Apps & Mobile Entwicklung
Leica Leitzphone: Leica bringt eigenes Smartphone in Kooperation mit Xiaomi
Leica bringt mit dem „Leica Leitzphone powered by Xiaomi“ ein eigenes Smartphone auf den Markt. Technischer Unterbau ist das in China verfügbare „Xiaomi 17 Ultra by Leica“, das spezifische optische Veränderungen und Software-Anpassungen erhalten hat. Das Leica Leitzphone mit 16 GB/1 TB ist ab sofort für 1.999 Euro erhältlich.
Leica Leitzphone startet heute für 1.999 Euro
Seit knapp vier Jahren kooperieren Leica und Xiaomi für die Kamerasysteme in den High-End-Smartphones des chinesischen Herstellers. Leica wiederum kooperierte bislang mit Sharp in Japan für das „eigene“ Leitzphone. Zum MWC in Spanien baut Leica die Kooperation mit Xiaomi aus und überträgt sie auch auf das Leitzphone, das von seiner exklusiven Stellung ausschließlich für den japanischen Markt auf Europa erweitert wird. Das neue Leica Leitzphone, dessen Basis das bislang exklusiv in China verfügbare „Xiaomi 17 Ultra by Leica“ bildet, lässt sich ab sofort für 1.999 Euro bestellen.
Angebot zum Marktstart
Beim Kauf eines Leitzphone im Zeitraum 8. Februar, 15:30 Uhr, bis 14. März, 23:59 Uhr, gibt es das Xiaomi 17 Ultra Photography Kit Pro im Wert von 199,90 Euro (UVP) gratis dazu. Das Kit besteht unter anderem aus Schutzhülle und mechanischen Bedienelementen.
Gerändelter Metallrahmen und roter Leica-Punkt
Für das Leitzphone überträgt Leica ausgewählte Designaspekte der eigenen Kameras auf das Smartphone. Dazu gehören zum Beispiel der gerändelte Metallrahmen, der rote Punkt mit dem Firmennamen oder der mechanische Kameraring. Dieses Unterscheidungsmerkmal vom Xiaomi 17 Ultra zum „Xiaomi 17 Ultra by Leica“ besitzt jetzt auch das „Leica Leitzphone powered by Xiaomi“ und ermöglicht darüber stufenlose Einstellungen an Zoom, Belichtungswert, ISO und Verschlusszeit. Das haptische Feedback kommt über den Vibrationsmotor des Smartphones.
Das Kamerasystem: Vario-APO-Summilux 1:1,67–2,9/14–100 ASPH
Innerhalb des Kamerarings finden Anwender die gleichen drei Kameras wie beim Xiaomi 17 Ultra. Leica beschreibt das Kamerasystem als Vario-APO-Summilux 1:1,67–2,9/14–100 ASPH, da es native Brennweiten von 14 bis 100 mm abdeckt. Die Hauptkamera mit 23 mm Brennweite setzt auf einen Sensor der 1-Zoll-Klasse und arbeitet mit 50 MP. Dessen LOFIC-Technologie (Lateral Overflow Integration Capacitor) soll den Dynamikumfang deutlich erweitern. Bei LOFIC handelt es sich um eine Sensortechnologie, bei der jedes Pixel einen zusätzlichen seitlichen Kondensator besitzt, der überschüssige Ladung bei starkem Lichteinfall speichert. Dadurch erhöht sich der Dynamikumfang, weil helle Bereiche nicht so schnell ausbrennen, während dunkle Details erhalten bleiben – und das ohne Mehrfachbelichtung wie bei klassischem HDR.
Für Ultraweitwinkelaufnahmen ist ein weiterer 50-MP-Sensor hinter einem 14-mm-Objektiv zuständig. Der Sensor fällt mit 1/2,76 Zoll kleiner aus, bietet aber ebenso einen Autofokus.
Technisch deutlich aufwendiger fällt das Teleobjektiv aus. Das in Periskop-Bauweise umgesetzte Objektiv bietet eine stufenlos einstellbare native Brennweite von 75 bis 100 mm bei f/2.4 bis f/3.0. Der 1/1,4 Zoll große 200-Megapixel-Sensor bietet darüber hinaus Reserven für eine weitere Vergrößerung mittels Crop.
Kamera-App mit Leica Looks und Bokeh-Simulation
Die Kamera-App integriert 13 Leica Looks, fünf Bokeh-Simulationen sowie fotozentrierte Widgets. Ergänzt wird dies durch den Leica Essential Mode, der klassische Leica-Bildcharaktere digital neu interpretiert – darunter ein von der 2009 veröffentlichten Leica M9 inspirierter Farblook sowie ein monochromes Profil, angelehnt an den Leica Monopan Film für die analoge Schwarz-Weiß-Fotografie.
Leica nimmt mit dem Leitzphone zudem an der Content Authenticity Initiative (CAI) teil. Digitale Inhalte wie Fotos oder Videos werden dabei mit überprüfbaren Herkunfts- und Bearbeitungsinformationen versehen. Ziel ist es, transparent zu machen, wer einen Inhalt erstellt oder verändert hat – besonders im Zeitalter von KI-generierten Medien.
Unter der Haube ein Xiaomi 17 Ultra
Die weiteren Ausstattungsmerkmale des Leitzphone entsprechen denen des Xiaomi 17 Ultra, wobei Leica für das eigene Smartphone ausschließlich die größte Speicherkonfiguration mit 16 GB RAM und 1 TB Storage anbietet. Weitere Merkmale sind der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, ein bis zu 3.500 cd/m² helles 6,9-Zoll-OLED-Display und die Batterie mit 6.000 mAh. In China ist im Xiaomi 17 Ultra hingegen ein Akku mit 6.800 mAh verbaut.
Das Smartphone wird ab Werk mit einer Schutzhülle, Objektivdeckel, Reinigungstuch und dicker roter Handschlaufe ausgeliefert, um den Leica-Look zu vervollständigen.
Technische Daten des Leica Leitzphone
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Leica unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Smartphones: Xiaomi 17 und Xiaomi 17 Ultra kommen nach Deutschland
Auf die Ankündigungen in China im September (Xiaomi 17) und Dezember (Xiaomi 17 Ultra) letzten Jahres lässt das Unternehmen heute zum MWC den europäischen Marktstart folgen. Beide Smartphones lassen sich in Deutschland ab sofort zu Preisen ab 999 Euro und 1.499 Euro bestellen. Zusätzlich kommt das Leica Leitzphone.
Die in China zwischen Xiaomi 17 und Xiaomi 17 Ultra positionierten Modelle Pro und Pro Max bringt das Unternehmen nicht nach Deutschland. Und anstelle des Xiaomi 17 Ultra by Leica ist für Deutschland das Leica Leitzphone powered by Xiaomi vorgesehen.
Xiaomi 17: Das kleine Flaggschiff
Das Xiaomi 17 ist erneut das vergleichsweise kompakte Flaggschiff unter den Neuzugängen. Es kommt auf Abmessungen von 71,8 × 151,1 × 8,06 mm bei einem Gewicht von 191 g und setzt auf einen 6,3 Zoll großen OLED-Bildschirm. Das Xiaomi 17 Ultra erreicht hingegen 77,6 × 162,9 × 8,30 mm, da mit 6,9 Zoll ein deutlich größerer OLED-Bildschirm verbaut wird. Xiaomi gibt für beide Smartphones Helligkeitswerte von bis zu 3.500 cd/m² an.
Triple-Kameras aus Leica-Kooperation
Im Zentrum beider Modelle stehen die in Kooperation mit Leica entwickelten Triple-Kameras. Das Xiaomi 17 setzt durchweg auf 50-Megapixel-Sensoren hinter den drei Brennweiten 17, 23 und 60 mm. Videoaufnahmen sind in beiden Modellen in bis zu 8K30 oder bis zu 4K60 sowie mit HDR10+ und Dolby Vision möglich.
Der bereits große 1/1,31-Zoll-Sensor der Hauptkamera des Xiaomi 17 wächst beim Xiaomi 17 Ultra zur 1-Zoll-Klasse und kommt mit LOFIC-Technologie (Lateral Overflow Integration Capacitor). Bei LOFIC handelt es sich um eine Sensortechnologie, bei der jedes Pixel einen zusätzlichen seitlichen Kondensator besitzt, der überschüssige Ladung bei starkem Lichteinfall speichert. Dadurch erhöht sich der Dynamikumfang, weil helle Bereiche nicht so schnell ausbrennen, während dunkle Details erhalten bleiben – und das ohne Mehrfachbelichtung wie bei klassischem HDR.
Das Xiaomi 17 Ultra wechselt beim Teleobjektiv zu einem stufenlosen Zoom von 75 bis 100 mm bei f/2.4 bis f/3.0. Dahinter kommt ein 1/1,4 Zoll großer 200-Megapixel-Sensor zum Einsatz, der Reserven für eine weiter Vergrößerung mittels Crop aufweist.
Snapdragon 8 Elite Gen 5
Auf demselben Niveau stehen die Smartphones mit Blick auf den verbauten Prozessor von Qualcomm. Der aktuelle Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit Oryon-3-CPU-Kernen wird im Xiaomi 17 mit 12 GB RAM und 256 GB oder 512 GB Storage kombiniert. Das Xiaomi 17 Ultra geht auf 16 GB RAM und 512 GB oder 1 TB Storage. Das Leica Leitzphone nutzt ausschließlich die größere der beiden Konfigurationen.
Kleinere Akkus als in China
Anpassungen gegenüber den chinesischen Modellen gibt es bei den verbauten Batterien, die allesamt etwas kleiner ausfallen, um europäische Transportvorschriften einzuhalten. Das Xiaomi 17 kommt mit 6.330 mAh statt 7.000 mAh, das Xiaomi 17 Ultra mit 6.000 mAh statt 6.800 mAh. Die Smartphones lassen sich allesamt mit bis zu 90 Watt laden, zudem drahtlos mit maximal 50 Watt und beim Xiaomi 17 Ultra mit 10 Watt in entgegengesetzte Richtung.
Xiaomis Smartphones laufen mit HyperOS 3.1 auf Basis von Android 16. Das Unternehmen sagt neue Hauptversionen für fünf Jahre und Sicherheitspatches für sechs Jahre nach Marktstart zu.
Angebote zum Marktstart
Zum Marktstart gibt es zwischen dem 28. Februar, 15:30 Uhr, und dem 14. März, 23:59 Uhr, beim Kauf eines Xiaomi 17 eines der folgenden Xiaomi-Produkte für einen jeweiligen Aufpreis dazu:
- Xiaomi Tag 1er-Pack für 0,99 Euro statt 14,99 Euro (UVP)
- Xiaomi 120 W HyperCharge Combo (Type-A) EU für 29,90 Euro statt 59,99 Euro (UVP)
Für das Xiaomi 17 Ultra steht im selben Zeitraum eines der folgenden Produkte zur Auswahl:
- Xiaomi Tag 1er-Pack für 0,99 Euro statt 14,99 Euro (UVP)
- Xiaomi 120 W HyperCharge Combo (Type-A) EU für 29,90 Euro statt 59,99 Euro (UVP)
- Xiaomi 17 Ultra Photography Kit für 9,90 Euro statt 99,90 Euro (UVP)
- Xiaomi 17 Ultra Photography Kit Pro für 99,90 Euro statt 199,90 Euro (UVP)
Darüber hinaus wird die große Speicherkonfiguration des Xiaomi 17 Ultra mit 16 GB/1 TB im genannten Zeitraum für 1.549,90 Euro und somit 150 Euro günstiger angeboten.
Technische Daten des Xiaomi 17 und Xiaomi 17 Ultra
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Xiaomi unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Günstigeres MacBook: 8 Einschränkungen, die Sparfüchse kennen sollten

In naher Zukunft soll ein neuer günstiger Mac-Laptop erscheinen. Um Preise unterhalb des MacBook Air zu erreichen, muss Apple aber in einigen Bereichen sparen. Wo genau? Das will ein neuer Bericht nun erklären.
Der Beitrag Günstigeres MacBook: 8 Einschränkungen, die Sparfüchse kennen sollten erschien zuerst auf nextpit.
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Steam Next Fest: Valve nennt die zehn beliebtesten Spieledemos

Dreimal im Jahr rückt Valve mit der Steam-Spielevorschau eine Woche lang Demos zu neuen Indie-Games und Entwickler-Livestreams in den Mittelpunkt. Die Februar-Ausgabe des Next Fests ist gerade im Gange und läuft noch bis Montagabend um 19 Uhr. zum Wochenende listet Valve die zehn bisher meistgespielten Demo-Versionen auf.
Steam Next Fest läuft noch übers Wochenende
Das Steam Next Fest versteht sich als Online-Alternative zu Spielemessen, auf denen Besucher noch lange nicht verfügbare Titel anspielen können. Steam-Betreiber Valve betont: Im Gegensatz zum hektischen Ausprobieren im Messetrubel lassen sich Spiele beim Next Fest in aller Ruhe und ohne Wartezeit antesten. Offiziell ist aber nach einer Woche Schluss. Viele Indie-Publisher und Entwickler lassen ihre Demo-Versionen zwar einige Wochen oder gar Monate länger online, eine Garantie gibt es dafür aber nicht. Wer sich noch umsehen und unverbindlich Spiele ausprobieren mag, sollte folglich am Wochenende aktiv werden.
Die schiere Masse der verfügbaren Demos mag dabei abschrecken, was offensichtlich auch Valve bewusst ist. Eine Liste der zehn bisher meistgespielten Demo-Versionen des aktuellen Steam Next Fests liefert jetzt mögliche Einstiegspunkte für unentschlossene Spieler.
Wer darüber hinaus konkrete Spiele empfehlen möchte, kann dies in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen – welche Games kommen bei euch gut an und welche Demo sollte keinesfalls ausgelassen werden?
Entwickler-Livestreams beantworten Fragen
Was während der Teilnahme an einer Vor-Ort-Messe aber auch gegeben ist: Der kommunikative Austausch mit den Entwicklern. Hier verweist Valve auf die vielen Livestreams im Rahmen des Steam Next Fests, in denen Spielentwickler ihre eigenen Games spielen und erklären, Einblicke in die Entwicklung geben und auf die Fragen der Spieler eingehen.
Entwickler dürfen mit einem Spiel nur ein Mal an Valves Spielevorschauen teilnehmen. Der nächste Schritt ist dementsprechend die Veröffentlichung – entweder direkt als Version 1.0 oder im Early Access. Die meisten der jetzt anspielbaren Titel erscheinen in den nächsten Monaten oder zumindest im Laufe des Jahres. Das nächste Steam Next Fest steht wiederum Mitte Juni 2026 an.
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