Connect with us

Künstliche Intelligenz

Deutsche Bahn liegt weiter hinter Pünktlichkeitszielen


Die Deutsche Bahn fährt ihrem selbstgesetzten Pünktlichkeitsziel weiter hinterher. Wie der Konzern auf seiner Webseite mitteilte, wurden im Februar 59,4 Prozent aller Fernverkehrshalte pünktlich erreicht. Das waren 7,3 Prozentpunkte mehr als im Januar. Für das gesamte Jahr 2026 hat Bahnchefin Evelyn Palla eine Pünktlichkeitsquote von mindestens 60 Prozent ausgegeben. Laut Bahn-Angaben sind die Februar-Zahlen vorläufige Werte.

Weiterlesen nach der Anzeige

Als verspätet gilt ein Zug nach Bahn-Definition ab einer Verzögerung von sechs Minuten. Als Gründe für die vielen Verspätungen nennt die Bahn zumeist die vielen Baustellen im maroden Schienennetz sowie die überlasteten Fernverkehrsknoten, vor denen sich Züge immer wieder stauen.

Lesen Sie auch


(nen)



Source link

Künstliche Intelligenz

Meta erfasst Mausbewegungen und Tastenanschläge von Mitarbeitern für KI-Training


Meta Platforms hat die Mitarbeiter in den USA darüber informiert, dass auf deren Systemen eine neue Tracking-Software installiert wird, die Mausbewegungen, Klicks und Tastenanschläge aufzeichnet. Mit diesen Daten sollen KI-Modelle trainiert werden. Ziel sei es, KI-Agenten zu entwickeln, die Arbeitsaufgaben autonom ausführen können. Dabei geht es nicht um Überwachung oder Leistungsbeurteilungen, sondern allein um KI-Training, versichert ein Meta-Sprecher.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der Facebook-Konzern nennt das Tool „Model Capability Initiative“ (MCI) und dieses ist aktiv bei arbeitsbezogenen Programmen und Websites. Zudem werden gelegentlich Screenshots von den Bildschirmen der Angestellten angefertigt. Damit sollen KI-Modelle den menschlichen Umgang mit Computern besser verstehen können, etwa die Nutzung von Tastenkombinationen und das Auswählen aus Dropdown-Menüs, womit künstliche Intelligenz (KI) nach Ansicht von Meta noch Probleme hat.

MCI ist Teil einer konsequenten Ausrichtung auf KI innerhalb des Konzerns. In diesem Zusammenhang hat Meta kürzlich erst Stellen abgebaut und testet nun KI-getriebene Teams in einer neuen Organisationsstruktur. Wenn KI-Modelle die Tätigkeiten der Mitarbeiter durch MCI erlernen, könnte eine höhere Integration von KI in Arbeitsabläufe zu einer verbesserten Betriebseffizienz führen, so offenbar die Pläne von Meta Platforms.

In der Mitteilung an die Mitarbeiter heißt es dagegen nur, dass „alle Meta-Mitarbeiter dazu beitragen können, unsere Modelle zu verbessern, indem sie einfach ihre tägliche Arbeit erledigen“, berichtet Reuters. Anfang der Woche hat Metas Technikchef Andrew Bosworth die Angestellten in einem anderen Memo bereits auf eine Ausweitung der internen Datenerfassung vorbereitet.

„Unsere Vision sieht vor, dass unsere Mitarbeiter die eigentliche Arbeit leisten und unsere Rolle darin besteht, sie anzuleiten, ihre Arbeit zu überprüfen und ihnen bei der Verbesserung zu helfen“, schrieb Bosworth. Zwar erklärte er nicht, wie die KI-Modelle trainiert werden, aber Meta sei dabei, „Daten und Auswertungen für alle Arten von Interaktionen, die wir im Laufe unserer Arbeit haben, zu sammeln“.

Weiterlesen nach der Anzeige

Meta-Sprecher Andy Stone bestätigt, dass die durch MCI gesammelten Daten dazu gehören, aber diese nicht für Leistungsbewertungen oder andere Zwecke als KI-Training genutzt werden. Auch würden Schutzmaßnahmen für „sensible Inhalte“ eingesetzt. Stone erklärte allerdings nicht, welche Art von Daten nicht protokolliert werden.

Lesen Sie auch

„Wenn wir Agenten entwickeln, die Menschen bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben am Computer helfen, benötigen unsere Modelle reale Beispiele dafür, wie Menschen sie tatsächlich benutzen – Dinge wie Mausbewegungen, das Klicken auf Schaltflächen und das Navigieren in Dropdown-Menüs“, fügte Stone hinzu.

Innerhalb der EU ist eine derartige Überwachung möglicherweise illegal, erklärt Valerio De Stefano, Rechtsprofessor der York Universität in Toronto, denn das würde gegen die DSGVO verstoßen. In Italien ist die Protokollierung der Aktionen von Mitarbeitern explizit verboten und in Deutschland ist das Aufzeichnen von Tastaturaktionen nur in Ausnahmefällen erlaubt, etwa bei Verdacht einer schweren Straftat.

„Auf US-amerikanischer Bundesebene gibt es keine Beschränkungen für die Überwachung von Arbeitnehmern“, gibt Ifeoma Ajunwa, Rechtsprofessorin der Universität Yale, zu. Das wurde bislang allerdings nur von Unternehmen genutzt, um Fehlverhalten von Mitarbeitern oder nicht arbeitsbezogene Aktivitäten zu ermitteln. Einige US-Bundesstaatengesetze erfordern aber, dass die Angestellten über eine derartige Überwachung informiert werden, fügte Ajunwa hinzu.


(fds)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

AMDs neues AM5-Topmodell kostet 910 Euro


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

AMD stellt sein neues Prozessortopmodell für die Plattform AM5 vor. Am morgigen 22. April 2026 erscheint der bereits angekündigte Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition um voraussichtlich 15:00 Uhr im Handel. Bis dahin kommt auch ein Test zur CPU online.

Weiterlesen nach der Anzeige

Alle verbliebenen Informationen gibt es jetzt einen Tag vorher. Damit nennt AMD jetzt auch die offizielle Preisempfehlung für Europa: 910 Euro kostet der 16-Kern-Prozessor.

Der bisherige Ryzen 9 9950X3D hat eine Preisempfehlung von 769 Euro, ist im Handel aber bereits deutlich günstiger erhältlich (ab 643 €). Zum Start müssen Interessierte für den Ryzen 9 9950X3D2 folglich gut 40 Prozent Aufpreis zahlen.

Dafür bekommen Käufer 64 MByte zusätzlichen Level-3-Cache: AMD stattet beim Ryzen 9 9950X3D2 beide Compute-Chiplets mit einem gestapelten Cache-Die aus. So kommt der Prozessor auf 192 MByte Level-3-Cache. Beim bisherigen Ryzen 9 9950X3D hatte nur eins der zwei Compute-Chiplets ein solches Cache-Die für insgesamt 128 MByte Level-3-Cache. Beim Ryzen 9 9950X3D2 muss der Windows-Scheduler nicht mehr entscheiden, ob eine Anwendung oder ein Spiel auf dem Chiplet mit Extra-Cache oder auf dem mit höheren Taktfrequenzen läuft.

Seit der Vorstellung früherer X3D-Prozessoren hat AMD die Hitzeentwicklung und damit die Taktfrequenzen der gestapelten Dies in den Griff bekommen. Der Ryzen 9 9950X3D2 büßt lediglich 100 MHz Turbo-Takt ein, kommt also auf 5,6 statt 5,7 GHz wie die CPU-Kerne ohne Extra-Cache im Ryzen 9 9950X3D. Allerdings steigt auch die elektrische Leistungsaufnahme: AMD erhöht die Thermal Design Power (TDP) von 170 auf 200 Watt. Das reale Limit (Package Power Tracking, PPT) liegt noch etwas darüber.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die angehobenen Preise des neuen Ryzen 9 9950X3D2 und auch schon beim zuvor vorgestellte Ryzen 7 9850X3D untermauern, wo die Reise preislich bei Prozessoren hingeht. Gerüchte über Preissteigerungen bei bereits erhältlichen CPUs gibt es seit Monaten.

Die Preissteigerungen sind auch eine Folge des KI-Booms: Sowohl AMD als auch Intel konzentrieren sich auf margenträchtige Serverprozessoren für KI-Rechenzentren. Dadurch bleibt weniger Kapazität für Desktop-PCs und Notebooks übrig.


(mma)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

DMEA: Wie digitale Kommunikation Patienten stärken soll


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Gleich zu Beginn der Medizin-IT-Messe DMEA in Berlin wurde ein Thema gesetzt, das die digitale Transformation im Gesundheitswesen grundlegend prägt: Kommunikation mit Patienten kommt oft zu kurz, weil das Gesundheitssystem historisch auf Behandlung ausgerichtet ist – nicht auf Beziehung: Termine sind zu kurz, Prozesse zu starr, digitale Tools zu selten in den Alltag integriert und die Rolle der Patienten als aktive Mitentscheider kulturell noch längst nicht selbstverständlich.

Weiterlesen nach der Anzeige

Darum machte Moderatorin Andrea Galle, Vorständin der mkk – meine krankenkasse, gleich zu Beginn klar: „Eigentlich werden wir nicht über Digitalisierung reden. Wir werden über Beziehung reden.“ Und weiter: „Am Ende geht es genau darum, wie wir miteinander unsere Beziehung gestalten.“

Unter dem Titel „Mitreden, mitentscheiden, mitgestalten“ zeigten vier Projekte, wie sie die Rolle der Patienten stärken wollen – weg vom reinen Informationsempfänger hin zu einem aktiven Teil des Versorgungsgeschehens.

Den Auftakt machten Gudrun Liß und Andreas Hempel von der Asklepios Service IT mit ihrem Patientenportal. Ihr Ausgangspunkt: Patienten haben heute oft mangelnde Transparenz über die Behandlungsschritte, die mit ihnen geplant sind. Termine, Dokumente, Aufgaben und Nachrichten sollen künftig an einem Ort zusammenlaufen – und Patienten so aktiv in den Behandlungsprozess einbinden.

Dabei betonten beide, dass technische Lösungen allein nicht ausreichen. „Eine gute Versorgung entsteht nicht mehr nur durch eine gute Behandlung. Sondern auch durch eine kontinuierliche Information, gute Kommunikation“, so Hempel. Und Liß betonte klar: „Ein Portal ist kein IT-Projekt.“ Entscheidend seien die Integration in klinische Abläufe, das Einbeziehen der Mitarbeitenden und ein konsequentes Change-Management. Ohne diesen organisatorischen Unterbau, so die Erfahrung aus den Pilotprojekten, entstünden schnell doppelte Dokumentation und mangelnde Akzeptanz.

Weiterlesen nach der Anzeige

Wie digitale Werkzeuge die Interaktion im Arztgespräch verändern können, zeigte Martin Huber mit seinem kostenlosen, KI-gestützten „ClinicCoach“ für Android und iOS. Er schilderte, was passiert, wenn Patienten zwar informiert, aber nicht vorbereitet in ein Gespräch gehen: Frustration, Missverständnisse, das Gefühl, nicht gehört zu werden. „Medizin ist einfach kein Online-Shopping“, sagte Huber – und spielte damit sowohl auf die Grenzen unkritischer Internetrecherche als auch auf die Komplexität medizinischer Entscheidungen an.

Sein ClinicCoach setzt früher an: In einem dialogbasierten Prozess hilft die Anwendung, Symptome, Sorgen und Fragen zu strukturieren. Dabei gehe es nicht in erster Linie um Daten, sondern laut Huber um „Zuversicht, Lösungen, Werte und dass der Patient seinen eigenen Weg findet“. Das Ergebnis: Patienten seien besser vorbereitet und könnten auf Augenhöhe in das Gespräch gehen.

Was Huber besonders antreibt, machte er am Ende seines Vortrags deutlich. Die Geschichte, die er zuvor als Patientenbeispiel präsentiert hatte, war seine eigene: 2018 erhielt er die Diagnose Kopftumor. „Ich habe mich damals wirklich alleine gefühlt“, sagte er. „Das war das, was mich am meisten bewegt hat – dieses Gefühl, dass Patienten nicht alleine sein sollten.“

Caroline Ringauf von Fresenius Medical Care zeigte am Beispiel der Heimdialyse, wie entscheidend die ersten Wochen nach dem Wechsel in das häusliche Umfeld sind. Bis zu 20 Prozent der Patienten brechen die Therapie in den ersten 90 Tagen ab – trotz intensiver Vorbereitung. Der Auslöser für einen Wandel war eine simple, aber entscheidende Rückmeldung aus einer Pilotphase: „Es ist gut, dass meine Pflegekraft meine Behandlungsdaten sehen kann – ich möchte sie auch sehen.“

Für Ringauf war das ein Schlüsselmoment: „Offensichtlich ist es kein reines Monitoring-Problem, sondern ein Empowerment-Problem.“ Digitale Anwendungen, die Patienten Einblick in ihre eigenen Daten geben, schaffen Sicherheit – besonders dann, wenn Unsicherheiten im Alltag auftauchen. Die Pilotprojekte zeigten: Transparenz führt zu weniger Therapieabbrüchen. Ergänzt durch KI-gestützte Risikoanalysen lassen sich zudem gefährdete Patienten frühzeitig identifizieren, sodass Pflegepersonal gezielt eingreifen kann.

Einen systemischen Ansatz präsentierten Birthe Boeckel und Dr. Fabian Feutlinske von MenoLife am Beispiel der Frauengesundheit. „Frauengesundheit gehört zu einem der komplexesten medizinischen Bereiche“, sagte Boeckel – und beschrieb damit zugleich das Grundproblem: Symptome, Zyklus, Laborwerte, Medikation und Lebensumstände hängen eng zusammen, lassen sich aber in einem siebenminütigen Arzttermin kaum erfassen.

Ihre Plattform von MenoLife besteht aus zwei eng verzahnten Komponenten: der Mena-App für Patientinnen und dem MenoLife-Dashboard für Therapeuten und Ärzte. Während Patientinnen über die App Symptome, Zyklus, Medikation und Laborwerte strukturiert erfassen und dokumentieren, sollen Behandelnde über das MenoLife-Dashboard eine verdichtete Übersicht erhalten – aufbereitet durch KI, noch bevor die Patientin den Behandlungsraum betritt.

„Unser momentanes Gesundheitssystem kann dieses Problem gar nicht aufgreifen, wenn es sich nur um den Arzttermin herumdreht“, so Boeckel. Die Lösung: eine Plattform, die App und Dashboard kombiniert, Daten strukturiert erfasst und aufbereitet – bereits vor dem eigentlichen Termin. „KI kann uns helfen, diese Komplexität herunterzubrechen“, ergänzte Feutlinske. Ziel ist kein weiteres Einzeltool, sondern eine gemeinsame Infrastruktur für Patienten, Ärzte und Therapeuten: „Wir brauchen ein integriertes System.“
Langfristig soll die Plattform über die Frauengesundheit hinaus auf weitere komplexe medizinische Bereiche wie Schilddrüsenerkrankungen, Insulinregulation oder Palliativversorgung ausgeweitet werden.

In der abschließenden Diskussion wurde deutlich, dass Empowerment kein Selbstläufer ist. Nicht alle Patienten wollen aktiv Verantwortung übernehmen – und das ist legitim. „Man darf niemanden zu Glück zwingen“, sagte Huber. Der Schlüssel liegt in der Wahlfreiheit: Digitale Anwendungen sollten denjenigen, die mitentscheiden wollen, die Werkzeuge dafür geben – ohne diejenigen zu überfordern, die das nicht möchten. Vertrauen entsteht dabei nicht durch einzelne Kontakte, sondern durch kontinuierliche Begleitung und viele kleine Rückmeldungen im Alltag.

Alle waren sich einig: Es geht nicht um Digitalisierung. Es geht um Beziehung.

Lesen Sie auch


(vza)



Source link

Weiterlesen

Beliebt