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Künstliche Intelligenz

Fühlt sich einfach gut an: Pop!_OS ausprobiert | c’t 3003


Im c’t 3003-Team ist seit einiger Zeit CachyOS das Linux der Wahl für aktuelle Rechner – bis jetzt. Denn Pop!_OS fühlt sich oft noch schneller an und bringt mit der vorinstallierten Desktop-Umgebung Cosmic schicke Optik und frische Ideen wie einen flexiblen Tiling-Window-Manager auf den Bildschirm. c’t 3003 hat ausprobiert, ob Pop!_OS das Zeug zum neuen Lieblings-Linux hat.

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(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)

Guck mal hier, das bin ich auf meiner ewig währenden Mission, das perfekte Betriebssystem für mich zu finden, und uuuh, ich glaube, wir haben einen ganz heißen Kandidaten am Start. Diese Linux-Distribution läuft out of the box wirklich ultra schnell, also wirklich, snappier geht’s fast gar nicht, und ist vor allem auf Gaming ausgelegt, was auch butterweich läuft. Außerdem sieht das Teil auch noch total schick aus, und ich musste wirklich so gut wie kein einziges Mal die Kommandozeile benutzen, wenn ich das nicht unbedingt wollte.

Das Ding nennt sich Pop!_OS und ist aktuell ein ganz heißes Teil auf dem Distro-Markt, und die Frage ist: Ist es das? Ist es das perfekte Betriebssystem oder müssen wir die Blase poppen lassen? In diesem Video klären wir genau diese Frage und schauen uns mal an, wie sich der Cosmic Desktop von Pop!_OS so anfühlt. Ja, so heißt die auch unabhängig von Pop!_OS gerade ziemlich gehypte Desktop-Umgebung, und ich kann jetzt schon mal sagen: In Cosmic sind Ideen verbaut, die ich so noch auf keinem anderen Desktop gesehen habe. Bleibt dran.

Liebe Hackerinnen, liebe Internet-Surfer, herzlich willkommen hier bei …

Also, ein neues Betriebssystem hat den Chat betreten. Naja, neu im Sinne von: Ich will was Neues ausprobieren und hab vielleicht auch mein CachyOS neulich ein bisschen kaputtgespielt. Hoppla. Also Pop!_OS gibt’s schon seit ’ner Weile, aber ich finde, man hört in letzter Zeit immer öfter, dass Leute das ausprobieren. Zum Beispiel auch Linus von den gleichnamigen Tech Tips. Das Ding wird vom US-amerikanischen Computerhersteller System76 entwickelt, die verkaufen Laptops und Desktop-Rechner, die, wer hätt’s gedacht, standardmäßig mit Pop!_OS oder Ubuntu ausgeliefert werden. Ja, aber auch wenn das von einem kommerziellen Entwickler kommt, ist Pop!_OS komplett Open Source und kostenlos.

Und Pop!_OS ist ein Ubuntu-Derivat und vor allem auf Gaming ausgelegt. Beim Download kann man jeweils eine Version für AMD-, Nvidia- oder Intel-GPUs runterladen, da sind dann jeweils die passenden Treiber schon vorinstalliert. Also in meinem Fall die ISO für Nvidia-Karten runterladen, auf einen USB-Stick packen und installieren. Falls ihr die Installation von Linux im Detail sehen wollt, hab ich euch einen Link in die Beschreibung gepackt, wo wir das schon mal erklärt hatten.

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Beim ersten Start von Pop!_OS ist mir direkt erst mal aufgefallen, wie schnell das läuft und wie schick das Ganze auch noch dabei aussieht. Die Optik beziehungsweise die Bedienung ist eh für mich das größte Highlight an Pop!_OS, aber da komm ich später noch zu. Ja, also das Ding ist wirklich schnell und alles fühlt sich wirklich super snappy an. Bisher hatte ich ja immer CachyOS laufen, und das ist auch schon super schwupsig, aber wenn ich jetzt wählen müsste, dann würd ich sagen, dass sich Pop!_OS noch mal einen kleinen Schnuff knackiger anfühlt. Alleine hier die Fenster im Tiling-Modus rumzuschieben oder die Workspaces zu wechseln, fühlt sich super schnell an. Aber das ist vielleicht auch diese Euphorie, wenn man ein neues Betriebssystem ausprobiert. Also CachyOS ist auch schon sehr schnell. Und zu Gaming kommen wir gleich auch noch, das läuft nämlich auch butterweich.

Also alle normalen Programme, die ich installiert hatte, starten hier wirklich auf der Stelle. Und auch die Installation von Software geht super schnell, denn bei Pop!_OS ist der Cosmic Store vorinstalliert. Das ist ein grafischer App-Store mit Suchfunktionen, Kategorien, Bildern, Beschreibung und so weiter. Also alles, was man so braucht. Wenn ich hier etwas installiere, dauert das nur wenige Sekunden, und das Programm ist sofort ready. Hier beispielsweise Discord. Ich klicke da drauf, der installiert das in ungefähr zwei Sekunden, und ich kann es sofort starten. Schon nice.

Der Cosmic Store ist in Rust geschrieben und läuft mit wenig Speicherfußabdruck. Zum Vergleich: Die andere populäre App-Verwaltung KDE Discover hat schon deutlich mehr Funktionen, ist aber definitiv schwerfälliger. Cosmic kann aber auch wie Discover zwischen Flatpak und Systempaketen umschalten. Ganz kurz noch mal der Unterschied: Flatpaks bringen alle Abhängigkeiten selbst mit und laufen abgeschottet in einer Sandbox. Können also euer System nicht zerschießen. Systempakete sind tiefer ins Linux-System integriert, teilen sich Bibliotheken mit anderen Programmen, verbrauchen dadurch auch weniger Speicherplatz, aber können halt im schlimmsten Fall Probleme verursachen.

Apropos Systempakete. Pop!_OS basiert auf Ubuntu, und hier ist standardmäßig der Paketmanager apt installiert. Den musste ich aber für meine Programme kein einziges Mal mit der Kommandozeile benutzen. Alles, was ich installieren wollte, habe ich im Store als Flatpak gefunden. Und während Ubuntu weiterhin das viel kritisierte Snap-Paketsystem verwendet, ist bei Pop!_OS Snap nicht mal vorinstalliert. Auch ein komplettes System-Update geht über den Cosmic Store einfach unter Aktualisierungen, und da kann man alles updaten. Also das ist so ähnlich wie bei Linux Mint, da läuft ja auch fast alles über die grafische Oberfläche. Bei CachyOS, was ja auf Arch basiert, braucht man schon irgendwie häufiger mal die Kommandozeile.

Ach doch, eine Kleinigkeit habe ich dann doch per Kommandozeile installiert, und zwar Neofetch. Das ist diese Systemanzeige mit passender ASCII-Art vom Distro-Logo, die man beim Öffnen vom Terminal bekommt. Die ist standardmäßig bei Pop!_OS nicht vorinstalliert, und im Store habe ich das auch nicht gefunden. Witzigerweise wird das Pop!_OS-Logo mit 7 und 6 angezeigt, passend zum Entwickler System76. Also das hat nichts mit dem 6/7-Meme zu tun. Wirklich gar nichts. Und ja, ich weiß, Neofetch ist mittlerweile eigentlich veraltet und von Fastfetch abgelöst. Fastfetch hat bei mir aber so komische Farben beim Logo angezeigt, das hat mich genervt, und ich hatte keinen Bock, da groß rumzufummeln, deswegen habe ich jetzt einfach Neofetch verwendet. Naja, ist auch eh alles komplett unnötig, sonst lief wirklich alles einfach über den Store.

Ja, und der Store ist Teil vom Cosmic Desktop, dem Desktop Environment von Pop!_OS. Noch mal als Reminder: Ein Desktop Environment beziehungsweise eine Desktop-Umgebung ist eine Sammlung an Programmen, die die komplette Benutzeroberfläche vom Betriebssystem bilden. Also so was wie Fenstermanagement, Startmenü und so weiter. Und das ist auch das, was den kompletten Look and Feel bei der Bedienung am Ende ausmacht.

Ja, ich muss sagen, dass mir das bei Pop!_OS richtig, richtig gut gefällt. Aber ganz kurz vorher: Warum heißt das Teil eigentlich Pop!_OS? Laut System76-CEO Carl Richell steht das Pop! für die knalligen Farben, und der Unterstrich kommt vom System76-Logo, wo hier unter der 6 auch so ein Strich ist. Naja gut, der Unterstrich ist aber vielleicht auch einfach wichtig, damit die Leute das Ding nicht immer Popos aussprechen. So zumindest unsere Theorie. Das Pop zieht sich auch durch andere Produkte von System76, wie beispielsweise deren USB-Flash-Tool Popsicle.

Anyways, jetzt einmal zum Look and Feel von Pop!_OS, beziehungsweise vom Cosmic Desktop. Der Cosmic Desktop ist ein eigens von System76 entwickeltes Desktop-Environment, was hier und da Ähnlichkeiten mit Gnome hat. Und ich finde, das fühlt sich richtig frisch an. Hier zum Beispiel der Login-Screen, den finde ich richtig schick, oder? Ansonsten hat man hier oben so eine Menüleiste und hier unten ein Dock. Hier beim Dock gibt’s aber eine Kleinigkeit, die mich stört. Wenn man ein Fenster groß macht, dann ziehen sich die Kanten des Docks hier so automatisch bis an die Ränder, und smooth sieht das irgendwie nicht aus. In den Einstellungen kann man das Ding aber mit diesem Schalter hier auch dauerhaft bis an den Rand ziehen. Das wirkt dann mit den Fenstern alles irgendwie deutlich stimmiger. Besonders wenn ich so Systemfenster hier groß mache, dann geht das hier so nahtlos über. Das finde ich schon ganz schick.

Die Menüleiste hier oben sieht so ähnlich aus wie bei Gnome. Also mit der Uhrzeit in der Mitte und diesen Widgets hier rechts. Hier links sind aber noch zwei Shortcuts, einmal für Applications und einmal für Workspaces. Im Applications-Menü sind Apps aufgelistet, und out of the box sind wirklich nur ganz wenige Programme vorinstalliert. Was ich persönlich ja richtig nice finde, so ist alles nämlich richtig schön clean, wenn man das Ding frisch installiert. Es gibt ja auch andere Betriebssysteme, die nach einer frischen Installation schon vollgestopft sind mit Bloatware. Hust, Windows, hust. Was auch noch ganz nice ist: Man kann sich hier unten im App-Fenster Ordner anlegen und so Software so ein bisschen sortieren. Das ist ganz nett.

Hier neben den Applications kann man die Workspaces öffnen. Da kann man dann Fenster reinziehen, die Spaces hin- und herwechseln und rumschieben und so weiter. Das funktioniert alles wirklich sehr intuitiv und super snappy. Aber dieses Snappiness kommt auch daher, dass es wirklich so gut wie gar keine Animationen gibt. Dadurch fühlt sich zwar alles super schnell an, aber auch etwas weniger smooth beziehungsweise sogar auch so ein bisschen ruckelig, wie ich finde. Also es gibt ja einige, die stellen eh immer alle Animationen bei ihren Desktops aus, weil die das so lieber mögen. Also das ist Geschmackssache, aber ich persönlich bin schon Fan davon, wenn Dinge animiert sind. Zumindest ein bisschen.

An anderen Stellen gibt es dann schon Animationen, beispielsweise wenn man hier zwischen den Workspaces hin und her wechselt. Ganz praktisch: Wenn man hier unten auf eine App klickt, die in einem anderen Workspace geöffnet ist, dann switcht er automatisch zu dem richtigen Space. Und das sieht auch alles smooth und nice aus. Und es sind auch weitere Desktop-Animationen laut Roadmap von System76 auf jeden Fall in Planung. Ansonsten funktioniert das Hin- und Herwechseln zwischen Workspaces wirklich super, und wenn man Apps beendet und die Spaces dann leer sind, schließen die sich auch automatisch. Also funktioniert alles sehr gut.

Wenn man die Super-Taste drückt, also Windows oder Option, dann öffnet sich hier so ein Launcher für Apps. Also Super drücken, beispielsweise Firefox eingeben und starten. Das ist so ähnlich wie bei Gnome oder Spotlight von macOS oder so. Und genau wie bei Spotlight hat der auch ein paar kleine Zusatzfunktionen. Beispielsweise kann man da direkt eine Rechnung eintippen, und man bekommt direkt hier in der Suche dann das Ergebnis ausgespuckt. Wenn man „Find“ vor eine Suchanfrage eintippt, dann sucht der Launcher direkt nach allen Dateien und nicht nur nach den Apps. Und wenn man direkt Google davor schreibt, dann öffnet sich ein Tab im Browser mit der Google-Suche. Schon alles ganz praktisch.

Und die eine Sache, die ich wirklich ganz besonders cool finde am Cosmic Desktop, ist diese Schaltfläche hier oben. Da kann man nämlich spontan zwischen Tiling und schwebenden Windows hin- und herwechseln. Falls ihr nicht wisst, was das ist: Schwebendes Window Management ist das, was man von Windows und macOS kennt. Also wenn sich die Fenster so ganz normal überlappen können. Tiling Windows ordnen sich automatisch auf dem Desktop fest an. Also man kann die verschieben, größer und kleiner ziehen und so weiter. Aber die hängen halt immer im Vordergrund an irgendeiner Stelle im Bild.

Also wenn ich jetzt hier oben draufklicke und auf Tiling wechsle, dann ordnen sich alle Fenster auf dem Bild an. Also man kann hier alles fröhlich hin- und herschieben, und ja, ihr seht, man braucht auf jeden Fall einen kleinen Moment Übung damit. Aber dann funktioniert das erstaunlich intuitiv. Also ich finde das jetzt nicht unbedingt weniger fummelig, als mit dieser Fenster-Snap-Funktion bei Windows rumzuhantieren. Wenn man sich richtig doll hacker-mäßig cool fühlen will, könnte man sich dann auch noch die ganzen Hotkeys aneignen und komplett nur noch mit der Tastatur arbeiten. Dafür bin ich aber leider zu schlecht und auch zu faul.

Aber ein Hotkey ist echt ziemlich praktisch, und zwar Super-Taste + G. Damit kann man nämlich ein einzelnes Fenster aus dem Tiling-Windows-Desktop befreien, wenn man das mal braucht. Also es gibt Tiling und schwebendes Window Management, und man kann da halt zwischendrin hin- und herwechseln. Das Coole ist, man kann das nicht nur allgemein für den ganzen Desktop hin- und herswitchen, sondern das unabhängig für den Bildschirm und die Workspaces jeweils einzeln einstellen. Das heißt, ich kann hier auf meinem linken Bildschirm Spotify, Notion und Signal irgendwie fest im Bild hängen haben, während auf meinem Hauptbildschirm alles weiter schwebt. Die Idee, dass man das einfach die ganze Zeit hin- und herswitchen kann, finde ich wirklich richtig super und habe ich bisher auch noch bei keinem anderen Desktop-Environment in der Form gesehen. Falls es das woanders gibt, dann schreibt es mal gerne in die Kommentare, ich wusste es nicht.

Und unabhängig von dem Tiling-Windows-Management: Man kann auch wie bei Windows die Sachen hier so an die Seiten snappen. Also das geht auch und funktioniert auch gut. Falls man noch ein bisschen am Desktop rumbasteln will, gibt es auch noch ein paar Anpassungsmöglichkeiten in den Einstellungen. Da kann man dann beispielsweise die Farben vom Desktop frei wählen, Light- oder Dark-Mode auswählen, den Stil von Schaltflächen jeweils runder oder eckiger einstellen und so was wie die Randgröße vom Fenster-Highlight anpassen. Das ist schon okay, aber richtig doll viel kann man jetzt in den Systemeinstellungen nicht anpassen.

Obwohl das hier ja ein ganz eigenes Desktop-Environment ist, gab es im Store trotzdem etwas, das sich Tweaks nennt, wie Gnome Tweaks. Ich habe das mal runtergeladen, da kann man dann auch noch Sachen einstellen wie die Farben oder Dinge am Dock und so weiter. Ob man das benutzen sollte, weiß ich nicht. Fand es trotzdem lustig, dass es das gibt. Also ja, das ist halt Linux, und im Zweifel kann man alles irgendwie verändern, wenn man das will. Dazu hatten wir auch schon mal ein eigenes Video gemacht, gerne mal auschecken.

Okay, okay, alles schön und gut, aber was ist mit Gaming? Läuft das genauso nice wie bei CachyOS? Ganz simpel: Ja, läuft es. Ähnlich wie bei CachyOS sind passende GPU-Treiber direkt vorinstalliert, also da muss man nicht selbst runterladen. Steam kann man easy über den Cosmic Store installieren, und alle Spiele, die ich ausprobiert hatte, liefen bei mir ähnlich gut wie auf meinem Windows 11. Also so was wie ARC Raiders, Cyberpunk 2077, Path of Exile 2 und auch Nicht-Steam-Spiele wie World of Warcraft. Für Letzteres muss man dann den Battle.net-Launcher bei Steam als Nicht-Steam-Spiel einbinden, und dann läuft das auch über Proton. Ist ein bisschen fummelig, aber das ist ein allgemeines Linux-Gaming-Problem und hat jetzt nichts mit Pop!_OS zu tun.

Also vielleicht habt ihr gemerkt, ich bin wirklich großer Fan von Pop!_OS und werde das auf jeden Fall in nächster Zeit als mein Hauptbetriebssystem verwenden. Dadurch, dass man fast nie mit der Kommandozeile rumhantieren muss, eignet sich das Teil auch wirklich super als Einsteiger-Linux. Gaming funktioniert einwandfrei, und die Bedienung macht mir sehr viel Spaß. Schreibt gerne mal in die Kommentare, was aktuell euer Lieblings-Linux ist und wie ihr Pop!_OS so findet, falls ihr es schon ausprobiert habt. Bis zum nächsten Mal, tschüss!

c’t 3003 ist der YouTube-Channel von c’t. Die Videos auf c’t 3003 sind eigenständige Inhalte und unabhängig von den Artikeln im c’t Magazin. Die Redakteure Jan-Keno Janssen, Lukas Rumpler, Sahin Erengil und Pascal Schewe veröffentlichen jede Woche ein Video.


(sahe)



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Neue PC-Spiele im April 2026: „Pragmata“


Zu den Spiele-Highlights im April zählt unter anderem das vielversprechende SciFi-Action-Adventure „Pragmata“, bei dem Spieler die Kontrolle über zwei coole Protagonisten übernehmen. Außerdem erscheinen das raue Action-Adventure mit Noir-Flair „Samson“ sowie der 2,5D-Cyberpunk-Plattformer „Replaced“.

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He-Man and the Masters of the Universe: Dragon Pearl of Destruction wird am 28.04.2026 veröffentlicht. (Bild:

Limited Run Games

)

Das Action-Adventure „Samson“ erzählt die Geschichte des namensgebenden Protagonisten Samson McCray, der in seine von Kriminalität und Gewalt beherrschte Heimatstadt Tyndalston zurückkehrt. Dort schuldet Samson den falschen Leuten Geld – und diese schrecken nicht davor zurück, seine Schwester als Druckmittel einzusetzen, um bestimmte Dienste von ihm zu erzwingen. So muss er sich jeden Tag aufs Neue durch die Straßen der Stadt kämpfen, wo es von skrupellosem Gesindel nur so wimmelt. Neben seinen Fäusten und zahlreichen Nahkampffähigkeiten stehen Samson auch die Autos der Stadt zur Verfügung, um sich in der rauen, chaotischen Spielwelt durchzusetzen.

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Trailer zu „Samson“

Wilde Verfolgungsjagden gehören in „Samson“ genauso zur Tagesordnung wie brutale Hinterhofschlägereien. Mit dem Fortschreiten der Handlung und Samsons Aufstieg in der kriminellen Welt verschieben sich die Machtstrukturen der Gruppierungen auf Tyndalstons Straßen kontinuierlich. Samson versucht neben dem gewaltsamen Begleichen seiner Schulden außerdem, seine zerbrochene Familie wieder zusammenzubringen. „Samson“ hat das schwedische Entwicklerstudio Liquid Swords entwickelt, das Christofer Sundberg gegründet hat. Sundberg ist Mitgründer der Avalanche Studios, die unter anderem für Spiele wie „theHunter: Call of the Wild“, „Rage 2“ und die „Just Cause“-Reihe verantwortlich sind. Am 8. April 2026 erscheint „Samson“ für den PC.

Replaced“ erscheint am 14. April 2026 und versteht sich selbst als Mischung aus 2,5D-Plattformer und postapokalyptischem Action-Adventure. Das Spiel findet in einer alternativen Variante der 1980er-Jahre in den USA statt, wo eine nukleare Katastrophe weite Teile des Landes in ein nahezu unbewohnbares Trümmerfeld verwandelt hat. Spieler schlüpfen in die Rolle der KI „R.E.A.C.H.“, die von dem diabolischen Konzern „Phoenix Corporation“ erschaffen und in einen menschlichen Körper übertragen wurde.

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Trailer zu „Replaced“

R.E.A.C.H. entkommt seinen Schöpfern und sieht sich mit der zerstörten Welt, rund um das Konzern-Hauptquartier, sowie ungewohnt menschlichen Emotionen konfrontiert. Viel Zeit, sich damit zu beschäftigen, bleibt R.E.A.C.H. nicht, denn Soldaten der Phoenix Corporation eliminieren alles, was ihnen außerhalb der vom Konzern kontrollierten Zone begegnet. So macht sich die menschliche KI wider Willen auf den Weg, um die Machenschaften der Phoenix Corporation aufzudecken und dabei zahlreiche ihrer Vasallen zur Strecke zu bringen. „Replaced“ setzt auf eine atmosphärische Pixel-Art-Grafik und bietet Spielern neben Stealth-Action und offenen Kämpfen auch Erkundungspassagen und einige Rätsel.

Spieleentwickler und Publisher Capcom (u.a. „Resident Evil“) schickt mit Pragmata am 17. April 2026 eine neue Marke ins Rennen. „Pragmata“ ist ein ebenso niedliches wie effektreiches SciFi-Action-Adventure und erzählt die Geschichte zweier Protagonisten, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Hugh Williams ist Astronaut und strandet nach einem Unglück auf einer scheinbar verlassenen Mondforschungsstation. Dort trifft er zufällig auf die geheimnisvolle Androidin Diana, die ihm das Leben rettet und fortan zu seiner Begleiterin wird.

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Trailer zu „Pragmata“

Im Inneren der Mondstation hat eine feindselige künstliche Intelligenz die Kontrolle über die meisten Systeme übernommen, sodass Hugh und Diana es mit allerlei kniffligen Sicherheitssystemen und schießwütigen Robotern zu tun bekommen, die das Entkommen von der Station verhindern wollen. Während sich Hugh mit futuristischen Waffen zur Wehr setzt und sich mithilfe eines Jetpacks fortbewegt, kann Diana von seinem Rücken aus die Verteidigungssysteme der Mondbasis hacken und mit ihren Fähigkeiten auch in die fordernden Bosskämpfe eingreifen. „Pragmata“ ist mit der hauseigenen „RE Engine“ entstanden, die auch bei Capcoms jüngstem Survival-Horror-Spektakel „Resident Evil: Requiem“ zum Einsatz kommt.

Diese und weitere PC-Spiele-Neuerscheinungen im April haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Titel Genre Plattform Datum
I Am Jesus Christ Indie-Abenteuer Windows 02.04.
Modulus: Factory Automation Automation Windows 02.04.
Darwin’s Paradox! Action-Adventure Windows 02.04.
Fishbowl Visual Novel Windows, Mac, PS5 02.04.
Cursed Blood Roguelike Windows 02.04.
All Will Fall Städtebausimulation Windows 03.04.
SpaceSlog SciFi-Simulation Windows, Mac, Linux 03.04.
Night Shippers Koop-Horror Windows 06.04.
Belle Citique Cozy Game Windows, Mac 06.04.
Road to Vostok Hardcore-Shooter Windows 06.04.
Spark in the Dark Dungeon Crawler Windows, Mac 07.04.
Hillshade Farm Simulation Windows 06.04.
Lay of the Land Sandbox-Adventure Windows 08.04.
Samson Action-Adventure Windows 08.04.
The Occultist Horror-Adventure Windows 08.04.
DarkSwitch Städtebausimulation Windows 09.04.
Mad Television Tycoon Wirtschaftssimulation Windows 09.04.
Stoneguard Survival-Strategie Windows 09.04.
Fight Life: Vanguard Rundentaktik Windows 10.04.
Regions of Ruin: Runegate Action-RPG Windows, Mac, Linux 14.04.
Replaced Action-Plattformer Windows, Xbox Series 14.04.
Valorborn Fantasy-RPG Windows 15.04.
World In The Abyss Survival-Craft Windows 15.04.
Cthulhu: The Cosmic Abyss Lovecraft-Adventure Windows, PS5, Xbox Series 16.04.
ShantyTown Cozy Game Windows 16.04.
Pragmata Action-Adventure Windows, PS5, Xbox Series, Switch 17.04.
Jay and Silent Bob: Chronic Blunt Punch Beat’em up Windows 20.04.
Saint Slayer: Spear of Sacrilege Metroidvania Windows, PS5, Xbox Series, Switch 20.04.
Masters of Albion Strategiesimulation Windows 22.04.
Outbound Cozy Game Windows, PS5, Xbox Series, Switch 23.04.
Project Vesperi SciFi-Novel Windows 24.04.
Mumintroll: Die Wärme des Winters Adventure Windows, Mac 27.04.
He-Man and the Masters of the Universe: Dragon Pearl of Destruction 2D-Kampfspiel Windows 28.04.
Demon Lord: Just a Block Action-Roguelike Windows 29.04.
Zombiehood Survival-Shooter Windows, Linux 30.04.

Die folgende Galerie zeigt die Spiele-Highlights für den PC aus dem März 2026:

Auch im laufenden Monat stehen noch einige Spielveröffentlichungen aus. Eine Übersicht der März-Releases zeigt die folgende Galerie:


World Of Warcraft Midnight erscheint am 02.03.2026. (Bild:

Blizzard

)

Siehe dazu auch:


(sem)



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Jugendschutz-Kommission warnt Politik vor Übereifer bei Social-Media-Verboten


In der hitzigen Debatte über strengere Altersgrenzen und Verbote für Social-Media-Plattformen zeichnet sich ein Konflikt zwischen politischem Aktionismus und wissenschaftlicher Gründlichkeit ab. Vor allem Landeschefs aus dem Norden drängen auf eine schnelle gesetzliche Neuregelung. Doch die extra einberufene Expertenkommission Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt mahnt zur Besonnenheit.

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Nadine Schön, die das Gremium gemeinsam mit dem Bildungsforscher Olaf Köller leitet, findet deutliche Worte: Die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete rät der Politik, die Fachleute in Ruhe arbeiten zu lassen. Nur so könnten diese ein fundiertes Gesamtkonzept präsentieren.

Der Druck auf die Kommission ist massiv gestiegen. Getrieben durch Positionspapiere der SPD und Beschlüsse des jüngsten CDU-Parteitags werden weitreichende Einschränkungen gefordert – etwa ein vollständiges Verbot sozialer Netzwerke für Kinder unter 14 Jahren sowie Algorithmen-freie Jugendversionen bis 16. Doch der Graben geht quer durch die Fraktionen. So warnte die CSU-Landesgruppe im Bundestag bereits, dass rein verbotsorientierte Debatten oft an der digitalen Realität vorbeigingen.

Schön verteidigt den ursprünglichen Zeitplan, der eine Vorlage der Ergebnisse für den Sommer vorsieht. Sie weist im Gespräch mit dem Tagesspiegel darauf hin, dass die 16 hochkarätigen Mitglieder der interdisziplinär besetzten Kommission diese komplexe Aufgabe ehrenamtlich neben ihren sonstigen Verpflichtungen wahrnähmen.

Ein gewisses Maß an Respekt vor diesem Engagement und der zeitlichen Investition der Fachleute sei daher angebracht, fordert Schön. Eine willkürliche Abkürzung der Prozesse sei kaum möglich, da der Arbeitsauftrag weit über die Diskussion über ein Mindestalter und damit verknüpfte flächendeckende Alterskontrollen im Netz hinausgehe.

Laut Schön geht es um Schutz, Befähigung und Teilhabe in der digitalen Welt. Um dieses Ziel zu erreichen, führe die Kommission Experten-Anhörungen durch und lege großen Wert auf eine breite Beteiligung von Kindern und Jugendlichen selbst. Dennoch zeigt sich das Gremium kompromissbereit: Ursprünglich war geplant, das gesamte Paket erst im September zu veröffentlichen. Nun hat die Kommission entschieden, erste konkrete Handlungsempfehlungen sowie die Bestandsaufnahme beim Jugendmedienschutz vorzuziehen, um die Erwartungen der Politik noch vor der parlamentarischen Sommerpause zu bedienen.

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Schön warnt davor, einzelne Aspekte wie das Social-Media-Verbot isoliert herauszugreifen. Die Lösungsvorschläge müssten ineinandergreifen, um wirksam zu sein. Ein zentraler Punkt der Kommissionsarbeit ist die Rolle der Eltern. In der Debatte wird oft übersehen, dass viele Erwachsene selbst Schwierigkeiten haben, sich der Sogwirkung von Plattformen wie TikTok oder Instagram zu entziehen. Der Fokus auf Verbote für Minderjährige greift für die Co-Vorsitzende daher zu kurz, wenn nicht gleichzeitig die Befähigung der Erziehungsberechtigten gestärkt werde.

Schön selbst nutzt ein technisches Zeitbudget für soziale Medien. Sobald dieses aufgebraucht sei, würden einschlägige Apps gesperrt. Diese Form der Selbstregulierung funktioniere für sie erstaunlich gut und unterstreiche, dass technische Hilfsmittel und persönliche Disziplin Hand in Hand gehen müssten.


(nen)



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iPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking


Apples Software-Pläne für das erste klappbare iPhone zeichnen sich langsam ab. Einem Bericht zufolge läuft auf dem „iPhone Fold“ das Betriebssystem iOS in klassischer Form und nicht etwa die abgespaltete Tablet-Variante iPadOS. Die Multitasking-Funktionen sollen entsprechend begrenzt bleiben, flexible Workflows mit mehreren frei platzierbaren Fenstern – wie sie iPadOS 26 unterstützt – seien nicht vorgesehen, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Demnach soll es lediglich möglich sein, zwei Apps gleichzeitig nebeneinander auf dem iPhone Fold anzuzeigen.

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Der Hersteller passe derzeit seine Standard-iOS-Apps für den breiteren, aufgeklappten Bildschirm an. Diese erhalten demnach zum Beispiel eine Seitenleiste, wie man sie aus iPad-Apps kennt. Auch Entwickler müssen ihre iPhone-Apps wohl entsprechend für das Foldable anpassen. Bestehende iPad-Apps „laufen nicht ohne Weiteres“ auf der für Apple neuen Geräteklasse, merkt Bloomberg an. Eine erweiterte Darstellung von iPhone-Apps gibt es auf (großen) iPhones bereits: Im Querformat schaltet Apple Mail beispielsweise auf ein zweispaltiges Layout um und erlaubt zusätzlich, die Seitenleiste einzublenden.

Sollte der Bericht zutreffen, könnte Apple denselben Fehler wie lange beim iPad machen: Statt den eigenen Nutzern die Handhabung eines Fenstersystems zuzutrauen und die flexible Nutzung mehrerer App-Fenster zu erlauben, werden Funktionen künstlich beschnitten. Dass das Mehrfenstersystem von iPadOS 26 eigentlich problemlos auf iPhones läuft, liegt auf der Hand und wurde von Bastlern bereits demonstriert: Durch Modifikation von Systemdateien ließ sich das Tablet-Betriebssystem auch auf iPhones freischalten. Dazu gehört obendrein eine Unterstützung externer Monitore in einer erweiterten und nicht nur gespiegelten Darstellung. Einen solchen sinnvollen Desktop-Modus versagt Apple dem iPhone bislang.

Das iPhone Fold stellt Apple voraussichtlich im September parallel zum iPhone 18 Pro vor. Preislich könnte es sich etwas über den faltbaren Konkurrenten ab rund 2.000 US-Dollar einsortieren. Im Unterschied zu den jüngsten Foldables von Samsung und Google setzt Apple angeblich auf ein derzeit eher ungewöhnliches gestauchtes Reisepass-Format: Das Außendisplay fällt Berichten zufolge mit einer Diagonale von nur 5,5 Zoll relativ klein aus. Aufgeklappt bietet es angeblich einen 7,8“-Bildschirm mit einem Seitenverhältnis von 4:3 und würde damit dem iPad mini ähneln. Die Gesichtserkennung Face ID konnte Apple nach Informationen von Bloomberg bislang nicht in das iPhone Fold integrieren – stattdessen werde es wohl wieder auf den Fingerabdruckscanner Touch ID in der Standby-Taste setzen – ähnlich wie bei den günstigeren iPads.

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(lbe)



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