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Künstliche Intelligenz

Google lässt saubere Stromerzeugungsanlagen und Riesenstromspeicher bauen


Ein Rechenzentrum des US-Suchmaschinenbetreibers Google soll mit einem großen Akku ausgestattet werden, der Strom aus erneuerbaren Quellen zwischenspeichern soll. Die Umsetzung des Projekts in Pine Island im US-Bundesstaat Minnesota übernimmt der Energieversorger Xcel Energy.

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Xcel wird nach eigenen Angaben einen Speicher mit einer Kapazität von 30 Gigawattstunden installieren, der eine Leistung von 300 Megawatt bereitstellen soll. Es ist gemessen an der Speicherkapazität bislang das weltweit größte Batterieprojekt.

Bei den Akkus handelt es sich um Eisen-Luft-Akkus des US-Unternehmens Form Energy, einer Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Diese Speichertechnik nutzt Luft und Eisen beziehungsweise Rost und kommt ohne Lithium aus. Da die dafür nötigen Rohstoffe reichlich vorhanden sind, soll ein solcher Akku deutlich günstiger sein als ein Lithium-Ionen-Akku. Zudem enthält er keine giftigen Stoffe und kann nicht in Brand geraten.

Google und Xcel Energy haben zudem den Bau neuer sauberer Energieanlagen vereinbart: Xcel Energy soll im Auftrag des Internetkonzerns Windkraftanlagen mit einer Leistung von 1,4 Gigawatt sowie 200 Megawatt an Solaranlagen installieren.

„Unser Engagement für Minnesota geht über den Bau von Infrastruktur hinaus“, sagte Amanda Peterson Corio, Leiterin des Bereichs Data Center Energy bei Google. „Es geht uns darum, ein verantwortungsbewusster Partner, Nachbar und guter Bürger des Stromnetzes zu sein.“ Mit dem Bau sauberer Stromerzeugungssysteme und des Speichers trage Google dazu bei, ein robustes Stromnetz einzurichten, von dem die Gesellschaft profitiere.

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Wie bei allen großen Internetkonzernen ist auch Googles Energiebedarf in den vergangenen Jahren durch die Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz rapide angestiegen. Der Konzern setzt dabei auf kohlenstoffemissionsfreie Energie: Dazu gehört eben Wind-, Wasser- und Sonnenenergie auch Atomkraft: So soll 2029 für Google ein stillgelegtes Atomkraftwerk im Bundesstaat Iowa wieder hochgefahren werden. Daneben will der Konzern drei neue Atomkraftwerke entwickeln lassen.


(wpl)



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Künstliche Intelligenz

iPad Air M4: Neuer Chip, mehr RAM, besserer Funk


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Zum iPhone 17e gesellt sich ein aktualisiertes iPad: Apple hat am Montag die iPad-Air-Reihe mit dem M4-Chip auf einen neueren Stand gebracht. Bis zu 30 Prozent mehr Leistung soll das im Vergleich zum Vorgängermodell mit M3-Prozessor liefern, so das Unternehmen. Äußerlich ändert sich nichts: Das iPad Air wird weiterhin in einer 11-Zoll- sowie einer 13-Zoll-Ausführung mit einem IPS-LCD ohne Support für HDR-Inhalte angeboten.

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Zu den zentralen Neuerungen zählt neben dem M4 der von 8 auf 12 GByte erweiterte Arbeitsspeicher mit einer leicht erhöhten Speicherbandbreite von nun 120 GByte/s. Außerdem zieht Apples hauseigener WLAN- und Bluetooth-Chip N1 ins iPad Air ein und reicht damit – ein Novum bei dieser Modellreihe – Support für WLAN 7 nach.

Die Mobilfunkversion des Tablets stattet Apple mit dem C1X aus, der bereits im iPad Pro M5 und iPhone Air die Verbindung zum Mobilfunknetz herstellt. Laut Apple arbeitet der C1X außerdem sparsamer als das Modem im M3-iPad-Air verbraucht so mobil weniger Strom. Wie schon der Vorgänger und andere aktuelle iPads ist das iPad Air M4 „eSIM-only“ – eine klassische SIM-Karte lässt sich also nicht einstecken.

Das 11“ und 13“ iPad Air M4 gibt es erneut in den Farbvarianten Blau, Violett, Polarstern und Space Grau. Das Basismodell rüstet Apple unverändert nur mit 128 GByte Speicherplatz aus. Der Preis eines derart konfigurierten 11-Zoll-Modells beginnt beim Hersteller bei 650 Euro, das Mobilfunkmodem katapultiert diesen auf 820 Euro. Das 13“ iPad Air kommt mit 128 GByte Speicherplatz ab 850 Euro in den Handel. Verkaufsstart ist der 11. März. Zubehör wie Apple Pencil und Magic Keyboard kosten extra, dort gibt es keine Produktneuerungen zu verzeichnen.


(lbe)



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Künstliche Intelligenz

Neue OnlyOffice-Version: Über 30 Features für Dokumente und Tabellen


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Die Entwickler von OnlyOffice haben Version 9.3 ihrer Office-Suite veröffentlicht. Das Update umfasst mehr als 30 neue Features, zahlreiche Performance-Verbesserungen und über 500 Bugfixes. Die Open-Source-Software umfasst Programme zum Bearbeiten von Dokumenten, Tabellen, Präsentationen und PDFs.

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Im Zentrum der Neuerungen steht der PDF-Editor, der nun erweiterte Signatur-Optionen bietet. Nutzer können Signaturen per Image-Upload einfügen, wobei die Anwendung weiße Hintergründe automatisch entfernt. Alternativ lassen sich Signaturen mit professionellen Schriftarten tippen oder direkt mit Maus oder Touchscreen zeichnen. Enterprise-Kunden können im Admin-Panel Signatur-Zertifikate hochladen, um vertrauenswürdige digitale Signaturen zu erstellen, die vor unbefugten Änderungen schützen. Eine weitere praktische Neuerung: Geschützte PDFs lassen sich nun direkt bearbeiten, nachdem sie per Passwort entsperrt wurden.

Der PDF-Editor erhält zudem einen Versionsverlauf für PDF-Dateien, die Bearbeitung eingebauter PDF-Schriftarten und erweiterte Makro-Funktionen zum Hinzufügen, Löschen und Bearbeiten von Seiten, Formularen, Annotationen und Tabellen. Über die Registerkarte „Einfügen“ können Nutzer Links zu externen und internen Ressourcen erstellen, die auch im Kommentarmodus aktiv bleiben.

Beim Tabellen-Editor haben die Entwickler das initiale Rendering großer Dokumente über 3 MByte deutlich beschleunigt. Das neue Solver-Tool löst lineare Optimierungsprobleme mithilfe der Simplex-Methode. Für komplexe Textverarbeitung stehen drei neue Regex-Funktionen bereit: REGEXTEST, REGEXREPLACE und REGEXEXTRACT. Dynamic Array Support ermöglicht es Formeln, mehrere Ergebnisse zurückzugeben, die automatisch in Nachbarzellen überlaufen.

Die COUNTIF-Funktion wurde überarbeitet und behebt Memory-Errors sowie Fehler bei gemischten Datentypen. Ein neuer Format-Button in der Registerkarte „Startseite“ bietet zentralen Zugriff auf Formatierungen für Sheets, Zeilen und Spalten. Beim Aufteilen und Einfügen von Daten können nun mehrere Trennzeichen verwendet werden.

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Die Textverarbeitung erhält eine Multipage-Ansicht, die mehrere Seiten nebeneinander anzeigt und die Layout-Überprüfung erleichtert. Das Kommentarsystem wurde verbessert: Kommentare erhalten eindeutige Benutzerfarben und zeigen präzise Start- und Endpunkte des kommentierten Texts an. Alle Optionen für Kopf- und Fußzeilen wurden in der entsprechenden Registerkarte zentral zusammengeführt. Die Mausauswahl wurde erweitert, sodass Doppel- und Dreifachklicks mehrere Wörter oder ganze Absätze markieren.

Der Präsentationseditor unterstützt nun GIF-Animationen im Slideshow-Modus, sodass dynamische Bewegungen ohne Video-Player oder externe Links möglich sind. Weitere Neuerungen umfassen Hyperlinks zu Bildern, Shapes und Gruppen sowie erweiterte Makro-Aufzeichnung und die Option, Dokumente als Markdown zu speichern.

Enterprise-Kunden erhalten erweiterte Admin-Panel-Features, welche die Server-Verwaltung vereinfachen sollen. Dazu gehören ein HTTPS-Zertifikat-Skript, schneller Server-Shutdown, Font-Management zum Hochladen eigener Schriftarten und detaillierte Tenant-Statistiken. Das Hochladen von Lizenzdateien erleichtert die Lizenzverwaltung.

Viele der neuen Kernfeatures wie PDF-Editing, Solver, Regex-Funktionen, Dynamic Arrays, Multipage-View und GIF-Support stehen auch in der Community-Edition zur Verfügung. Enterprise-exklusiv bleiben Signatur-Zertifikate und die erweiterten Admin-Panel-Funktionen. Alle Informationen zum neuen Release finden sich in der Ankündigung bei OnlyOffice.

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(fo)



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Künstliche Intelligenz

Verwaltung am Limit: Warum billige IT-Sparpläne den Staat teuer zu stehen kommen


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Die deutsche Verwaltung steuert sehenden Auges auf einen kritischen Systemfehler zu. Davor warnen Experten des auf den öffentlichen Dienst ausgerichteten Netzwerks NExT und des DigitalService des Bundes in einem am Montag veröffentlichten Politikpapier der Reihe „GovImpact“. Bis 2030 werden demnach voraussichtlich eine Million Stellen im öffentlichen Sektor unbesetzt bleiben, da der demografische Wandel die Behörden mit voller Wucht trifft.

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Damit steigt laut der Analyse der Haushalts- und Kostendruck. Zugleich blieben immer mehr Aufgaben unerledigt. In dieser Zuspitzung verspreche die Digitalisierung seit Jahren das Blaue vom Himmel – Effizienzgewinne, Kosteneinsparungen und ein moderneres Staatserlebnis. Doch die Realität sieht oft anders aus. Mit ihrer Analyse rechnen die Fachleute mit gängigen Reformansätzen ab und zeigen auf, warum echte Effizienz weit mehr erfordert als nur den Rotstift oder ein paar neue Algorithmen.

Die Autoren identifizieren drei grundlegende Strategien, mit denen die öffentliche Hand derzeit versucht, der Krise Herr zu werden. Der erste und wohl riskanteste Weg ist die pauschale Ressourcenkürzung noch vor Beginn der eigentlichen Wertschöpfungskette. Wenn Digitalbudgets zusammengestrichen und Stellen abgebaut werden, mag das auf dem Papier kurzfristig Geld sparen. Doch der Bedarf an Transformation verschwindet dadurch nicht. Im Gegenteil: Den verbleibenden Mitarbeitenden fehlen die Kapazitäten, um Prozesse grundlegend zu verbessern, da sie im Tagesgeschäft ersticken.

Oft führt dieser Brain-Drain dazu, dass teure externe Berater eingekauft werden müssen, um die entstandenen Lücken mühsam zu füllen. Das kann die Kosten am Ende sogar in die Höhe treiben.

Ein zweiter, moderner anmutender Ansatz setzt am Ende der Kette an: Hier werden technologische Schichten wie KI oder Robotic Process Automation (RPA) auf bestehende, oft veraltete Abläufe gelegt. Das bringt zwar schnelle Entlastung bei monotonen Aufgaben und verkürzt Bearbeitungszeiten, wie Pilotprojekte beim Wohngeld zeigen. Dieser Ansatz stößt aber schnell an technologische Grenzen. Die Verfasser warnen, dass solche Lösungen beim E-Government nur Symptome bekämpfen und im schlimmsten Fall dysfunktionale Altsysteme zementieren.

Diese „technischen Schulden“ müssen später teuer abgetragen werden, wenn die unterliegende Infrastruktur einmal zwangsläufig einer grundlegenden Erneuerung bedarf. Zudem bleibe das Erlebnis für die Bürger oft unverändert schlecht, heißt es. Diese müssten sich weiterhin mit komplizierter Sprache und unklaren Zuständigkeiten herumschlagen.

Die einzige nachhaltige Lösung liegt der Expertise zufolge in einer tiefgreifenden Verbesserung innerhalb der Wertschöpfungskette selbst. Das bedeute, den Maschinenraum der Verwaltung konsequent aufzuräumen, anstatt ihn nur zu verkleinern oder oberflächlich zu erweitern. Investitionen müssten in moderne Bestandssysteme, klare Standards und eine intuitive Nutzererfahrung fließen. Nur wenn Daten von Anfang an strukturiert erfasst und vernetzt würden, könnten Medienbrüche vermieden und Prozesse proaktiv gestaltet werden.

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Dass dies funktioniert, zeigen laut der Untersuchung Beispiele wie die digitale Grundsteuererklärung oder automatisierte Stromsteuerentlastungen. Solche Lösungen sparten bereits heute Millionen an Bürokratiekosten ein.

Damit diese „Digitalrendite“ flächendeckend realisiert werden kann, müssen laut dem Papier verkrustete Strukturen im Rechts- und Finanzwesen aufgebrochen werden. Das bisherige Haushaltsrecht stehe der Modernisierung oft im Weg. Kosten entstünden oft an einer Stelle, während der Nutzen in einem anderen Ressort oder auf einer anderen Ebene anfalle.

Hier fordert die Initiative eine übergreifende Kosten-Nutzen-Betrachtung. Ebenso müsse das Personalrecht reformiert werden: Aktuell würden Führungskräfte oft für die Größe ihres Apparates belohnt. Das schaffe wenig Anreiz, Prozesse durch Digitalisierung zu verschlanken. Echte Digitalisierung im staatlichen Sektor ist demnach kein bloßes IT-Projekt, sondern eine politische Gestaltungsaufgabe. Sie erfordert den Mut, ineffiziente Traditionen zugunsten einer zukunftsfähigen Verwaltung aufzugeben.

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(nie)



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