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Intel-Aktie 20 % im Plus: Intel verkauft jede CPU, die sich finden lässt – auch alte
Intel hat in der Nacht überraschend gute Zahlen vorgelegt. Xeon-CPU-Verkäufe ziehen wie erwartet drastisch an, was sogar Altlasten betraf: Intel konnte nach eigener Aussage sogar schon fast abgeschriebene Lagerware verkaufen, die zuvor niemand mehr wollte – das half dem Umsatz und Gewinn.
Intel kann nicht liefern, was der Markt verlangt
Im Conference Call zum Quartalsbericht machte CFO Zinsner deutlich klar: Die Versorgung mit den neuen Chips hinkt der Nachfrage aktuell am stärksten hinterher.
Intel hat die rasche anziehende Nachfrage nach Prozessoren ebenso massiv unterschätzt wie AMD und versucht diese nun irgendwie zu befriedigen, lässt dabei aber Milliarden an potenziellen Umsatz verstreichen.
Ironischerweise hat Intel noch alte Chips im Lager, die bisher aufgrund des Alters und/oder fehlender Konkurrenzfähigkeit keiner haben wollte – bis jetzt. Diese Altlasten hat Intel nun ebenfalls verkauft.
I would say we certainly were in our lowest point in terms of supply probably in the first quarter relative to the rest of the year. But what we were able to do in the first quarter was go through finished goods inventory and find opportunities to sell product we didn’t think we would be able to move. It was either despect product or it was legacy product we had shelved and then worked with customers and found opportunities for them to leverage that technology in their system.
So that helped out a lot.
Intel-CEO David Zinsner
Es waren also vor allem die Server-Produkte der Xeon-Familie, die sich gut verkauft haben. Die DCAI-Sparte steht mit einem Plus von 22 Prozent beim Umsatz entsprechend gut da. Anders sieht es im Client-Geschäft aus. Zwar hat Panther Lake alias Intel Core Ultra 3 den besten Start bei Intel in den letzten fünf Jahren hingelegt, das reichte aber gerade so, um die Verluste in anderer Consumer-Plattformen aufzufangen. Unterm Strich steht immerhin noch ein Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Insgesamt lag der Umsatz im ersten Quartal bei 13,577 Milliarden US-Dollar (Vorjahr 12,667 Mrd.), der Nettoverlust bei 3,728 Milliarden US-Dollar.
4 Milliarden US-Dollar für Entlassungen & Co
Dass Intel am Ende mit 3,7 Milliarden in den roten Zahlen steht, ist der riesigen Entlassungswelle im letzten Jahr anzukreiden, in der mehrere Zehntausend Angestellte gehen mussten und dafür Abfindungspakete oder andere Zahlungen erhalten haben. Zusammengefasst im Punkt „Restructuring and other charges“ steht hier ein Wert von 4,07 Milliarden US-Dollar im Quartalsbericht.
Volle Kraft voraus für Intel 18A und Intel 14A
Intel-CEO Lip-Bu Tan zeigte sich erneut erfreut, wie sich die aktuellen und kommenden Fertigungsschritte entwickeln. Die Ausbeute von Intel 18A liege über den Erwartungen, Intel 14A im aktuellen Entwicklungsstand sogar noch vor dem, was Intel 18A zu der Zeit geliefert hat. Einen ersten externen Kunden für 14A bestätigte Intel dabei weiterhin nicht, auch auf Teslas Ankündigung von gestern ging Intel nicht ein.
Panther Lake in viel größeren Mengen
Erst einmal ist ohnehin Intel 18A gefragt. Der Ramp-up parallel zu besserer Ausbeute soll im aktuellen zweiten Quartal dazu führen, dass sich die Menge an Chips für Intel Panther Lake um den Faktor 6 oder 7 erhöhtet, erklärte Intel. Panther Lake ist im Komplettpaket die aktuell beste Lösung für den Windows-Markt und könnte so durchaus auch das dominierende Produkt werden.
And if you look at Panther Lake volume increases, it’s going to be going up, I don’t know, 6 or 7x in the second quarter relative to the first quarter.
Intel-CEO David Zinsner
Coral Rapids soll früher erscheinen
Intels CEO hatte im vergangenen Jahr erklärt, die Abkehr von Simultaneous Multi-Threading (SMT) in Server-CPUs habe Intel in eine schlechte Lage gebracht. Heute bestätigte Tan erneut, dass Intel alles daran setzt, Multi-Threading zurück in diese CPUs zu bringen.
Das erste Produkt mit dem Codenamen Intel Coral Rapids soll deshalb so schnell wie möglich (und früher als geplant) erscheinen. Aber es dauert eben 12 bis 18 Monate, eh so etwas nach großen Änderungen umgesetzt werden kann.
Typical new chip come out, it will take about 12 to 18 months. We are laser-focused on execution. Multithreading, I think we are putting in. So we’re going to have Coral Rapid, have the multithreading that we can compete effectively with AMD. And we try to accelerate that Coral Rapid ahead.
Intel-CEO Lip-Bu Tan
Positiver Ausblick beflügelt die Aktie
Der Ausblick von Intel ist entsprechend positiver geworden. Der Umsatz könnte im zweiten Quartal sogar auf bis zu 14,8 Milliarden US-Dollar klettern, weit mehr als Analysten zuvor erwartet haben. Auch die Investitionen wird Intel deshalb wieder steigern, nun wird ein ähnliches Niveau wie 2025 erwartet – zuvor hieß es, sie werden deutlich fallen.
Der Börse gefällt das, die Aktie ging nach Bekanntgabe der Zahlen und dem Conference Call um bis zu 20 Prozent ins Plus und stand erstmals über 80 US-Dollar.
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Steam Sale: Billiger Ballern, bitte!

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. „Immer wieder“ heißt hier fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Aktion zu Bullet Hells und Shoot ’em ups gestartet. Die Angebote laufen bis zum 15. Juni um 19:00 Uhr.
Kugeln und Angebote, soweit das Auge reicht?
Im Englischen heißt die soeben gestartete Rabattaktion schlicht „Bullet Fest“. Auf Deutsch bemüht Valve wiederum das japanische Wort Danmaku, was übersetzt in etwa „Sperrfeuer“ bedeutet. Weitere einschlägige Genrebezeichnungen hören auf die Namen Bullet Hell oder Shoot ‚em up, womit das Gameplay hinreichend beschrieben sein sollte. Der Steam-Betreiber betont: Teilnehmen kann jedes Videospiel, bei dem Schießen, Ballern und eine möglichst bildschirmfüllende Flut an Geschossen im Mittelpunkt stehen. Einen Eindruck vermittelt wie üblich ein kurzer Trailer zum Event.
Neben rabattierten Spielen rückt der Steam-Betreiber außerdem kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Fokus.
Bei derartigen Rabattaktionen ist gemeinhin zu bedenken, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.
Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale
Beim Bullet Fest handelt es sich um die erste von drei Steam-Aktionen im Juni 2026. Weiter geht es am 15. Juni nahtlos mit dem zweiten Steam Next Fest des Jahres, bevor zum Ende des Monats der große Steam Summer Sale startet. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.
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Grafikkarten-Gerüchte: RDNA 5 ab Q2/2027 bis 2028, GeForce RTX Super ab Anfang 2027

Im Nachgang der Computex 2026 sammeln sich noch einmal die Gerüchte der GPU-Partner. RDNA 5 kommt demnach frühestens in einem Jahr mit starker Tendenz für einen deutlich späteren Zeitraum, die GeForce RTX Super hingegen wohl dann doch deutlich eher. Auch hier heißt das gemeinsame Stichwort aber: Gerücht!
Die größten Optimisten sprechen laut Tweakers von einem RDNA-5-Start bereits eventuell zur nächsten Computex im Q2/2027. Je nach Hersteller wandert der Zeitrahmen aber auch deutlich weiter nach hinten: Über das dritte Quartal und das zweite Halbjahr bis Ende 2027 wird dann von einigen pessimistischeren Partnern auch schlichtweg Anfang 2028 genannt.
Fakt ist letztlich also wohl primär eines: Es wird mindestens noch ein volles Jahr dauern, aber das hatten frühere Gerüchte auch bereits erwartet. Da aktuell aber nahezu alles verschoben wird, hat das zweite Halbjahr 2027 tendenziell wohl die größte Chance.
RTX Super kommt wohl vor RDNA 5
Bei der RTX Super als Refresh der aktuellen Serie ist aktuell ein Termin zur oder rund um die CES 2027 zu Beginn des kommenden Jahres im Gespräch. Aber auch dieser Termin hat einmal mehr Potenzial zur Verschiebung, daraus kann je nach Gerücht ein deutlich späterer Termin werden. Den ersten Termin favorisieren Hersteller gemäß Benchlife.
Dass die RTX-Super-Familie am Ende vor RDNA 5 erscheint, dürfte wohl gesichert sein. Ursprünglich war sie bereits in diesem Jahr geplant, dann aber aufgrund der Speicherknappheit und extrem hohen Preise dafür auf die lange Bank geschoben worden. Schon in der vergangenen Woche hatten weitere Gerüchte eine Wiederbelebung des Programms ins Spiel gebracht.
Zudem war nun erneut von einer potenziellen GeForce RTX 5060 Super mit 12 GB VRAM die Rede. Entsprechende Gerüchte gab es schon im Januar 2025, noch vor der Ankündigung der bekannten GeForce RTX 5060 (Test) mit bloß 8 GB Grafikspeicher. Bei den anderen drei kolportierten Super-Neuauflagen soll es wiederum bei den schon im Herbst 2025 bekannt gewordenen Eckdaten bleiben. Bestätigt ist aber nach wie vor nichts.
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Halo: Campaign Evolved: Ab Sommer zieht der Master Chief in neue Missionen

Halo hat einen Termin. Das Remake des allerersten Serienteils für die allererste Xbox kommt im Sommer auf den PC und Konsolen – auch die von Sony. Der Umfang des Originals wird um drei neue Missionen ergänzt, die vor der eigentlichen Haupthandlung spielen. Worum es geht, zeigt Microsoft erstmals.
Der „New Missions Trailer“ vermittelt einen Eindruck von den drei neuen Missionen, die den Master Chief und Sgt. Johnson bei einem Einsatz hinter feindlichen Linien zeigen. Ein Jahr vor den Ereignissen in Halo entern beide ein Forschungsschiff der Covenant mit dem Ziel, dort Daten zu stehlen. Dort treffen sie auf neue Varianten bekannter Gegner, während ihnen im Kampf Waffen aus anderen Halo-Teilen zur Verfügung stehen. Zugleich gewährt der Trailer einen Blick auf die nun zeitgemäße Grafik auf Basis der Unreal Engine 5.
Neben der neuen Grafik bietet Campaign Evolved einen lokalen Splitscreen-Modus für zwei Spieler sowie einen kooperativen Online-Modus für vier Spieler, für den die Kampagne angepasst wurde. Das Ziel des Remakes ist es dabei, das Feeling des Klassikers zu bewahren, es aber in einem nach modernen Standards runden Spiel zu vermitteln. Campaign Evolved soll sich also so spielen, wie man es in Erinnerung hat, nicht wie es sich tatsächlich spielt.
Animationen und Vertonungen wurden dazu überarbeitet, die Kampagne geschliffen, damit sie sich flüssiger spielt, Wegfindung und Navigation verbessert. An vielen Stellen sollen Missionen angepasst und mit mehr Umgebungskontext versehen werden, um die Story präsent zu halten. Darüber hinaus können Spieler nun alle Waffen aufheben, Fahrzeuge stehlen, Herausforderungen zuschalten – und optional sprinten. Das ging in den ersten Halo-Teilen noch nicht.
Plattformen, Termin und Editionen
Los geht es auf der Xbox, dem PC und der PlayStation 5 am 23. Juli für Käufer der Premium Edition für rund 80 Euro. Sie enthält zusätzliche Skins sowie die „Story & Art Collection“ in digitaler Form sowie ein digitales Spielhandbuch im Stil der Anleitung des ersten Halo. Darüber hinaus kann über HaloWaypoint eine Sammlerausgabe für 200 Euro bestellt werden, die eine rund 30 Zentimeter hohe Statue des Master Chief und einen LED-Chip von Cortana enthält. Käufer der 60 Euro teuren Standardversion müssen sich bis zum 28. Juli gedulden.
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