Filme- und Serien-Streaming: Welche Dienste nutzt ihr und könnt ihr Accounts noch teilen?
Streaming-Anbieter gehen verstärkt gegen das Teilen von Accounts vor, der Markt fragmentiert sich fortlaufend und die monatlichen Kosten steigen. Die heutige Sonntagsfrage soll ein Jahr nach der letzten großen Umfrage zum Thema Streaming herausfinden, wie sich Nutzung und Stimmung innerhalb der Community verändert haben.
Streaming im Zeitalter der Enshittification
Das Angebot an Streaming-Diensten wächst beständig. Im Laufe der letzten Jahre haben zahlreiche Produzenten von Filmen und Serien eigene Dienste gestartet und damit einhergehend die Verfügbarkeit der eigenen Inhalte auf konkurrierenden Plattformen reduziert. Gerade erst im Januar 2026 ist HBO Max auf den deutschen Markt gekommen.
Hinzu kommen die üblichen beständigen Entwicklungen: Tarife ändern sich im Umfang, der Qualität, dem Preis oder werden um werbefinanzierte Angebote ergänzt. Und dem Teilen von Passwörtern und damit Accounts unter Partnern, Verwandten und Freunden, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, gebieten immer mehr Anbieter Einhalt. Außerdem arbeiten stetig mehr Dienste mit Werbung – sogar für zahlende Kunden. Medien-Streaming ist längst in der Phase intensiver Enshittification angekommen.
Aber wie gehen Zuschauer damit um? Die nachfolgenden Umfragen sollen ein Bild davon geben, welche Streaming-Dienste innerhalb der Community auf ComputerBase aktuell am beliebtesten sind. Außerdem geht es um die Frage, welche Kosten ihr monatlich bereit seid, für Filme, Serien, Sport und Videos auszugeben und wie ihr auf die aktuellen Trends der Monetarisierung reagiert. Im Rahmen der jährlichen Community-Umfrage zu genutzter Hard- und Software haben zum Jahreswechsel immerhin 76 Prozent der Leser angegeben, mindestens einen Streaming-Dienst abonniert zu haben; die allermeisten haben sogar gleich mehrere Abonnements abgeschlossen.
Hast du einen Streaming-Dienst abonniert (Netflix, Spotify etc.)?
Allerdings stieg die Anzahl derjenigen Teilnehmer, die gar keinen Streaming-Dienst abonniert haben, zum dritten Mal in Folge – wenngleich nur leicht von 22,4 Prozent auf 23,6 Prozent. Bei dieser einzelnen Umfrage sind allerdings auch Musik-Streaming-Dienste inbegriffen. Bei der heutigen Sonntagsfrage wiederum geht es explizit um die Kategorien Filme, Serien, Sport und anderweitige Video-Angebote.
Zunächst ist natürlich von Interesse: Welche Streaming-Dienste nutzt ihr eigentlich? Die erste Umfrage soll einen Überblick geben, welche Anbieter in der Community beliebt sind. Konkret geht es darum, ob ihr auf das Angebot eines der nachfolgend aufgelisteten Streaming-Dienste innerhalb der letzten 12 Monate mindestens einmal zugegriffen habt – wie oft und wie regelmäßig spielt dabei keine Rolle.
Welche Streaming-Dienste hast du in den letzten 12 Monaten genutzt?
Apple TV+
Historie: 17,8 % ➚ 22,8 % ➚ 26,0 %
ARD Plus
Historie: 2,3 % ➚ 2,5 % ➚ 3,0 %
Crunchyroll
Historie: 6,9 % ➚ 9,8 % ➚ 10,6 %
DAZN
Historie: 8,2 % ➘ 7,4 % ➘ 6,8 %
Discovery+
Historie: 1,7 % ➚ 2,1 % ➚ 2,7 %
Disney+
Historie: 57,3 % ➚ 57,8 % ➘ 50,6 %
HBO Max
Joyn
Historie: 8,0 % ➘ 7,8 % ➚ 10,7 %
MagentaTV
Historie: 8,0 % ➚ 8,1 % ➚ 12,1 %
Netflix
Historie: 77,7 % ➘ 69,1 % ➘ 65,9 %
Paramount+
Historie: 9,8 % ➚ 17,3 % ➚ 21,4 %
Plex
Historie: 6,8 % ➘ 5,7 % ➚ 7,1 %
Prime Video
Historie: 78,5 % ➘ 75,4 % ➘ 73,0 %
RTL+
Historie: 11,0 % ➚ 12,9 % ➚ 15,9 %
Sky
Historie: 12,0 % ➘ 9,7 % ➚ 9,8 %
YouTube Premium
Historie: 18,8 % ➚ 24,4 % ➚ 27,0 %
Waipu
Historie: 6,5 % ➚ 7,7 % ➚ 11,1 %
WOW
Historie: 11,5 % ➚ 12,0 % ➚ 13,9 %
Falls ihr wiederum auf Anbieter setzt, die im Rahmen der Antwortmöglichkeiten nicht genannt werden, könnt ihr diese in den Kommentaren nennen – einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt die Liste nicht.
Wie hoch sind die Kosten?
Als nächstes soll es darum gehen, wie viel Geld ihr monatlich für das Streaming von Filmen, Serien, Sport und Videos ausgebt. Aber zunächst: Habt ihr bei der vorherigen Umfrage kostenpflichtige Dienste angekreuzt, die ihr zwar innerhalb der letzten zwölf Monate genutzt, für die ihr aber nicht selbst gezahlt habt?
Sind darunter Dienste, für die du nicht selbst gezahlt hast?
Ja, ausschließlich.
Historie: 7,3 % ➘ 7,2 % ➚ 8,3 %
Ja, auch.
Historie: 35,0 % ➘ 32,2 % ➘ 28,3 %
Nein.
Historie: 57,7 % ➚ 60,5 % ➚ 63,4 %
Insbesondere Netflix‘ Vorgehen gegen das Account-Sharing respektive das Einführen des Paid-Sharing über Zusatzmitglieder für bestehende Tarife hat schon 2023 Wellen geschlagen. Seither hat Netflix verkündet, dass die Anzahl der abgeschlossenen Abonnements und damit die Einnahmen durch die Beschränkungen beim Account-Sharing deutlich gesteigert werden konnten. Andere Anbieter verfolgen zunehmend ähnliche Strategien, beispielsweise Disney. Wie geht ihr damit um?
Wie haben Maßnahmen gegen Account-Sharing dein Streaming-Verhalten geändert?
Wir haben das Abonnement ersatzlos beendet.
Historie: 25,2 %
Wir abonnieren den entsprechenden Dienst nur noch sporadisch.
Historie: 15,8 %
Aufgrund der Maßnahmen gegen das Account-Sharing stieg bei uns die Anzahl der aktiven Abonnements – jeder, der weiter schauen wollte, musste selbst abonnieren.
Historie: 7,5 %
Wir teilen das Abonnement weiterhin, jetzt mit potenziell höherem Aufwand.
Historie: 14,1 %
Wir teilen das Abonnement weiterhin, jetzt mit höheren Kosten für Zusatzmitglieder oder ähnliches.
Ich teile mindestens einen Streaming-Account über meinen Haushalt hinweg, bin aber (bislang) nicht von Maßnahmen dagegen betroffen.
Historie: 20,8 %
Ich habe meine Accounts nie über den Haushalt hinweg geteilt.
Historie: 37,2 %
Gerne könnt ihr in den Kommentaren berichten, welche Dienste ihr noch mit Familie und Freunden teilen könnt – und bei welchen sich für euch Änderungen eingestellt haben.
Anschließend geht es um alle Abonnements, die ihr derzeit fortlaufend nutzt und für die ihr zumindest anteilig zahlt: Wie hoch fallen die summierten Kosten monatlich aus?
Wie viel Geld gibst du monatlich für das Streaming von Filmen, Serien, Sport und Videos aus?
1–9 Euro
Historie: 21,8 % ➘ 20,6 % ➘ 20,1 %
10–19 Euro
Historie: 27,3 % ➘ 26,3 % ➘ 25,0 %
20–29 Euro
Historie: 19,4 % ➙ 19,4 % ➘ 18,1 %
30–39 Euro
Historie: 9,9 % ➘ 9,4 % ➚ 10,1 %
40–49 Euro
Historie: 4,5 % ➘ 3,9 % ➚ 4,6 %
50 Euro oder mehr
Historie: 5,6 % ➚ 6,6 % ➚ 7,0 %
Ich gebe gar kein Geld für derartige Streaming-Dienste aus.
Historie: 11,6 % ➚ 13,9 % ➚ 15,1 %
(Wie) senkt ihr die Streaming-Kosten?
Von Interesse ist hierbei auch, welcher Strategien ihr euch bedient, um die monatlich anfallenden Kosten für das Streaming von Filmen, Serien, Sport und Videos zu senken. Teilt ihr euch Abonnements mit weiteren zahlenden Nutzern? Oder handhabt ihr Streaming gar nicht als fortlaufendes Abonnement, sondern bucht das Angebot eines Streaming-Dienstes lediglich sporadisch, wenn neue Filme und Serien erscheinen, für die ihr euch interessiert?
Welcher Strategien bedienst du dich, um Streaming-Kosten zu senken?
Ich beende Abonnements, während ich auf neue Filme und Serien warte
Historie: 35,7 % ➘ 32,2 % ➚ 36,8 %
Ich beschränke mich auf weniger Streaming-Anbieter und habe ein(ige) Abonnement(s) gekündigt
Historie: ∅ ➙ 50,9 % ➚ 53,7 %
Ich teile meine Konten mit weiteren Personen aus fremden Haushalten
Historie: 49,2 % ➘ 27,2 % ➘ 20,9 %
Ich schließe Abonnements per VPN in Ländern mit günstigeren Konditionen ab
Historie: 13,4 % ➘ 13,3 % ➘ 12,4 %
Ich erhalte durch Gutscheine oder Bundle-Angebote günstigere Konditionen
Historie: 17,4 % ➘ 12,6 % ➚ 14,1 %
Ich wechsele in günstigere Tarife
Historie: 8,7 % ➘ 5,6 % ➚ 10,2 %
Ich steche in See und hisse die schwarze Flagge
Historie: 31,9 % ➚ 32,8 % ➚ 33,6 %
Eine Rolle können dabei die bereits erwähnten, immer häufiger angebotenen werbefinanzierten Tarife spielen. Nutzer zahlen einen geringeren Preis, müssen aber im Gegenzug mit – immer länger werdenden – Werbeeinblendungen leben. Stellt das Konzept für euch eine Option dar?
Kommen kostenpflichtige Tarife mit Werbung für dich infrage?
Ja. Wenn sich Kosten so senken lassen, wieso nicht
Historie: 9,6 % ➚ 10,5 % ➚ 20,3 %
Nein, das ist für mich keine Option
Historie: 90,4 % ➘ 89,5 % ➘ 79,7 %
Bei Netflix wurde der werbefreie Basis-Tarif bereits Oktober 2023 für Neukunden gestrichen, vergangenes Jahr folgten Kündigungen für Bestandskunden. Bei Disney+ wurden im Herbst alle Tarife ohne Werbung teurer. Führend im Bereich Werbe-Enshittification ist derweil Amazon, was bereits Sammelklagen beschwört hat. Zurecht, wie sich inzwischen herausgestellt hat.
Physisches Medium oder Streaming?
Abschließend soll es darum gehen, ob ihr abseits des Streamings auch – oder gar ausschließlich – auf physische Medien zurückgreift, um Filme und Serien zu schauen.
Kaufst du Filme und Serien noch als DVD oder Blu-ray?
Nein, ich habe in den letzten 12 Monaten keine DVDs oder Blu-rays (mehr) gekauft
Historie: 70,8 % ➚ 70,9 % ➘ 69,0 %
Ja, ich streame zwar, habe in den letzten 12 Monaten aber auch DVDs oder Blu-rays gekauft
Historie: 26,0 % ➚ 26,3 % ➚ 27,0 %
Ja, sogar ausschließlich; Streaming kommt für mich nicht infrage
Historie: 3,2 % ➘ 2,8 % ➚ 3,9 %
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht
Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwortmöglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.
Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.
Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht
Motivation und Datennutzung
Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.
Diese nächsten Apple-Neuheiten strapazieren Euren Geldbeutel
Nach der Vorstellung des günstigen MacBook Neo sollen in den kommenden Monaten diverse Neuheiten folgen, bei denen Apple an der Preisschraube dreht. Die Preisspanne reicht dann von Neo-günstig bis Ultra-teuer.
Ein Blick auf die Lieferzeiten des erst vor einigen Tagen vorgestellten MacBook Neo gibt Hinweise darauf, dass Apple einen neuen Verkaufsschlager hat. Selbst die Basismodelle sind zum Start der Auslieferungen am 11. März nicht mehr zu bekommen. Der Preis dürfte ein wichtiger Grund dafür sein. Nach der Neuvorstellung am unteren Ende der Preisskala werden in den kommenden Wochen und Monaten aber auch Neuheiten in der Ultra-Welt erwartet. Bloombergs Mark Gurman geht davon aus, dass die Preisspanne weiter wächst und nennt auch gleich einige Beispiele für teure Erweiterungen bereits bekannter Produkte.
Ultra-teuer: Apple will an der Preisschraube drehen
Schon heute hat der iPhone-Hersteller diverse Angebote mit dem Namen Ultra. Egal ob Apple Watch Ultra oder Mac Studio mit dem M3-Ultra-Chip: Die Preise sind deutlich höher als bei den regulären Modellen. Wenn Ihr CarPlay Ultra in Eurem Auto nutzen wollt, müsst Ihr bei Aston Martin vorbeischauen. Ultra bedeutet teuer.
Für den kommenden Herbst erwartet Gurman, dass Apple die Palette in diesem hochpreisigen Segment erweitert. Er nennt drei Beispiele, die zwar nicht unbedingt das „Ultra“ im Namen tragen werden, aber deutlich machen, dass das Unternehmen weiterhin Luft nach oben sieht.
Das offensichtlichste Beispiel ist das seit langer Zeit erwartete faltbare iPhone. Das könnte zwar auch „iPhone Ultra“ heißen, ein einfacherer Name wie „iPhone Fold“ wäre jedoch keine Überraschung. Unabhängig vom Namen dürfte allerdings sicher sein, dass es preislich noch oberhalb des aktuellen Pro Max leben wird. Ein Blick auf die Konkurrenz, egal ob Samsungs Z Fold oder Googles Pixel 10 Pro Fold, weist ebenfalls darauf hin.
Gurman hält es aber auch für möglich, dass Apple in Zukunft „AirPods Ultra“ im Angebot haben könnte. Da der Name Max bereits für die Over-Ear-Kopfhörer reserviert ist, könnte eine neue In-Ear-Variante mit integrierten Kameras den Ultra-Namen erhalten. Durch den Einsatz neuer Technik, welche für KI-Zwecke genutzt werden soll, würden die Preise weiter nach oben gehen.
Das MacBook Neo lebt am unteren Ende von Apples Preisskala Bildquelle: Apple
MacBook Pro mit OLED-Display und Touchscreen
Im kommenden Herbst soll aber auch ein neues High-End-Modell des beliebten MacBook Pro erscheinen. Diese M6-Variante wird laut Gurman dank eines OLED-Displays, das auch mit dem Finger bedient werden kann, preislich noch über den aktuellen Modellen mit M5 Pro und M5 Max liegen. Gurman vergleicht hier die Preise bei Apples iPad Pro. Der Wechsel zum OLED-Bildschirm sorgte hier damals für einen um 20 Prozent höheren Preis.
Der Name bleibt vermutlich beim MacBook Pro, wobei laut Gurman ein „MacBook Ultra“ deutlicher machen würde, dass es sich um das absolute Top-Modell handelt. Egal welchen Namen Apple wählt, klar ist, dass das Gerät im High-End-Bereich zu finden ist.
Das Unternehmen war für viele Jahre dafür bekannt, nur ein oder zwei iPhone-Modelle im Angebot zu haben. Heutzutage ist aber klar, dass das Unternehmen eine immer größere Preisspanne bedienen will. Selbst vom Apple Pencil gibt es mittlerweile mehrere Varianten, die sich preislich deutlich unterscheiden. In Zukunft kann sich Gurman auch vorstellen, dass selbst ein MacBook Neo mit größerem Display und damit auch mit einem höheren Preis denkbar ist.
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MacBook Neo: Nur Apple kann so einen 699-Euro-Laptop anbieten
Mehr Leistung. Gleicher UVP.: Intel Core Ultra 5 250K Plus und 7 270K Plus für 199 & 299 USD
Heute lüftet Intel den Schleier vor „Arrow Lake Refresh“. Core Ultra 200 Plus bietet anfangs in Form von Core Ultra 5 250K Plus und Ultra 7 270K Plus zwei schnellere CPUs mit teilweise mehr Kernen und DDR5-7200-Support. Die Preis bleiben auf dem Niveau der Vorgänger 245K und 265K. Ein Core Ultra 9 290K Plus kommt nicht.
Zwei statt drei Mal Plus
Intel startet den Refresh der Arrow-Lake-Generation mit den beiden Modellen Core Ultra 5 250K Plus und Core Ultra 7 270K Plus. Es wird auch noch weiterer Modelle geben, dabei sind wohl auch mobile CPUs inkludiert – offiziell sind sie heute aber noch nicht angekündigt. Einen Core Ultra 9 290K Plus stellt Intel heute dabei nicht vor.
Intel Core Ultra 7 270K Plus und Core Ultra 5 250K Plus im Intel-Testkit
Denn das der Plus-Serie zugrunde liegende Silizium ist weiterhin das gleiche wie bei Core Ultra 200, Intel hat lediglich Features vom 200S Boost mit einer passenden Kern-Abstimmung und einigen Optimierungen auf den Weg gebracht. Auch die Kernkonfiguration hat sich Intel noch einmal vorgenommen, nicht aber die Chips als solche.
Der Preis bleibt gleich
Dass Intel die Preiskarte zieht und die beiden neuen CPUs auf dem Preisniveau der Vorgänger nach deren Preissenkung belässt, ist indes keine Überraschung: Denn Arrow Lake bleibt im Kern eben doch Arrow Lake. Und Arrow Lake ist zwar vor allem für Anwendungen ein sehr gutes Produkt, beim Gaming aber eher Mittelklasse – und die Plattform ist mit diesem Refresh auch schon wieder am Ende. Arrow Lake musste seit dem Start Ende 2024 auch über den Preis punkten, eine Preiserhöhung war nicht drin.
Die neuen CPUs im Überblick
Mehr Kerne, etwas weniger Takt
Der Intel Core Ultra 7 270K Plus bietet fortan 24 Kerne (8P+16E) und ist damit fast ein 285K – nur einige Megahertz Takt fehlen in gewissen Szenarien – auch gegenüber dem 265K. Der Intel Core Ultra 5 250K Plus bringt es auf 18 Kerne (6P+12E). Das sind jeweils vier E-Cores mehr als die bisherigen Modelle an dieser Position boten, namentlich Core Ultra 7 265K und Core Ultra 5 245K. Auch hier sinkt der Takt leicht. Die TDP bleibt in beiden Fällen identisch.
Modellpalette von Intel Arrow Lake-S Plus alias Core Ultra 200
Die direkten Vorgänger gab es in jeweils zwei Versionen: Also 265K ab 259 Euro und 245K ab 178 Euro sowie als Varianten ohne aktive iGPU 265KF ab 239 Euro und 245KF ab 162 Euro. Da der 270K Plus fast an den 285K herankommt, sei auch sein aktueller Marktpreis genannt: ab 478 Euro ist er verfügbar. Eine F-Variante ist laut Intel auch bei den Plus-Modellen geplant, diese dürften im Handel dann entsprechend einige Euro günstiger sein.
Höhere interne Taktraten und DDR5-7200
Die beiden Plus-Modelle bringen aber auch Anpassungen an weiteren Parametern mit sich, die ein wenig an den 200S Boost erinnern, aber in der Standardeinstellung dann doch nicht so weit gehen. Der 200S Boost brachte im letzten Frühjahr 2025 quasi ein Overclocking-Profil, das Support unter Garantie für DDR5-8000 und einen um 1,1 GHz erhöhten Die-to-Die-Takt freigab. Das offiziell abgesegnete Basis-Profil für 250K Plus und 270K Plus sieht nun gegenüber dem Vorgänger DDR5-7200 vor, dazu einen um 900 MHz gesteigerten Die-to-Die-Takt. Den 200S Boost wird es daher darüber hinaus weiterhin geben.
Intel-Vorstellung der 200S-Plus-Serie (Bild: Intel)
Support for DDR5 7200 MT/s memory, up from 6400 MT/s on non-Plus Intel Core Ultra 200S series CPUs, in addition to compatibility with the Intel Core Ultra 200S Boost BIOS profile and its warranty support for 8,000 MT/s memory overclocking.
Gaming: Intel APO muss mit ran
Für mehr Leistung will sich Intel aber erneut nicht nur auf mehr Kerne und Takt verlassen, sondern auch auf passende Software. Das Intel Binary Optimization Tool steht hierbei für „an optional feature available by switching on advanced mode of Intel Application
Optimization. APO hat Intel bereits seit Herbst 2024 stärker beworben, doch richtig aus den Kinderschuhen ist dieses Tool bis heute nicht heraus gewachsen, auch weiterhin ist die Anzahl der unterstützten Spiele überschaubar.
Intel-Vorstellung der 200S-Plus-Serie (Bild: Intel)
In Intels ausgewählten Tests sind natürlich viele Spiele, die APO nutzen. Intel vergleicht sich dabei mit dem Vorgänger – den X3D von AMD geht der Hersteller aus dem Weg, denn den Kampf kann man nicht gewinnen, das weiß auch Intel.
Intel-Vorstellung der 200S-Plus-Serie (Bild: Intel)
Das Problem bei zusätzlicher Software, die nicht nur extra installiert, sondern auch noch separat aktiviert werden muss und dann nur für einige Spiele gilt, ist dabei aber noch immer das gleiche: An über 90 Prozent des Marktes geht das schlichtweg ungenutzt vorbei. Es muss aus dem Stand heraus eine gute Leistung vorhanden sein. So verkommt dieses Feature einfach wieder nur zu einer Show-Lösung für Marketing-Slides.
Anwendungen: richtig stark
Bei Anwendungen ist das ganz anders, zudem hat Intel vor allem in der Mitte des Marktes in diesem Punkt ein extrem leichtes Spiel: Ryzen 5 9600X und Ryzen 7 9700X sind den beiden Modellen mit nun noch mehr Kernen nicht gewachsen – aber das waren sie auch gegen 245K und 265K schon nicht.
Intel-Vorstellung der 200S-Plus-Serie (Bild: Intel)
Ab 26. März im Handel, Testmuster schon da
Wie bereits unschwer an den Bilder zu erkennen ist, sind die beiden Prozessoren bereits in der ComputerBase-Redaktion eingetroffen. Der Test der Prozessoren darf jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden – und dieser Zeitpunkt fällt ebenso wie viele zusätzliche und aktuell noch fehlende Informationen unter NDA.
Im Handel werden die Prozessoren dann ab dem 26. März stehen. Im Laufe der nächsten Monate sollen dazu passend auch weitere neue Mainboards in den Markt entlassen werden, die auf den bekannten Chipsätzen basieren. Bis der Nachfolger Intel Nova Lake schließlich im breiten Markt erscheint, wird es wohl Anfang 2027 sein.
Intel Core Ultra 7 270K Plus und Core Ultra 5 250K Plus im Intel-Testkit
Die Redaktion hat Informationen in diesem Artikel von Intel unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
Ihr kriegt bei dem Gedanken an gruselige Kreaturen im Wald direkt Gänsehaut? Dann haben wir genau die News, auf die ihr gewartet habt: Die Mystery-Sensation „From“ geht in die nächste Runde! Während wir uns nach dem heftigen Finale von Staffel 3 noch die Augen reiben, steht fest: Es geht weiter!
Lange wurde spekuliert, jetzt ist die Katze aus dem Sack: Staffel 4 von „From“ startet am 20. April 2026 exklusiv bei Paramount+ in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Damit müssen wir uns zum Glück nicht mehr ewig gedulden, bis wir erfahren, ob Boyd und seine Leute jemals einen Ausweg aus ihrem Albtraum aus einer Stadt finden, aus der es kein Entkommen zu geben scheint.
Worum geht’s in Staffel 4?
In der Stadt, die niemanden gehen lässt, wird die Luft dünner. Die Suche nach Antworten wird in den neuen Folgen noch düsterer und gefährlicher. Hier ist das, was ihr wissen müsst:
Der Mann in Gelb: Sein Geheimnis steht im Zentrum. Wer ist er wirklich und was führt er im Schilde?
Tabitha & Jade: Sind ihre krassen Entdeckungen wirklich das Ticket nach Hause, oder führen sie die Gruppe nur noch tiefer ins Verderben?
Boyds Überlebenskampf: Harold Perrineau (unser aller Liebling aus „Lost“-Zeiten) liefert als Boyd Stevens wieder richtig ab. Doch sein körperlicher und geistiger Zustand verschlechtert sich – kann er die Stadt trotzdem noch zusammenhalten?
Verschlossene Türen: Es heißt, in Staffel 4 werden Türen geöffnet, die man besser hätte geschlossen lassen. Das klingt nach klassischem From-Horror vom Feinsten!
Hinter den Kulissen: Die Masterminds sind zurück
Hinter der Serie stecken echte Profis, die wissen, wie man uns schlaflose Nächte bereitet. Schöpfer John Griffin bekommt Schützenhilfe von den „Lost“-Legenden Jeff Pinkner und Jack Bender. Neben Harold Perrineau sind natürlich auch Catalina Sandino Moreno, Eion Bailey und Hannah Cheramy wieder am Start.
So streamt ihr Staffel 4 (auch über Sky!)
Gute Nachrichten für alle Sparfüchse unter euch: Wenn ihr Sky-Kunde seid, müsst Ihr unter Umständen keine Extra-Gebühren bezahlen, um „From“ sehen zu können. Denn die Serie ist auf verschiedene Art und Weise zu empfangen:
Paramount+ direkt: Logisch, hier landen die Folgen ohne Umwege.
Sky-Kunden aufgepasst: Habt ihr das Sky Cinema Paket? Dann ist Paramount+ (mit Werbung) für euch inklusive! Ihr könnt die neuen Folgen also ohne Zusatzkosten streamen.
Kleiner Haken: In der Sky-Variante könnt ihr die Folgen meist downloaden – Offline-Bingen im Flugzeug oder Zug fällt also flach.
Was glaubt ihr: Werden wir in Staffel 4 endlich erfahren, was es mit den fiesen Monstern der Nacht auf sich hat? Schreibt uns eure wildesten Theorien gerne in die Kommentar-Box. Und wenn ihr euch schon mal einen ersten Eindruck von der vierten Staffel von „From“ verschaffen möchtet: Nachfolgend könnt ihr Euch schon mal den Teaser-Trailer ansehen.
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Neu bei Sky: Diese Serie dürft Ihr nicht verpassen