Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

Lukrative Speicherchips: Kioxias Gewinn steigt um fast 3.000 Prozent


Lukrative Speicherchips: Kioxias Gewinn steigt um fast 3.000 Prozent

Bild: Kioxia

Durch die extrem hohe Nachfrage nach knapp gewordenen Speicherchips können die Hersteller bald so viel dafür verlangen, wie sie möchten. Das beschert der Branche hohe Umsätze und Gewinne. Beim NAND-Fertiger Kioxia hat sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr fast verdreifacht. Der Gewinn stieg sogar um fast 3.000 Prozent.

Laut dem jetzt veröffentlichten Quartalsbericht (PDF) zum Ende März 2026 abgelaufenen 4. Quartal des Geschäftsjahres 2025 von Kioxia stieg der Umsatz von 347,1 Milliarden Yen auf 1.002,9 Milliarden Yen (rund 5,4 Mrd. Euro). Prozentual beträgt die Steigerung somit rund 189 Prozent. Da die Ausgaben lange nicht so stark mitwachsen, bleibt unterm Strich auch viel mehr übrig. Gegenüber dem Vorjahr stieg das Nettoeinkommen (Non-GAAP) von lediglich 13,3 Milliarden Yen auf nun 409,9 Milliarden Yen (rund 2,2 Mrd. Euro). Die Steigerung gibt Kioxia mit 2.990,9 Prozent ganz genau an.

Kioxias Quartalszahlen (Q4, Fiskaljahr 2025)
Kioxias Quartalszahlen (Q4, Fiskaljahr 2025) (Bild: Kioxia)

Für das Gesamtjahr ist das Wachstum nicht ganz so beachtlich, die durch den KI-Boom verursachte Speicherkrise hat eben auch erst im Herbst 2025 an Fahrt aufgenommen. Der Umsatz im Fiskaljahr 2025 liegt mit 2.337,6 Milliarden Yen 37 Prozent höher als im Fiskaljahr 2024. Dabei zeigt sich auch, dass der Umsatz im jüngsten Quartal allein fast die Hälfte des Jahresumsatzes erreichte. Noch krasser ist das Verhältnis beim Gewinn, denn im ganzen Jahr hat Kioxia „nur“ 559,6 Milliarden Yen verdient, während davon allein besagte 409,9 Milliarden Yen auf das letzte Jahresviertel entfallen.

Und es geht noch weiter rauf

Das Rekordquartal wird aber nicht das letzte sein, denn im laufenden 1. Fiskalquartal 2026 wird Kioxia noch viel mehr einnehmen: Laut Schätzungen des Unternehmens soll der Umsatz auf 1.750 Milliarden Yen (rund 9,5 Mrd. Euro) steigen. Das wäre fast so viel wie sonst im ganzen Geschäftsjahr. Der Nettogewinn soll sich mit 870 Milliarden Yen (4,7 Mrd. Euro) nochmals mehr als verdoppeln.

Der Ausblick auf das nächste Quartal verspricht neue Rekorde
Der Ausblick auf das nächste Quartal verspricht neue Rekorde (Bild: Kioxia)

Angesichts dieser Zahlen verwundert es nicht, dass die Kioxia-Aktie innerhalb der letzten 6 Monate um rund 380 Prozent an Wert gewonnen hat.

An der US-Börse wird Kioxia noch nicht gehandelt, doch im Zuge des KI-Booms sei dies nun geplant, wie Bloomberg berichtet.



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

QD-OLED Gen4: MSIs neuer Midrange-Monitor nutzt nicht die neuste Technologie


QD-OLED Gen4: MSIs neuer Midrange-Monitor nutzt nicht die neuste Technologie

Bild: MSI

MSI hat mit dem MAG OLED 271QPX32 einen neuen Gaming-Monitor vorgestellt, der vor allem durch sein ungewöhnliches OLED-Panel auffällt. Das Modell soll auf der Computex 2026 debütieren und nutzt laut MSI ein QD-OLED-Panel der vierten Generation von Samsung Display. Offenbar kein Lapsus.

Penta-Tandem-Technologie

Besonders am neuen Modell ist die sogenannte Penta-Tandem-Technologie (Penta = Fünf). Statt einer klassischen OLED-Struktur kommt eine fünflagige Struktur zum Einsatz, die für höhere Helligkeit, bessere Effizienz und eine längere Lebensdauer sorgen soll. MSI bewirbt den Monitor als weltweit ersten 27-Zoll-WQHD-Gaming-Monitor mit dieser 5-Lagen-QD-OLED-Technik. Dazu hätte gut gepasst, wenn der Monitor die fünfte Generation QD-OLED einsetzen würde, die erst vor wenigen Tagen vollmundig angekündigt wurde. Im Presseartikel wird aber wiederholt von der vierten Generation gesprochen.

Samsungs 5. QD-OLED-Generation besitzt ein neues Pixel-Layout
Samsungs 5. QD-OLED-Generation besitzt ein neues Pixel-Layout (Bild: MSI)

Für Gamer geeignet

Beim Format bleibt MSI in einem für viele PC-Spieler attraktiven Bereich. Der MAG OLED 271QPX32 besitzt ein 26,5-Zoll-Display mit WQHD-Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln. Damit zielt der Monitor klar auf Nutzer, die eine hohe Bildschärfe möchten, aber nicht zwingend die GPU-Last eines 4K-Monitors tragen wollen. Für schnelle Spiele bietet das Panel eine Bildwiederholrate von 320 Hz sowie eine angegebene Grau-zu-Grau-Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden. Damit richtet sich das Gerät insbesondere an kompetitive Spieler, die von sehr niedriger Latenz und besonders sauberer Bewegungsdarstellung profitieren.

Ein weiteres Merkmal ist die sogenannte „DarkArmor“-Beschichtung. Diese Beschichtung soll Reflexionen reduzieren und dadurch den Kontrastvorteil von OLED auch in helleren Umgebungen besser erhalten. Gerade QD-OLED-Monitore können bei ungünstigem Umgebungslicht sichtbar an Schwarzwirkung verlieren, weshalb Anti-Reflexions-Technologie für Alltag und Gaming eine wichtige Rolle spielen kann.

MSI MAG OLED 271QPX32
MSI MAG OLED 271QPX32 (Bild: MSI)

Möglicherweise kein Premium-Preis

Interessant ist der Monitor auch deshalb, weil MSI ihn in der MAG-Serie platziert. Diese Reihe steht traditionell eher für preisbewusstere Gaming-Hardware als die hochwertigeren MPG- oder MEG-Linien. Ob der MAG OLED 271QPX32 tatsächlich günstiger wird als andere aktuelle Premium-OLEDs, bleibt allerdings offen. MSI hat bislang keine Angaben zu Preis oder Marktstart gemacht. Bekannt ist bisher nur der geplante Auftritt auf der Computex 2026.

Technisch könnte der neue Monitor vor allem für Nutzer interessant werden, die zwischen den aktuellen 27-Zoll-OLED-Klassen schwanken. Während einige Modelle auf 4K mit 240 Hz setzen, fokussiert MSI hier WQHD mit besonders hoher Bildrate. Das macht den MAG OLED 271QPX32 zu einer möglichen Option für Spieler von Shootern, Rennspielen oder schnellen Multiplayer-Titeln, bei denen flüssige Darstellung wichtiger ist als maximale Auflösung.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Gaming-Grafikkarten: 8 GB VRAM werden heute 12 Jahre alt


Heute ist es auf den Tag genau zwölf Jahre her, dass ComputerBase die erste Gaming-Grafikkarte mit 8 GB VRAM im Test hatte. In einem Alleingang hatte AMD-Boardpartner Sapphire die Radeon R9 290X mit doppeltem Grafikspeicher aufgelegt. Bis zur ersten regulären 8-GB-Grafikkarte, der R9 390(X), dauerte es noch ein Jahr länger.

Das verbotene 8-GB-Modell der Radeon R9 290X

Im Herbst 2013 hatte AMD die Hawaii-GPU vorgestellt, den Grafikchip der High-End-Grafikkarten Radeon R9 290 und R9 290X. Beide Modelle hat AMD mit einem Speicherausbau von 4 GB GDDR5 an 512 Bit vorgesehen und so kamen sie Ende des Jahres auch auf den Markt. Einem Boardpartner war das allerdings nicht genug: Im Alleingang kündigte Sapphire im März 2014 eine Variante der Radeon R9 290X Vapor-X mit auf 8 GB GDDR5 verdoppeltem Speicherausbau an, nur um sie wenige Wochen später wieder abzusagen: AMD war das VRAM-Upgrade nicht genehm.

Sapphire Radeon Vapor-X R9 290X Tri-X OC 4/8GB

Wieder einen Monat später war die 8-GB-Machbarkeits­studie, wie Sapphire das Modell zwischenzeitlich nannte, dann überraschend im Handel aufgetaucht – erst bei Overclockers UK, dann auch bei Caseking in Deutschland. AMD hatte die Genehmigung erteilt, die bereits vor dem Verbot produzierten rund 250 Grafikkarten abzuverkaufen. ComputerBase bemühte sich prompt um ein Testmuster, um das Modell gegen die handelsübliche 4-GB-Variante antreten zu lassen.

Vorteile mussten damals provoziert werden

Konsequenter­weise fand der Vergleich ausschließlich in der damals noch exotisch hohen UHD-Auflösung (3.840 × 2.160 Pixel) statt. Weil beim Einsatz vierfacher Kantenglättung (Post-Processing, kein MSAA/SSAA) noch keine Unterschiede zur 4-GB-Version auszumachen waren, wurden einige Spiele auch mit achtfacher Kantenglättung und sechzehnfacher anisotroper Filterung getestet.

Im Jahr 2026 wirken beide Grafikoptionen aus der Zeit gefallen: Post-Processing-Kantenglättung ist temporalen Lösungen und modernem KI-Upsampling deutlich unterlegen und in neuen Spielen de facto ausgestorben, wohingegen 16×AF längst Standard sind und in der Regel gar keine entsprechende Einstellungs­­möglichkeit mehr angeboten wird. Im Jahr 2014 wiederum standen diese Funktionen für maximale Bildqualität – und konnten die 4 GB VRAM der handelsüblichen Radeon R9 290X in einigen Spielen tatsächlich zum Überlaufen bringen.

Sogar im Durchschnitt lag die Vapor-X mit 8 GB dann satte 79 Prozent im Vorsprung. Besonders groß war der Unterschied beispielsweise in Company of Heroes 2, wo 28,5 FPS statt nur 3,6 FPS mit dem 4-GB-Modell erreicht wurden. Ähnlich war der Vorsprung in Hitman: Absolution. Und Battlefield 4 wollte mit den maximierten Einstellungen bei 4 GB VRAM gar nicht mehr starten, lief letztlich aber auch mit 8 GB nicht flüssig – es mangelte an GPU-Leistung.

Abseits ausgewählter Extremszenarien waren 4 GB VRAM im Jahr 2014 aber keine Einschränkung. Letztlich war die R9 290X Vapor-X mit 8 GB genau das, wozu AMD sie verdonnert hatte: eine enthusiastische Machbarkeits­studie. Und warum sollte sie damals noch nicht sein dürfen? Weil der Hersteller nur ein Jahr später im Juni 2015 den warmen Hawaii-Aufguss Radeon R9 390(X) (Test) folgen ließ, mit dem 8 GB Grafik­speicher in Serie erschienen. Nvidia schloss im Jahr 2016 mit GeForce GTX 10 auf.

8 GB VRAM wollen nicht verschwinden

Nur noch drei Jahre werden ins Land ziehen, bis die Sapphire Radeon R9 290X Vapor-X 8 GB ein Fall für das Samstags-Format „Im Test vor 15 Jahren“ wird. Im Jahr 2026 strahlen 8 GB VRAM zwar auch schon einen Hauch Retro aus, sind aber bekanntermaßen nach wie vor ein aktuelles Thema. Mit der nach wie vor aktuellen RTX-50-Generation hat Nvidia die GeForce RTX 5060 Ti herausgebracht, die es neben einer soliden 16-GB-Version (Test) wieder auch mit nur 8 GB VRAM gibt – und damit einem Speicherausbau, den in dieser Preisklasse schon die GeForce RTX 2060 Super im Jahr 2019 bot.

Tatsächlich war dieser Umstand dem Hersteller selbst peinlich, sodass Testberichte zum Marktstart nach Möglichkeit verhindert wurden. Und auch die GeForce RTX 5060 (Test) wollte Nvidia verstecken und Redaktionen keinen Treiber für Tests bereitstellen – es sei denn, sie testeten mit von Nvidia kuratierten Einstellungen, die das 8-GB-Problem kaschierten. Mit der GeForce RTX 5050 (Test) folgte die dritte aktuelle GeForce mit 8 GB.

AMD wiederum hat aktuell die Radeon RX 9060 XT (Test) im Angebot – mit voraussichtlich wahlweise 16 GB oder abermals nur 8 GB VRAM. Brandaktuell sind wiederum die Gerüchte zu einer neuen Radeon RX 9050 mit ebenfalls 8 GB Grafikspeicher, die AMD im Sommer 2026 auf den Markt bringen könnte.

Billboard März 2026



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Xbox Elite 3 & Cloud Controller: Erste Bilder verraten viele Neuerungen


Xbox Elite 3 & Cloud Controller: Erste Bilder verraten viele Neuerungen

Wenn an neuen Konsolen gearbeitet wird, gilt das auch für passende Eingabegeräte. Erste Bilder zeigen, wie der neue Elite Controller der Serie 3 aussehen wird. Dass Microsoft an einem neuen Controller für Cloud Streaming arbeitet, war bekannt. Auch hier zeigen Bilder, was Spannendes bevorsteht.

Entdeckt hat die neuen Controller die brasilianische Webseite Tecnoblog bei der nationalen Telekommunikationsbehörde Anatel, die für die Regulierung, Überwachung und Zertifizierung von Telekommunikationsgeräten zuständig ist.

Das Eingabegerät für Cloud Gaming

Der Cloud-Gaming-Controller vermittelt ein Déjà-vu. Mit seiner länglichen Form und kurzen Griffen lässt er, genügend Lebensjahre vorausgesetzt, an den Super-Nintendo-Controller denken, in der Moderne an Gamepads wie das 8BitDo SN30 Pro. Seine kompakte Form vereinfacht den Transport und passt deshalb zum Versprechen des „Überall-Gamings“, das nur eine Internetverbindung benötigt.

Microsoft Cloud Streaming Controller (Bild: Technoblog)

Laut Dokumentation, die der Seite vorliegt, verfügt das Modell über einen Realtek RTL8730E mit zwei Cortex-A7-Kernen, einen integrierten 500-mAh-Akku, Bluetooth und, wie Googles Stadia-Gamepad, Wi-Fi 6, das im 20-MHz-Band operiert. Die Idee dahinter ist simpel: Der Controller kann direkt mit dem Streaming-Dienst kommunizieren und so ein Endgerät als „Mittelsmann“ ausschalten. So können Eingabelatenzen reduziert werden.

Auf der Oberseite befindet sich ein zusätzlicher Taster mit ungekannter Funktion. Tecnoblog geht davon aus, dass er der Kopplung des Controllers dient oder zwischen Bluetooth- und WLAN-Modus beziehungsweise Xbox- und Cloud-Modus umschaltet.

Elite Series 3 ist eine Evolution

Ebenfalls bei Anatel konnte Tecnoblog einen neuen Elite-Controller aufspüren, der der nächsten Xbox (Project Helix), einem „Gaming-PC“ mit Windows-Basis, zugeordnet wird. Interessant ist, dass auch dieser Controller neben Bluetooth auch Wi-Fi 6 unterstützt und ebenfalls einen Modus-Schalter besitzt, der zwischen „lokalem“ und „Cloud“-Betrieb wechselt. Cloud Gaming wird für Microsoft also immer wichtiger.

Microsoft Elite Series 3 Controller (Bild: Technoblog)

Es gibt austauschbare D-Pads, Trigger und Paddles auf der Unterseite. Sie haben laut Bildern eine neue Form und liegen etwas enger am Gehäuse des Controllers an. Spannend sind außerdem zwei neue Buttons neben dem 3,5-mm-Anschluss. Laut Tecnoblog könnte es sich um Drehregler handeln, die für Genres gedacht sind, die graduell wählbaren, aber zeitlich konstanten Input erfordern. Ein Beispiel hierfür wäre ein Schubregler in einem Flugsimulator.

Die letzte Neuerung betrifft den Akku. Er bekommt zwar ein proprietäres Format und eine kleinere Kapazität von 1.528 anstatt 2.050 mAh, lässt sich dafür aber offenbar leicht austauschen. Das ergibt grundsätzlich Sinn: Wer ein derart teures Eingabegerät kauft, möchte es bei einem Defekt nicht einfach wegschmeißen – und Ersatzteile für den Series-2-Controller verkauft Microsoft bereits. Ob auch moderne TMR-Thumbsticks verbaut werden, ist unklar.



Source link

Weiterlesen

Beliebt