufer müssen mit längeren Lieferzeiten rechnen

Der iMac, das MacBook Air mit M5 (Test), das MacBook Pro mit M5 (Test) und das MacBook Neo sind zumindest aktuell nicht von den Einschränkungen betroffen. Im iMac mit M4 lässt sich als kleinste Option weiterhin eine 256-GB-SSD auswählen. Und im MacBook Pro steht auch weiterhin der größte M5 Max (Test) mit bis zu 128 GB RAM zur Auswahl, und das mit derzeit maximal zwei Wochen Lieferzeit. Das MacBook Air mit M5 hatte von Anfang an minimal eine 512-GB-SSD, die Lieferzeiten fallen zudem regulär aus. Für das MacBook Neo muss man derzeit bis Ende Mai bis Anfang Juni warten.



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