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Fritzbox 5690 Pro und XGS bekommen FritzOS 8.20


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Fritz (früher AVM) reicht die aktuelle FritzOS-Version 8.20 für die beiden Fritzboxen 5690 XGS und 5690 Pro nach. Für das XGS-Modell ist es das erste Update seit der Markteinführung im Oktober 2025 mit FritzOS 8.02. Im Falle der Fritzbox 5690 Pro erscheint die Version 8.20 ziemlich genau ein Jahr nach dem Update auf FritzOS 8.03.

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Die normale Fritzbox 5690 (ohne Namenszusatz) hat FritzOS 8.20 schon Ende Januar erhalten. Alle 5690er-Fritzboxen befinden sich damit jetzt auf dem gleichen Firmware-Stand. Die Neuerungen sind identisch zu den diversen bereits veröffentlichten FritzOS-8.20-Updates für andere Fritzboxen.

Mit dabei ist ein neuer Online-Monitor, der die Internetauslastung verschiedener Geräte im Heimnetz anzeigt. Zudem gibt es einen sogenannten Failsafe: Per WAN, LAN oder USB können Nutzer ein Ausfallschutzgerät anschließen, auf das der Router bei Internetproblemen zurückgreift. Das Ausfallschutzgerät kann ein Modem, ein Router oder ein Mobilfunkstick für eine alternative Internetverbindung sein. Bei der Fritzbox 5690 Pro ist eine zweite Verbindung besonders einfach, da der Router sowohl an DSL- als auch an Glasfaseranschlüssen läuft.

Die Updates lassen sich wie gehabt über die Weboberfläche anstoßen. Standardmäßig lässt sie sich über die IP 192.168.178.1 im Browser öffnen. Alternativ stellt Fritz die Images über einen Download-Server bereit.

Fritz macht außerdem auf den ausgeweiteten Test der Labor-Vorabversion FritzOS 8.24 aufmerksam, die für die Fritzboxen 7690, 7590 AX, 7590, 7530 AX, 7530, 6860, 6690, 6660, 6591 und 5530 bereitsteht. Das Update enthält ausschließlich Fehlerbehebungen und Optimierungen; unter anderem soll die Stabilität steigen.


(mma)



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Forscher identifizieren 45 Exoplaneten, auf denen Leben möglich sein könnte


Gibt es Leben dort draußen? Vor etwa 35 Jahren wurden die ersten Exoplaneten entdeckt. Seither suchen die Forscher nach fremden Welten, die der unseren ähneln. Eine US-Forschergruppe hat jetzt eine Liste mit bisher bekannten Exoplaneten zusammengestellt, die als lebensfreundlich gelten.

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Derzeit sind rund 6100 Exoplaneten bekannt. Davon sind etwa 220 erdähnliche Gesteinsplaneten. Das Team um Lisa Kaltenegger, Direktorin des Carl Sagan Institute der Cornell University in Ithaca im US-Bundesstaat New York, hat unter ihnen 45 identifiziert, die in der habitablen Zone ihres Sterns liegen. 24 davon halten auch einer strengeren Auslegung stand, wie viel Wärme ein Planet aufnehmen kann. Seine Ergebnisse hat das Team in der Fachzeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society veröffentlicht.


Ein Diagramm, das die Grenzen der habitablen Zone für verschiedene Sternarten mit Gesteinsplaneten darstellt.

Ein Diagramm, das die Grenzen der habitablen Zone für verschiedene Sternarten mit Gesteinsplaneten darstellt.

Ein Diagramm, das die Grenzen der habitablen Zone für verschiedene Sternarten mit Gesteinsplaneten darstellt. Die habitable Zone verschiebt sich je nach Sternfarbe, da unterschiedliche Wellenlängen des Lichts die Atmosphäre eines Planeten unterschiedlich erwärmen.

(Bild: Gillis Lowry / Pablo Carlos Budassi (CC BY 4.0))

Als habitable Zone wird jener Bereich um einen Stern bezeichnet, in dem auf einem Planeten Bedingungen herrschen, die Leben ermöglichen. Das bedeutet, es muss warm genug sein, dass Wasser in flüssigem Zustand vorkommt. Das ist die Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen.

Zehn der Planeten gelten nach Angaben der Forscher dabei als besonders aussichtsreich. Dazu gehört etwa Trappist-1e, einer von sieben Gesteinsplaneten, die Trappist-1 umkreisen. Trappist-1 ist ein Roter Zwerg, der rund 40 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Noch etwas näher sind Wolf 1069 b, der um einen 31 Lichtjahre entfernten Roten Zwerg kreist, sowie der rund zwölf Lichtjahre entfernte GJ 1061d.

Schließlich gehört Proxima b dazu, der um den Stern Proxima Centauri kreist. Der Stern Proxima Centauri ist der Sonne am nächsten und nur vier Lichtjahre von uns entfernt. Mit künftiger Technik könnte dieses System in wenigen Jahrzehnten erreichbar sein.

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„Unsere Studie zeigt, wohin wir fliegen sollten, um Leben zu finden, wenn wir jemals ein Hail-Mary-Raumschiff bauen sollten“, sagte Projektleiterin Kaltenegger in Anspielung auf den aktuellen Science-Fiction-Film „Der Austronaut – Project Hail Mary“. „Wie ‚Project Hail Mary‘ anschaulich darstellt, könnte das Leben deutlich vielfältiger sein, als wir uns das vorstellen können. Herauszufinden, auf welchem der 6000 bekannten Exoplaneten Außerirdische wie Astrophage und Taumoeba – oder Rocky – am ehesten zu finden sind, könnte deshalb von entscheidend sein, und zwar nicht nur für Ryan Gosling.“

Es ging in der Studie aber nicht nur darum, Exoplaneten zu identifizieren, auf denen es möglicherweise Leben geben könnte, sondern auch jene, die gute Bedingungen für nähere Beobachtungen bieten. „Auch wenn es schwierig ist zu bestimmen, was Leben wahrscheinlicher macht, so ist doch der erste wichtige Schritt herauszufinden, wo man suchen muss [– ] Ziel unseres Projekts war deshalb sagen zu können: ‚Hier sind die besten Ziele für Beobachtungen’“, sagte Teammitglied Gillis Lowry.

Zu diesen zählt das Team unter anderem Trappist-1e und seine Nachbarn d, f und g oder LHS 1140 b. Diese Planeten ziehen vor ihrem Stern vorbei und erzeugen spektrale Signaturen in seinem Licht. Das ermöglicht es, die jeweilige Atmosphäre zu analysieren sowie nach Biosignaturen Ausschau zu halten.


(wpl)



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Deutschland-Stack: IT-Planungsrat macht Open-Source-Cloudstandards verbindlich


Der IT-Planungsrat hat die Standards des Sovereign Cloud Stack (SCS) verbindlich in den Deutschland-Stack integriert. Bund, Länder und Kommunen haben sich damit auf einen einheitlichen Plattformkern und ein initiales Portfolio für die gemeinsame digitale Infrastruktur der Verwaltung geeinigt.

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Staatssekretär Markus Richter vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) sprach von einer „wegweisenden Weichenstellung“, die Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände gemeinsam vorgenommen hätten. Die über mehrere Konsultationsrunden erarbeiteten Standards seien nun ebenenübergreifend verbindlich, wie es in der Mitteilung des BMDS heißt.

Die Open Source Business Alliance (OSBA) begrüßte den Beschluss. Vorstandsmitglied Felix Kronlage-Dammers erklärte: „Der Deutschland-Stack geht einen Schritt in Richtung digitale Souveränität. Dass dabei auf bestehende Open-Source-Standards wie die des Sovereign Cloud Stack und der Deutsche Verwaltungscloud aufgebaut wird, ist genau der richtige Weg: interoperabel, überprüfbar und ohne Lock-in.“ Damit werde es für die Verwaltung deutlich einfacher, zwischen verschiedenen Anbietern zu wechseln und die eigenen digitalen Infrastrukturen zu kontrollieren.

Der Plattformkern des Deutschland-Stacks soll einheitliche Lösungen für Identifikation, Datenaustausch, Datenabruf, Zahlungsabwicklung und Benachrichtigung bereitstellen. Die Integration der SCS-Standards spielt dabei eine zentrale Rolle: Der unter dem Dach der OSBA entwickelte Sovereign Cloud Stack definiert offene Schnittstellen und Vorgaben für Cloud- und Containerinfrastrukturen auf Basis von Open Source. Die Standards umfassen unter anderem Bereiche wie Infrastructure as a Service (IaaS) – etwa Flavor Naming, Volume Types und Key Management – sowie Kubernetes as a Service (KaaS) mit Vorgaben zu Versionen, Networking und Storage Classes. Hinzu kommen Spezifikationen für Identity and Access Management einschließlich Single Sign-on.

Die SCS-Standards ergänzen sich nach Einschätzung der OSBA an vielen Stellen mit denen der Deutschen Verwaltungscloud (DVC). Kronlage-Dammers bezeichnete dies als „ideale Grundlage, um hier jetzt gemeinsam konsequent weiterzuentwickeln, etwa durch klare Konformitäts- und Zertifizierungsverfahren auf Basis der bereits vorhandenen SCS-Standards.“ Tatsächlich existiert mit dem Standard SCS-0004 bereits ein Regelwerk für SCS-konforme Zertifizierungen. Die OSBA signalisierte Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der weiteren Ausgestaltung.

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Die Entscheidung markiert den Übergang von einem länger währenden Konsultationsprozess zur verbindlichen Umsetzung. Die OSBA hatte zuvor in den Konsultationsrunden vor „Souveränitäts-Washing“ gewarnt und eine stärkere Verankerung von Open Source gefordert. Mit dem nun gefassten Beschluss zeigt sich der Verband jedoch zufrieden.


(fo)



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Apple verliert Home-Hardware-Manager an Smartring-Hersteller


Apples langsames Vorgehen bei der Entwicklung neuer Home-Hardware hat womöglich den Abgang eines wichtigen Mitarbeiters befördert: Brian Lynch, bislang Senior Director im Home-Hardware-Engineering-Team des iPhone-Herstellers, hat den Konzern verlassen. Laut einem US-Medienbericht zieht es den Spezialisten nun zum Smart-Ring-Anbieter Oura, wo er den neuen Titel Senior Vice President of Hardware Engineering bekommt.

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Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass Apple einige neue Smart-Home-Produkte intern mehrfach verschoben haben soll. Darunter sind unter anderem ein sogenannter Home-Hub, der aussieht wie ein kleines iPad und als neuartige Steuerzentrale dienen soll, ein „Tischroboter“, der sich nach Personen ausrichten kann, sowie neue Lautsprecherprodukte der HomePod- und HomePod-mini-Linie. Wobei es auch denkbar ist, dass letztere mit dem Home-Hub kombiniert werden – in Form eines Docks.

Apple hatte im Smart-Home-Bereich zuletzt nach außen wenig geleistet. Es gab minimale Anpassungen seiner Home-App für den Liquid-Glass-Look, doch neue Geräte gibt es seit Jahren nicht mehr. Der HomePod mini ist sage und schreibe sechs Jahre unverändert (bis auf neue Farbvarianten in den Jahren 2021 und 2024) auf dem Markt. Der HomePod 2 hat mittlerweile drei Jahre auf dem Buckel. Laut glaubwürdigen Bloomberg-Berichten soll Apple außerdem vorgehabt haben, eine Sicherheitskamera mit privatsphärenfreundlicher Personenerkennung sowie sogar eine Türklingel mit Face ID auf den Markt zu bringen. Auch hiervon hört man seit längerem nichts mehr.

Lynch war seit 2022 als Senior Director für Home-Geräte zuständig und gilt in dem Bereich als Topmann. Oura hatte schon zuvor andere Apple-Mitarbeiter anwerben können. Dazu gehören der Gesundheitschef Ricky Bloomfield und Miklu Silvanto (Ex-Apple-Designteam, jetzt Head of Design bei Oura).

Die Personalie soll intern für Aufruhr gesorgt haben, heißt es in dem Bericht von Bloomberg. Im Vergleicht mit Amazon und Google bringe Apple seine Produkte viel später auf den Markt. Lynch war für neue Hardware-Produkte im Home-Bereich zuständig. Zuletzt hatte Apple immer wieder Probleme, seine Siri mit moderner KI-Technik auszurüsten. Pläne, eine vor mittlerweile rund zwei Jahren angekündigte kontextsensitive Erweiterung der Sprachassistentin mit iOS 26.4 umzusetzen, schlugen offenbar fehl. Die Home-Hardware-Gruppe wird von Matt Costello geleitet, der auch für Audio-Engineering und Beats-Produkte zuständig ist. Dieser berichtet wiederum an Hardwarechef John Ternus.

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(bsc)



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