Wir haben ein Bundle bestehend aus vier Android-Apps geschnürt. Üblicherweise kosten diese Geld, doch aktuell sind sie kostenlos erhältlich. Das Highlight diese Woche: Ein Farbpuzzle, das wir auch selbst mehrmals durchgespielt haben. Ideal für den kleinen Spielspaß zwischendurch.
Im Play Store von Google findet sich eine schier endlose Anzahl von Anwendungen. Einige dieser Apps sind kostenlos, andere wiederum kostenpflichtig. Was viele Nutzer jedoch nicht wissen: Viele kostenpflichtige Apps gibt es zeitweise auch ohne Gebühr, wenn sie Teil eines speziellen Angebots sind. Wir haben einige der spannendsten Apps, die aktuell gratis erhältlich sind, für Euch zusammengestellt.
Kostenlose Pro-Apps (Android)
Colorzzle (0,89 Euro) – Das grundlegende Prinzip dieses Farb-Puzzles ist zugleich einfach und einfallsreich. Die Spieler drehen und verschieben einzelne Felder, um unterschiedliche Farben miteinander zu kombinieren. Dabei geht es darum, einen fließenden und stimmigen Übergang von einem Farbton zum nächsten zu erzeugen. Allerdings beschränkt sich das Spiel nicht nur darauf. Im Verlauf kommen ständig zusätzliche Mechaniken ins Spiel. Beispielsweise Spiegel, gerichtete Farbstrahlen oder farblich veränderliche Felder. Dadurch steigen Anspruch und Komplexität der späteren Level deutlich an. (4,4 Sterne, 5.660 Bewertungen)
Stark Stretching (1,89 Euro) – Apps rund um Fitness und Bewegung sind derzeit äußerst gefragt. Das überrascht kaum, schließlich liegt Sport insgesamt voll im Trend. Lediglich das Dehnen wird von vielen gern einmal übersprungen. Genau hier setzt diese Fitness-Anwendung an. Statt sich auf klassische Workouts zu konzentrieren, widmet sie sich gezielt unterschiedlichen Übungen zum Dehnen. (3,8 Sterne, 293 Bewertungen)
Compress Video – Resize Video (3,49 Euro) – In der Regel gilt: Steigt die Qualität eines Videos, wächst auch die Größe der Datei. Genau daraus ergibt sich jedoch ein Nachteil, denn Videos beanspruchen heutzutage schnell viel Speicherplatz. Wer nicht immer die höchste Auflösung braucht, kann mit dieser Anwendung seine Videodateien verkleinern. Auf diese Weise lässt sich der Speicher des Smartphones deutlich entlasten. (4,6 Sterne, 2.040 Bewertungen)
Business Card Maker: Logo Card (5,99 Euro) – Habt Ihr schon länger darüber nachgedacht, eine eigene Visitenkarte zu gestalten? Dann bietet sich jetzt die passende Chance. Diese Anwendung stellt viele fertige Vorlagen bereit, überzeugt mit einer übersichtlichen Bedienung und erlaubt es, unterschiedliche Elemente flexibel hinzuzufügen – etwa ein Logo, Kontaktinformationen oder auch QR-Codes. (4,3 Sterne, 1.520 Bewertungen)
Gratis-Apps und ihre Fallstricke
Alle Apps, die wir hier vorstellen, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels kostenlos verfügbar. Doch leider ist es häufig so, dass Entwickler nicht angeben, wie lange diese Angebote Bestand haben. Wenn Euch also eine App gefällt, solltet Ihr nicht zu lange warten und sie schnell herunterladen.
Bevor Ihr eine kostenlose App herunterladet, solltet Ihr jedoch immer einen Blick auf die App-Seite im Store werfen. Denn manchmal gibt es versteckte Stolpersteine, auf die ihr achten solltet.
In-App-Käufe
Die meisten kostenlosen Apps enthalten entweder Werbung oder bieten In-App-Käufe an. Bei einigen kostenpflichtigen Apps bleibt das jedoch ebenfalls nicht aus. Besonders dann, wenn es sich um ein Spiel handelt, das für Kinder gedacht ist, ist es wichtig, solchen Aspekten die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.
Berechtigungen
Zahlreiche Apps sammeln Nutzerdaten und verkaufen diese oftmals weiter. Wenn Ihr also auf Nummer sicher gehen wollt, achtet darauf, dass Ihr nur die Berechtigungen erteilt, die die App wirklich benötigt. Ein Wecker benötigt beispielsweise keinen Zugriff auf Eure Kameras oder Kontakte, und eine Taschenlampe sollte auch nicht an Euren Standortdaten interessiert sein.
ABC verlängert sein absolutes Comedy-Meisterwerk um eine 6. Staffel
Wenn der chaotische Schulalltag zur reinsten Goldgrube für brillante Lacher wird, haben die Produzenten alles richtig gemacht. Ein absoluter Kritikerliebling bricht derzeit alle Rekorde und beweist eindrucksvoll, dass der typische Bürohumor auch im Klassenzimmer perfekt funktioniert.
Genau an diesem Punkt dürft Ihr Eure Schulranzen packen und Euch auf eine weitere Runde purer Unterhaltung freuen. Der amerikanische Sender ABC hat seinem preisgekrönten Quotenhit „Abbott Elementary“ offiziell grünes Licht für eine sechste Staffel gegeben. Diese Entscheidung fiel bemerkenswerterweise noch bevor das Finale der aktuell laufenden fünften Staffel überhaupt über die Bildschirme geflimmert ist. Für Euch bedeutet das Nachschub einer Mockumentary, die gekonnt in die Fußstapfen von Giganten wie „The Office“ oder „Modern Family“ tritt. Hier treffen überforderte Lehrkräfte auf ein marodes Bildungssystem und erschaffen dabei eine unwiderstehliche Mischung aus herzhaftem Humor und tiefgründiger Gesellschaftskritik.
Perfekte Noten von den schärfsten Kritikern
Wer im harten Seriengeschäft bestehen will, braucht ein starkes Zeugnis. Die Grundschule in Philadelphia besteht diese Prüfung mit absoluter Bravour. Auf der gefürchteten Bewertungsplattform Rotten Tomatoes gleicht das Profil der Serie einem wahren Triumphzug. Während die erste Staffel bereits auf beachtliche 98 Prozent kletterte, sicherten sich die Staffeln zwei bis vier die makellose Bestnote von 100 Prozent. Ein derartiger Lauf ist in der heutigen Fernsehlandschaft eine absolute Seltenheit.
Auch die renommierte Seite Metacritic vergibt stolze 83 Punkte für das smarte Konzept. Wenn die Trophäenschränke bereits mit Emmy Awards und Golden Globes gefüllt sind, verwundert die frühe Verlängerung um eine weitere Season kaum noch. Die Mischung aus chaotischen Lehrerkonferenzen und dem ständigen Kampf um knappe Budgets trifft exakt den Nerv der Zeit. Ihr seid hier live dabei, wenn ein engagiertes Kollegium täglich den Wahnsinn des amerikanischen Schulsystems meistert.
Externen Inhalt erlauben
Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.
Euer direkter Weg ins chaotische Lehrerzimmer
Während das Format in seinem Heimatland längst Kultstatus genießt, fliegt es hierzulande bei vielen noch völlig unbemerkt unter dem Radar. Doch dieser Umstand lässt sich glücklicherweise ganz einfach beheben. Ihr müsst nicht erst ein Visum beantragen, um in den Genuss dieser brillanten Arbeitsplatzkomödie zu kommen. Der Streamingdienst Disney+ hat die Türen zur Abbott Elementary weit geöffnet und bietet Euch den perfekten Einstieg in den wilden Schulalltag.
Aktuell findet Ihr dort die kompletten ersten vier Staffeln zum ausgiebigen Serienmarathon. Zusätzlich stehen bereits die ersten acht Episoden der fünften Staffel für Euch bereit. Falls Ihr also noch nach einer intelligenten Alternative für Eure Feierabende sucht, solltet Ihr Euch schleunigst in die erste Reihe setzen. Die Schulglocke hat bereits geläutet und die nächste Lektion in Sachen brillanter Comedy wartet nur darauf, von Euch entdeckt zu werden.
Scream war gestern:
Diese modernen Horror-Hits knöpft sich „Scary Movie 6“ vor
Anstatt es mal wieder nur MacBook zu nennen, hat Apple beschlossen, dass es Zeit für etwas völlig Neues ist: das MacBook Neo. Das spiegelt sich nicht nur im Produkt und seinem Namen wider, sondern auch im Preis. Einen tragbaren Mac für 699 Euro hat es bei Apple noch nie gegeben. Der günstigste Apple-Computer war bisher der Mac mini. Noch beeindruckender ist, dass er für Studenten nur 599 Euro kostet. In jedem Fall liegt er Preis deutlich unter dem MacBook Air, dem nächsten Geschwistermodell.
Macbook Neo: Äußerlich ein echter Apple-Laptop
Wäre da nicht das farbenfrohe Aluminiumgehäuse, wäre es für einen normalen Menschen schwer, das MacBook Neo von einem MacBook Air zu unterscheiden. Es hat die gleiche Form und wiegt sogar exakt genausoviel. Das Neo ist jedoch etwas höher, dafür aber etwas weniger breit und tief. Mit anderen Worten: Auf dem Schreibtisch nimmt er weniger Platz ein, aber im Rucksack macht es aufgrund des Gewichts keinen wirklichen Unterschied.
Um noch einmal auf das Gehäuse zurückzukommen: Es ist schön zu sehen, dass Apple entdeckt hat, dass leuchtende Farben existieren und sogar für einen Mac verwendet werden können. Allerdings hätte ich gerne ein Cosmic Orange Neo gesehen. Beim nächsten Mal vielleicht.
Das MacBook Neo ist in vier Farben erhältlich Bildquelle: Apple
iPhone im Inneren
Auch das Innere des MacBook Neo ist beeindruckend – für ein 699-Euro-Notebook. Seit Apple seine eigenen Chips einsetzt, konnte das Unternehmen Geräte entwickeln, die in der Intel-Welt niemals möglich gewesen wären. Kein Lüfter, lange Akkulaufzeit, kein Ofen auf dem Schoß? Dank Apple Silicon geht das alles. Erinnert sich noch jemand an das 12″ MacBook? Keine Sorge, darauf kommen wir gleich zurück.
Im Inneren des MacBook Neo steckt ein A18 Pro, bekannt aus dem iPhone 16 Pro. Das Neo hat eine 5-Kern-GPU, einen weniger als das iPhone 16 Pro mit 6 GPU-Kernen. Die CPU bleibt mit zwei Leistungs- und vier Effizienzkernen unverändert. Der neue Laptop ist außerdem nur mit 8 GB Arbeitsspeicher ausgestattet, was auf die Beschränkung des iPhone-Chips zurückzuführen ist. Es ist durchaus möglich, dass zukünftige Versionen dieses Laptops einen A19 Pro erhalten, der 12 GB unterstützt. Frühestens aber auch erst beim nächsten Update.
All dies zeigt, dass dieser SoC aus einem Smartphone gut genug ist, um einen Mac-Laptop anzutreiben. Es gab bereits Vergleiche zwischen dem A18 Pro im MacBook Neo und dem aktuellen Mac Pro mit seinem alternden M2 Ultra. Der A18 Pro schlägt hier den Single-Core-Score im Geekbench locker. Nur ein M4 übertrifft den iPhone-Chip in dieser Hinsicht.
Aber auch das Multi-Core-Ergebnis ist kein Grund sich zu verstecken. Das MacBook Neo schlägt hier immer noch einen M1-SoC. Nicht schlecht für ein 700-Euro-Notebook und vollkommen ausreichend für die meisten normalen Käufer, die einfach nur im Internet surfen, die Apple Intelligence zur Korrektur ihrer Mails und Dokumente nutzen oder einfache Foto- und Videobearbeitung durchführen wollen. Natürlich müssen wir die Testberichte abwarten, um zu sehen, wo der Neo in Bezug auf die Leistung genau landet.
Ein neues 12″ MacBook ist es nicht
Ich erwähnte bereits, dass wir auf das 12-Zoll-MacBook zurückkommen werden. Viele Leute haben sich eine Rückkehr dieses Formfaktors gewünscht, aber das Neo war nie dazu bestimmt, das zu sein. Damals, im Jahr 2015, war das MacBook One, wie es von einigen aufgrund seines einzigen USB-C-Anschlusses genannt wurde, zwischen MacBook Air und Pro positioniert. Für 1.449 Euro. Es war ein Premium-Gerät mit einem Retina-Bildschirm in einem noch schlankeren Gehäuse als das Air.
Während es dank der Apple-eigenen Chips der M-Serie durchaus Platz für ein neues und wirklich schlankes 12-Zoll-MacBook geben könnte, ist es nicht das, was das Neo zu sein versucht. Es kann einfach nicht schlanker, leichter und billiger sein, ohne das aktuelle Air zu kannibalisieren. Vielleicht könnte das 4-Billionen-Euro-Unternehmen daran als nächstes arbeiten, für diejenigen, die einen noch dünneren und gleichzeitig leistungsstarken Mac-Laptop suchen.
Apple MacBook Neo in Zitrus Bildquelle: Apple
Für wen ist das MacBook Neo?
Das bringt uns zu der Frage, für wen dieser Laptop gedacht ist? Beginnen wir mit Preisgestaltung. Apple verkauft zwei Modelle des MacBook Neo. Das Basismodell für 699 Euro kommt mit einer 256 GB SSD, aber ohne Touch ID. Für 100 Euro mehr erhält man 512 GB und den Fingerabdrucksensor. Wenn Ihr mehr Arbeitsspeicher oder mehr Speicherplatz benötigt, verkauft Apple Euch gerne ein MacBook Air.
Touch ID und 512 GB Speicherplatz klingen nach einem guten Upgrade für das Neo. Mit 799 Euro ist es teurer als viele Chromebooks, aber Apple kann die Ökosystem-Karte ziehen. Insbesondere iPhone- und iPad-Nutzer sind hier die Zielgruppe, da macOS sich einfach perfekt integriert. Dieser Plan lässt sich auch auf der Apple-Website für das neue Notebook erkennen. Dort gibt es einen ganzen Abschnitt, in dem das Unternehmen erklärt, wie iPhone und Mac besser zusammenarbeiten.
Aber es ist nicht nur für die preisbewussten Käufer gedacht, die ihren ersten Ausflug in die Mac Welt machen wollen. Ich habe bereits von einer Reihe von Freunden gehört, die den Neo als Reisebegleiter bestellt haben, weil sie ihre teureren und leistungsfähigeren Macs lieber zu Hause lassen. Andere haben ihn bestellt, um einen Couch-Computer zu haben, mit dem sie abends im Internet surfen oder Videos anschauen können. Wer will da noch ein teureres iPad Air kaufen, das weniger kann?
Nicht ohne Kompromisse
Das alles soll nicht heißen, dass das MacBook Neo nicht eine lange Liste von Dingen mitbringt, die im Vergleich zu seinen teureren Geschwistern fehlen. Ein niedrigerer Preis bedeutet nun einmal Kompromisse. Es ist jedoch fraglich, ob sich die Zielgruppe für diese fehlenden Dinge interessieren wird.
MacBook Neo kommt mit zwei USB-C-Anschlüssen Bildquelle: Apple
Es gibt die bereits erwähnte Begrenzung von nur 8 GB RAM. Die Tastatur hat keine Hintergrundbeleuchtung. Es gibt kein Thunderbolt und nur einer der beiden USB-C-Anschlüsse unterstützt 10 Gb/s; der andere ist auf 480 Mb/s beschränkt. Dieser 10 Gb/s-Anschluss ist auch der einzige, der ein einzelnes externes Display mit maximal 4K60 unterstützt. Das interne Display unterstützt nur sRGB, nicht P3 Wide Color. Es fehlt auch True Tone. Die 1080p-Kamera hat kein Center Stage. Aber es gibt keine Notch im Display, was einige Nutzer vielleicht bevorzugen. Es gibt nur zwei anstelle von vier Lautsprechern und auch nur zwei anstelle von drei Mikrofonen. AirPods, die mit dem MacBook Neo verbunden sind, unterstützen kein Spatial Audio mit Head Tracking. Es gibt keine Schnellladefunktion und nur Wi-Fi 6E anstelle von Wi-Fi 7. Das Trackpad unterstützt Force Touch nicht, es klickt physisch, wenn man es drückt.
Noch einmal: All diese und noch einige weitere kleine Details sind für die potenziellen Käufer dieses Laptops wahrscheinlich nicht von Bedeutung. Es handelt sich um ein 700-Euro-MacBook, fast die Hälfte des Preises des MacBook Air.
Das vielleicht wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist die Batterielaufzeit im Vergleich zum teureren 13″ Air. Laut Apple verkürzt sich das Surfen im Internet von 15 auf 11 Stunden. Beim Videostreaming verkürzt sich die Laufzeit um zwei Stunden auf 16 Stunden auf dem Neo. Aber selbst diese Zahlen dürften die Käufer dieses Notebooks nicht wirklich einschränken.
Fazit
Das MacBook Neo ist eine gute Möglichkeit für Apple, viele neue Käufer zu finden, die sich sonst ein Chromebook oder einen billigen Windows-PC zugelegt hätten. Aufgrund der steigenden Kosten für Arbeitsspeicher bleibt allerdings abzuwarten, wie lange diese Geräte billig sein oder überhaupt noch existieren werden. Das iPhone war die Einstiegsdroge, die diese Menschen in das Apple-Ökosystem brachte, und der Neo ist die nächste Geräteklasse auf der Liste.
Es ist auch ein besseres Angebot mit viel mehr Fähigkeiten als ein iPad. Das Basismodell des Tablets in Kombination mit einer Tastatur kostet 678 Euro – mit nur 128 GB Speicherplatz und einem 11-Zoll-Bildschirm. Da muss man sich schon fragen, wo das Tablet generell noch Käufer findet.
Es scheint, dass Mark Gurman Recht hatte, als er meinte, dass Apple mit den neuen Geräten in den nächsten Tagen und Wochen eine Menge Besucher in die eigenen Läden bringen wird. Das Interesse am MacBook Neo wird groß sein.
Jetzt weiterlesen
Apple-Event im März: Drei Tage lang mit mindestens fünf Neuheiten
Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!
FireCuda X1070: Neue PCIe-4.0-SSD von Seagate enthüllt
Bild: Amazon
Händler haben eine bisher noch nicht vorgestellte M.2-SSD von Seagate enthüllt. Die Seagate FireCuda X1070 nutzt noch PCIe 4.0 für bis zu 7.200 MB/s und 1 Million IOPS. Modelle mit 1 TB, 2 TB und 4 TB sind geplant.
Die Hinweise auf die Seagate FireCuda X1070 kamen über den Kurznachrichtendienst X sowie von IT Home und beziehen sich auf Informationen bei den Händlern Amazon und Best Buy. Während sich bei Amazon noch die Produktseite* finden lässt, ist die betreffende Shop-Seite bei Best Buy inzwischen offline, dennoch findet sich noch ein Google-Snippet mit eindeutigem Inhalt als Beleg, zudem findet sich noch ein komplettes Datenblatt. Diverse weitere Shops im Ausland lassen an der Existenz der neuen Serie keine Zweifel.
Bei Bestbuy wurde die Seagate FireCuda X1070 SSD zwischenzeitlich angepriesen
Bild 1 von 2
Bei Amazon wird die Seagate FireCuda X1070 mit QLC-NAND angegeben
Laut den vorliegenden Informationen handelt es sich um eine PCIe-4.0-SSD im gebräuchlichen M.2-2280-Formfaktor mit 80 mm Platinenlänge. Alle drei Modelle sollen mit bis zu 7.200 MB/s sequenziell Lesen. Die Schreibrate wird beim 1-TB-Modell auf 6.000 MB/s beziffert, bis zu 6.500 MB/s sollen es bei den Modellen mit 2 TB und 4 TB sein. Je nach Variante sollen bei wahlfreien Zugriffen 850K oder 900K IOPS lesend und 900K oder 1.000K IOPS schreibend erreichbar sein.
Die Leistungsaufnahme wird mit 4,6 bis 5,7 Watt angegeben. Die Total Bytes Written (TBW) liegen bei 600, 1.200 und 2.400 TB. Alle genannten Werte sind für eine PCIe-4.0-SSD mit TLC-Speicher typisch. Dagegen spricht aber die Angabe bei Amazon von „3D QLC NAND“. Zu den wirklich verbauten Komponenten gibt es allerdings noch keine handfesten Hinweise, sodass Controller und NAND-Flash vorerst unbekannt bleiben.
Nach FireCuda 530R (Test) mit PCIe 4.0 und FireCuda 540 (Test) mit PCIe 5.0 überrascht die neue Namensgebung, die eher einem deutlich schnelleren Modell gut gestanden hätte. Bei SSDs war es bei Seagate allerdings zuletzt ohnehin sehr ruhig geworden und im vergangenen Jahr gar kein neues Modell für Verbraucher erschienen. Es ist also möglich, dass 2026 ein Neustart mit neuer Namensgebung erfolgt.
Wann die Seagate FireCuda X1070 auf den Markt kommen wird, ist unbekannt, doch dürfte es nicht mehr lange dauern, wenn mancher Händler schon mit eine Verfügbarkeit warb.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.