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DLSS 4.5 vs. FSR AI vs. XeSS 2 im Qualitäts-Test

Wie schlägt sich Intels XeSS 2 gegen die Platzhirsche Nvidia DLSS 4.5 und AMD FSR Upscaling AI (FSR 4) in WQHD? ComputerBase analysiert die Bildqualität der drei Upsampling-Technologien in sechs verschiedenen Spielen in WQHD-Auflösung und findet heraus, welche Vor- und Nachteile die Techniken bringen.
Intel XeSS 2 vs. DLSS 4.5 und FSR Upscaling AI in WQHD
ComputerBase hat sich seit Anfang des Jahres die besten Upsampling-Technologien (AMDs FSR Upscaling AI („FSR 4“), Nvidia DLSS 4 und allen voran DLSS 4.5) angesehen und die Bildqualität in Ultra HD verglichen – inklusive eines separaten Tests mit nativer Auflösung und Community-Blindtest:
In der vergangenen Woche hielten dann auch die schlechteren Varianten Einzug in den Vergleich: In WQHD mussten sowohl FSR 3.1 als auch Intels XeSS 2 zeigen, wie gut sie funktionieren – das war für alle ohne GeForce RTX, mit Intel Arc und einer Radeon RX älter als 9000 interessant, denn offiziell laufen diese Technologien dort nicht.
- FSR 3.1 vs. XeSS (XMX & DP4a) im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
Was noch fehlte, war ein direkter Vergleich von XeSS 2 mit DLSS 4.5 sowie FSR Upscaling AI in WQHD, der Wunsch danach war in der Community groß.
Das wird in diesem Artikel nun nachgeholt: DLSS 4.5, FSR Upscaling AI und XeSS 2 stellen sich der WQHD-Auflösung in sechs verschiedenen Spielen.
So haben wir getestet
Spiele und Einstellungen
DLSS 4.5 und FSR 4 laufen dabei im Balanced-Modus, XeSS dagegen im Quality-Modus. Klingt seltsam, bedeutet letztlich aber dieselbe Renderauflösung bei allen drei Kandidaten. Denn Intel nutzt ab XeSS 1.3 aus unerklärlichen Gründen schlicht ein anderes Namensschema.
Alle Videos wurden in WQHD mit 60 FPS aufgenommen. Es kam eine externe Capture-Karte zum Einsatz, als Videocodec wurde NVENC AV1 mit einer Bitrate von 60 Mbps ausgewählt. Als Player setzt die Redaktion wie gewohnt auf Nvidias ICAT-Player. Dieser macht nichts anderes, als die Videos abzuspielen – die Videos wurden weder vorab von der Redaktion noch vom ICAT-Player in irgendeiner Form bearbeitet.
Wieder mit ICAT statt YouTube
Warum kein YouTube? Das hat verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass der ICAT-Player vom Benutzer konfiguriert werden kann. Die Abspielgeschwindigkeit kann geändert werden, die Perspektive ebenso und es kann in das Video hinein- oder hinausgezoomt werden. Dafür einfach die linke Maustaste drücken und den Ausschnitt verschieben oder am Mausrad drehen.
Der Hauptgrund ist aber ein anderer: YouTube komprimiert sämtliche Videos sehr stark, was die Bildqualität auch im besten Fall negativ beeinflusst. So ist es nur schwer bis gar nicht möglich, die Bildqualität bestmöglich zu beurteilen. Das bedeutet auch, dass das Video doppelt komprimiert wird. Zunächst bei der Videoerstellung, was sich aber kontrollieren lässt und von YouTube selbst, worauf man aber keinerlei Einfluss hat.
Bei ICAT findet dagegen nur eine Komprimierung bei der Videoerstellung statt, der Player selbst spielt die Videos dann 1:1 ab – völlig unbearbeitet. Das hat aber auch einen Nachteil: Anstatt eines 2,5K60-Streams müssen bei ICAT drei 2,5K60-Streams gleichzeitig abgespielt werden, was auch die Videoeinheiten der modernsten Grafikkarten ans Limit bringt. Ältere Grafikkarten werden die Videos eventuell nicht flüssig wiedergeben können. Und mehr als eine ICAT-Datei zur selben Zeit lassen sich vermutlich nicht öffnen. Hier hilft es nur, ein ICAT-Video über den Schalter „Videovergleich öffnen“ zu öffnen, das Video zu analysieren und die Browserseite mit dem geöffneten Video zu aktualisieren. Das mag umständlich erscheinen, doch anders sind die Einflüsse auf die Bildqualität zu groß.
Der 6. Teil einer Serie
Der Artikel ist der sechste Teil einer Serie, die sich dem Thema Upsampling widmet. ComputerBase hat sich zuvor bereits die Bildqualität der aktuell drei besten Upsampling-Technologien, DLSS 4.5, DLSS 4 sowie FSR Upscaling AI angesehen und auch „Nativ“ in den Vergleich mit aufgenommen. Mittlerweile hat auch ein direkter Vergleich zwischen FSR 3.1 und XeSS 2 stattgefunden. Zusätzlich gibt es einen weiteren Test, der sich um die Geschwindigkeit der drei Upsampler, zusätzlich DLSS 3, FSR 3.1 sowie Nativ, auf einer aktuellen und einer älteren AMD- sowie Nvidia-Grafikkarte kümmert.
- DLSS 4.5 vs DLSS 4 vs. FSR AI im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
- DLSS 4.5 & FSR AI vs. Nativ im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
- DLSS 4.5 vs DLSS 4 vs. FSR AI im Test: Die Performance auf RTX 5070 Ti, RTX 3090 Ti, RX 9070 XT und RX 6950 XT
- Nvidia DLSS 4.5 (SR) im Test: Analysen & Benchmarks auf RTX 5000, 4000, 3000 & 2000
- FSR 3.1 vs. XeSS (XMX & DP4a) im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
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Ecovacs launcht neuen Saugroboter, der SO ein klassisches Problem löst
Saugroboter nehmen eine Menge Arbeit im Haushalt ab. Viele Modelle haben jedoch Schwierigkeiten mit eingetrockneten Flecken. Ecovacs will das Problem mit einer neuen Technologie namens FocusJet lösen.
Ecovacs – einer der beliebtesten Hersteller von Haushaltsrobotern – bringt mit dem DEEBOT X12 OmniCyclone einen neuen Highend Saug- und Wischroboter auf den Markt. Mit optimierter Wischtechnologie und Service-Station soll er für eine noch bessere Reinigung und mehr Komfort sorgen. Hochdruck-Wasserstrahlen sollen gleichzeitig auch hartnäckigen Verschmutzungen zu Leibe rücken.
Ecovacs Saugroboter mit FocusJet- und neuer Wischtechnologie
Ab sofort ist der Ecovacs DEEBOT X12 OmniCyclone für 1.399 Euro (UVP) erhältlich. Für den Preis bietet er aber auch eine ganze Menge Premium-Features. Komplett neu ist etwa die sogenannte FocusJet-Technologie. Diese nutzt hochdruckbasierte und kreuzförmig angeordnete Wasserstrahlen, um klebrige oder eingetrocknete Verschmutzungen einzuweichen. Anschließend soll es der Saugroboter leichter haben, die Flecken zu entfernen. So bekommt er auch Essbereiche und Co. richtig sauber.
Die eigentliche Reinigung übernimmt die Ozmo Roller 3.0 Wischtechnologie. Ecovacs hat hier noch einmal an einigen Stellen nachgebessert und erreicht nun dank extrabreiter Wischwalze in einem Durchgang eine größere Fläche. Während der Roboter putzt, wird die Wischwalze permanent gesäubert, sodass der Roboter den Schmutz nicht im ganzen Haus verteilt.
Ohne Verhedderungen und mit starker Servicestation
Darüber hinaus punktet der Saugroboter mit einer Reinigung bis an den Rand, während die sogenannte Blast-Technologie dafür sorgt, dass Staub, Haare und sonstige Verschmutzungen effektiv eingesaugt werden. Haare sollen sich dank ZeroTangle 4.0 nicht in der Bürste verheddern und ein ausgeklügelter KI-Agent plant und steuert die Reinigung auf Wunsch automatisch für Euch. Saugkraft, Wasserfluss und Routenführung übernimmt er ebenfalls, sodass Ihr Euch um so gut wie nichts mehr selbst kümmern müsst.
Wenn der Roboter fertig ist mit der Bodenreinigung, fährt er in die sogenannte OmniCyclone Station. Hier wird der Schmutz automatisch in die Station befördert, damit Ihr bis zu 48 Tage lang nicht selbst den Schmutzbehälter entleeren müsst. Ein Hochdrucksystem in der Station reinigt den Mopp weiterhin mit heißem Wasser, während das schmutzige Wasser abgeleitet wird. So wird der Fußboden wieder richtig sauber.
Ecovacs verkauft den neuen Saug- und Wischroboter samt Servicestation für 1.399 Euro (UVP). Erhältlich ist er ab sofort unter anderem bei MediaMarkt und zum Launch kostet er Euch nur 1.249 Euro.
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Ecovacs.
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Zähne ausbeißen auf Chinesisch: HBM3 für Made-in-China-Chips von CXMT erneut verschoben

Seit Jahren versuchen sich chinesische Speicherhersteller an High Bandwidth Memory. Die Einführung von modernem HBM3 wird nun jedoch erneut weiter verschoben, während die westliche Welt zu HBM4 wechselt und HBM4e in der Zertifizierung ist. Doch für eigene AI-Lösungen braucht China nun bald mehr.
Bis vor kurzem ging es sich für Huawei & Co noch aus: Dank Bevorratung über Jahre beispielsweise bei Samsung konnten HBM2(e)-Chips auf chinesischen GPUs verbaut werden. Da diese Quelle durch Sanktionen aber trocken gelaufen ist, wurde die Eigenentwicklung forciert. Mit viel Geld vom Staat sollte unter anderem CXMT dafür sorgen, dass HBM3 direkt in China produziert wird. Doch wie in vielen anderen Bereichen läuft Chinas eigene Lösung den westlichen um viele Jahre hinterher.
HBM ist kein Selbstläufer
Nach wie vor scheinen die Probleme bei HBM3 nicht gelöst zu sein. Bereits letzten Herbst hieß es, CXMTs HBM3 werde zu heiß und könne den Takt nicht halten, was wiederum Fragen zur langfristigen Haltbarkeit aufwarf. CXMT kennt die Probleme, da sie auch schon bei schnellerem DDR5-Speicher aufkamen.
Um sie zu lösen, braucht es oft ein Redesign und damit Zeit, wobei das medial bekannteste Beispiel der letzten Jahre ausgerechnet Samsung war: Deren HBM3e galt ursprünglich ebenfalls als zu heiß, war so nicht tauglich für den dauerhaften Einsatz über Jahre hinweg. Erst mit gut anderthalb Jahren Verspätung konnte der Konzern diese Probleme endgültig lösen.
Aus Asien heißt es nun, dass die Produktion von HBM3 vielleicht noch dieses Jahr bei CXMT anlaufe, sodass 2027 erste Produkte damit bestückt werden können – eine erneute deutliche Verspätung also. Im Westen wurden 2022 die ersten Hopper-GPUs von Nvidia mit HBM3 bestückt. Die Lücke von rund fünf Jahren will China aber möglichst verkleinern, Roadmaps etwa von Huawei sahen ab 2027 bereits schnelleren HBM3e respektive ein Gegenstück dazu vor, ab 2028 dann noch schnelleren Speicher.
Huawei könnte mit betroffen sein
Offiziell sagt Huawei, der in Zukunft genutzte HBM sei eine Eigenentwicklung, doch es gibt Hinweise, dass ein Partner involviert ist. Im vierten Quartal 2026 will Huawei den HPC-Beschleuniger Ascend 950DT mit 144 GByte Speicher und einer Bandbreite von 4 TByte/s anbieten – das klingt auf dem Papier wie das Huawei-Pendant zu schnellem HBM2e oder gar erstem HBM3. Spätestens 2027 will Huawei mit dem Ascend 960 schon auf HBM3e setzen, ab 2028 auf HBM4 – so sah es zumindest der Plan im letzten Herbst einmal vor. Was davon Bestand hat, werden die kommenden Monate zeigen.
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OpenAI Codex: Coding-Assistent soll acht interaktive Avatare erhalten

OpenAI steht Berichten zufolge kurz vor der Einführung von acht Avataren für den Coding-Assistenten Codex. Diese sollen Entwickler während Programmier-Sitzungen als „visueller Begleiter“ unterstützen und mit verschiedenen Funktionen bei der Arbeit zur Seite stehen.
Avatare als neue Coding-Begleiter
Dies berichtet aktuell TestingCataloge. Die Avatare sollen als Bildschirm-Overlay erscheinen und auf Fragen in Form von Sprechblasen reagieren. Zum Start werden voraussichtlich acht vordefinierte Varianten bereitgestellt, darüber hinaus sollen sich eigene Begleiter gezielt für die an ihnen gestellten Anforderungen erstellen lassen. Für Entwickler, die während ihrer Arbeit lieber ungestört sind, lässt sich die Funktion in den Einstellungen vollständig deaktivieren.
Aktuell nur für ausgewählte Abonnenten
Die Einführung der Avatare folgt auf die erst kürzlich in Codex integrierte Chronicle-Funktion, die Screenshots laufender Arbeiten erstellt und an einen Hintergrundagenten übermittelt, der aus diesem visuellen Kontext Erinnerungen generieren soll. Aufgrund des damit einhergehenden erhöhten Token-Verbrauchs und bestehender Sicherheitsbedenken in Form von Prompt-Injections wurde der Zugriff bisher bewusst eingeschränkt: Derzeit steht die Funktion ausschließlich Pro-Nutzern auf macOS im Rahmen einer Research-Preview zur Verfügung, während Nutzer aus der EU und dem Vereinigten Königreich generell vorerst ausgeschlossen bleiben.
Kein reiner Coding-Assistent mehr
Laut Bericht deuten beide Funktionen darauf hin, dass sich Codex von einem reinen Programmier-Assistenten zu einem permanenten, persönlichen Desktop-Begleiter entwickelt – in identischer Weise, wie es Konkurrenten wie Anthropic, xAI und Google derzeit ebenfalls verfolgen. Wann die neuen Assistenten die Testphase verlassen, ist noch unklar, erfahrungsgemäß dürfte dies jedoch nicht mehr allzu lange dauern.
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