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Gender Gap bei ChatGPT-Nutzung verschwunden
Kurz nach dem Start von ChatGPT nutzten nach Unternehmensdaten vor allem Männer das Tool, nicht einmal 20 Prozent Frauen. Inzwischen ist der Gender Gap nicht mehr vorhanden und die Zahl der weiblich gelesenen User sogar größer.
Über 900 Millionen User pro Woche verzeichnet ChatGPT inzwischen. Der populäre OpenAI-Dienst wird inzwischen für die unterschiedlichsten Zwecke herangezogen, von der klassischen Internetrecherche über Hausaufgabenhilfe und Schreib-Support bis hin zu Gesundheitsinformationen und sogar paratherapeutischen Konversationen. Die häufigsten Anwendungsfälle für Deutschland findest du in unserem dedizierten Artikel zum Thema.
Als ChatGPT Ende 2022 für die Öffentlichkeit bereitgestellt wurde, war die Faszination groß. Heute ist der Dienst für viele Synonym einer KI-Internetnutzung, eine stetige Begleitung im Digitalalltag und Go-to-Option bei vielen Fragen. Im Wettbewerb mit Googles Gemini, Anthropics Claude, Microsofts Copilot, Metas Meta AI, Mistrals Le Chat und Co. agiert ChatGPT als weltweit relevante Innovation, die unsere Vorstellung von digitalen Infrastrukturen einst auf den Kopf stellte. Dabei waren zu Beginn vor allem Personen mit typisch männlichen Namen als User vertreten.
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So hat sich die ChatGPT-Nutzung gewandelt: Gender Gap aufgelöst
Nach Angaben von OpenAI nutzten im Januar 2023 – kurz nach dem ChatGPT-Start für die Öffentlichkeit – vor allem männliche User ChatGPT. Darauf zumindest schließt das Unternehmen in Anbetracht der als männlich gelesenen Vornamen aus den User-Daten. Demnach waren 83 Prozent männliche Namen und rund 17 Prozent weibliche Vornamen vertreten. Dabei kann es durchaus zu Überschneidungen gekommen sein, wenn die Namen keine konkrete Zuschreibung zu einem Geschlecht erlauben, wie etwa Kim oder Tjorven, und wenn Personen mit typisch männlich gelesenem Vornamen weiblich sind und umgekehrt. Angaben zu non-binären Personen und Namen gibt es in OpenAIs Einordnung nicht.
Über die Zeit hat sich die Nutzung der Personen mit typischen männlichen und typischen weiblichen Vornamen aber angeglichen. Im Januar 2024 waren es nur noch knapp 16 Prozent Unterschied – mit rund 58 Prozent führten weiterhin die männlich gelesenen User. Im Januar 2026 zeigte sich ein anderes Bild: Die weiblich gelesenen User machten knapp 51 Prozent aus, die männlich gelesenen knapp 49 Prozent.
When ChatGPT first launched, there was an enormous gender gap, with our anonymized data showing roughly 80% having typically male first names. That gap is now gone. pic.twitter.com/kWQjCImyri
— OpenAI Newsroom (@OpenAINewsroom) April 15, 2026
Die Grafik zur Entwicklung zeigt auch ohne Einbeziehung konkreterer Hinweise auf die Gender-Zuordnung deutlich auf, dass ChatGPT inzwischen ein Tool für ein enorm breites Spektrum an Digital-Usern ist. Diese nutzen den Dienst über verschiedene Abonnements oder kostenfrei. Ganz neu in OpenAIs Angebot ist zum Beispiel das ChatGPT Pro-Abonnement für 103 Euro im Monat, das mit exklusiven Feature Previews und vor allem erhöhten Nutzungslimits daherkommt. Das ist unter anderem für den beliebten Coding-Bereich Codex relevant.
Das ist das neue ChatGPT Pro-Abo

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Kristina Bulle und Frank Vogel über Pilotprojekt: Kommt der Klimawandel im Open Park?
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