Apps & Mobile Entwicklung
Wohl noch später: Valve verspricht Steam Machine nur noch für dieses Jahr

Im Rahmen des sich an Entwickler richtenden Steam-Jahresrückblicks 2025 hat Valve sich abermals zum Veröffentlichungstermin der neuen Generation Steam Machine geäußert. Hieß es im Jahr 2025 noch „Anfang 2026“, war zuletzt nur noch von „hoffentlich im 1. Halbjahr 2026“ die Rede. Jetzt heißt es „dieses Jahr“.
Immerhin „Dieses Jahr!“ statt „hoffentlich 2026“
Das noch weiter gefasste Datum wird inzwischen also zumindest mit einer definitiv klingenden Zusage für dieses Jahr garniert.
Here’s the lineup of hardware we announced in 2025. We shared recently that there have been challenges with memory and storage shortages, but we will be shipping all three products this year. More updates will be shared as we finalize our plans.
Das war in der ersten Version des Jahresrückblicks, den Valve am Freitag veröffentlicht hatte, noch nicht der Fall: Dort hieß es, Valve hoffe, noch in diesem Jahr liefern zu können, was einer Absage eines Releases für 2026 schon sehr nahe kam.
We hope to ship in 2026, but as we shared recently, memory and storage shortages have created challenges for us. We’ll share updates publicly when wefinalize our plans!
Dieselbe neue Zeitstrecke gilt für das VR-Headset Steam Frame und den neuen Steam Controller.
Speicher-Eskapaden verhindern Release
Valves neue Steam Machine, eine stationäre SteamOS-Spielkonsole (Linux), die die meisten Windows-Steam-Spiele dank Proton wiedergeben können wird, wurde zum Jahreswechsel eiskalt vom Ausverkauf am Speichermarkt erwischt. Nicht nur der Preisanstieg für RAM und SSD-Speicher, sondern insbesondere auch die verlässliche Verfügbarkeit von Komponenten haben Valve dazu veranlasst, vom Start der Steam Machine vorerst abzusehen.
Arbeitet Valve an FSR-4-Support?
Valve hat erklärt die Wartezeit mit Software-Optimierungen nutzen zu wollen, darunter möglicherweise die eigenmächtige Unterstützung von FSR 4, obwohl die Grafikeinheit nicht auf RDNA 4, sondern nur auf RDNA 3 setzt.
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Preis enthüllt: Der Ryzen 9 9950X3D2 kostet in Deutschland 909,99 Euro

Morgen erscheint der AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition mit doppeltem X3D-Chiplet, soeben ist das Testembargo (mit sehr wenigen Mustern) und damit auch der Vorhang vor den letzten offenen Details gefallen. Darunter der Euro UVP. Er liegt bei 909,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer, in den USA sind es 899 USD ohne Mehrwertsteuer.
899 + 10 Euro sind es geworden
Zum Euro-USD-Tageskurs entsprechen 909,99 Euro nach Abzug der 19 Prozent Mehrwertsteuer derzeit 902,34 USD – liegen also sehr knapp am US-UVP.
909,99 Euro / 1,19 (Abzug MwSt.) * 1,18 USD / Euro (Wechselkurs) = 902,34 USD
Mit einem US-UVP von 899 US-Dollar ist der Ryzen 9 9950X3D2 der mit Abstand teuerste Ryzen für die Mainstream-Plattform aller Zeiten. Bis dato war bei 799 US-Dollar Schluss (Ryzen 9 5950X).
- Ryzen 7 1800X – 499 USD
- Ryzen 7 2700X – 329 USD
- Ryzen 9 3950X – 749 USD
- Ryzen 9 5950X – 799 USD
- Ryzen 9 7950X – 699 USD
- Ryzen 9 7950X3D – 699 USD
- Ryzen 9 9950 – 649 USD
- Ryzen 9 9950X3D – 699 USD
- Ryzen 9 9950X3D2 – 899 USD
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Künstliche Intelligenz: Amazon investiert in Anthropic, Anthropic in Amazon

Amazon baut die seit 2023 laufende Partnerschaft mit Anthropic aus und investiert zunächst weitere 5 Milliarden US-Dollar in das Unternehmen. In den nächsten Jahren könnte diese Summe um weitere 20 Milliarden US-Dollar erweitert werden. Anthropic will seinerseits in den nächsten zehn Jahren 100 Milliarden in die AWS investieren.
Anthropic sichert sich Rechenleistung bei AWS
Die Ausgaben von Anthropic sollen sich in erster Linie auf Amazons Trainium-Chips und Graviton-CPUs beziehen, die Anthropic für das Training und den Betrieb von Claude und künftigen AI-Modellen einsetzen möchte. Bei Trainium handelt es sich um Amazons kundenspezifische Chips. Hierfür habe sich Anthropic laut Amazon 5 Gigawatt Rechenkapazität bei AWS an aktuellen und zukünftigen Generationen des Trainium-Chips gesichert. Die Zusammenarbeit beinhaltet außerdem einen deutlichen Ausbau der internationalen Inferenz in Asien und Europa, um Claudes internationalen Kundenstamm besser bedienen zu können.
Claude in AWS integriert
Teil der Partnerschaft ist nämlich auch, dass Claude direkt über AWS verfügbar bleiben wird, so dass AWS-Kunden auf die KI-Entwicklungsumgebung von Anthropic an einem Ort zugreifen können, ohne hierfür zusätzliche Verträge abschließen zu müssen. Laut Amazon nutzen mittlerweile über 100.000 Kunden Anthropics Claude-Modelle auf AWS, was Claude zu einem der beliebtesten Modelle auf Amazon Bedrock, Amazons Inferenzdienst, mache.
Amazons in Aussicht gestellte Investition von weiteren 20 Milliarden US-Dollar in Anthropic ist vom Erreichen bestimmter kommerzieller Meilensteine abhängig. Amazon hat in den letzten Jahren bereits Investitionen von 8 Milliarden US-Dollar in Anthropic getätigt.
Die beiden Unternehmen arbeiten zudem bereits gemeinsam am Projekt Rainier – einem der größten KI-Rechencluster der Welt.
Gegenseitige Investitionen werden Standard
Auch die Partnerschaft zwischen Amazon und Anthropic stellt somit erneut ein zuletzt beliebtes Geschäftsmodell darf, bei dem die beteiligten Unternehmen gegenseitig in ihre jeweiligen Technologien investieren. Nicht zuletzt deshalb sehen viele eine immer weiter wachsende AI-Blase, die irgendwann zu platzen droht.
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„Kostengünstig“: Kioxia bringt OEM-SSD EG7 mit schnellem BiCS8 QLC

Für den Einsatz in Notebooks und Desktop-PCs hat Kioxia die neue SSD-Serie EG7 vorgestellt. Dank QLC-Speicher der 8. Generation (BiCS8) soll sie „kostengünstig“ sein, was auch immer das in Zeiten mit hohen Speicherpreisen bedeutet. In drei M.2-Formaten gibt es bis zu 2 TB und PCIe 4.0 mit maximal 7.000 MB/s.
Erst im Januar hatte Kioxia für das OEM-Segment die BG7-Serie eingeführt, die auf TLC-Speicher der 8. Generation (BiCS8) setzt. Jetzt folgt die EG7-Serie, die wiederum BiCS8-QLC-NAND nutzt. Mit 4 Bit statt 3 Bit pro Speicherzelle ist die Flächendichte von QLC höher und die Kosten pro Bit fallen geringer aus. Daher wirbt Kioxia nun mit einer „kostengünstigen“ Lösung „für preisgünstige, schlanke Laptops sowie kommerzielle Consumer-Notebooks und -Desktops“.
Allerdings werden für solche Produkte, die vom Hersteller direkt an Geschäftskunden und nicht an Endkunden verkauft werden, öffentlich keine Preise kommuniziert. Inwieweit die neue Kioxia EG7 mit QLC günstiger als die BG7 mit TLC ist, bleibt also geheim.
Leistung auf TLC-Niveau
Kioxia verspricht aber eine mit der BG7-Serie vergleichbare Leistung. Angesichts der bisher gesehenen Fortschritte beim QLC-Speicher von Kioxia klingt das gar nicht so abwegig. Der BiCS8 QLC, den Kioxia gemeinsam mit Partner Sandisk entwickelt hat, kommt zum Beispiel auch bei der Consumer-SSD WD Blue SN5100 (Test) zum Einsatz. Diese konnte sich im Testparcours von ComputerBase ausgezeichnet gegen Konkurrenten mit TLC-NAND behaupten oder diese sogar schlagen. Die früher eklatante Schreibschwäche von QLC ist bei diesem Modell deutlich abgemildert, sodass das 2-TB-Modell im QLC-Modus nach dem SLC-Puffer immer noch rund 400 MB/s erreichte.
Noch liegt kein ausführliches Datenblatt zur Kioxia EG7 vor, doch nennt der Hersteller einen maximalen sequenziellen Durchsatz von 7.000 MB/s beim Lesen und 6.200 MB/s beim Schreiben (im SLC-Cache). Die Werte dürften für das größte Modell mit 2 TB (2.048 GB) gelten. Es ist gut möglich, dass die Leistung der Varianten mit 1 TB (1.024 GB) und 512 GB etwas darunter liegen.
Zum Controller werden keine näheren Angaben gemacht. Er kann zumindest mit NVMe 2.0d umgehen und unterstützt Host Memory Buffer (HMB). Damit ist klar, dass die SSD keinen dedizierten DRAM besitzt.
Wieder in drei Formaten
Seit kurzem fährt Kioxia bei seinen OEM-SSDs dreigleisig, was die angebotenen Formfaktoren angeht. Und so gibt es auch die EG7-Serie im herkömmlichen M.2-2280-Format sowie in den kürzeren Fassungen M.2 2242 und M.2 2230. Die ersten beiden Ziffern bestimmen dabei die Breite der Platine (22 mm) und die letzten beiden Ziffern deren Länge.
Im zweiten Quartal bereits in PCs
Nach Angaben von Kioxia erfolgt gerade die Bemusterung der EG7-Serie bei „ausgewählten PC-Herstellern“. Noch im Laufe des zweiten Quartals sollen die ersten damit bestückten Systeme ausgeliefert werden.
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