Apps & Mobile Entwicklung
Lumibricks-Test zeigt, wie Klemmbaustein-Sets sein sollten
Fans von Klemmbausteinen haben mittlerweile zum Glück richtig viel Auswahl. Doch nicht jeder Hersteller produziert hochwertige und liebevoll gestaltete Sets. Umso mehr hat mich Lumibricks mit der Brick Art Gallery überrascht. Warum dieses Modell auf jede Wunschliste gehört, zeige ich euch im Test.
Egal, ob Ihr bereits große Klemmbaustein-Fans seid oder Ihr (wieder) neu in das Hobby einsteigen wollt: Ich zeige Euch in diesem Test die Brick Art Gallery von Lumibricks – und ob sie den Kauf wert ist.
Lumibricks: Hochwertige Klemmbausteine, mit einer Besonderheit
Wie wahrscheinlich die meisten meiner Generation bin ich mit Klemmbausteinen aufgewachsen. Über die Jahre ist das Interesse zeitweise abgeflacht, durch neue und vor allem anspruchsvolle Sets entfacht die alte Leidenschaft jetzt aber wieder. Einen gewissen Anteil daran hat auch der Hersteller Lumibricks (früher Funwhole). Nicht nur, dass man hier wirklich detailverliebte Sets bekommt (Spoiler: Die Brick Art Gallery ist hier keine Ausnahme) – die Modelle der Marke zeichnen sich ebenso durch eine Besonderheit aus: Beleuchtung.

Klar: Auch bei anderen Herstellern gibt es die Möglichkeit, die Klemmbaustein-Sets durch LEDs und andere Extras in Licht erstrahlen zu lassen, oft aber eben durch externe Produkte. Bei Lumibricks ist die Beleuchtung hingegen fester Markenbestandteil. Und genau hier kommen wir jetzt zum Test der Brick Art Gallery (L9805).
Ausgepackt: Über 3.000 Teile, drei Anleitungen und ne Menge zu tun
Aber fangen wir von vorn an. Beim Aufmachen des Pakets fällt eine Sache direkt auf: Hier gibt es eine Menge zu tun. Satte 3.400 Teile besitzt das Set, aufgeteilt in zahlreiche nummerierte Tüten – und mit gleich drei Anleitungen. Was zunächst wie Papierverschwendung klingen mag, ergibt aber durchaus Sinn, denn: Jede Anleitung ist für eine der drei Etagen des Modells. Das macht den doch sehr zeitintensiven Aufbau (ich habe rund 17 Stunden gebraucht) etwas übersichtlicher und hat zudem den Vorteil, dass man Zwischenziele hat, die sich gut auf die Baumotivation auswirken.

Ebenfalls im Paket: die Lichter, ein kleiner Schraubenzieher für die Batteriebox (ohne nötige 3 AA Batterien) und eine Pinzette, damit man die Kabel einfacher verlegen kann. Obendrein bekommt Ihr auch den typischen Steinlöser dazu. Allesamt praktische Hilfsmittel, die man beim teils kleinteiligen Aufbau sehr gut gebrauchen kann.
Der Aufbau beginnt
Den Anfang machen überraschenderweise die LEDs. Die testet man zum Start, legt sie dann aber wieder für später weg. Danach folgen die vielen Figuren, bei denen man Kopf, Arme, Hände und Co. selbst anbringen muss. Diese sind hübsch und haben direkt nette Details. Gleichzeitig war der Prozess, jede der Figuren aufzubauen, etwas fummelig und für den Start eher weniger spaßig.
Dann aber geht’s ans Eingemachte und man darf endlich loslegen, die erste Etage der Art Gallery zu bauen. Insgesamt überzeugt die Anleitung dabei vollkommen. Sie führt Euch Schritt für Schritt und langsam durch den Aufbau, sodass man nie überfordert wird. Da die Tüten beschriftet sind, kann man diese nach und nach öffnen und verliert so auch nicht den Überblick. Praktisch ist ebenfalls, dass hin und wieder Maßstäbe für bestimmte Teile in verschiedenen Größen angezeigt werden, sodass man genau weiß, welchen Baustein man verwenden sollte.

Die Anleitung kommt dabei übrigens größtenteils ohne Sprache aus. Es gibt ein kleines Vorwort auf Englisch und kurze Erklärungen zum Lieferumfang und den elektrischen Teilen sind in verschiedenen Sprachen, unter anderem Deutsch, vorhanden. Ansonsten kann man aber einfach nachbauen.
Sooooo viele Details!
Eine Sache, die mich bei dem Lumibricks-Set absolut begeistert hat, sind die vielen kleinen Details. Denn Ihr baut hier nicht nur die Art Gallery von außen, sondern bastelt auch die Innenräume samt vieler versteckter Hingucker. Bildstaffeleien, Skulpturen – selbst eine kleine Klemmbaustein-Toilette baut Ihr hier. Während andere Hersteller hier gerne mal geizen, geht Lumibricks in die Vollen. Und das übrigens mit bedruckten Steinen.

Außerdem sind einzelne Elemente sogar beweglich. So lassen sich beispielsweise Türen öffnen oder schließen und die Töpferstation der dritten Etage kann gedreht werden. Das sind zwar nur nette Spielereien, diese zeigen aber: Das Modell strotzt nur so vor Liebe zum Detail. Gleichzeitig sorgt das natürlich dafür, dass man viele kleine Elemente bauen muss – aber das fertige Ergebnis ist es meiner Meinung nach absolut wert.

So funktioniert die Beleuchtung
Absolut wert ist auch der Mehraufwand für die Beleuchtung. Im gesamten Bauprozess müsst Ihr immer mal wieder die Kabel verlegen und Lampen anbringen. Das ist trotz Pinzette teilweise etwas nervig, vor allem, wenn man nicht die ruhigsten Hände hat. Wenn aber einmal alles angebracht ist, erstrahlt das Set und sorgt für einen wirklich genialen Look.

So begeistert ich von der Beleuchtung bin, schlummert hier aber auch einer meiner wenigen Kritikpunkte. Und zwar die Kabel. Klar, die Lichter müssen irgendwie mit Strom versorgt werden, also Kabel sind unabdingbar. Ich finde aber, sie hätten teilweise besser versteckt sein können. Zwar gibt es bestimmte Steine, in welche die Kabel integriert werden können, an bestimmten Stellen schauen sie aber trotzdem noch recht eindeutig raus oder hängen herunter. Hierbei könnt Ihr natürlich selbst tätig werden und sie etwa via Klebestreifen ankleben, damit sie nicht von der Decke baumeln. Lumibricks sollte so etwas bei künftigen Sets aber vielleicht schon direkt mitdenken und noch mehr Möglichkeiten liefern, die Kabel zu verstecken.

Und noch ein kleiner Tipp meinerseits: Prüft am besten nach jeder Etage, ob die neuen Lichter korrekt verbunden sind und funktionieren. Hierbei muss man beim Anbringen der nächsten Etage auch immer genau darauf achten, dass der Stromkreis korrekt geschlossen ist.
Mein Fazit zur Lumibricks Brick Art Gallery
Wenn Ihr meinen Test gelesen habt, könnt Ihr Euch mein abschließendes Fazit wohl schon denken. Kritikpunkte an der Brick Art Gallery von Lumibricks habe ich wenige. Ja, die Kabelsituation hätte teilweise schöner gelöst sein können und das Zusammenbauen der kleineren Elemente kann etwas anstrengend sein. Das schmälert meinen ansonsten sehr positiven Gesamteindruck aber keinesfalls.
Insgesamt bin ich nämlich wirklich absolut begeistert von der Brick Art Gallery. Lumibricks zeigt hiermit eindrucksvoll, wie gute Klemmbaustein-Sets auszusehen haben. Und dann kommt auch noch der Preis dazu. Nur 198 Euro stehen für das umfangreiche und detailvolle Set auf der Rechnung. Andere Hersteller liefern Euch für ähnliche Summen deutlich weniger. Und qualitativ muss man sich ebenfalls noch vor der großen Konkurrenz verstecken.
Wenn Ihr also ein Klemmbaustein-Set sucht, das neben Bastelspaß auch optisch mächtig Eindruck macht, macht Ihr mit der Brick Art Gallery von Lumibricks definitiv einen guten Kauf.
Das gefällt mir besonders gut an der Lumibricks Brick Art Gallery
- Umfangreicher Bauspaß mit über 3.000 hochwertigen Teilen
- Schritt-für-Schritt-Anleitung führt gut durch den Aufbau
- Viele liebevoll gestaltete Details
- Beleuchtung macht das Set noch mehr zum Hingucker
- Die Rückseite gewährt einen coolen Einblick ins Innere
Das gefällt mir nicht so gut an der Lumibricks Brick Art Gallery
- Kleine Elemente teilweise etwas umständlich zu bauen
- Kabel der Beleuchtung nicht immer gut versteckt
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Lumibricks.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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Game-Streaming: Schaut ihr anderen beim Spielen zu? Falls ja, wobei und wieso?
Schaut ihr Gaming-Livestreams? Auf welchen Plattformen, zu welchen Genres, von welchen Spielen, wie lange und mit welcher Motivation? In der heutigen Sonntagsfrage geht es um das Verhältnis der ComputerBase-Community zu Game-Streams auf Twitch, YouTube und Co. Oder streamt ihr vielleicht selbst?
Wer schaut wo welche Streams wie viel?
Game-Streaming ist längst kein Nischenthema mehr. Millionen Zuschauer verfolgen täglich Live-Übertragungen auf Plattformen wie Twitch oder YouTube. Dabei reicht das Spektrum vom kompetitiven Shootern über Retro-Speedruns und klassische Let’s Plays bis hin zu gemütlichen Feierabendrunden mit Freunden.
Die heutige Sonntagsfrage möchte herausfinden, welche Rolle Game-Streaming in der ComputerBase-Community spielt: Wird überhaupt zugeschaut? Auf welchen Plattformen? Warum werden Streams verfolgt? Und wie viele Leser sitzen vielleicht sogar selbst vor der Kamera beziehungsweise dem Mikrofon?
Schaut ihr regelmäßig Streamern beim Spielen zu?
Bevor es aber um Plattformen und Inhalte geht, steht zunächst die grundsätzliche Frage an: Gehört das Zuschauen bei Videospielen überhaupt zum Medienalltag der Community auf ComputerBase?
Wer keine entsprechenden Streams konsumiert, wird sich heute bei den meisten der folgenden Umfragen enthalten müssen. Keine Bange, mir geht es nicht anders!
Falls ihr aber zuseht: Um welche Art Streams handelt es sich dabei?
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Öffentliche Streams von Streamern, Influencern, Content Creators etc.
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E-Sport-Übertragungen
-
Streams innerhalb von Discord-Communities
-
Streams von Freunden und Bekannten
-
Private Übertragungen über Steam oder ähnliche Dienste
Auf welcher Plattform und wie lange schaut ihr Game-Streams?
Wer zuschaut, tut dies nicht zwangsläufig auf nur einer Plattform. Manche bevorzugen Twitch, andere schauen überwiegend auf YouTube oder nutzen mehrere Angebote parallel. Wie sieht es bei euch aus?
Zwischen einem gelegentlichen Blick in einen Stream und mehreren Stunden täglich liegen Welten. Wie groß ist der Zeitanteil von Game-Streaming bei euch in einer durchschnittlichen Woche?
Streams können die volle Aufmerksamkeit beanspruchen oder eher nebenbei laufen. Nachfolgend geht es darum, welchen Stellenwert sie in eurer Freizeit einnehmen.
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Als Hauptbeschäftigung
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Während ich selbst spiele
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Beim Surfen im Internet etc.
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Bei Arbeiten im Haushalt oder vergleichbaren Tätigkeiten
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Beim Sport
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Während ich meinen Hobbys nachgehe
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Während der Arbeit oder des Lernens
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Auf dem Smartphone unterwegs
-
Als Hintergrundbeschallung
Was treibt euch zu Gaming-Livestreams?
Nicht alle Zuschauer verfolgen Streams aus denselben Gründen. Für manche stehen konkrete Spiele im Vordergrund, für andere die Personen dahinter, für wieder andere geht es um das Hobby Gaming im Allgemeinen. Wie sieht es bei euch aus?
-
Wegen bestimmter Streamer, Influencer, Content Creator etc.
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Aus Interesse an neuen Spielen, vor einer Kaufentscheidung
-
Um beim Thema Gaming auf dem Laufenden zu bleiben
-
Für Tipps, Guides und Strategien; um zu lernen und besser zu werden
-
Wegen Interesse an E-Sport-Wettbewerben
-
Weil Freunde oder Bekannte streamen
-
Wegen der Community und des Chats
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Zur Hintergrundunterhaltung
-
Aus Gewohnheit
Damit verbunden ist die Frage, welche Art Inhalt ihr schaut.
Gerne könnt ihr in den Kommentaren konkret werden: Welche Genres und Spiele schaut ihr und was interessiert euch daran? Eine Umfrage mit allen möglichen Spielen würde den Umfang bei weitem Sprengen, aber zumindest um die Spitzenplätze geht es auch in der nächsten Umfrage.
Wie sieht’s mit den Top 15 aus?
Denn auf Twitch wird streng protokolliert, welche Spiele wie viele Stunden übertragen werden. Im Mai 2026 haben es die nachfolgenden Titel unter die 15 „meistgestreamten“ Spiele geschafft. Wie sieht es mit eurem Interesse daran aus; habt auch ihr zugeschaut?
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Apex Legends
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Call of Duty
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Call of Duty: Warzone
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Counter-Strike
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Dead by Daylight
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Fortnite
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Grand Theft Auto V
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League of Legends
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Marvel Rivals
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Minecraft
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Overwatch
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Rainbow Six Siege
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Roblox
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Valorant
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Nein, zu keinem dieser Liste – ich habe aber Game-Streams geschaut
-
Nein, ich habe generell keine Game-Streams geschaut
Bonusfrage: Habt ihr eben diese Spiele (auch) selbst gespielt? An dieser Umfrage können sich auch wieder all jene Community-Mitglieder beteiligen, die keine Game-Streams schauen und sich bei den vorherigen Fragen gezwungenermaßen enthalten mussten.
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Apex Legends
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Call of Duty
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Call of Duty: Warzone
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Counter-Strike
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Dead by Daylight
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Fortnite
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Grand Theft Auto V
-
League of Legends
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Marvel Rivals
-
Minecraft
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Overwatch
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Rainbow Six Siege
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Roblox
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Valorant
-
Keines dieser Liste
Streamt ihr auch selbst?
Zuschauen ist das eine, selbst zu streamen das andere. Die technischen Hürden sind heute niedrig, dennoch bleibt aktives Streaming für viele eine Ausnahme. Zählt ihr euch selbst als Streamer – oder läge euch nichts ferner?
-
Ja, regelmäßig öffentlich
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Ja, gelegentlich öffentlich
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Ja, aber nur für Freunde oder Bekannte
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Früher ja, heute nicht mehr
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Nein, könnte ich mir aber vorstellen
-
Nein, kein Interesse
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht
Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwortmöglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.
Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.
Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht
Motivation und Datennutzung
Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.
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Wochenrück- und Ausblick: Ein gotisches Remake erstrahlt im Unreal-Engine-5-Glanz

Das Remake von Gothic 1 hat sich in dieser Woche an die Spitze der Artikel mit den meisten Zugriffen geschoben. Anstelle der ZenGin des Originals von 2001 sorgt die Unreal Engine 5 für gehobene, aber letztlich nicht mehr als leicht überdurchschnittliche Grafikpracht. Die Anforderungen des Spiels fallen dennoch relativ hoch aus.
Hohe Anforderungen lassen sich mit DLSS und FSR bändigen
In Verbindung mit stärkeren DLSS- und FSR-Stufen lässt sich das Spiel aber bändigen. Einzig die höchste Grafikstufe bleibt High-End-Grafikkarten vom Kaliber einer GeForce RTX 5070 Ti und aufwärts vorbehalten. Die visuellen Vorteile der Maximalstufe sind aber gering, beim Verzicht wird nicht zu viel verpasst und im Gegenzug Leistung gewonnen.
Diese Grafikkarten braucht es für 60 FPS
AMD-Grafikkarten haben im Gothic Remake leichte Vorteile gegenüber den Modellen von Nvidia. Insbesondere bei der aktuellen Generation sind Radeon-Beschleuniger ein gutes Stück schneller unterwegs als vergleichbare GeForce-GPUs. Intel Arc zeigt in dem Spiel dagegen Leistungsprobleme, selbst die Arc Pro B70 (alias Arc B770) erreicht lediglich das Niveau einer älteren GeForce RTX 4060, die Arc B580 ist klar langsamer. Die Redaktion empfiehlt folgende Grafikkarten für das Spielen mit 60 FPS.
Das vermeintlich erste Office aus Europa
Unterdessen hat bei den Tagesmeldungen die Veröffentlichung von Euro-Office 1.0 für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Suite soll eine europäische Alternative zu Office-Diensten marktbeherrschender Anbieter wie Microsoft 365 darstellen. Doch die quelloffene Web-Office-Suite erntete direkt zum Start reichlich Kritik, unter anderem weil standardmäßig ein von Microsoft entwickeltes Dateiformat für das Speichern verwendet wird. Dokumente in Euro-Office werden allgemein mit den für MS-Office typischen Endungen „.docx“, „.pptx“ und „.xlsx“ gespeichert, da das OOXML-Format eine „quasi-offene“ Entwicklung von Microsoft ist.
Bereits die Beschreibung als „erste in Europa entwickelte Office-Suite“ sei falsch, kritisierte die Gruppierung hinter LibreOffice, „The Document Foundation“, unmittelbar vor der Veröffentlichung von Euro-Office 1.0. OpenOffice, das 2001 erschien, sei die erste europäische Office-Suite auf Open-Source-Basis, worauf 2010 LibreOffice folgte.
Apple bleibt dem Podcast vorbehalten
Nachdem Apples WWDC 2026, die dort erfolgte Ankündigung der 27er-Betriebssysteme und der erstmals KI-gestützten Siri diese Woche interessanterweise unter ferner liefen rangierten und deshalb nicht in den News-Charts zu finden sind, waren Apples Neuheiten im Podcast mit Dennis und Fabian dann aber doch noch einmal Thema.
Es folgen Linux-Benchmarks des Gothic Remakes
Gothic-Fans mit Linux statt Windows reicht ComputerBase nächste Woche Proton-Benchmarks des Remakes auf Radeon RX, GeForce RTX und Arc nach. Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!
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33 Immortals: Göttliche Koop-Action für 33 Spieler in Version 1.0 erschienen
Das kooperative Action-Rollenspiel 33 Immortals des kanadischen Entwicklers Thunder Lotus hat den Early Access verlassen. Nach rund einem Jahr im Vorabzugriff ist der Titel jetzt in Version 1.0 für den PC und die Xbox Series X|S sowie im Game Pass erschienen. Noch bis Mittwoch gibt es außerdem Rabatt auf den Kaufpreis.
Mit 33 Spielern gegen Gott
33 Immortals setzt auf groß angelegte Koop-Schlachten für bis zu 33 Spieler gleichzeitig. Als verdammte Seele schließen sich Spieler einer Rebellion gegen Gott an und kämpfen sich durch von Dantes Göttlicher Komödie inspirierte Regionen wie Hölle, Fegefeuer und Himmel. Im Mittelpunkt stehen rund 25 Minuten lange Roguelike-Durchläufe, die ohne lange Vorbereitung oder Lobby-Organisation direkt per Matchmaking gestartet werden können. Allein oder mit bis zu vier Freunden treten Spieler gegen Monsterhorden an, absolvieren sogenannte Folterkammern als Mini-Dungeons und stellen sich schließlich mächtigen Bossgegnern.
Während eines Durchlaufs sammeln Spieler Reliquien und weitere Verbesserungen, die den Charakter stärken. Nach Abschluss bestimmter Herausforderungen entfesselt das Spiel den „Zorn Gottes“, wodurch sich die Bedingungen auf dem Schlachtfeld verändern und die verbleibenden Spieler für weitere Herausforderungen neu gruppiert werden. Jede Partie endet in einem großen Bosskampf.
RPG-Progression und Koop-Chaos mit Roguelike-Gerüst
Besonderen Wert legt Thunder Lotus auf die Zusammenarbeit großer Spielergruppen. Die Kommunikation erfolgt über Emotes, Pings und gemeinsame Fähigkeiten, sodass auch ohne Sprachchat koordinierte Aktionen möglich sein sollen. Gefallene Mitspieler können wiederbelebt werden, während kombinierte Koop-Fähigkeiten hohen Schaden verursachen und das Vorankommen der Gruppe beschleunigen.
Für Langzeitmotivation wollen die Entwickler auch mit permanenten Fortschritten zwischen den Durchläufen sorgen. Ressourcen aus erfolgreichen Runs können genutzt werden, um neue Waffen, Reliquien und Verbesserungen freizuschalten. Insgesamt stehen 14 Waffen zur Verfügung, die von den sieben Todsünden und den göttlichen Tugenden inspiriert wurden. Zufällig generierte Gegner, Belohnungen und Ereignisse sollen zudem für abwechslungsreiche Durchläufe sorgen.
Zum Release rabattiert
Der reguläre Preis von 33 Immortals liegt auf dem PC bei rund 15 Euro. Zum 1.0-Release gibt es aber sowohl auf Steam als auch im Epic Games Store einen Einführungsrabatt, sodass das Spiel noch bis zum 17. Juni 2026 nur knapp 10 Euro kostet. Auf Xbox Series X|S kostet 33 Immortals regulär 19,99 Euro. Auch hier ist der Preis aber aktuell auf rund 10 Euro reduziert. Zudem ist 33 Immortals im Game Pass enthalten. Das Spiel bietet Crossplay über alle Plattformen.
Indie-Games aus Kanada
Das Indie-Studio Thunder Lotus wurde im Jahr 2014 in Montreal gegründet und machte sich zunächst mit Titeln wie Jotun und Sundered einen Namen. Den größten Erfolg feierten die Entwickler mit Spiritfarer im Jahr 2020, das weltweit mehr als sieben Millionen Spieler erreicht hat. Bereits in Entwicklung befindet sich außerdem das nächste Projekt des Studios, der Side-Scroller At Fate’s End. Der Release ist nach aktuellem Kenntnisstand noch für das laufende Jahr 2026 geplant.
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