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Logitech Signature Comfort Plus: Neue Serie soll lange Arbeitstage angenehmer machen
Logitech erweitert sein Portfolio an Büro-Peripherie um die neue Signature-Comfort-Plus-Reihe. Die Produktfamilie richtet sich an Nutzer, die viele Stunden am Schreibtisch verbringen und dabei häufig zwischen verschiedenen Geräten, Arbeitsumgebungen und Aufgaben wechseln.
Im Mittelpunkt der neuen Serie steht weniger ein besonders auffälliges Design als vielmehr ein komfortabler und möglichst unaufdringlicher Arbeitsalltag. Logitech betont entsprechend Funktionen wie leise Klicks, geräuscharmes Tippen, lange Batterielaufzeiten und die Möglichkeit, mehrere Geräte parallel zu verbinden. Gerade in hybriden Arbeitsumgebungen, im Homeoffice oder in gemeinsam genutzten Büros sollen diese Eigenschaften für weniger Ablenkung sorgen.
Zur neuen Reihe gehören die Signature Comfort Plus M850 L, die Signature Comfort M840 L sowie das MK880 Tastatur-Maus-Set. Der Marktstart ist für Juni 2026 vorgesehen.
M850 L mit gepolsterter Handballenauflage
Das auffälligste Modell der Reihe ist die Signature Comfort Plus M850 L. Sie ist laut Logitech die erste Maus des Unternehmens mit gepolsterter Handballenauflage. Ergänzt wird diese durch eine geformte Rechtshänder-Kontur und gummierte Seitengriffe. Damit soll die Hand auch bei längeren Arbeitssitzungen bequemer aufliegen. Wie bei vielen aktuellen Logitech-Mäusen kommt außerdem ein SmartWheel zum Einsatz, das sowohl präzises als auch schnelles Scrollen ermöglichen soll. Die Maus unterstützt zudem leise Klicks, personalisierbare Tastenbelegungen über Logi Options+ und Easy-Switch für bis zu drei verbundene Geräte. Die Batterielaufzeit gibt Logitech mit bis zu zwei Jahren an. Die M580 L hat eine UVP von 54,99 Euro.
M840 L = M850 L „Lite“
Etwas schlichter fällt die Signature Comfort M840 L aus. Sie bietet laut Hersteller dieselben grundlegenden Mausfunktionen wie die M850 L, verzichtet jedoch auf die gepolsterte Handballenauflage. Der Einstiegspreise liegt dadurch 5,00 Euro tiefer: 49,99 Euro.
MK880 nur im Set
Die MK880 besitzt eine Handballenauflage aus Doppelschaumstoff, geschwungene Tastenreihen sowie einstellbare Tippwinkel von 0, 4 und 8 Grad. Hinzu kommen gepolsterte Tasten und ein Multi-OS-Layout für Windows, macOS und ChromeOS. Auch hier unterstützt Logitech Easy-Switch für bis zu drei verbundene Geräte. Praktisch für den Büroalltag ist außerdem der Spritzwasserschutz. Die Batterielaufzeit der Tastatur soll bis zu drei Jahre betragen. Die MK880 gibt es wohl erstmal nur im Set mit der M850 L. Die UVP für beide Geräte zusammen liegt bei 109,99 Euro.
Zusatz „For Business“ mit kleinem Aufpreis
Softwareseitig setzt Logitech auf die bekannten Zusatzprogramme Logi Options+ und Logi Tune. Über Logi Options+ lassen sich Tasten anpassen, Smart Actions einrichten oder ein KI-Schnellzugriff konfigurieren. Genannt werden unter anderem Copilot, Gemini und ChatGPT. Mit Logi Tune können zudem Meeting-Funktionen für Zoom Workplace und Microsoft Teams auf bestimmte Tasten gelegt werden.
Für Unternehmen erscheinen zusätzlich Business-Versionen der M850 L und des MK880-Sets. Diese werden mit einem Logi-Bolt-USB-C-Empfänger ausgeliefert und sollen sich über Logitech Sync zentral verwalten lassen. Für IT-Abteilungen ist das vor allem dann relevant, wenn viele Arbeitsplätze einheitlich ausgestattet und Firmware-Stände überwacht werden sollen. Logitech hebt außerdem die sichere kabellose Verbindung und den Einsatz in Umgebungen mit hoher Gerätedichte hervor.
Die M850 L kostet in der Business-Variante 5,00 Euro Aufpreis, beim Set sind 10,00 Euro mehr fällig.
Zumindest zur Hälfte aus Recycling
Auch Nachhaltigkeit spielt in der Ankündigung eine Rolle. Je nach Farbe bestehen die Kunststoffteile der Reihe laut Logitech zu 49 bis 77 Prozent aus zertifiziert recyceltem Kunststoff. Die Verpackungen sind FSC-zertifiziert, zudem soll die lange Batterielaufzeit die Zahl der Batteriewechsel reduzieren.
Angeboten werden die Produkte in den Farben Grafit, Off-White und Schwarz.
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Sennheiser Momentum 5 Wireless: Kopfhörer mit Noise Cancelling und austauschbarem Akku

Die Sennheiser Momentum 5 Wireless sind Over-Ear-Kopfhörer mit Active Noise Cancelling (ANC), einem auswechselbaren Akku sowie bis zu 57 Stunden Wiedergabezeit. Designänderungen gegenüber dem Vorgängermodell halten sich jedoch in Grenzen.
Sennheisers neue Over-Ear-Kopfhörer Momentum 5 Wireless nutzen die bereits von den Momentum 4 bekannten 42-mm-Treiber. Neu hinzugekommen ist eine Hi-Res-Audio-Zertifizierung, aptX-Lossless-Audiocodec-Unterstützung und Dolby Atmos. Aufgrund der jetzt insgesamt 8 Mikrofone soll die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) besser funktionieren.
Die Sennheiser Momentum 5 Wireless im Detail
Dank der im Vergleich zum Vorgänger doppelten Anzahl an Mikrofonen sollen neben dem Active Noise Cancelling auch Telefonate besser klingen, wobei Störgeräusche inklusive Wind herausgefiltert werden. Die Kopfhörer werden durch Firmware-Updates mit weiteren Funktionen versorgt. Demnach kommt Head-Tracking für Dolby Atmos mit einem Day-One-Update, während die aktuell zu Bluetooth 5.4 kompatiblen Momentum 5 Wireless zu einem späteren Zeitpunkt laut Hersteller Bluetooth-6.0-Support bieten werden.
Der Akku von Sennheisers neuen Over-Ear-Kopfhörern ist erstmals austauschbar, was wahrscheinlich der Ende Juli 2026 in Kraft tretenden EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur geschuldet ist. Hierbei soll sich der Akku mit 700 mAh verhältnismäßig einfach mithilfe eines kleinen Kreuzschlitzschraubendrehers entfernen lassen. Mit einer vollständigen Ladung sollen die Momentum 5 Wireless bei aktivem ANC bis zu 57 Stunden Wiedergabezeit bieten.
Neben dem kabellosen Betrieb können die neuen Sennheiser-Kopfhörer auch per Klinke genutzt werden, während der USB-C-Anschluss samt passendem Kabel zum Aufladen dient. Die zusätzlich im Lieferumfang enthaltene Tragetasche ist zudem 20 Prozent kleiner als das Case der Momentum 4 Wireless. Um den ökologischen Fußabdruck zu verringern, wird ferner eine kompakte und kunststofffreie Verpackung genutzt.
Preis und Verfügbarkeit
Die Sennheiser Momentum 5 Wireless werden in den Farben Schwarz, Denim-Blau und Weiß ab dem 30. Juni 2026 erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 399,99 Euro. Weitere Informationen können auf der Produktseite des Herstellers nachgelesen werden.
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10. Gen NAND-Flash: Kioxia gibt Gas, Samsung und SK Hynix treten auf die Bremse

Während Kioxia und Sandisk bei der 10. Generation NAND-Flash (BiCS10) Vollgas geben wollen, treten Samsung und SK Hynix auf die Bremse. Kioxia will seinen fortschrittlichen BiCS10-NAND im laufenden Fiskaljahr 2026, also bis spätestens März 2027, auf den Markt bringen und investiert dafür kräftig.
Kioxia hatte bereits zur Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen mit riesigem Gewinnsprung verkündet, die Entwicklung von BiCS10 beschleunigen zu wollen. Laut einem Bericht von Tech Times haben Branchenquellen inzwischen Pläne bestätigt, dass der „BiCS10 Launch“ im laufenden Geschäftsjahr stattfinden soll. Kioxias Fiskaljahr 2026 begann im April 2026 und endet mit dem März 2027, sodass für den Marktstart sogar noch dieses Kalenderjahr möglich wäre. Digitimes (Paywall) schreibt allerdings zwei Tage später über einen Produktionsstart von BiCS10 im Jahr 2027. Letztlich könnten aber die gleichen Quellen hinter dieser Information stecken.
Kioxia und Sandisk investieren kräftig
Den BiCS10-NAND entwickelt Kioxia wie gewohnt gemeinsam mit dem langjährigen Flash-Partner Sandisk. Beide Unternehmen sollen für dieses Jahr Investitionen von 4,5 Milliarden US-Dollar angekündigt haben. Das sind 41 Prozent mehr als vor einem Jahr, was angesichts der hohen Einnahmen während der Speicherkrise aber auch kein Problem darstellt. Das Geld wollen beide zum einen in den Ausbau der Massenfertigung von BiCS8 stecken, zum anderen soll es aber auch in die Entwicklung von BiCS10 fließen, die zur strategischen Priorität auserkoren wurde.
Samsung und SK Hynix bremsen V10-Ambitionen
Auch bei Samsung und SK Hynix steht die inzwischen 10. Generation 3D-NAND an, die bei beiden unter dem Namen „V10“ firmiert. Doch im Gegensatz zu Kioxia und Sandisk haben es die Südkoreaner augenscheinlich nicht so eilig damit. Ihr Fokus liege mehr auf dem lukrativen High Bandwidth Memory (HBM), den Kioxia und Sandisk nun einmal nicht haben.
Samsung soll laut verschiedenen Quellen die Massenproduktion seines V10-NAND ursprünglich schon für das zweite Halbjahr 2025 vorgesehen haben. Jetzt soll es erst im Laufe 2026 soweit sein. Damit könnte zumindest Samsung aber Kioxia und Sandisk noch zuvorkommen. Bei SK Hynix wird der Beginn der echten Serienfertigung des V10 erst für Anfang 2027 erwartet.
Während Kioxia laut im vergangenen Sommer enthüllten Plänen innerhalb von 5 Jahren seine NAND-Produktion verdoppeln will, fuhren die Konkurrenten ihren Output zugunsten von HBM zurück.
Bei der Speicherdichte ist BiCS10 ein großer Schritt
Die schiere Anzahl der Speicherebenen (Layer) sagt nicht mehr viel über den technologischen Fortschritt bei 3D-NAND aus. So konnten Kioxia und Sandisk mit ihrem BiCS8 trotz nur 218 Layern erfolgreich gegen die Konkurrenz mit mehr Layern bestehen und bieten eine ähnliche Speicherdichte bei sehr hoher Leistung.
Auch wenn Samsung bei der Generation V10 schon auf rund 430 Layer setzen will, könnte der BiCS10 trotz „nur“ 332 Layer sogar eine vergleichbare, wenn nicht sogar etwas höhere Speicherdichte bieten. Einen massiven Sprung gibt es auch beim Interface, das von derzeit 3,6 Gbit/s auf 4,8 Gbit/s beschleunigt werden soll.
Und was ist mit Micron?
Während die Pläne zur 10. NAND-Generation der genannten Wettbewerber allmählich auch öffentlich Formen annehmen, bleibt ein Konkurrent außen vor: Micron. Nach der Generation G9 mit 276 Layern soll bei Micron die G10 folgen, zu der es allerdings so gut wie keine öffentlichen Informationen zu finden gibt.
Es wird der Einsatz der sogenannten „Confined SN“-Technologie erwartet, die Inferenzen zwischen den Zellen verringern soll. Davon soll unter anderem die Lebensdauer der Speicherzellen profitieren, während eine um 10 Prozent reduzierte Dauer zum Beschreiben einer Zelle erwartet wird. So heißt es zumindest in einem Artikel von EE World.
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Anthropic „AI Fluency“: Claude soll künftig Nutzer-Kompetenzen anzeigen

Anthropic soll die Testphase für eine neue Funktion gestartet haben, mit der Anwender ihre eigenen KI-Kompetenzen künftig direkt in den Claude-Einstellungen einsehen können. Ziel sei es, Nutzern allein durch Ändern der Arbeitsweise mit der KI zu helfen, im Laufe der Zeit präzisere und verlässlichere Ergebnisse zu erzielen.
Am Anfang stand die Frage, wie Anwender mit einer künstlichen Intelligenz arbeiten
Im Februar dieses Jahres hatte Anthropic ein Forschungsprojekt gestartet, das der Frage nachgehen sollte, wie souverän Nutzer mit KI-Werkzeugen umgehen und ob mit der rasanten Verbreitung künstlicher Intelligenz zugleich auch die Fähigkeit wächst, diese Werkzeuge sinnvoll, kritisch und effektiv einzusetzen. Dabei sollte unter anderem geklärt werden, ob Anwender die neuen Möglichkeiten lediglich für schnelle Antworten auf kurze Fragen nutzen oder ob sie mit der KI in einen wiederholenden Arbeitsprozess eintreten, Antworten also nicht einfach übernehmen, sondern ihre Anfragen im Laufe der Zeit gezielt verfeinern, um tiefere Erkenntnisse zu einem Thema zu gewinnen.
Ergebnisse müssen nur hübsch verpackt sein
Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass Anwender bei der komplexeren Erstellung konkreter Ergebnisse wie Code, Apps, Dokumenten oder interaktiven Werkzeugen zwar deutlich präzisere Anweisungen geben und ihre Ziele genauer formulieren, die von der KI erzeugten Ergebnisse jedoch seltener kritisch hinterfragen. Argumentationen der KI würden dadurch weniger überprüft und fehlender Kontext oder falsche Fakten seltener erkannt. In diesem Zusammenhang prägte Anthropic erstmals den Begriff „AI Fluency“, der ein messbares Muster für die Kompetenz von Nutzern beschreiben soll. Anwender können der Untersuchung nach durchaus kompetenter werden, je stärker sie mit der KI in einen tatsächlichen Arbeitsdialog treten. Gleichzeitig steigt jedoch das Risiko, dass professionell präsentierte Ergebnisse automatisch als glaubwürdiger wahrgenommen und entsprechend weniger kritisch bewertet werden.
Grundlage dieser Aussagen ist die Analyse von 9.830 anonymisierten Claude-Konversationen aus einem siebentägigen Zeitraum im Januar 2026.
Score soll Anwender dazu anregen, Fähigkeiten auszubauen
Um Nutzern eine entsprechende Rückmeldung zu geben, scheint Anthropic laut einem Bericht von TestingCatalog derzeit daran zu arbeiten, die Ergebnisse dieser Untersuchung in ein für Anwender nutzbares Produkt zu überführen. Grundlage dafür bildet ein 4D-AI-Fluency-Framework, das gemeinsam mit den Wissenschaftlern Rick Dakan, Professor für Creative Technologies am Ringling College of Art and Design in Florida und Joseph Feller, Professor für Information Systems and Digital Transformation an der Cork University Business School der University College Cork in Irland, entwickelt wurde und Nutzern künftig einen personalisierten „KI-Kompetenz-Score“ bereitstellen soll. Dieser soll dabei helfen, die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit Claude besser einschätzen zu können.
Für die Ermittlung des Scores sollen Aktivitäten eines Nutzers in Chat-, Cowork- und Claude-Code-Sitzungen analysiert und ausgewertet werden. Jede Sitzung wird dabei anhand von elf beobachtbaren Verhaltensindikatoren bewertet. Dazu zählen unter anderem das Setzen von Zielen und die Definition der Vorgehensweise, die Strukturierung von Konversationen sowie Maßnahmen zur Qualitätskontrolle. Diese Aspekte werden von den Wissenschaftlern als die Säulen „Delegation“, „Beschreibung“ und „Urteilsvermögen“ des Frameworks beschrieben. Nach Abschluss der Analyse sollen Nutzer einen strukturierten Bericht erhalten, der direkt über das Einstellungsmenü eingesehen und verwaltet werden kann. Ferner sollen Anwender konkrete Hinweise dazu erhalten, wie und an welchen Stellen sie ihre Nutzung von Claude verbessern können. Vor allem weniger erfahrene Nutzer sollen dadurch ein besseres Verständnis dafür entwickeln, welche Gewohnheiten im Umgang mit Claude sinnvoll sind und welche nicht.
Sicherer Umgang mit der KI
Anthropic ist davon überzeugt, dass ein solches Bewertungssystem dazu beitragen kann, dass Anwender ihre eigenen Nutzungsgewohnheiten im Umgang mit künstlicher Intelligenz stärker hinterfragen und diese bei negativen Bewertungen gezielt anpassen. Nach einer gewissen Zeit soll dies auch zu verlässlicheren und sichereren Ergebnissen führen.
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