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KI kauft ein: Das ist der Stand bei Agentic Commerce

KI-Agenten wie ChatGPT oder Gemini sollen uns das Einkaufen abnehmen. Während Händler und Hersteller schon in den Startlöchern stehen, sind Experten und Verbraucher skeptisch. Eine Bestandsaufnahme.
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Die meistzitierte Quelle der KI-Suche im Social-Bereich
In KI-Antworten werden Quellen wie Reddit, YouTube und Wikipedia besonders oft erwähnt. YouTube ist zur meistzitierten Social Source aufgestiegen – und das ist auch problematisch.
Das Zeitalter der KI-Suche ist längst angebrochen. Inzwischen konkurrieren Seiten nicht allein mit dem Ziel, in den organischen klassischen Suchergebnissen auf Google, Bing und Co. gefunden zu werden. Auch die Sichtbarkeit auf ChatGPT, in Googles AI Mode und bei Perplexity spielt eine enorme Rolle. Immerhin ist beispielsweise ChatGPT auf Platz fünf der meistbesuchten Websites der Welt, Google baut derweil den AI Mode in diverse zentrale Suchmechanismen ein. Zudem erhalten Marken und Advertiser mit neuen Werbelösungen im AI Mode und auf ChatGPT die Chance, sich mit bezahlten Botschaften in den Vordergrund zu spielen.
Doch welche Seiten werden in KI-Suchergebnissen besonders oft zitiert. Im Bereich der sozialen Medien gibt es diesbezüglich einen Shift, der besonders einem Player zugutekommt.
GEO-Check für KI-Sichtbarkeit:
Diese Quellen nutzen ChatGPT, Perplexity und Co.

YouTube toppt Reddit als Quelle in KI-Antworten
Trisha Ostwal berichtet für Adweek, dass YouTube inzwischen Reddit als meistzitierte Quelle in KI-Antworten überholt hat.
Scoop here: https://t.co/587mnpaLPs
— Trishla Ostwal (@trishlaostwal) January 26, 2026
Sie bezieht sich dabei auf Daten von Bluefish, nach denen YouTube in 16 Prozent der über sechs Monate analysierten LLM-Antworten vorkam. Reddit wurde in zehn Prozent der Fälle zitiert. Zuvor konnte Reddit, das mit Google und OpenAI Verträge zur Nutzung der User-Inhalte für das KI-Training abgeschlossen hat, diese Top-Position in der Analyse halten.
Die Ergebnisse bezüglich der meistzitierten Quellen mögen jedoch bei unterschiedlichen Analysen variieren. Im Oktober veröffentlichte Semrush – inzwischen Teil von Adobe – eine Analyse von über 230.000 Prompts bei ChatGPT, Perplexity und im AI Mode, die über drei Monate lief. Dabei zeigte sich, dass Reddit vor LinkedIn, Wikipedia, Medium und YouTube auf Rang eins landete.

Blickt man nur auf Googles AI Mode, fallen zum Beispiel Wikipedia, das neuerdings neben Google auch mit Meta und Co. zusammenarbeitet, um eine faire Regelung für die Übernahme der Inhalte in KI-Systeme zu gewährleisten, YouTube und Google.com noch mehr ins Gewicht. Insgesamt sind diese Top-Quellen aber nicht statisch, wie Semrush betont. In den KI-Antworten der verschiedenen Player gibt es immerzu Bewegung.
AI citations are not static. They evolve fast.
Over 3 months, we tracked how AI platforms changed the sources they trust when generating answers.
What we saw:
• Less dependency on a single community source
• More weight given to authoritative and reference domains
• Clear… pic.twitter.com/KmGdYPH6XR— Semrush (@semrush) January 26, 2026
Allerdings ist deutlich zu erkennen, dass zentrale Quellen immer wieder herangezogen werden. Und Google verweist in eigenen KI-Lösungen wie dem AI Mode und den AI Overviews ohnehin häufig auf eigene Properties. Das können eigene Suchkontexte sein oder es ist YouTube. Dieser Querverweis auf eigenes liegt nahe, kann aber auch als problematische Machtkonzentration eingeordnet werden. YouTube ist jedoch eine der wichtigsten Go-to-Plattformen des Digitalraums mit mehr als 20 Millionen Video-Uploads und über 200 Milliarden Shorts Views pro Tag.
Demnach ist die Präsenz einer Marke auf YouTube ein mögliches Mittel, um mit den eigenen Botschaften in der KI-Suche prominent Erwähnung zu finden. Darüber hinaus gilt es, sich mit aktuellen GEO-Entwicklungen vertraut zu machen und ihre Sichtbarkeit mit Tools und Analyseplänen regelmäßig tracken.

GEO meets PR:
Best Practices für deinen Einstieg

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Zahlen für Instagram? Meta will Premium-Abos starten
Meta plant neue Premiumabos für Instagram, Facebook und WhatsApp. Die Apps bleiben kostenlos, doch zusätzliche KI-Funktionen, mehr Kontrolle über Interaktionen und exklusive Extras könnten ins Bezahlpaket rutschen. Besonders auf Instagram dürften die Neuerungen viele Nutzer:innen aufhorchen lassen.
War’s das mit komplett kostenlosem Social Media? Meta will neue Premiumabos für Instagram, Facebook und WhatsApp testen. Wie TechCrunch berichtet, sollen Nutzer:innen künftig für bestimmte Funktionen zahlen – darunter zusätzliche KI-Tools, mehr Kontrolle über Interaktionen und weitere exklusive Features. Die Basisversionen bleiben kostenlos, doch einige der spannendsten Optionen, vor allem für Instagram User, könnten hinter einer Paywall landen.
Die neuen Abos laufen getrennt von Meta Verified. Während sich Verified vor allem an Creator und Unternehmen richtet, sollen die neuen Angebote deutlich breiter ansetzen – also genau bei den Alltagsfunktionen, die viele User regelmäßig nutzen.
Meta launcht Threads Ads weltweit

Nicht nur Ads – jetzt kostet auch die Nutzung
Meta setzt künftig auf zwei Geldströme zugleich. Während Werbung weiter ausgebaut wird, etwa mit dem weltweiten Threads Ads Roll-out, soll nun auch die Nutzung selbst stärker monetarisiert werden. Geplant sind Bezahlfunktionen genau in den Bereichen, die Social Media für viele besonders relevant machen: KI-gestützte Tools, mehr Kontrolle über die eigene Sichtbarkeit und Funktionen rund um alltägliche Interaktionen auf den Plattformen.
Obwohl die derzeitige Abomüdigkeit allgegenwärtig ist – Nutzer:innen jonglieren bereits mit Streaming-, Cloud- und App-Abos – könnte ein Meta-Premiumabo funktionieren, das zeigt Snapchat+. Der Dienst kostet ab 3,99 US-Dollar im Monat, zählt inzwischen über 16 Millionen Abonnent:innen und hat sich für Snap zu einem wichtigen Umsatztreiber entwickelt. Exklusive Social Features können also durchaus Zahlungsbereitschaft auslösen.
Für Meta ist der Schritt strategisch nachvollziehbar. KI-Entwicklung verschlingt Ressourcen, Werbemärkte sind umkämpft und Nutzer:innenbindung wird schwieriger. Abos versprechen planbarere Einnahmen und eine stärkere Verankerung im Ökosystem. Wer für Funktionen zahlt, nutzt Plattformen in der Regel intensiver – und verlässt sie weniger schnell.
KI und Kontrolle werden zu Bezahl-Features
Es geht nicht um Nischenfunktionen für Creator, sondern um genau die Tools, die den täglichen Social-Media-Alltag prägen. Meta stellt mehr Produktivität, kreativere Möglichkeiten und stärkere KI-Unterstützung in Aussicht – und vor allem mehr Kontrolle darüber, wer Inhalte sieht, wie Interaktionen ablaufen und welche Einblicke ins eigene Netzwerk möglich sind.
Ein zentraler Baustein ist KI. Funktionen wie Vibes, Metas KI-gestütztes Video-Tool, könnten künftig teilweise hinter einer Paywall landen. Wer mehr Optionen bei der Videoerstellung nutzen will, soll zahlen. Damit wird KI vom Zusatz-Feature zum Aboargument. Vibes war bislang kostenlos nutzbar, doch Meta plant ein Freemium-Modell, bei dem zusätzliche Videofunktionen über ein monatliches Abo freigeschaltet werden.
Gleichzeitig baut Meta die Technologie von Manus aus, einem KI-Agent-System, das Aufgaben selbstständig ausführen kann. Anfang des Jahres übernahm Meta das Unternehmen Berichten zufolge für etwa zwei Milliarden US-Dollar. Hinweise aus der Entwicklung, unter anderem von Reverse Engineer Alessandro Paluzzi, zeigen, dass Meta bereits an einer Integration von Manus AI auf Instagram arbeitet.
Noch ist nicht klar, welche Features bei WhatsApp und Facebook kostenpflichtig werden. Auf Instagram zeigt sich dagegen schon, wie sich das tägliche Scrollen verändern könnte. Und das betrifft direkt, wie User Storie schauen, Follower checken und mit anderen interagieren.
Meta übernimmt Manus:
KI-Agents der nächsten Generation

Kostenpflichtige Instagram Features treffen den sozialen Nerv
Hinweise aus der Entwicklung, unter anderem von dem App-Forscher Alessandro Paluzzi, deuten darauf hin, dass Nutzer:innen künftig Stories ansehen könnten, ohne als Viewer sichtbar zu sein, detailliert erkennen, welche Follower ihnen nicht zurückfolgen, und Zielgruppen granularer steuern können. Auch unbegrenzte Zielgruppenlisten stehen im Raum.
Diese Funktionen betreffen weniger Inhalte als zwischenmenschliche Dynamiken. Fragen wie „Wer folgt zurück?“ sind für viele Nutzer:innen emotional aufgeladen, weil sie Aufschluss über Nähe, Reichweite und gegenseitige Aufmerksamkeit geben. Genau solche Einblicke könnten für viele ein starker Anreiz sein, ein Bezahlabo abzuschließen.
Meta testet hier nicht nur neue Features, sondern eine neue Grundordnung. Funktionen rund um Sichtbarkeit, Interaktion und KI-Unterstützung könnten künftig vom Abo abhängen. Wer zahlt, bekommt mehr Kontrolle und mehr Einblick. Wer nicht zahlt, bleibt im werbefinanzierten Basisraum. Eine weitere vor Kurzem angekündigte Neuerung, die für Aufmerksamkeit im der Instagram Community sorgte, ist der Friends Count im Profil. Dieser ersetzt dort die Follows-Angabe und setzt sich auch anders zusammen.
Instagram ersetzt Follows mit Friends
– und definiert Friends neu

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Memac Ogilvy: Ikea-Kampagne in Nahost feiert Möbel in der Kunst und die Kunst in Möbeln
Ein Bild von Edvard Munch und ein Regal, das überraschende Ähnlichkeit zu einem Ikea-Billy-Regal aufweist – Zufall oder zeitloses Design?
Was haben Möbelstücke von Ikea und berühmte Kunstwerke gemeinsam? Mehr als man denkt, zeigt eine Ikea-Kampagne von Memac Ogilvy für Saudi Arabien und Bahrain. Sie soll verdeutlichen, dass großartiges Design nicht teuer sein muss und auch das Alltägliche künstlerisch wertvoll sein kann.
Im Zentrum der Kampagnenmotive stehen berühmte Gemälde von Künstlern wie Henri Matisse, Paul Cézanne oder Edvard Munch. Das Besondere: Auf jedem der Gemälde ist ein Möbel- oder Einrichtungsstück zu sehen, das einem Produkt von Ikea zum Verwechseln ähnlich sieht. Die Kampagne „Affordable Masterpieces“ (Erschwingliche Meisterwerke) hat eine klare Botschaft: Auch wenn sich die allermeisten Menschen berühmte Kunstwerke nicht leisten können, kann man sich mit einem Ikea-Produkt ein Stück davon nach Hause holen.
„Wenn man realisiert, dass Möbelformen wie die von Ikea in den großen Kunstwerken der Geschichte existiert haben, ist die Schlussfolgerung einfach“, ergänzt Gautam Wadher, Chief Creative Officer bei Memac Ogilvy: „Gutes Design ist zeitlos.“ Die Kampagne soll den erschwinglichen Produkten von Ikea ein neues Image verpassen: Günstige Preise sollen nicht länger mit Einschränkungen und Kompromissen verbunden werden, sondern mit Beständigkeit.
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