Künstliche Intelligenz
c’t Analoge Fotografie 2026: Technik, Praxis und Begeisterung
Die analoge Fotografie erlebt seit einigen Jahren ein stilles, aber stetiges Comeback. Längst geht es dabei nicht mehr um Nostalgie, sondern um bewusste Auseinandersetzung mit dem Medium Bild. Das neue Sonderheft c’t Analoge Fotografie nimmt diesen Trend ernst und zeigt, wie sich Filmfotografie heute technisch präzise und praktikabel umsetzen lässt – von der Aufnahme bis zur Digitalisierung.
Weiterlesen nach der Anzeige
Analoge Praxis
Das erste Kapitel widmet sich den Grundlagen der analogen Arbeit. Wer analog fotografiert, plant anders: Filmwahl, Empfindlichkeit, Belichtungsmessung – jede Entscheidung prägt das Ergebnis. Die Autorinnen und Autoren erklären, wie verschiedene Filme reagieren, warum ISO-Werte mehr bedeuten als eine Kennzahl und wie sich Belichtung ohne digitale Vorschau sicher steuern lässt.

Das Heft zeigt, dass Beschränkung den Blick schärft: Mit nur wenigen Aufnahmen pro Film wächst die Aufmerksamkeit für Motiv und Gestaltung. Ergänzend gibt es praxisnahe Themen wie Nachtaufnahmen auf Film, Analogfotografie auf Reisen oder den Einstieg ins Mittelformat. Fachbegriffe wie Push-Entwicklung oder Spotmessung werden verständlich erklärt, ohne zu vereinfachen.
Entwickeln, Scannen, Kaufen
Im zweiten Kapitel geht es um die Abläufe nach der Aufnahme: das Entwickeln, Digitalisieren und Archivieren. Schritt für Schritt wird erklärt, wie sich Filme auch ohne klassische Dunkelkammer selbst verarbeiten lassen, wo Genauigkeit wichtig ist und wo Spielraum bleibt.
Ein ausführlicher Teil widmet sich dem Scannen – den verfügbaren Verfahren, Qualitätsunterschieden und der Frage, wann ein professioneller Dienstleister sinnvoll ist. Das Heft versteht Scannen nicht als notwendiges Übel, sondern als Teil eines hybriden Workflows, der analoge und digitale Vorteile verbindet.
Das dritte Kapitel stellt ikonische Modelle der Fotogeschichte vor – Kameras, die Maßstäbe setzten und bis heute im Einsatz sind. Ob Rolleiflex, Nikon F, Hasselblad 500 C/M, Leica M6, Canon T90 oder Olympus µ-II – jedes Modell erzählt von technischer Innovation und gestalterischer Freiheit. Die Artikel erläutern, was diese Kameras besonders macht und warum sie auch heute noch relevant sind.
Weiterlesen nach der Anzeige
c’t Analoge Fotografie richtet sich an alle, die Film bewusst einsetzen und verstehen wollen, was hinter der Technik steckt. Es bietet fundiertes Wissen für Einsteiger und Rückkehrer – ohne Verklärung, aber mit Respekt vor der Mechanik, Chemie und Ästhetik der analogen Fotografie.
Jetzt bestellen
Das Sonderheft c’t Analoge Fotografie gibt es sowohl auf Papier als auch in digitaler Form. Wer die Print-Ausgabe für 14,90 € bis einschließlich 07.02.2026 im Heise Shop bestellt, zahlt keine Versandkosten. Hier erhalten Sie die digitale Ausgabe ab sofort für 12,99 € im heise Shop als PDF. Ebenfalls im heise Shop finden Sie das gedruckte Heft und die digitale Ausgabe als Bundle. Sie erhalten das Heft und PDF für 19,90 € statt 27,89 Euro.
(vat)
Künstliche Intelligenz
1&1 kommt beim Ausbau seines Handynetzes voran
Das vierte deutsche Handynetz bleibt klein, wird aber etwas größer. Wie der Mobilfunk-Anbieter 1&1 in Montabaur mitteilte, waren zum Jahreswechsel gut 2000 Antennen-Standorte aktiv. Im vergangenen Jahr seien pro Quartal im Schnitt 300 neue Standorte hinzugekommen, dieses Ausbautempo soll auch dieses Jahr fortgesetzt werden. „Wir wachsen weiter und erreichen mit diesen Standorten (…) über 25 Prozent der Haushalte“, sagte Firmenchef Ralph Dommermuth. 2030 sollen es über 50 Prozent sein, eine entsprechende Vorschrift der Bundesnetzagentur werde 1&1 „sehr gut schaffen“.
Weiterlesen nach der Anzeige
1&1 ersteigerte 2019 erstmals eigene Frequenzen, danach hatte das Unternehmen mit Lieferproblemen von Vertragspartnern zu kämpfen und der Ausbau verzögerte sich. Anfang 2023 waren nur fünf Standorte in Betrieb und boten Verbindungen für ein Festnetz-Ersatzprodukt an, laut einer staatlichen Vorschrift hätten es 1000 sein müssen.
Ende 2023 ging es mit dem Handynetz los, seither wurden schrittweise immer mehr Standorte in Betrieb genommen. Im Vergleich zu den drei etablierten Mobilfunkern ist das 1&1-Netz klein. Vodafone hat in Deutschland circa 28.000 Standorte, O2 29.000 und die Telekom 36.500. Dort, wo 1&1 kein eigenes Netz hat, werden die Kunden mit dem Netz von Vodafone verbunden. Dafür zahlt 1&1 Geld an Vodafone.
Klares Nein zu Verkaufsgerüchten
1&1 legte Jahreszahlen vor, denen zufolge der Umsatz 2025 um 1,8 Prozent auf rund 4,1 Milliarden Euro gestiegen ist. Der Nettogewinn sank um knapp die Hälfte auf 166 Millionen Euro. Das lag etwa daran, dass die Vodafone-Roamingkosten höher ausfielen als von 1&1 angenommen. Außerdem wurden mehr Rechenzentren gebaut und Antennen installiert als zuvor, wodurch die Abschreibungen auf das Mobilfunknetz höher ausfielen.
Finanzanalysten spekulieren schon länger, ob der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica zugreifen und 1&1 kaufen könnte, um seine Deutschlandtochter O2 zu stärken – dann könnte es wieder nur drei Handynetze geben und nicht mehr vier. „Ich habe nicht vor, das Unternehmen zu verkaufen“, sagte 1&1-Chef Dommermuth, der zugleich auch Hauptaktionär der 1&1-Mutter United Internet ist. „Wir sind aus dem Schlimmsten draußen. Warum sollten wir jetzt das Unternehmen verkaufen, die Party hat ja noch gar nicht begonnen.“
Lesen Sie auch
(afl)
Künstliche Intelligenz
X4 Air von Insta360 im Test: Preiswerter Rundumblick
Apple kennzeichnet seine leichteren, kostengünstigeren Geräte, die im Vergleich zu den Profimodellen einige Features weniger bieten, mit dem Zusatz „Air“. Das Konzept hat der Kamerahersteller Insta360 ebenfalls für sich entdeckt.
Die 400 Euro teure X4 Air (ab 329 €) richtet sich an Einsteiger, die 360-Grad-Videos drehen, aber nicht auf Profifunktionen verzichten wollen. Wie bei der X4 (ab 333 €) (480 Euro und X5 (ab 479 €) (590 Euro) handelt es sich um eine Actioncam mit zwei Objektiven und Bildsensoren, die jeweils mit einer Auflösung von bis zu 8K aufnehmen können. Die Elektronik setzt beide Bilder zusammen, sodass ein Kugelpanorama entsteht.

(Bild: Melissa Ramson / heise medien)
Alternativ filmt man nur mit einem Objektiv.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „X4 Air von Insta360 im Test: Preiswerter Rundumblick“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.
Künstliche Intelligenz
Richtig skalieren: Vom Monitoring Stack zur Observability-Plattform
Monitoring gilt im modernen Software Engineering längst als Selbstverständlichkeit – oder, wie es im Englischen heißt, als Commodity: eine standardisierte Leistung, die man am besten günstig von spezialisierten Anbietern einkauft. Doch wie Dominik Schmidle in seinem Talk während der Online-Konferenz Mastering Observability 2025 anmerkt, können kommerzielle Monitoring-Services ab einer gewissen Systemgröße sehr schnell sehr teuer werden. Daher drängt sich unweigerlich die Frage „Selber bauen oder einkaufen?“ auf, wenn klassische Monitoring Stacks bei wachsender Systemkomplexität an ihre Grenzen stoßen.
Weiterlesen nach der Anzeige
(Bild: AtemisDiana/Shutterstock)

Mehr zu Observability bietet die Online-Konferenz Mastering Observability von iX und dpunkt.verlag am 16. April 2026. Die Konferenz widmet sich unter anderem den Herausforderungen automatisierter Observability für KI- und agentenbasierte Systeme.
Individuelle Teamaufgabe oder übergreifendes Produkt?
Mit steigender Komplexität der zu verwaltenden Systeme wächst auch der Aufwand für deren Überwachung – bis hin zu einer grundlegenden organisatorischen Entscheidung: Bleibt Monitoring lediglich eine Komponente innerhalb der einzelnen verantwortlichen Teams, oder wird es zu einem eigenständigen, teamübergreifenden Produkt? Genau dieser Frage geht Schmidle in seinem Talk „Think Big: Monitoring Stack war gestern – Observability Platform at scale!“ anhand eines konkreten Praxisbeispiels nach: einer B2B-Plattform für Kubernetes Cluster Fleet Management.
Der Vortrag zeichnet die Monitoring-Geschichte dieser Plattform nach, die intern beim IT-Dienstleister Giant Swarm entstanden ist – einem Anbieter eines kuratierten Platform Engineering Stack. Dominik Schmidle teilt dazu nicht nur die im Prozess gesammelten Erfahrungen, sondern erläutert auch im Detail, wie sich mit fokussiertem Produkt-Denken und geeigneten Plattform-Mustern in der Praxis schließlich Mehrwert schaffen lässt, der bis hin zum Endkunden wirkt.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier eine Vimeo-Video (Vimeo LLC) geladen.
Mastering Observability 2025: Think Big: Monitoring Stack war gestern – Observability Platform at scale! (Dominik Schmiedle)
Über den Speaker

Dominik Schmidle ist Technischer Produktmanager bei Giant Swarm. Er startete seine Karriere vor über sieben Jahren als Full-Stack-Software-Engineer, fand seine Leidenschaft in DevOps und Produktmanagement und spezialisierte sich mit dem Wechsel zum Produktmanager auf Cloud-Technologie. Sein erklärtes Ziel: das Leben von Entwicklern durch intuitive Entwickler-Plattformen zu vereinfachen. Schmidle engagiert sich darüber hinaus aktiv in der Cloud-Community.
Weiterlesen nach der Anzeige
(map)
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 2 WochenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 1 MonatCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Künstliche Intelligenzvor 4 Wochen
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenAumovio: neue Displaykonzepte und Zentralrechner mit NXP‑Prozessor
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenÜber 220 m³ Fläche: Neuer Satellit von AST SpaceMobile ist noch größer
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonateneHealth: iOS‑App zeigt Störungen in der Telematikinfrastruktur
