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UX/UI & Webdesign

Die Pictoplasma 2026 startet und jeder kann dabei sein! › PAGE online


Am 7. Mai ist es so weit. Die 22. Pictoplasma beginnt! Mit Speakern wie Christoph Niemann, Form Play oder Saydan Celik, Head of Design bei Jung von Matt – und jetzt auch mit einem Livestream für alle, die in diesem Jahr nicht vor Ort sein können.

Die Pictoplasma 2026 startet und jeder kann dabei sein! › PAGE online
©Jack Sachs

Wir betonen es unermüdlich, denn wir können einfach nicht anders: die Pictoplasma. International Conference and Festival of Character Creativity ist unsere Lieblingskonferenz.

Jedes Jahr aufs Neue steckt sie voller Überraschungen und Inspiration. Und das mit ihrem dreitägigen Konferenzprogramm mit seinen internationalen Speakern, mit Größen, Nachwuchs und Entdeckungen aus den unterschiedlichsten kreativen Bereichen.

Aus der Animation und Illustration, dem Grafikdesign und Game Development, der 3D-Art oder aus der Creative Direction, Kunst und Bildhauerei.

Sie alle führen auf der Bühne des ehemaligen Krematoriums Silent Green im Berliner Wedding durch ihre Arbeit, stehen für alle Fragen offen – und davon werden jedes Mal jede Menge interessante gestellt.

Christoph Niemann: Sunday Sketch. Camera ©Colette

Tief eintauchen

Wer einmal Star-Illustrator Christoph Niemann sprechen gehört hat, weiß, was für eine überbordende Freude das ist, da seine Talks genau die gleichen Twists wie seine Illustrationen haben. Er gehört zu den über 20 Speakern, ganz so wie das britische Illustrations- und Animations-Duo Form Play, das Ikea, Google oder Sephora mit seinen mitreißenden Characters versieht, der 3D-Artist Jack Sachs (Abb. ganz oben), der mit seinen unermüdlichen Experimenten eine ganz eigene, aufregende Sprache entwickelt hat.

Spannend, was die mexikanische »Indie Feminist«-Künstlerin Ilse Valfré  von ihrer Arbeit erzählen wird, die Französin Marylou Faure, die für Netflix, Apple oder Nike illustriert, oder der Brasilianer Jun Ioneda (Abb. oben), der in leuchtenden Farben Science-Fiction, Queerness und japanische Einflüsse zusammenfließen lässt. Die preisgekrönte Illustratorin und Cartoonistin Gemma Correll wird ein Update ihres Werks geben, und Saydan Celik, Head of Design bei Jung von Matt, über seine Arbeit reden.

@Helga Stentzel

Worldwide live dabei sein

Das Line-up der Pictoplasma ist auch in diesem Jahr ist lang und illuster. Und wenn man schon nicht vor Ort sein kann, um die ganz besondere Atmosphäre zu genießen, das Networking, die Nachmittage auf der Wiese und die zahlreichen Come-together, so kann man jetzt der ausverkauften Konferenz per Livestream folgen.

Alle drei Tage lang und mit über 20 Speakern. Denn: »Wenn du nicht zur Pictoplasma kommen kannst, kommt die Pictoplasma zu dir!«, wie es heißt.

Für unter 10 Euro und in einer Online-Live-Übertragung aller Konferenzvorträge samt des kompletten Animationsprogramms.

Am Donnerstag, dem 7. Mai 2026 geht es los – täglich von 12:45 – ca. 20:30 Uhr (MESZ). In Echtzeit und mit einem anschließenden 24-Stunden-VoD-Angebot, um allen Zeitzonen gerecht zu werden.

Was man dafür braucht, ist eine PictoPRO-Mitgliedschaft, die für nur 5,75 Euro bzw. 8 Euro monatlich erhältlich ist und jederzeit verlängerbar oder kündbar ist.

Alles Weitere dazu hier.

©Jun Ioneda

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Was gibt’s Neues zum Thema »Next Work«? › PAGE online


Die Reise geht weiter in Richtung Next Work, wo der Fokus auf Sinnstiftung liegt. Dafür braucht es aber mehr Vertrauen zwischen Freelancer:innen, Angestellten und Arbeitgebern, sagt Zukunftsforscher Dr. Daniel Dettling.

Was gibt’s Neues zum Thema »Next Work«? › PAGE online

Dass die gut gemeinten, aber schon lange belächelten Obstkörbe im Sinne von »New Work« längst nicht mehr State of the Art in einer modernen Arbeitswelt sind, ist durch die KI-Entwicklungen noch deutlicher geworden. Nachdem die Corona-Pandemie das Schlagwort »Next Work« befeuert hatte, entwickelt sich das Buzzword nun stetig weiter. Aber was bedeutet das aktuell eigentlich für die Kreativbranche?

Kurzer Reminder: Next Work bezeichnet die radikale Neugestaltung der Arbeitswelt. Dabei verschiebt sich der Fokus weg von reiner Präsenz und Prozessoptimierung hin zu messbarem Impact, mentaler Gesundheit und der konsequenten Sinnstiftung für alle.

Man kann sagen, dass Next Work gemeinsam mit Künstlicher Intelligenz gewachsen ist – durch alle Arbeitsbereiche hindurch. In der Kreativbranche geht es weiterhin darum, die menschlichen Rollen in kreativen Arbeitsprozessen neu zu definieren, ohne dass menschliche Kreativität dabei flöten geht. Ohne, dass Jobs verloren gehen.

Impact over Profit?

Next Work nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, weil hier der Fokus im weitesten Sinne auf Wirkung, Wohlbefinden sowie Sinnstiftung liegt und auf Netzwerk-artigem Arbeiten in Hubs. Das Wort Home-Office wirkt da schon fast veraltet.

»In dieser neuen Welt ist Arbeit nicht mehr an Ort, Zeit oder Hierarchie gebunden, sondern an Sinn, Selbstbestimmung und Zusammenarbeit.«

Das kommentiert Zukunftsforscher Dr. Daniel Dettling, Gründer der Denkfabrik Institut für Zukunftspolitik, im Freelancer-Kompass 2026. Er ordnet den Begriff als ein neues Verständnis von Arbeit ein, nicht nur als ein Modewort.

Darüber, dass Kreative mit und in ihren Arbeiten Haltung zeigen und Sinn stiften möchten, haben wir zum Beispiel bei diesem B Corp-Projekt berichtet. Hier geht es also nicht mehr nur um eine Wohlfühlatmosphäre, sondern um Wirkung und Verantwortung. Dettling meint, dass Freelancer:innen das Prinzip heute schon viel mehr leben, weil sie bereits selbstbestimmt und Ergebnis-fokussiert arbeiten würden.

Das trifft zumindest in der Designszene aber auch auf diverse Designbüros oder Agenturen zu; viele suchen sich gezielt Projekte, die Sinn stiften.

Wir brauchen eine bessere Vertrauenskultur

Dettling sagt weiter, dass »Organisationen fluider werden und Grenzen zwischen intern und extern verschwimmen«. Dafür spricht er auch eine klare Forderung aus, weil es in Deutschland viel Bürokratie und Misstrauen gebe:

»Wir brauchen eine Kultur des Vertrauens.«

Bürokratie sei auch immer ein Zeichen von Angst und für Next Work müsse man zum einen diese überwinden beziehungsweise Kontrolle abgeben können und zum anderen Menschen mehr zutrauen.

Im Grunde genommen ist das für alle gültig, sagt er, für Freelancer:innen und für Angestellte sowie für die Arbeitgeber. Mit seinen Worten räumt er Selbstständigen eine Vorreiterrolle ein, die für Next Work eine wichtige Position einnehmen.

Auch wenn alle noch dabei sind, die menschlichen Rollen mit AI in kreativen Arbeitsprozessen neu zu definieren, kann Next Work helfen, »mehr Vertrauen zu wagen«.

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Relaunch mit viel Gefühl: wirDesign setzt Concordia neu in Szene › PAGE online


Strahlendes Blau, viel Gefühl und eine Kommunikation auf Augenhöhe: wirDesign entwickelt den Markenauftritt des Versicherers Concordia weiter und zeigt, wie man auch in digitalen Zeiten Nähe und Vertrauen schafft.

Relaunch mit viel Gefühl: wirDesign setzt Concordia neu in Szene › PAGE online

Die Concordia hat Tradition. 1864 wurde sie als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit gegründet und betreut heute mehr als 3 Millionen Verträge von rund 1,3 Millionen Kund:innen.

Gleichzeitig wächst das Unternehmen – und das jetzt mit einer überarbeiteten Markenidentität, die in einer Zeit, in der das Digitale immer mehr Raum einnimmt, auf das Persönliche und ein Miteinander setzt, auf Vertrauen und Gegenseitigkeit  – und auf Klarheit.

Der Grundsatz »Unsere Gemeinschaft. Deine Absicherung« steht im Mittelpunkt des neuen Markenauftritts, der von der Kreativagentur wirDesign (Berlin/Braunschweig) entwickelt wurde.

Selbstbewusst verknüpft er kollektive Verantwortung mit individueller Nähe, betont die Gegenseitigkeit und, dass die Concordia eine Versicherung ist, bei der man einander trägt.

Emotion – und Struktur

Wie in dem Claim wird auch auf visueller Ebene auf Gefühle gesetzt. Und das auf vielfältige Weise.

Mit einem lebendigen und leuchtenden Blau, einer neuen Hausschrift – und mit Bildwelten, die mitten hinein ins Leben führen, vom Unterwegssein, von Familien und spielenden Kindern erzählen, vom Zusammensein und Zugewandtheit.

Genauso wichtig sind dabei Struktur und Übersichtlichkeit des Auftritts. Hier findet eine Kommunikation auf Augenhöhe statt. Klar und mit viel Weißraum versehen, ist die Darstellung leicht zugänglich und schafft Vertrauen.

Das beginnt schon bei der überarbeiteten Bildmarke. Blau auf Weiß oder Weiß auf Blau präsentiert sie sich. Sie ist klar konturiert, mit weichen, abgerundeten Ecken versehen und harmonisch ausbalanciert.

Bold, rund – und klar

Darüber hinaus werden Orientierung und Navigation durch ein umfassendes Icon-Set erleichtert, das durch die verschiedenen Angebote führen – von der Tier- zur Autoversicherung bis hin zur Landwirtschaft, zum Rechtsschutz und zur Gesundheit. Katzen und Hunde, Traktoren und Regen sind zu sehen, sprießende Pflanzen und Sturm.

Und das alles ist in Weiß und verschiedenen Blautönen gehalten, rund und bold.

In den freundlichen und zugewandten Ton des Relaunchs fügt sich auch die neue Markenschrift »Concordia Sans« ein.

Rund und weich ist sie und mit verspielten Details versehen: mit besonders geschwungenen Abstrichen, mit Kerben und akzentuierten Bögen.

Der neue Markenauftritt samt digitalem Brand Management System ist analog und digital und über alle Kanäle hinweg flexibel einsetzbar.

 

 

 

 

 

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Schnell, direkt, cool: »Local Heroes« durch mutiges Storytelling sichtbar › PAGE online


Was erwarten lokale Marken von ihrer Agentur? Und wie arbeiten Kreative mit ihnen zusammen? Fragen wie diesen ging die Hamburger Markenagentur Mutabor gemeinsam mit ihren Kunden beim Brand Talk zum Thema »Local Food Brands« auf den Grund.

Fünf Personen sitzen auf einer Bühne in einer Diskussionsrunde („Brand Talk – Local Food Brands“) und sprechen miteinander. Eine Person hält ein Mikrofon, während die anderen zuhören. Hinter ihnen zeigt ein großer Bildschirm den Titel der Veranstaltung und visuelle Beispiele von Marken. Im Vordergrund stehen ein kleiner Tisch mit Wassergläsern sowie ein Moderator mit Mikrofon.
Brand Talk bei Mutabor, von links nach rechts: Claas Habben (Beisser), Karl Niehusen (Hummer Pedersen), Ipek Molvali (Mutabor Packaging), Carsten Röhr (Ramenfaktur), Heinrich Paravicini (CCO Mutabor)

Qualität und Hochwertigkeit bis ins kleinste Detail zeichnen die Brands aus, die Mutabor Ende April zur Talkrunde mit CCO Heinrich Paravicini als Moderator eingeladen hat. Im Gespräch mit  drei Geschäftsinhabern und Gründern standen die Besonderheiten kleiner Food Marken mit regionalem Bezug im Fokus. »Es ist reizvoll, mit lokalen Marken zu arbeiten«, sagt Ipek Molvali, Leiterin der Packaging Unit. »Wir sprechen mit den Inhabern, ohne Umwege über die Marktforschung  – das macht die Entscheidungen schnell und direkt. Die Local Heroes sind meist mutig und offen für neue Ideen.«

Corporate Design als Chefsache

Aus der traditionsreichen Hamburger Fleischerei »Beisser« hat Mutabor eine innovative Marke gemacht, mit Wiedererkennbarkeit in allen Touchpoints. Als Beisser die Wurstmarke »Hamburger Jungs« übernahm, entstand auch dafür eine coole und wertige Identität mit Retrocharme. An der Zusammenarbeit wertschätzt Geschäftsführer Claas Habben, dass Mutabor »Ideen spontan und zuverlässig verwirklicht.«

Zwei vakuumverpackte Würstchen-Packungen der Marke „Hamburger Jungs“ liegen auf einem Holzbrett im Freien. Eine Packung enthält „Smoked Beef Griller“, die andere eine „Mini Mix“-Auswahl mit hellen und dunkleren Würstchen. Die Verpackungen sind mit blauen Etiketten gestaltet und von Gras und Sonnenlicht umgeben.
Packaging Hamburger Jungs: Retro-Design mit Lokalkolorit

Auch Hummer Pedersen ist eine Institution in Hamburg. Obwohl der Schwerpunkt im Großhandel liegt, war die Marke vor allem für ihr Restaurant bekannt. Karl Niehusen, Geschäftsführer des Unternehmens, wünschte sich deshalb ein Rebranding, das diese Außenwirkung korrigiert. Der neu ausgerichtete Auftritt präsentiert sich modern mit maritimen Wurzeln und einem roten Hummer als Herzstück, den Mutabor zum modularen Muster weiterentwickelt hat. Die Kreativen haben ihm »neue Wege aufgezeigt und geholfen zu erfahren, was ich will und was ich nicht will.«

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Logo mit Hummer, von Mutabor modern interpretiert und zum modularen Muster weiterentwickelt

Launiges Spiel mit Klischees

Die dritte lokale Food Marke feiert handgefertigte Ramennudeln als japanisch-bayerische Fusion. Kurz nach der Corona Pandemie in München gegründet, hat die Ramenfaktur damit zu kämpfen, dass es in Deutschland mittlerweile Ramen-Maschinen zu kaufen gibt. Daher sah Gründer Carsten Röhr den Need zum schnellem Aufbau seiner B2B Marke mit einem starkem Instagramkanal. Mutabor konnte beim Design viel ausprobieren und mit bayrischen Klischees spielen, die Typografie ist von der Biegsamkeit der frischen Nudeln abgeleitet. Kunde und Agentur haben »Spaß in jeder Phase des Projekts«. Als ehemaliger Inhaber einer Designagentur lässt sich der Gründer nun auf Augenhöhe von Mutabor inspirieren.

Werbeplakat mit historischem Gemäldemotiv: Drei Menschen sitzen in einer Stube am Fenster und essen gemeinsam aus einer Schale. Darüber liegt in großer gelber Typografie der Text „ONE BOWL. ONE SOUL.“ sowie eine geschwungene Linie. Unten ist das Logo „Ramenfaktur – One Bowl. One Soul.“ platziert.
Die Ramenfaktur Poster spielen mit japanisch-bayrischen Klischees

Ein kleines Unternehmen zu führen sieht Claas Habben als Plus durch den direkten Kontakt zu den Menschen, die seine Produkte kaufen. »Lokal heißt auch nahbar«, sagt Claas Habben. »Ein Riesenvorteil ist auch, dass wir schneller und direkter Entscheidungen treffen können«, ergänzt Karl Niehusen. Carsten Röhr ist selbst täglich unterwegs, um für seine Ramenfaktur zu werben. Eine Marke die Geschichten erzählt und gutes Packaging sind für ihn dabei essentiell.

»Ich glaube an Storytelling«, bestätigt ihn Ipek Molvali. »Eine starke Marke hilft den Local Heroes beim Erzählen ihrer Geschichten und transportiert das Produkt zu den Menschen. Ein authentisches Branding sorgt auch für bessere Sichtbarkeit der lokalen Produkte neben den Big Playern im Supermarkt.«

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