Apps & Mobile Entwicklung
HP Dimension mit Google Beam im Hands-on
Im Rahmen von HPs Hausmesse Imagine hatte ComputerBase in New York die Gelegenheit, ein Demo-Setup von HP Dimension mit Google Beam auszuprobieren. Dabei konnte das Produkt zur 3D-Videotelefonie in Lebensgröße mächtig Eindruck schinden: Das klappt beeindruckend gut! Die Hürden sind zum Marktstart im Herbst aber gewaltig.
Erster Eindruck: Da sitzt eine Person hinter Glas
Die Tür geht auf, ich betrete einen kleinen Raum. Auf einem halbrunden Schreibtisch steht eine Art Fernseher, davor ein Bürostuhl. Ich setze mich darauf. Und plötzlich sitzt mir eine Person in 3D gegenüber – das ist gar kein Fernseher, sondern nur eine Glasscheibe?!
Erst als ich genauer hinschaue, fällt ein feines Raster auf. Die dreidimensionale Darstellung wirkt nicht perfekt scharf, aber ist durchweg ausreichend, um die Mimik der gegenübersitzenden Person und sogar einzelne Poren auf der Haut klar erkennen zu können. Bewege ich den Kopf nach links oder rechts, verändern sich Perspektive und Raumklang. Das Gefühl bleibt: Da sitzt jemand hinter dem Glas. Ich sehe meinen Gesprächspartner nicht auf einem Bildschirm, sondern einen Meter vor mir, physisch im Raum – nur eben unerreichbar. Denn die Person sitzt nicht hier mit mir in New York, sondern tatsächlich in Austin, Texas.
Dieser erste Eindruck, der sich zum Start meiner kurzen Demo-Session mit HP Dimension einstellt, trägt erstaunlich weit. Auch einfache Gesten wirken glaubwürdig. Als mein Gegenüber einen Apfel anhebt und mir entgegenstreckt, nur wenige Dutzend Zentimeter vor mein Gesicht, entsteht das Gefühl, ich könne danach greifen – aber der Griff führt haptisch ins Leere, wenngleich meine Hand optisch im Apfel verschwindet. Gleichzeitig zeigen sich Grenzen: feine Artefakte, leichtes Flimmern, und eine gewisse Künstlichkeit bei genauerem Hinsehen. Es ist kein perfektes Abbild der Realität, aber nah genug, dass das Gehirn den Unterschied für den Moment ausblendet. Und genau darin liegt die Wirkung des Systems.
Von der Kamera zum gerenderten Gegenüber
Technisch handelt es sich gar nicht um ein klassisches Video, erfahre ich im Anschluss, sondern um eine mehrstufige Rekonstruktion. Sieben Kameras und ein Beamforming-Array bestehend aus zwölf Mikrofonen, allesamt verteilt im Rahmen des 65-Zoll-Panels mit 8K-Auflösung, sowie zwei weitere Mikrofone auf dem Tisch erfassen die Person aus unterschiedlichen Winkeln. Die Daten werden in einem Google-Rechenzentrum in Echtzeit verarbeitet und als synthetisches Bild neu gerendert.
Ich sitze also gar keinem Videostream im klassischen Sinne gegenüber, sondern einem generierten – aber hyperrealistischen – 3D-Abbild, das kontinuierlich an Perspektive und Blickrichtung angepasst wird. Wie Google erklärt, kommt dabei ein speziell trainiertes KI-Modell für volumetrische Videoinhalte zum Einsatz. „Normale“ Foto- oder Videoaufnahmen des Produkts können dem nicht gerecht werden, argumentiert HP, weswegen eigene Aufnahmen der Redaktion in diesem Artikel fehlen. Das ist schade, aus meiner Perspektive aber durchaus nachvollziehbar.
Wie das Display Tiefe erzeugt
Denn die Darstellung erfolgt über ein sogenanntes Lichtfeld-Display respektive mittels Linsenrasterbild. Dabei werden nicht einfach zwei Bilder für linkes und rechtes Auge erzeugt, sondern eine Vielzahl leicht unterschiedlicher Perspektiven gleichzeitig dargestellt. Möglich wird das durch feine Linsen oder Prismen auf dem Panel, die Lichtstrahlen gezielt in verschiedene Richtungen lenkt. Je nach Position der Augen trifft dadurch jeweils ein anderes Teilbild auf die Netzhaut. Bewegt man den Kopf, verschiebt sich dieser Winkel kontinuierlich, analog eines Parallax-Effektes, wodurch neue Perspektiven sichtbar werden. Bekannt ist diese Funktionsweise beispielsweise von Wackelbildern, wie sie etwa auf Grußkarten zu finden sind – bei HP Dimension ist die Qualität aber deutlich höher.
Die effektive Auflösung des 8K-Panels verteilt sich allerdings dennoch auf diese verschiedenen Blickwinkel. Das erklärt, warum Details zwar gut erkennbar sind, aber nicht ganz das Auflösungsvermögen eines klassischen 2D-Displays mit 7.860 × 4.320 Pixeln erreicht wird. Gleichzeitig entstehen potenziell Artefakte wie ein leichtes Flimmern oder Moiré-Effekte, da das Bild aus diskreten View-Zonen besteht. Das System versucht, diese Übergänge durch Tracking von Kopf- und Blickbewegungen möglichst unauffällig zu halten.
Blickkontakt, Licht und Rendering-Tricks
Einen wichtigen Beitrag für das Gefühl eines gewöhnlichen Gesprächs ist außerdem die Anpassung des Blickkontakts: Das bei Videotelofonie übliche Problem, dass die Pupillen des Gesprächspartners nicht auf die eigenen Augen, sondern die Kamera am Rande des Displays gerichtet sind, wird beim Rendern des 3D-Abbilds umgangen. Es entsteht konsequent der Eindruck, mein Gesprächspartner schaue mir in die Augen, wenn er mich denn ansieht; ein natürliches Gefühl von Blickkontakt entsteht. Gleichzeitig werden Beleuchtung und Lichttemperatur angepasst, um Unterschiede zwischen Aufnahme- und Wiedergabeseite auszugleichen.
Im Kern ist das System damit weniger eine Bildübertragung von Kamera zu Display, sondern integriert eine durchgängige Rendering-Pipeline. Aufnahme, Rekonstruktion und Darstellung sind eng miteinander verzahnt und aufeinander abgestimmt, tatsächlich aufgenommene Pixel sieht am Ende aber keiner der beiden Anwender. Ist mir das in irgendeiner Art und Weise aufgefallen? Nein, tatsächlich gar nicht.
Nichtsdestoweniger berichtete ein anderer Journalist, der an der Demo-Session teilnahm, nach seinem Beam-Telefonat von leichten Kopfschmerzen und müden Augen, was er aber von allerhand 3D-Displays gewohnt sei. In unserer Runde war das ein Einzelfall und auch ich kann mich nicht über derartige Nebenwirkungen beschweren. Es ist aber offen, inwiefern auch andere Menschen bei der Verwendung von HP Dimension mit vergleichbaren Problemen zu kämpfen haben – und inwiefern die Hersteller diese mildern oder gar abstellen können.
Spatial Audio und Live-Übersetzung
Für ein authentisches Gesprächserlebnis ist aber offenkundig auch der Ton relevant. Die zahlreichen Mikrofone erfassen die Stimme und ermöglichen eine räumliche Wiedergabe. Dabei übernehmen die beiden Mikrofone auf dem Tisch die eigentliche Sprachaufnahme, wohingegen die zusätzlichen Mikrofone im Rahmen zur Positionsbestimmung mittels Triangulation dienen. Über vier Lautsprecher lässt sich die Stimme anschließend so im Raum platzieren, dass sie akustisch mit der dargestellten Person übereinstimmt.
HP und Google sehen außerdem vor, dass das fertige Produkt in Echtzeit zwischen verschiedenen Sprachen der Gesprächspartner übersetzen können soll. Dabei soll das System dynamisch auch Tonfall, Tonhöhe und Charakteristiken der Stimme berücksichtigen und die Audioausgabe entsprechend anpassen. Basis der Übersetzung sei – wenig verwunderlich – ein KI-Modell. Diese Funktion konnte ComputerBase aber im Rahmen von Präsentation und Demo weder beobachten noch selbst ausprobieren.
Kooperation zwischen Google und HP
Die zugrunde liegende Technologie stammt ursprünglich von Google und basiert auf Project Starline. Dort wird die 3D-Rekonstruktion, das Rendering sowie die gesamte Plattform entwickelt und betrieben. Auch die Cloud-Infrastruktur und die Streaming-Pipeline sind Teil dieses Systems, das unter dem Namen Google Beam vermarktet wird.
HP übernimmt mit Dimension dagegen die Rolle des Hardware- und Systemintegrators. Das Unternehmen baut das Display, integriert die Kameras, Mikrofone und Recheneinheit und sorgt dafür, dass das System als geschlossenes Produkt zuverlässig funktioniert und vermarktet werden kann. Dazu gehören auch Aspekte wie Kalibrierung, thermisches Design und die Integration in Meetingräume.
Voraussetzungen und Anwendungsbereich
Das gesamte System ist stark auf kontrollierte Bedingungen angewiesen. Sitzposition, Abstand zum Display und Beleuchtung sind vorgegeben und lassen nur wenig Spielraum. Der halbrunde Tisch vor dem Display beispielsweise ist exakt so dimensioniert, dass die Gesprächspartner den richtigen Abstand zu Kameras, Mikrofon-Array und Panel wahren. Und Lichtquellen sollten idealerweise nur hinter dem Display platziert sein, weswegen HP Dimension über ein starkes Hintergrundlicht verfügt und die sonstige Beleuchtung im Demo-Raum ausgeschaltet war. Ein Einsatz im direkten Sonnenlicht etwa ist nicht möglich.
Schnelles Internet und viel Energie nötig
Hinzu kommt die Abhängigkeit von passender Infrastruktur. Für den Betrieb werden stabile Internetverbindungen benötigt. HP empfiehlt eine Bandbreite im Bereich von mindestens 50 Mbit/s symmetrisch sowie eine Paketumlaufzeit von unter 40 ms. Das setzt nicht nur Vorgaben für die Anbindung der beiden HP-Dimension-Module ans Internet, sondern auch die Verfügbarkeit passender Rechenzentren voraus – bei einer derart latenzsensiblen Anwendung ist es äußerst ungünstig, wenn passende Rechenkapazität gerade nur auf der anderen Seite des Planeten verfügbar ist. Anfällig für Internetprobleme ist das System aber auch im Idealfall noch: Während meiner Hands-on-Session waren zeitweise Bild und Ton nicht synchron, was in dieser Form bei anderen Probanden jedoch nicht vorkam.
Erwähnenswert ist für die vorgestellte Implementierung auch der Energiebedarf: 600 Watt verbraucht ein HP-Dimension-Modul während eines laufenden Videoanrufs. Die Rechenleistung in der Cloud ist dabei selbstverständlich noch außen vor, doch zu diesem Thema bleibt Google bislang generell vage – Details zur Hard- und Software gibt es nicht. Die lokale Recheneinheit des Beam-Setups beschreibt HP hingegen salopp als „modifizierte Chromebox“.
Einsatz heute: Klar abgegrenzt
Aktuell ist das System auf Gespräche zwischen zwei Personen ausgelegt. Erweiterungen auf mehrere Teilnehmer oder komplexere Szenarien sind zwar vorgesehen, stellen aber aktuell noch erhebliche technische Herausforderungen dar, schildert HP auf Nachfrage. Einerseits geht es darum, mehr als nur zwei HP-Dimension-Module miteinander zu verbinden, wo sich der Hersteller für die nahe Zukunft zuversichtlich zeigt. Aber insbesondere die korrekte Darstellung aus verschiedenen Blickwinkeln für mehrere Betrachter vor einem Modul sei komplex und könnte zusätzliche Hardware oder neue Displayansätze erfordern. Außerdem gelte es noch zu erproben, inwiefern das Gefühl eines authentischen Gesprächs aufrecht erhalten werden könne, wenn die gegenübersitzende Person nicht in Lebensgröße dargestellt werden kann, falls kleinere Displays zum Einsatz kommen.
Entsprechend bleibt der Einsatzbereich vorerst eng gefasst, denn auch die finanziellen Hürden sind hoch. Die erste kommerzielle Umsetzung, HP Dimension mit Google Beam – also genau das Modul, das in einer Entwicklungsversion von mir ausprobiert wurde –, liegt früheren Angaben zufolge bei rund 25.000 US-Dollar pro Gerät. HP gab aber zu verstehen, dass das fertige Produkt zum Start im Herbst 2026 realistisch eher noch teurer werde. Ziel sei es aber, beschwichtigt HP auf Nachfrage, den Preis mit zukünftigen Generationen zu senken.
Laufende Kosten für die Google-Server
Hinzu kommen aber in jedem Fall noch laufende Lizenzkosten für die Plattform von Google. Pro Modul sollen 5.500 US-Dollar im Jahr anfallen, was letztlich die nötige Rechenleistung in der Cloud bezahlen soll. Und für eine Verbindung werden offenkundig zwei dieser Systeme benötigt, was die effektiven Kosten für das erste Jahr HP Dimension auf über 60.000 US-Dollar hebt. In der Konsequenz richtet sich die Lösung vorerst an Unternehmen. Erste Kunden nennen HP und Google bereits: Deloitte, Salesforce, Citadel, NEC, Hackensack Meridian Health, Duolingo und Recruit.
Und was versprechen sich diese Pionierkunden von HP Dimension? Die Hersteller unterfüttern die beworbenen Vorteile der Plattform mit eigens durchgeführten Studien, die konkret auf einen Einsatz im betrieblichen Umfeld eingehen. Demnach steige der erfolgreiche Einsatz nonverbaler Kommunikation, also etwa von Mimik, Gesten oder Augenkontakt, gegenüber herkömmlichen Videotelefonielösungen um 39 Prozent. Außerdem falle die Konzentration der Teilnehmer auf das Gespräch während eines Meetings per Google Beam um 14 Prozent höher aus und im Anschluss könnten sich beide an 28 Prozent mehr der im Meeting genannten Informationen erinnern.
Langfristiges Ziel: Mehr Nähe trotz Distanz
Unterm Strich überwiegt dennoch der positive erste Eindruck. Die Technologie funktioniert nicht nur, sie hebt sich qualitativ deutlich und in beeindruckender Weise von klassischer Videotelefonie ab. Der Unterschied ist nicht subtil, sondern unmittelbar spürbar. Gespräche wirken natürlicher, direkter und weniger vermittelt. Es entsteht tatsächlich der Eindruck, sich einen Raum zu teilen und gemeinsam an einem Tisch zu sitzen, statt auf einen Bildschirm zu schauen – die eigene Wahrnehmung wird effektiv ausgetrickst.
Gerade darin liegt das eigentliche Potenzial. Die Technik reduziert Distanz nicht nur funktional, sondern vermittelt erfolgreich ein Gefühl von Nähe und erlaubt nonverbale Kommunikation auf einer Ebene, die bisher nur im realen Kontakt vor Ort möglich war. Gespräche mit weit entfernten Personen – ob im beruflichen Kontext oder privat – werden nicht bloß in der Qualität gesteigert, sprich hinsichtlich Bilschirmauflösung oder Tonqualität, sondern wortwörtlich auf eine neue Dimension gehoben.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von HP im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in New York unter NDA erhalten. Die Kosten für Anreise, Abreise und Hotelübernachtung wurden von HP getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers auf die oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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3D-NAND: Samsung erreicht im Versuch bereits 900 Layer

Samsung ist dem schon vor 5 Jahren ausgewiesenen Fernziel von 3D-NAND mit 1.000 Layern ein Stück näher gekommen. Laut einem Bericht aus Südkorea ist es Samsung gelungen, zwei 450-Layer-Wafer zu einem potenziell funktionierenden 900-Layer-Speicher zu vereinen.
Vor fast genau fünf Jahren hatte Samsung angekündigt, in der Zukunft 3D-NAND mit über 1.000 Layern entwickeln zu wollen. Aktuell fertigt Samsung rund 290 Layer in Serie und wird voraussichtlich noch in diesem Jahr seinen V10 mit über 400 Layern in die Massenfertigung heben. Die höchste Anzahl an Speicherebenen in einem Serienprodukt bietet derzeit SK Hynix mit 321 Layern.
900 Layer im Forschungsversuch
Wie ET News berichtet, hat Samsung nun zumindest in einem Experiment die Marke von 900 Layern erreicht. Dafür seien zwei Wafer mit je 450 Layern zusammengefügt worden. Das Verfahren nennt Samsung Cell Multi-Bonding (CMB). Es dürfte letztlich ähnlich funktionieren, wie das erstmals von YMTC genutzte „Xtacking“ oder die „CBA“-Technik (CMOS directly Bonded to Array) von Kioxia und Sandisk, bei beiden handelt es sich um ein sogenanntes Waferbonden, also ein Verfahren zur vollflächigen Verbindung von Wafern. Bei YMTC und Kioxia/Sandisk wird es allerdings dafür genutzt, dass auf einem Wafer die Speicherzellen und auf dem anderen die I/O-Schaltkreise produziert werden. Das hat inzwischen wirtschaftliche Vorteile.
Bei Samsungs Forschungsprojekt mit insgesamt 900 Layern wurden wiederum beide Wafer mit Speicherzellen bestückt. Das muss wirtschaftlich noch lange nicht sinnvoll sein, zeigt aber bereits, was möglich ist. Der Versuch gilt als erfolgreiche Machbarkeitsstudie, denn die Zellen sollen zumindest „normale Betriebseigenschaften“ gezeigt haben.
Zukunftsmusik, erst einmal kommen 400+ Layer
Das Resultat soll vermutlich zeigen, dass Samsung beim Waferbonden vorankommt. Die Technik wird von Samsung erstmals überhaupt bei der für das zweite Halbjahr 2026 in Serie erwarteten 10. Generation 3D-NAND (V-NAND V10) eingesetzt. Offiziell spricht Samsung von „4xx Layer“, in jüngsten Berichten aus Asien war von 430 Layern die Rede.
Layer sind aber nicht alles, denn zum Beispiel haben Kioxia und Sandisk gezeigt, dass sich mit deutlich weniger Layern eine vergleichbare, wenn nicht sogar höhere Flächendichte erzielen lässt. Aktuell ist davon auszugehen, dass der ebenfalls bald erwartete BiCS10-NAND von Kioxia/Sandisk trotz „nur“ 332 Layern mit Samsungs V10 bei der Speicherdichte in Gbit/mm² mindestens mithalten wird.
Spannend wird aber auch, was Microns G10 zu bieten hat, zu der es öffentlich fast noch gar keine Informationen gibt. Derweil soll YMTC noch in diesem Jahr seine nächste Generation mit voraussichtlich mehr als 300 Layern herausbringen.
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MagentaMobil Data: Telekom spendiert reinen Datentarifen mehr Datenvolumen

Die Deutsche Telekom überarbeitet zum 1. Juni ihr Angebot der reinen Datentarife und spendiert diesen mehr Datenvolumen zu unveränderten Preisen. Mit den Tarifen richtet sich der Anbieter an Nutzer von Tablets oder Notebooks mit Mobilfunk. Der kleinste Tarif MagentaMobil Data S enthält künftig 10 GB für 14,95 Euro monatlich.
Das noch aktuelle Angebot der MagentaMobil Data setzt sich aus den Tarifen S mit 5 GB für 14,95 Euro, M mit 10 GB für 19,95 Euro und L mit 25 GB für 29,95 Euro zusammen – jeweils pro Monat und zuzüglich einmaliger Anschlussgebühr in Höhe von 39,95 Euro.
Upgrade auf 10 GB, 40 GB und 80 GB Datenvolumen
Ab dem 1. Juni kommen diese Datentarife zu unveränderten Preisen mit 10 GB (S), 40 GB (M) und 80 GB (L) Datenvolumen. Die Tarifaufwertung betrifft dem Netzbetreiber zufolge neben Neukunden auch Bestandskunden, die Umstellung erfolge automatisch. Alle Tarife bieten Zugang zum 5G-Netz, EU-Roaming und eine Hotspot-Flat. Hinzu kommt weiterhin der MagentaEins-Vorteil für Kunden auch mit einem Festnetzanschluss bei der Deutschen Telekom. Damit erhalten Kunden zusätzlich 1 GB Datenvolumen im gewählten Datentarif sowie eine Flatrate für Telefonate vom Festnetz in alle deutschen Mobilfunknetze.
Die Datentarife lassen sich zudem mit Endgeräten vom Netzbetreiber kombinieren. In diesem Fall gibt es bei Abschluss eines Datentarifs einen einmaligen „Geräterabatt“ in Höhe von 50 Euro bei MagentaMobil M und 100 Euro bei MagentaMobil L.
PlusKarte Data für bestehende Smartphone-Tarife
Wer hingegen bereits einen Smartphone-Tarif mit Telefonie bei der Telekom abgeschlossen hat, kann alternativ auch mit der „PlusKarte Data“ eine zusätzliche SIM-Karte nur mit Datenanbindung für Tablets oder Notebooks bestellen. Diese kostet mit 14,95 Euro pro Monat so viel wie der kleinste MagentaMobil Data, bietet aber dieselbe Höhe des Datenvolumens wie die Hauptkarte, also zum Beispiel 30 GB bei MagentaMobil S, in den anderen Mobilfunktarifen entsprechend mehr oder weniger.
Unlimitiertes Datenvolumen zur WM
Die Smartphone-Tarife will der Netzbetreiber aktuell mit einer WM-Aktion schmackhaft machen. Wer bis zum 8. Juni als Neukunde einen Tarif mit MagentaMobil M oder MagentaMobil L abschließt, erhält automatisch unlimitiertes Datenvolumen für 24 Monate und 240 Euro Cashback. Das unlimitierte Datenvolumen lässt sich auch auf Zweitgeräten nutzen. Im MagentaMobil M kann dafür eine Multi-SIM für 6,95 Euro monatlich gebucht werden. Im größeren MagentaMobil L ist die Multi-SIM bereits enthalten.
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Neuer Handheld-PC: Acer Predator Atlas 8 soll Intels Arc-G3-Chips nutzen

Acer soll an dem neuen Handheld-PC Predator Atlas 8 arbeiten, der mit einem 8-Zoll-Display ausgestattet ist. Zum Einsatz kommen sollen dabei die Intel-Arc-G3-Chips auf Basis der Panther-Lake-Architektur, wie aus einem aktuellen Bericht hervorgeht.
Die große IT-Fachmesse Computex 2026 beginnt in wenigen Tagen und im Vorfeld sind bereits Informationen zu einem neuen Gaming-Handheld von Acer durchgesickert. Demnach wird der taiwanische Hardware-Hersteller den Predator Atlas 8 vorstellen, wie es in einem aktuellen Bericht von Videocardz heißt.
Das ist zum Acer Predator Atlas 8 bekannt
Wie der Name erahnen lässt, könnte der Predator Atlas 8 ein Gaming-Handheld mit 8 Zoll großem Display sein. Bislang hat Acer lediglich den Nitro Blaze 7 veröffentlicht, während ein Nitro Blaze 8 und Blaze 11 ebenfalls vorgestellt wurden, die bislang aber nicht auf den Markt gekommen sind. Mit dem neuen Predator Atlas 8 würde Acer erstmals einen Handheld-PC unter der Premium-Marke „Predator“ veröffentlichen.
Acers kommender Predator Atlas 8 soll zudem Intels neue Arc-G3-Chips nutzen, die speziell für den Einsatz in Gaming-Handhelds gedacht sind. Hierbei wird erwartet, dass Intel zwei Varianten des Chips anbieten wird: den Arc G3 und den leistungsfähigeren Arc G3 Extreme mit höherem GPU-Takt. Informationen dazu, welcher der beiden Chips im Predator Atlas 8 zum Einsatz kommen wird, oder ob Acer sowohl den G3 als auch den G3 Extreme zur Wahl stellen wird, sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt.
Details zu den Arc G3-Chips
Auch zu den neuen Arc-G3-Chips, die auf der Panther-Lake-Architektur basieren, sind bereits Details bekannt, die allerdings noch unbestätigt sind. Laut Videocardz sollen beide Chips insgesamt 14 CPU-Kerne haben, davon 2 Performance-, 8 Effizienz- und 4 Low-Power-Kerne.
Zudem soll im regulären G3-Chip eine Arc-B370-Grafikeinheit zum Einsatz kommen, die insgesamt 10 Xe3-GPU-Kerne besitzt, während der G3 Extreme eine Arc-B390-iGPU verwenden soll, die entsprechend 12 Xe3-Kerne bietet. Auch interessant: Die offizielle Vorstellung der Arc-G3-Plattform soll bereits am 28. Mai erfolgen.
Offizielle Vorstellung auf der Computex 2026?
Die offizielle Enthüllung des Predator Atlas 8 zur Computex 2026, die vom 2. bis 5. Juni stattfinden wird, wirkt dabei als wahrscheinlich. Damit würde Acer neben MSI zu den wenigen großen Herstellern gehören, die einen Gaming-Handheld mit Intel-Chip anbieten. Hinsichtlich eines möglichen Preises des Predator Atlas 8 lohnt sich ein Blick zum MSI Claw 8 AI+: Dieser Handheld mit Intel-Prozessoren der Lunar-Lake-Generation hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 999 Euro.
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