Apps & Mobile Entwicklung
Google Chrome: Meilensteine ab September alle zwei statt vier Wochen

Ab September 2026 werden Chrome-Versionen mit neuen Funktionen nicht mehr wie bisher alle vier Wochen, sondern alle zwei Wochen und damit in kürzeren Intervallen veröffentlicht. Dadurch sollen Sicherheit und Stabilität noch schneller beim Anwender ankommen, zugleich sollen sich Fehler leichter beheben lassen.
Zyklen im Laufe der letzten Jahre stetig reduziert
Im September 2021 hatte Google den bereits Mitte desselben Jahres angekündigten neuen Veröffentlichungszyklus bei Chrome eingeführt, mit dem der Browser nicht mehr wie zuvor alle sechs Wochen, sondern künftig alle vier Wochen erscheinen sollte. Mit einer weiteren Änderung im August 2023 sollten zudem Sicherheitspatches im wöchentlichen Takt erscheinen, um Chrome noch sicherer zu machen – bis Version 77 wurden bei dem Browser im Durchschnitt lediglich alle 35 Tage Schwachstellen geschlossen.
Nun alle zwei Wochen neue Funktionen
Jetzt hat Google in einem Blog-Eintrag bekannt gegeben, dass neue Meilensteine, also Versionen mit neuen Funktionen, künftig alle zwei Wochen erscheinen sollen. Die Web-Plattform entwickelt sich laut Google ständig weiter, und mit der geplanten Umstellung soll sichergestellt werden, dass sowohl Entwickler als auch Nutzer sofortigen Zugriff auf die neuesten Leistungsverbesserungen, Fehlerbehebungen und neuen Funktionen erhalten. Der geringere Umfang an neuen Funktionen soll zudem Fehler minimieren und eine mögliche Behebung vereinfachen. Durch nicht näher beschriebene jüngste Prozessverbesserungen zeigen sich die Entwickler überzeugt, dass der Wechsel keine negativen Auswirkungen auf die Qualität des Browsers haben wird.
Der neue Zyklus bedeutet, dass ab dem 8. September 2026 alle zwei Wochen sowohl eine neue Beta- als auch eine stabile Version von Chrome erscheinen soll, wobei mit Chrome 153 begonnen wird. Dies gilt neben der Desktop-Version auch für die mobilen Android- und iOS-Iterationen.
Keine Änderungen bei anderen Kanälen
Die Dev- und Canary-Kanäle sind von der Umstellung hingegen nicht betroffen, hier bleibt alles unverändert. Gleiches gilt für die im Jahr 2021 ebenfalls eingeführten Extended Stables, also Chrome-Versionen mit verlängertem Support, die sich mit einem längeren Release-Zeitplan an Unternehmensadministratoren und Chromium-Einbinder richten, die zusätzliche Zeit für die Verwaltung von Updates benötigen. Google will diese Kanäle aber künftig ebenfalls an den neuen zweiwöchigen Browser-Zyklus anpassen und in Kürze weitere Details zu Meilenstein-Updates für verwaltete Geräte bekannt geben.
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Marvel’s Wolverine: Klauenmann zeigt Schlitz-Gameplay und Termin

Wie kämpft Wolverine? Das verraten im Prinzip schon seine Klauen. Dass es brutal und blutig wird, unterstreicht Sony mit einem neuen Gameplay-Trailer, der auch Neuigkeiten zur Story enthält. Los geht es bereits im Herbst.
Es solle um mehr gehen als nur „bloße Kämpfe mit Klauen“, das ist Sony wichtig und wird dem neuen Video voran geschickt. Erzählt werden soll eine eigenständige Geschichte, in deren Rahmen sich Wolverine schützend vor verfolgte Mutanten stellt. Im Klima des Jahres 2026 klingt das erschreckend aktuell. Dazu kehrt Wolverine in das Team X zurück.
Im Kampf gegen kybernetisch verbesserte Feinde werden nicht nur Klauen eingesetzt, Wolverine soll sich auch anschleichen und aus dem Hinterhalt agieren können. In der Mischung aus Stealth und Nahkampf klingt das nach einer Variante des Kampfsystems aus der Spiderman-Reihe – kein Wunder, stammt das doch ebenfalls von Insomniac Games. Dabei wird Wolverine von Jean unterstützt, die telekinetische Fähigkeiten besitzt. Sie bringt „magische“ Fähigkeiten in die Prügeleien ein.
Spezialangriffe und Heilung werden über „Wut“ aktiviert, sie baut sich im Spiel durch erfolgreiche Angriffe auf. Auch das System stammt im Kern aus Spiderman, wo Kämpfe Adrenalin generierten, das für Takedowns und Lebensenergie eingesetzt werden kann. Bei Wolverine dient Wut auch als Quelle für den „Last Stand“-Modus, der als letzter Ausweg kurz vor dem Scheitern aus der Patsche helfen soll.
Termin und Versionen
Gespielt werden kann Marvel’s Wolverine ab dem 15. September 2026 exklusiv auf der PlayStation 5. Eine PC-Portierung wird es nach aktuellem Stand auch zeitverzögert nicht mehr geben, nachdem Sony die Multiplattform-Strategie der vergangenen Jahre auf den Prüfstand gestellt und neu bewertet hat.
Vorbestellt werden kann ab sofort. Die Standard-Version kostet rund 80 Euro, der vorzeitige, ahnungslose Kauf lockt mit früherem Zugriff auf zwei Ingame-Skins, einen „Technikpunkt“ zum Freischalten von Angriffen und 4 PlayStation-Avataren. Für rund 90 Euro bietet Sony eine Digital Deluxe Edition mit einer Reihe exklusiver Skins an. Details zu Gegnern und Fraktionen sollen in den kommenden Monaten enthüllt werden.
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OpenAI: ChatGPT 5.5 wird verbessert, ältere Modelle abgeschaltet

OpenAI verbessert das bestehende Modell GPT-5.5 Instant deutlich weiter und kündigt zugleich die Abschaltung älterer Modelle wie o3 und GPT-4.5 an. Das Update soll Antworten natürlicher, präziser und weniger künstlich wirken lassen. Parallel erweitert OpenAI ChatGPT um neue Funktionen für Jobsuche und Lebensläufe.
Präziser, aber auch menschlicher
ChatGPT 5.5 Instant ist derzeit das Standardmodell von ChatGPT. Nun hat OpenAI bekannt gegeben, das am 23. April 2026 eingeführte KI-Modell in den vergangenen Wochen signifikant weiter verbessert zu haben. Der Chatbot soll durch die Änderungen nun präziser sowie stilistisch natürlicher reagieren und insgesamt besser lesbare Antworten liefern. Gleichzeitig will OpenAI lange und stark stichpunktartige Ausgaben bewusst reduziert haben, damit sich Unterhaltungen weniger technisch und stärker wie normale Gespräche anfühlen. Darüber hinaus soll ChatGPT 5.5 mit dem Update bei praktischen Hilfestellungen strukturierter und angemessener reagieren. Damit verfolgen die Entwickler weiterhin das Ziel, das KI-Modell in Richtung einer ausgewogenen Mischung aus Verständlichkeit, Natürlichkeit und Genauigkeit weiterzuentwickeln.
Ältere Modelle werden eingestellt
Gleichzeitig hat das Unternehmen mit der Abschaltung älterer Modelle begonnen beziehungsweise Zeitpunkte für deren Deaktivierung genannt. Das Modell o3 soll am 26. August aus ChatGPT entfernt werden, wobei eine Übergangsfrist von 90 Tagen vorgesehen ist. Noch früher trifft es GPT-4.5, das bereits am 27. Juni eingestellt werden soll. Hier fällt die Übergangsphase mit 30 Tagen zudem kürzer aus. Bei vielen Nutzern dürfte insbesondere die Abschaltung von GPT-4.5 auf wenig Gegenliebe stoßen, das Modell galt bislang als näher an GPT-4o und wurde von nicht wenigen Anwendern als persönlicher oder natürlicher wahrgenommen. Genau diese stärkere menschliche Wirkung hatte allerdings ebenso Diskussionen und Kritik ausgelöst.
Neue Funktionen sollen bei der Job-Suche helfen
Das sind allerdings nicht die einzigen Änderungen, die OpenAI an seinem Portfolio vornimmt. Neben den Modelländerungen erweitert OpenAI ChatGPT unter anderem um eine integrierte Job-Suche. Künftig soll der Chatbot aktuelle Stellenangebote und Freelance-Projekte aus Quellen wie Indeed, Upwork, Appcast und weiteren Web-Angeboten anzeigen können. Die Ergebnisse sollen sich zudem anhand von Fähigkeiten, Erfahrungen und Zielen des Nutzers personalisieren lassen. Dafür hat das Unternehmen auch die Funktion zur Erstellung und Bearbeitung von Lebensläufen verbessert, die sich nun gezielter auf bestimmte Stellenausschreibungen optimieren lassen. Die neuen Funktionen sollen schrittweise weltweit ausgerollt werden.
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Asus ZenScreen: Farbiges E-Paper-Display in 13,3 Zoll mit Touch vorgestellt

Asus hat seine für portable Bildschirme bekannte ZenScreen-Reihe um ein neues Modell mit farbigem E-Paper-Display erweitert. Der 13,3 Zoll große Monitor im 4:3-Format unterstützt Touch-Eingaben und wird zusammen mit einem kompakten Standfuß ausgeliefert.
Der taiwanesische Hardwarehersteller Asus hat im Rahmen der aktuell laufenden Computex einen kompakten Bildschirm mit E-Paper-Display vorgestellt. Das neue Modell der ZenScreen-Reihe trägt die Modellbezeichnung MP13UC und verspricht eine Leseerfahrung, die sonst vor allem von Ebook-Readern bekannt ist.
Farbiges E-Paper-Display mit 300 ppi
So bietet der Asus ZenScreen MP13UC eine Auflösung von 3.200 × 2.400 Pixeln im 4:3-Format. Daraus resultiert für das 13,3 Zoll große E-Paper-Display eine Pixeldichte von 300 ppi, wobei der Hersteller „gestochen scharfe Texte und klar erkennbare Bilder“ verspricht. Hierbei unterstützt das Display bis zu 4.096 Farben und soll dank TÜV-Zertifizierung kein blaues Licht emittieren und auch flimmerfrei sein.
Zudem soll eine spezielle Technologie Ghosting als bekanntes Problem vieler E-Ink-Geräte beim neuen Asus ZenScreen mit E-Paper-Display reduzieren. Dafür wird laut Hersteller eine „höhere Bildwiederholrate“ genutzt, was bei dynamischen Inhalten für eine saubere Darstellung sorgen soll. Wie hoch die Bildwiederholrate hierbei im Vergleich zu anderen Geräten ist, nennt Asus derzeit noch nicht.
Wie bereits von anderen Geräten mit E-Ink-Display wie den Amazon-Kindle- oder Pocketbook-Era-E-Book-Readern bekannt, kann auch der ZenScreen MP13UC statische Inhalte anzeigen, ohne dafür Strom zu verbrauchen. Zudem ist das neue E-Paper-Display von Asus mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet, wobei die Einrichtung laut Hersteller insbesondere bei Windows-11-Geräten „einfach“ sein soll. Informationen zur Nutzung unter Linux oder macOS gehen aus der Pressemitteilung jedoch nicht hervor.
Das Asus DisplayWidget Center sorgt hierbei unter Windows 11 dafür, dass automatisch zwischen einer horizontalen und vertikalen Ausrichtung des Bildschirms umgeschaltet werden kann, wenn das neue ZenScreen-Modell entsprechend gekippt wird. Darüber hinaus ermöglicht die Software auch verbessertes Aufladen und Optimierungen der Energieeffizienz, was auf Basis eines „intelligenten Power-Managements“ funktionieren soll.
Im Bundle mit kompaktem Standfuß
Der neue Asus ZenScreen mit ePaper-Display wird darüber hinaus im Bundle mit einem Standfuß auf den Markt kommen, dem ZenScreen Stand ATS001D. Der Standfuß ist dabei zwar speziell für die Nutzung mit dem ZenScreen MP13UC gedacht, wird aber auch einzeln verkauft und kann mit anderen Monitoren verwendet werden, die maximal 1,2 kg schwer und bis zu 16 Zoll groß sein dürfen.
Informationen zu Preis und Verfügbarkeit fehlen noch
Zum aktuellen Zeitpunkt fehlen Details zu Preis und Verfügbarkeit des Asus ZenScreen MP13UC sowie dem zugehörigen Standfuß ZenScreen Stand ATS001D. Somit bleibt abzuwarten, zu welchem Preis und wann dieser Monitor mit 13,3 Zoll großem ePaper-Display auf den heimischen Markt kommen wird.
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