Apps & Mobile Entwicklung
Der beste Thriller, den Ihr vermutlich verpasst habt
Durchforstet Ihr die endlosen Weiten Eurer Streaming-Bibliothek nach dem nächsten Adrenalinkick? Die wirklich hochkarätigen Perlen sind tief unter aktuellen Blockbustern vergraben. Es gibt eine Produktion, die mit ihrer Intensität selbst gestandene Genre-Größen heute noch blass aussehen lässt.
Habt Ihr Euch auch schon einmal gefragt, warum manche Serien mit riesigem Marketingbudget beworben werden, während die echten Goldstücke still und leise im Katalog verweilen? Während viele von Euch vermutlich gerade die neuesten Episoden gängiger Polit-Thriller konsumiert haben, wartet ein britisches Meisterwerk darauf, von Euch wiederentdeckt zu werden. Mit einer beeindruckenden Wertung von 93 Prozent auf Rotten Tomatoes stellt diese Serie unter Beweis, dass Qualität nicht immer ein Verfallsdatum hat. Es ist an der Zeit, den Staub von dieser beinahe vergessenen Miniserie zu wischen und sich auf ein Wochenende voller Hochspannung einzustellen.
Zwischen Pflichtgefühl und politischem Abgrund
Im Zentrum des Geschehens von „Bodyguard“ steht David Budd, ein Afghanistan-Veteran, der als Polizist in London arbeitet. Sein Leben nimmt eine drastische Wendung, als er durch sein beherztes Eingreifen einen Terroranschlag vereitelt. Zur Belohnung wird er zum persönlichen Personenschützer der Innenministerin befördert. Hier prallen Welten aufeinander, denn Budd verachtet die politische Agenda der Frau, die er nun mit seinem Leben schützen muss. Ihr werdet Zeuge eines psychologischen Kammerspiels, das in eine hochexplosive Mischung aus Attentatsversuchen und globalen Bedrohungen eingebettet ist.
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Richard Madden, den viele von Euch noch als Robb Stark aus „Game of Thrones“ in Erinnerung haben dürften, liefert hier eine schauspielerische Glanzleistung ab. Er verkörpert den traumatisierten Veteranen mit einer solchen Präzision, dass Ihr seinen inneren Kampf gegen die posttraumatische Belastungsstörung förmlich spüren könnt. Es ist kein Wunder, dass sein Name nach dieser Rolle ganz oben auf der Liste für den nächsten James Bond stand. Die Serie verzichtet auf unnötige Füller-Episoden und konzentriert sich stattdessen auf sechs Folgen puren Nervenkitzel, die keine Atempause zulassen.
Ein abgeschlossenes System ohne Datenmüll
Was diese Produktion so besonders macht, ist ihre Effizienz. In einer Zeit, in der viele Serien künstlich in die Länge gezogen werden, bietet „Bodyguard“ eine in sich geschlossene Geschichte ohne unnötigen Ballast. Ihr müsst nicht befürchten, nach einem Cliffhanger jahrelang auf eine Fortsetzung zu warten, die vermutlich niemals kommen wird. Die sechs Episoden funktionieren wie ein perfekt kalibriertes Uhrwerk, das Euch von der ersten Minute an in seinen Bann zieht. Und bis zum packenden Finale nicht mehr loslässt.
Obwohl die Serie bereits 2018 für Furore sorgte, hat sie bis heute nichts von ihrer Relevanz eingebüßt. Die Themen Überwachung, Terrorismus und die moralischen Grauzonen der Politik sind aktueller denn je. Wenn Ihr also auf der Suche nach einem Thriller seid, der nicht nur Eure Aufmerksamkeit fordert, sondern Euch auch emotional fordert, dann ist David Budds gefährliche Mission genau das Richtige für Eure nächste Binge-Session. Gönnt Euren Augen dieses visuelle Update und erlebt, warum britisches Storytelling oft als Goldstandard im Krimi-Genre gilt.
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Motorola setzt auf alternatives Android
Ein Android-Smartphone ohne Google? Freie Android-Versionen sprechen bisher vor allem Geeks an. Das will Lenovo ändern. Auf den Smartphones von Motorola gibt es künftig eine weitere Möglichkeit, die nicht nur für Unternehmenskunden attraktiv sein könnte.
Das Betriebssystem Android wurde zwar von Google aus der Taufe gehoben, allerdings ließ sich der Konzern dabei helfen. Als Basis für die Entwicklung griff man auf einen Linux-Kernel zurück. Dieser steht jedoch unter einer eigenen Open-Source-Lizenz, die Google dazu zwingt, seinen darauf basierenden Programmcode unter denselben Bedingungen anderen zugänglich zu machen.
Gerade in den Anfangstagen des Betriebssystems versuchten sich zahlreiche Entwickler in Projekten wie CyanogenMod, das seit einigen Jahren unter dem Namen LineageOS bekannt ist, Phandroid oder GrapheneOS an alternativen Android-Versionen. Im Vergleich zu den Varianten, die die Hersteller auf den Smartphones installierten, begeisterten diese Alternativen nicht zuletzt mit mehr Funktionen, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit.
Lenovo setzt auf Zusammenarbeit mit freien Entwicklern
Diese Android-Alternativen sind Google jedoch ein Dorn im Auge. Immer wieder versucht der Konzern ihnen das Leben schwer zu machen. Zuletzt ließ die Forderung aufhorchen, dass sich Android-Entwickler generell bei Google registrieren sollen. Gerade die Entwicklergemeinschaft rund um GrapheneOS hat sich bisher aber nicht von Ankündigungen wie dieser verunsichern lassen. Nun erfährt sie zusätzlich Unterstützung von ungewohnter Seite: Auf dem Mobile World Congress, der aktuell im spanischen Barcelona stattfindet, hat Lenovo, der Konzern hinter der Marke Motorola, eine Partnerschaft mit der hinter dem freien Android stehenden Stiftung verkündet.
Die Informationen zu der Kooperation sind noch spärlich. Im Vordergrund steht zunächst die Entwicklung von Diensten, die für das B2B-Ökosystem Motorolas gedacht sind. Sie sollen vor allem Verbesserungen im Hinblick auf den Schutz von Daten sowie auf die Sicherheit mitbringen. Außerdem können Unternehmen, die auf die Modelle des Herstellers setzen, auf tiefgreifendere Möglichkeiten bei der Administration hoffen.
Alternatives Android für Motorola
Doch nicht nur geschäftliche Nutzer profitieren von der Zusammenarbeit. Auch für private Anwender ergibt sich eine neue Option. Gerade bei preiswerten Modellen ist der Support oftmals nur begrenzt. Smartphones, die GrapheneOS nutzen können, werden dagegen über lange Zeiträume unterstützt.
Aktuell profitieren davon lediglich die Pixel-Smartphones von Google. Künftig können aber auch Käufer von Motorola-Geräte auf eine vereinfachte Installation eines alternativen Androids hoffen. Das ist gerade mit Blick auf die aktuelle Speicherkrise, der günstige Smartphones zum Opfer fallen könnten, eine gute Nachricht. Wer nicht das nötige Kleingeld in der Tasche hat, kann dann also zu einem Refurbished-Gerät greifen, ohne einen veralteten Softwarestand befürchten zu müssen.
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Amazon Leo: Vodafone bringt Mobilfunkmasten via Satellit ans Netz
Vodafone und Amazon Leo erweitern zusammen die Mobilfunkabdeckung in Europa und Afrika, indem abgelegene Mobilfunkmasten via Satellit ans Netz gebracht werden. Auf diese Weise sollen Funklöcher geschlossen und die Widerstandsfähigkeit der Netzinfrastruktur erhöht werden.
Vor allem Afrika im Fokus – aber nicht nur
Bei Amazon Leo handelt es sich um Amazons Satelliten‑Breitbandnetzwerk in niedriger Erdumlaufbahn von etwa 600 Kilometern. Die Backhaul‑Anbindung für Mobilfunkstandorte bietet eine Datenrate von bis zu 1 Gbit/s im Download und 400 Mbit/s im Upload. Amazon Leo verfügt derzeit über mehr als 200 Satelliten im Orbit und hat hundert weitere gebaut, die in Kürze starten sollen.
Sowohl 4G- als auch 5G-Mobilfunkstandorte in Europa und Afrika sollen nun per Satellit an dieses Netz angeschlossen werden, um die Mobilfunkabdeckung in bislang schwer erreichbaren Regionen zu verbessern. Im Zentrum der Initiative stehen dabei Regionen in Afrika. Aber auch in Deutschland und anderen Ländern Europas können Funkmasten über den Satellitendienst von Amazon an das Netz von Vodafone angebunden werden. Die ersten Mobilfunkstandorte sollen ab 2026 in Betrieb gehen, parallel zum weiteren Ausbau der Satellitenkonstellation von Amazon Leo.
Schneller und günstiger
Die satellitengestützte Anbindung ist nach Angaben der Unternehmen sowohl weniger zeit- als auch kostenintensiv als der Ausbau von Glasfaser‑ oder festen Funkanbindungen. Auf diese Weise können auch bisher unversorgte Regionen schneller erschlossen werden.
Auch als Backup im Krisenfall
Darüber hinaus kommt Amazon Leo zur Stärkung der Netzresilienz zum Einsatz. Bei Ausfällen bestehender Glasfaserverbindungen – etwa infolge von Naturereignissen wie Überschwemmungen – soll eine satellitengestützte Anbindung weiterhin Notfall‑ und kritische Online‑Dienste bereitstellen.
Die Satelliten-Anbindung von Mobilfunkstationen ans Kernnetz ist ein relativ junger Ansatz. Normalerweise werden Mobilfunktürme über Richtfunk oder Glasfaserkabel erschlossen, um Anrufe, SMS und Daten zu transportieren. Bislang werden Satellitenverbindungen in Deutschland für die Anbindung von Mobilfunk allerdings kaum genutzt, da die Mobilfunknetze mit leistungsstarken kabelgebundenen Infrastrukturen bereits gut ausgebaut sind.
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Über 300 Euro günstiger – Garmin-Smartwatch mit Taschenlampe im Angebot
Bei MediaMarkt ist aktuell eine Garmin Smartwatch im Angebot, die sich klar von klassischen Outdoor Modellen absetzt: leichter, flacher, moderner – und trotzdem vollgepackt mit Funktionen. Wir schauen uns das Angebot mal genauer an.
Die Smartwatch trifft einen Sweet Spot, den viele Garmin-Fans seit Jahren suchen: eine Uhr, die das typische Outdoor-Gen mitbringt, aber ohne das wuchtige Auftreten klassischer Fenix- oder Epix-Modelle auskommt. Stattdessen setzt sie auf ein flaches, angenehm leichtes Design, ein großes Display und moderne Materialien, die sie im Alltag deutlich eleganter wirken lassen. Genau diese Mischung macht das Modell ohnehin spannend, und der aktuelle Preis verstärkt diesen Eindruck noch einmal deutlich.
Eine Smartwatch mit Taschenlampe?
Die Garmin Venu X1 setzt auf ein besonders leichtes, flaches Gehäuse aus faserverstärktem Polymer, kombiniert mit einer Titan-Rückseite für zusätzliche Stabilität. Das große AMOLED-Display sorgt für hohe Helligkeit und klare Darstellung, geschützt durch widerstandsfähiges Saphirglas. Ihr könnt das Display normal oder mit Always-On-Funktion nutzen. Das moosgrüne Nylonarmband ist 24 mm breit, atmungsaktiv und für sportliche Einsätze ausgelegt.
| Geräteart Smartwatch / Fitness-Armband | Fitnessarmbanduhr |
| Verfügbarkeit | ja |
| UVP | 799,99 € |
| Farbe | |
| Betriebssystem | Garmin Watch OS |
| Kompatibilität | |
| Gehäuseform | eckig |
| Displaygröße | 2 zoll |
| Touchscreen | ✓ |
| Wasser- und Staubdicht | zeitweiliges Untertauchen |
Zu den zentralen Funktionen gehören ein präzises Multiband-GPS (GPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou), über 100 Sportprofile und umfangreiche Gesundheitsmessungen wie Herzfrequenz, Stresslevel, Schlafanalyse und Body Battery. Die Uhr bietet zudem Telefonie über Bluetooth, Offline-Musik, 32 GB Speicher sowie vorinstallierte Karten für Navigation und Outdoor-Tracking. Die Akkulaufzeit fällt für ein AMOLED-Modell ungewöhnlich lang aus und hält im Smartwatch-Modus bis zu acht Tage durch. Sie ist wasserdicht bis zu 5 ATM, was absolut ausreicht, wenn Ihr nicht auf den nächsten Tauchgang wollt.
Ein besonderes Feature: eine integrierte LED-Taschenlampe, die am oberen Rand der Smartwatch sitzt. So werdet Ihr auch bei nächtlichen Outdoor-Abenteuern nicht im Dunkeln gelassen.
Ein Preis, der aufhorchen lässt
Die Garmin Venu X1 in Moosgrün ist bei MediaMarkt aktuell für 549 Euro erhältlich und damit 31 Prozent unter der UVP von 799,99 Euro. Die Uhr wird versandkostenfrei angeboten und ist sofort lieferbar.
Nicht nur MediaMarkt bietet dieses krasse Angebot gerade an, Ihr könnt die Smartwatch für den gleichen Preis auch bei CoolBlue sowie Amazon bekommen. Bei allen dreien zahlt Ihr gerade keinen Versand. Wir wissen bei keinem der Anbieter, wie lange das Angebot läuft.
Was haltet Ihr von diesem Angebot? Würdet Ihr euch die Smartwatch jetzt kaufen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!
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