Künstliche Intelligenz
KI-Fehler in Schulbüchern: Verlag nach Bericht in der Kritik
Ein Schulbuchverlag aus Kerpen sieht sich nach Recherchen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ mit dem Vorwurf konfrontiert, dass mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellte Grafiken und Texte als Werke von Menschen ausgegeben hat. In von dem Verlag herausgegebenen Arbeitsheften für den inklusiven Unterricht weisen Illustrationen laut „Spiegel“ typische Fehler auf, die Bild-KI-Modelle erzeugen. Auch in Texten seien Ungereimtheiten aufgefallen. Die angegebene Autorin der Bücher habe sich indessen als Pseudonym erwiesen, hinter dem verschiedene Freiberufler stecken sollen.
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Der Kohl-Verlag ist vor allem bekannt für Kopiervorlagen für den Schulunterricht. Unter dem Autorennamen „Anni Kolvenbach“ hat der Verlag auch diverse Arbeitshefte herausgebracht. Das Foto der angeblichen Sonderpädagogin habe sich im Zuge der Recherchen aber als frei käufliches Stockfoto erwiesen, berichtet der „Spiegel“. Die Namen der Illustratoren seien bei Netzrecherchen außerhalb der Verlagsseiten nicht aufzufinden gewesen.
Typische KI-Bildfehler in Illustrationen
Auf Konfrontation hin räumte der Verlag laut Spiegel ein, dass hinter dem Pseudonym mehrere freiberufliche Autoren stecken. Einer von ihnen meldete sich anonym beim Spiegel und gab an, Lehrer an einer Regelschule zu sein. Er habe gemeinsam mit einer Sonderpädagogin Erfahrungen im inklusiven Unterricht gesammelt und diese weitergeben wollen. Zuvor hatte er im Namen von „Anni Kolvenbach“ zunächst Interviewfragen des Nachrichtenmagazins beantwortet, gab sich dann aber zu erkennen.
Die Bildfehler, die typische KI-Merkmale aufzeigen, umfassen Wimmelbilder, auf denen Kinder keinen Körper haben oder deren Kopf in einem Regal steht. In einer Zoo-Szene fehlt einem Elefant der Rüssel, andere Tiere sind merkwürdig deformiert. Ein bekannter KI-Fehler sind auch Hände mit mehr als fünf Fingern – in einer Bildillustration zu sehen bei einer Lehrerin.
In Rechenaufgaben weisen die dazugehörigen Illustrationen Fehler auf, etwa wenn die Anzahl der abgebildeten Symbole nicht mit der zu lösenden Aufgabe übereinstimmt. Pädagogen kritisieren auch Texte im Fach Geschichte für die höheren Jahrgänge, die unzureichend eingeordnet seien.
Verlag hat erste Korrekturen vorgenommen
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Nach den Spiegel-Recherchen soll der Verlag inzwischen in den Digitalversionen der Hefte Korrekturen vorgenommen haben. Weitere Fragen zur Qualitätskontrolle blieben bislang unbeantwortet. Auch heise online hat den Verlag um eine Stellungnahme gebeten.
Der Deutsche Lehrerverband warnt derweil grundsätzlich davor, dass KI-generierte Inhalte den Schulunterricht und Hausaufgaben gefährden – und dass Lehrkräfte kaum kontrollieren können, was von KI erstellt wurde. In Illustrationen seien Länder wie die Sowjetunion in Südfrankreich eingezeichnet und Polen doppelt dargestellt worden.
Dabei ist der Einsatz von KI in der Buchbranche generell umstritten: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sieht klare Risiken beim KI-Einsatz in der Textproduktion, etwa bei Urheberrechten und der Qualitätssicherung.
Dass der undeklarierte Einsatz von KI-generierten Inhalten Vertrauen kostet, zeigte sich auch bei der EU-Cybersicherheitsagentur ENISA: Sie musste einräumen, dass zwei ihrer Berichte halluzinierte Quellen enthielten, die von einer KI erfunden worden waren. Der Mann, der sich als Autor zu erkennen gegeben hat, erklärte, dass er den Auftrag erhalten habe, alle Hefte zu überarbeiten. Den Einsatz von KI bei den Texten bestreitet er.
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(mki)
Künstliche Intelligenz
Donnerstag: Teslas wachsende Zahlen und Ambitionen, TSMC-Pläne zur Chipfertigung
Teslas Quartalszahlen sind besser als erwartet, nur der Umsatzanstieg genügt vielen Marktbeobachtern nicht. Elon Musk verspricht baldige Massenfertigung von Cybercab, Semi Truck und Optimus Roboter, aber die Verkaufszahlen der bisherigen Elektroautos bleiben weiter unter den produzierten Stückzahlen. Immerhin konnte Tesla die Margen steigern. In die Zukunft schaut auch der taiwanische Chipproduzent TSMC, der drei weitere Fertigungsprozesse auf seine Roadmap setzt: A13, A12 und N2U. Letzterer gehört weiter zur 2-Nanometer-Klasse und soll ab 2028 für High-End-Chips genutzt werden. A13 und A12 kommen dagegen erst 2029. Bei den immer größer werdenden Chipkonstrukten plant TSMC um. In Österreich plant die Regierung zusätzlich zum EWR-Paketzoll und einer EU-Bearbeitungsgebühr 2 Euro Paketabgabe, um die Senkung der Mehrwertsteuer auszugleichen. Es wird komplex, denn die Ankündigung lässt viele Fragen offen, etwa zu Teillieferungen, zu regelmäßigen Lieferungen etwa von Druckertinte und zu Lieferungen von Ersatzgeräten unter Gewährleistung oder eines reparierten Geräts – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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Tesla hat die Geschäftszahlen des ersten Quartals 2026 vorgelegt, die die Erwartungen der Marktbeobachter insgesamt übertreffen. Denn der Konzern von Elon Musk hat sowohl Umsatz als auch Gewinne gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Allerdings bleiben die Ergebnisse hinter den Zahlen der letzten beiden Quartale teilweise deutlich zurück und auch der Umsatz fällt niedriger aus, als Analysten erhofft hatten. Immerhin konnte Tesla die Margen bei Elektroautos auf 19,2 Prozent steigern, höher als in jedem Quartal des letzten Jahres, und kündigte preisgünstigere Modelle an. Zudem sollen Cybercab und Semi Truck noch 2026 in Serie gehen. Der humanoide Roboter Optimus ist dagegen noch nicht so weit, dessen Massenproduktion erst vorbereitet wird: Tesla kann Umsatz, Gewinn und Margen steigern, aber Überproduktion läuft weiter.
Der weltweit größte Chipauftragsfertiger TSMC zeigt einen aktuellen Fahrplan mit optimierten Fertigungsprozessen bis 2029. Neu dabei: A13, A12 und N2U. Bei allen drei handelt es sich um Ableger bestehender Fertigungsprozesse und keine grundlegend neuen Generationen. N2U ist eine weiter optimierte 2-Nanometer-Variante, die 2028 N2P ablösen soll. TSMC sieht sie für Chips ab der Smartphone-Klasse bis hin zu Serverablegern, die nicht die allerneueste Fertigungstechnik benötigen. N2U soll verglichen mit N2P drei bis vier Prozent mehr Performance bringen oder alternativ die elektrische Leistungsaufnahme um acht bis zehn Prozent bei gleicher Geschwindigkeit senken. A13 und A12 werden Nachfolger der kommenden A14-Chipfertigung: Das sind die Pläne des Weltmarktführers TSMC bis 2029.

TSMC-Roadmap bis 2029
(Bild: Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., Ltd.)
Zwei Euro pro in Österreich zugestellter Lieferung sollen Händler bald ans Finanzamt abführen. Ausgenommen sind Händler, die weniger als 100 Millionen Euro im Jahr umsetzen. Das hat die österreichische Bundesregierung beschlossen. Klingt einfach, ist im Detail aber kompliziert. Die neue „Paketabgabe“ soll 280 Millionen Euro einspielen und damit einen Teil der ebenfalls beschlossenen Halbierung der Mehrwertsteuer auf ausgewählte Lebensmittel finanzieren. Diese Maßnahme reißt ein Loch von 400 Millionen Euro ins Budget, das geschlossen werden soll. Doch die neue Paketabgabe wirft viele Fragen auf, die bislang ungeklärt sind. Neben dem schwierigen Vollzug bei Drittstaaten ist offen, welche Pakete genau betroffen sind von der neuen Steuer in Österreich: 2 Euro pro Paket aus dem Online-Handel.
Zwei mal 150.000 Euro sollen ZARA, die österreichische Opferschutzeinrichtung bei Hass im Netz sowie Online-Rassismus, vorerst überleben lassen. Das haben Vizekanzler Andreas Babler und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (beide SPÖ) bekannt gegeben. „Es sind Rest-Euro, die man aus den letzten Sofaritzen zusammengekratzt hat, damit es diese Überbrückungsfinanzierung gibt“, sagte die Ministerin am Mittwoch. Zwei Tage zuvor hatte die Nachricht aufschrecken lassen, dass Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) die jährliche Finanzierung des Opferschutzes rückwirkend zum Jahresanfang streicht, aus „budgetären Gründen“. Die 300.000 Euro für ZARA sind nur ein Wundpflaster, aber immerhin wird der Betrieb aufrechterhalten gegen Hass im Netz: Groschen aus Sofaritzen für Opferschutz in Österreich.
Florian Fuhrmann, einer von drei Geschäftsführern der Gematik, sprach bei der derzeit in Berlin abgehaltenen Messe für die digitale Gesundheitsversorgung über die künftige Versorgungssteuerung und verdeutlichte, dass sich die Rollen im System verschieben. Patientinnen und Patienten träten „sehr viel selbstbewusster“ auf, das „Patient Empowerment rückt an die gleiche Stelle“ wie traditionelle Autoritäten im System. Versorgungssteuerung sei dabei mehr als reine Patientenlenkung, sie sei auch Ressourcensteuerung. Die Politik liefere „Leitplanken“, die Selbstverwaltung kenne den „Maschinenraum der Versorgung“, und die Digitalisierung bringe Daten und Mustererkennung ein. Damit würden sich die Rollen verschieben bei der Gesundheitsdigitalisierung: Florian Fuhrmann über die neue Rolle der Gematik.
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In der heutigen Ausgabe der #heiseshow besprechen wir die Sicherheit der EU-App zur Altersverifikation. Denn kurz nach der Vorstellung knackten Security-Experten das System in wenigen Minuten. Ist eine separate EU-App zur Altersverifikation überhaupt sinnvoll, wenn die EUDI-Wallet bereits in Planung ist? Um Sicherheit geht es auch beim zweiten Thema, nachdem ein chinesisches Forschungsschiff erfolgreich einen Tiefsee-Kabelschneider in 3500 Metern Tiefe erprobt hat. Westliche Länder und Taiwan sehen darin ein Werkzeug zur Sabotage kritischer Infrastruktur. Was bedeutet dieser technologische Durchbruch für die Sicherheit globaler Datenleitungen? Zudem diskutieren wir den Chefwechsel bei Apple. Was bedeutet das für Apples Produktstrategie? Das sind die Themen heute um 17 Uhr live in der #heiseshow: EU-Altersverifikation, Unterwasser-Kabelschneider, Apple-Chefwechsel.
Auch noch wichtig:
- Anthropics leistungsfähigste KI soll so gefährlich sein, dass nur ausgewählte Firmen Zugriff haben. Unbekannte sollen das laut eines Berichts umgangen haben: Unbefugte mit Zugriff auf Anthropics „gefährliche“ KI Mythos seit dem ersten Tag.
- Anthropics „gefährliche“ KI könnte Verteidigern der IT-Sicherheit den entscheidenden Vorteil liefern. Das meint zumindest das Firefox-Team, das Zugriff hat. Demnach wurden 271 Firefox-Lücken dank Mythos-KI geschlossen: Durchbruch für IT-Sicherheit?
- Anthropic experimentiert mit dem Umfang seines Pro-Tarifs: Bei einigen Neukunden fehlt die für Entwickler wichtige Claude-Code-Komponente: Anthropic nimmt testweise Claude Code aus dem Pro-Tarif.
- In Dresden hergestellte Mini-Chips landen künftig in In-Ear-Headsets. Bei Ankers Thus laufen KI-Modelle in NOR-Flash. Es sind winzige KI-Chips Made in Germany: Anker kündigt Thus an.
- Konzerne kontrollieren Märkte strategisch mit Open-Source-Software. Die Community macht dabei mit und merkt nicht, dass das System kleine Anbieter verdrängt: Open Source ist nicht das Problem, sondern sein Missbrauch durch Konzerne.
- Das BSI und der Verfassungsschutz aktualisieren ihre Warnung vor Phishing-Angriffen auf hochrangige Persönlichkeiten: BfV und BSI aktualisieren Warnung vor Signal-Phishing-Angriffen.
- Die Bundesregierung plant die Kupfer-Glas-Migration, doch der Weg ist umstritten. Anbieter, Verbraucherschützer und Politik streiten über Zwang und Mechanismen der Kupferabschaltung: Alles außer einig.
- Das Smart Concept #2, präsentiert als Nachfolger des fortwo, gibt einen Ausblick auf den Elektro-Zweisitzer, der im Herbst das Angebot der Marke erweitern soll: Rückkehr zum elektrischen Zweisitzer mit Smart Concept #2.
- Noch immer haben die meisten Neuwagen einen Verbrennungsmotor eingebaut. Welche bieten den geringsten Spritverbrauch? Das zeigen Verbrauch und Kosten im Vergleich der sparsamsten Neuwagen mit Hybridantrieb.
- Die Parfümeriekette Rituals informiert Kunden derzeit in E-Mails über den Abfluss von Mitgliederdaten an Unbefugte: Mitgliederinformationen der Parfümerie Rituals abgeflossen.
- Vor einem Jahr hat ein Mann in Florida zwei Menschen getötet. Weil ChatGPT bei der Vorbereitung geholfen haben soll, wird jetzt gegen OpenAI ermittelt: Strafrechtliche Ermittlungen wegen Beihilfe gegen ChatGPT nach Anschlag auf US-Uni.
- In den Achtzigern begann die Ära der Heimcomputer, C64, Amiga und Atari ST kamen in viele Haushalte. Wir haben Wissen zum Entstauben und Restaurieren gesammelt: Sonderheft c’t Retro über C64, Amiga und Atari ST.
(fds)
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Tesla kann Umsatz, Gewinn und Margen steigern, aber Überproduktion läuft weiter
Tesla hat die Geschäftszahlen des ersten Quartals 2026 vorgelegt, die die Erwartungen der Marktbeobachter insgesamt übertreffen. Denn der Konzern von Elon Musk hat sowohl Umsatz als auch Gewinne gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Allerdings bleiben die Ergebnisse hinter den Zahlen der letzten beiden Quartale teilweise deutlich zurück und auch der Umsatz fällt niedriger aus, als Analysten erhofft hatten. Da Tesla für dieses Jahr zudem höhere als zuvor angekündigte Ausgaben plant, rutscht der Aktienkurs nach einem kurzen Zwischenhoch wieder ins Minus.
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2025 ist Teslas Gewinn deutlich eingebrochen, nachdem das Geschäft zuvor auf Wachstumskurs war. Jetzt schreibt das Unternehmen immerhin wieder bessere Zahlen als im selben Zeitraum des Vorjahres. Im ersten Quartal 2026 hat Tesla den Gesamtumsatz um 16 Prozent auf 22,4 Milliarden US-Dollar und den Nettogewinn um 17 Prozent auf 477 Millionen Dollar gesteigert. Die Betriebseinnahmen sind dabei um 136 Prozent auf 941 Millionen Dollar in die Höhe geschnellt. Dadurch erhöhte sich die Betriebsmarge von 2,1 Prozent zu Beginn 2025 auf jetzt 4,2 Prozent.
Preisgünstigere E-Auto-Modelle angekündigt
Den allergrößten Teil der Einnahmen macht immer noch die Automobilsparte aus. Tesla-Fahrzeuge erzielten im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 16,2 Milliarden Dollar. Das ist 16 Prozent mehr als im Vorjahr und repräsentiert 72,5 Prozent des aktuellen Gesamtumsatzes. Die Einnahmen aus Energieerzeugung und -speicherung (Solaranlagen und Stromspeicher) sind im Jahresabstand hingegen um 12 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar gefallen. Die Umsätze aus Diensten und anderen Angeboten sind um 42 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar gestiegen.
Tesla stellt aber immer noch mehr Elektrofahrzeuge her, als derzeit verkauft werden. Im ersten Quartal wurden 408.386 Modelle produziert, 13 Prozent mehr als im Vorjahr, aber nur 358.023 Exemplare ausgeliefert (+6 %). Bei dieser Verkaufsrate könnte Tesla knapp vier Wochen die Produktion einstellen, bevor die Autos ausgehen. Zwar überarbeitet Tesla die mittlerweile in die Jahre gekommenen Model 3 und Model Y immer mal wieder, aber bei der Präsentation der Quartalszahlen verspricht der Konzern „preisgünstigere Ausstattungsvarianten beider Modelle“.
Cybercab und Semi noch 2026 in Serie
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Dabei konnte Tesla die Margen bei Elektroautos auf 19,2 Prozent steigern, höher als in jedem Quartal des letzten Jahres. Der Hersteller führt dies auf höhere durchschnittliche Verkaufspreise der Fahrzeuge und „niedrigere durchschnittliche Kosten pro Fahrzeug aufgrund geringerer Materialkosten“ zurück. Dabei spielt auch eine Rolle, dass Teslas vom Fahrer überwachtes „Full Self Driving (FSD) Supervised“ nur noch als Abonnement und nicht mehr als Kaufoption verfügbar ist.
Nachdem Tesla Model X und Model S in Deutschland aus dem Programm genommen hat, sind Tesla-Interessenten auf Model 3 und Model Y sowie den Cybertruck beschränkt. Aber der Konzern bereitet die Massenproduktion weiterer E-Fahrzeuge für dieses Jahr vor. Das Cybercab soll als Robotaxi fungieren und auch der Tesla Semi soll 2026 in Serie gefertigt werden. Der Semi Truck wurde nach vielen Verspätungen Ende 2022 erstmals ausgeliefert und Elon Musk versprach damals, dass Tesla schon 2024 allein für Nordamerika 50.000 Trucks produzieren will. Noch steckt der Semi aber in der Pilotproduktion.
Vorbereitung der Optimus-Massenproduktion
Die durch die Streichung von Model X und Model S frei gewordenen Produktionskapazitäten will Tesla für den humanoiden Roboter Optimus nutzen. In Kalifornien wird die entsprechende Fabrik umgerüstet, um jährlich 1 Million Roboter herstellen zu können. Die Vorbereitungen für die Massenfertigung sollen laut Tesla im laufenden Quartal beginnen. In Texas wird derweil eine Optimus-Fabrik für die zweite Generation dieses Roboters gebaut. Dort sollen langfristig 10 Millionen Roboter pro Jahr produziert werden.
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Tesla nennt beim Ausblick auf die Ergebnisse des laufenden Quartals keine Zahlen, aber im Gespräch mit Investoren und Analysten erklärte Finanzchef Vaibhav Taneja laut CNBC, dass der Konzern dieses Jahr 25 Milliarden Dollar investieren wird. Das sind 5 Milliarden Dollar mehr als ursprünglich geplant und 8,6 Milliarden Dollar mehr als 2025. Das dürfte Anleger abgeschreckt haben, denn nachdem die Tesla-Aktie im nachbörslichen Handel zunächst um rund 4 Prozent geklettert ist, rutschte sie letztendlich knapp ins Minus.
(fds)
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Alte Spiele neu erleben: Die hohe Kunst sehr guter Remaster
Möchte man heutzutage ein Spiel aus der eigenen Kindheit oder Jugend noch einmal erleben, hat man dazu mehr Möglichkeiten als je zuvor: So gibt es Webseiten wie GOG.com, die sich darauf spezialisiert haben, auf modernen Systemen Spiele aus den Achziger und Neunzigerjahre ohne Herumgefummel laufen zu lassen. Ähnliches gilt auch für die Plattform Steam.
Wer ein wenig Handarbeit nicht scheut, dem bieten Softwareemulatoren und Tools wie DOSBox, ScummVM oder WinUAE nahezu perfekt emulierte alte Systeme. Damit laufen ewige Klassiker wie „The Secret of Monkey Island“, „Turrican 2“ oder „Civilization“ genauso, wie man sie in Erinnerung hat.
- Ein richtig gutes Remaster lässt Retrovideospiele in neuem Glanz erstrahlen, ohne das Originalspielgefühl zu ruinieren.
- Der Weg dahin ist nicht nur technisch herausfordernd, sondern auch rechtlich.
- Wie ein richtig gutes Remaster aussieht, haben Nightdive Studios bereits mehrmals eindrucksvoll demonstriert.
Dank verschiedener Videooptionen im Emulator kann man sie sogar mit grafischen Extras aufwerten, genießt Gamepad-Support und oft auch eine Schnellspeicherfunktion.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Alte Spiele neu erleben: Die hohe Kunst sehr guter Remaster“.
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