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Dieses Startup will menschliche Organe im 3D-Drucker züchten
Cellbricks Therapautics ist angetreten mit dem Versprechen, menschliche Organe mit dem 3D-Drucker herzustellen. Neue Lebern, Ersatz-Nieren – statt Organspende, gedruckt aus den eigenen Zellen des Patienten. Wild, Sci-Fi, ein medizinischer Meilenstein im Kampf gegen den Tod. Jetzt hat das Startup 10 Millionen Euro eingesammelt.
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Warum Gründer bewusst auf externe Finanzierung verzichten
Eine Vielzahl von Kleinunternehmen in Deutschland kämpft mit Liquiditätsengpässen. Trotzdem ist eine externe Finanzierung oft kein Thema, das zeigt eine aktuelle Umfrage des Finanz-Startups Qonto, das sich auf Firmenkunden spezialisiert hat. „Unternehmer verzichten lieber auf ihr eigenes Gehalt als auf Unabhängigkeit“, heißt es in der Untersuchung, die WELT und Gründerszene vorliegt.
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5 neue Startups: curly, GreenGLOBAL, Assetfy, DATFID, Lexi
#Brandneu
Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: curly, GreenGLOBAL, Assetfy, DATFID und Lexi.

deutsche-startups.de stellt heute erneut eine Auswahl junger Startups vor, die in den vergangenen Wochen und Monaten gegründet wurden oder kürzlich aus dem Stealth-Mode hervorgetreten sind. Noch mehr spannende Neugründungen gibt es übrigens in unserem Newsletter Startup-Radar.
curly
curly aus München „liefert tiefgehende Kundenerkenntnisse durch Voice-AI-Interviews“ im großen Maßstab. „We’re solving customer research’s impossible trade-off: deep insights vs. scale“, verspricht das von Philipp Nastaly und Paul Büchter angeschobene Startup.
GreenGLOBAL
Bei GreenGLOBAL aus Dresden, von Jana-Maria Seiferth ins Leben gerufen, dreht sich alles um Nachhaltigkeit. Die digitale Plattform möchte B2B und B2C transparente Entscheidungen – zum Beispiel über den Kauf einer Ware oder Dienstleistung – bieten.
Assetfy
Die Jungfirma Assetfy aus Berlin, von Daniel Sippel gegründet, setzt auf eine „SaaS-Plattform für Real Estate Professionals, die amtliche Geodaten (ALKIS/Flurkarte), Bodenrichtwerte, Bebauungspläne und aktuelle Marktpreise auf einer Karte vereint“.
DATFID
Hinter DATFID aus München, von Igor Schapiro und Valerii Dashuk an den Start gebracht, steckt ein B2B-Tool für Datenanalyse, Prognosen und Optimierung. Das Tool verwandelt „KI-Modelle von Black-Box-Systemen in vollständig interpretierbare Systeme und versorgt Unternehmen mit klaren, umsetzbaren Erkenntnissen“.
Lexi
Das Startup Lexi aus Berlin hat KI speziell für Musikverträge im Angebot. „LEXI makes music contracts faster than 120 BPM. We help legal teams draft, edit, and review contracts in record time – without losing control“, erläutert das Team der Gründer:innen Maria Saveleva und Oleg Fedak.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
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Princeton-Forscher: KI nimmt dir den Job nicht weg
Arvind Narayanan und Sayash Kapoor sind Experten für KI und Arbeitsmarkt. Sie erwarten nicht, dass Programmierer ersetzt werden. Und andere Jobs auch nicht.
Arvind Narayanan ist Informatik-Professor an der Elite-Universität Princeton, Sayash Kapoor promoviert dort. Sie schreiben einen regelmäßigen, tiefgründigen KI-Newsletter. Jetzt sagen die beiden: KI wird die Jobs von Programmierern nicht ersetzen. Und die von anderen erst recht nicht.
Wie das sein kann, wo man doch fast täglich von Entlassungen wegen KI hört? Gründerszene hat sich das angeschaut.
KI als Ausrede
Narayanan und Kapoor gehen so weit zu sagen, dass es ein sogenanntes „AI washing“ gebe. Das heißt, dass KI nur als Ausrede dient, um anders begründete Entlassungen zu begründen.
Sie führen dabei drei Beispiele an, die durch die Medien gingen. Bei den Unternehmen Snap, Intuit und dem Fintech Block wurden insgesamt 8.000 Leute entlassen. Die Begründung bezog sich in allen drei Fällen auf KI. Aber das sei vorgeschoben oder Missverständnis.
Die beiden Forscher haben angeschaut, was im Nachgang passierte. Bei Snap etwa kam raus, dass ein Investor den Sparkurs verlangt hatte. Das Unternehmen macht seit Jahren Verluste. Bei Intuit sagte der Chef selbst, dass die Entlassungen nichts mit KI zu tun hatten, das habe sich die Presse so zusammengereimt.
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Einziger Fall von KI-Entlassungen: Nespresso
Ein weiterer Anhaltspunkt: Im Bundesstaat New York müssen Unternehmen Entlassungen melden und dabei auch den Zusammenhang mit KI angeben. Von 25.000 Entlassenen waren nur 46 laut Unternehmen wegen KI arbeitslos geworden. Bei einem einzigen Unternehmen war das der Fall: der Kaffeekapsel-Marke Nespresso.
Narayanan und Kapoor gehen auch davon aus, dass es in Zukunft so bleiben wird. Und davon, dass KI andere Jobs ebenfalls nicht ersetzen wird. Denn Programmiererinnen und Programmierer zählen – ebenso wie Schreibende – zu den Berufsgruppen, bei denen KI die größten Effizienzgewinne verspricht.
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Doch kein Job-KI-ller?
Übrigens gibt es auch an einer weiteren These Zweifel: Nämlich der, dass KI dafür sorgt, dass weniger Nachwuchskräfte eingestellt werden. Forschende haben nun argumentiert, dass der Effekt real ist, aber eine andere Ursache habe: Nicht KI sei schuld, sondern das Home-Office. Abwesende Juniorkräfte seien schwerer einzuarbeiten.
Also Augen auf und Ausschau halten nach „AI washing“!
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