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Make Football My Only Job › PAGE online


Auch im Profifußball verdienen Frauen weniger als Männer. Und zwar so wenig, dass sie zusätzlich noch in einem anderen Job arbeiten müssen. In einer besonderen »Sponsoring«-Kampagne für den FC Zürich Frauen macht Serviceplan das jetzt sichtbar.

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Vor einigen Tagen trugen die Fußballerinnen des FC Zürich Frauen ihr neues Trikot zum ersten Mal. Bei Heimspiel gegen den FC Luzern und das in der AXA Women’s Super League, der höchsten Liga im Schweizer Frauenfußball.

Wie gewöhnlich waren die Trikots mit Sponsoren-Logos versehen. Aber diese sind eben keine gewöhnlichen.

Geworben wurde mit Marken, die Night Shift. Extra Hours. Side/Job oder Endless Work heißen – und darauf aufmerksam machen, was im Profi-Frauenfußball noch immer so selbstverständlich ist, wie im Rest der Arbeitswelt.

Dass Frauen für dieselbe Leistung weniger als Männer verdienen. Und sie mehr arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Für die Profi-Fußballerin bedeutet das, zusätzliche Jobs anzunehmen neben dem Training, Nachschichten zu schieben, ständig zu arbeiten.

Profifußball mit Nebenjob

Sieben von 10 Spielerinnen der Schweizer Liga gehen 20 bis 40 Stunden pro Woche einem Nebenjob nach. Die Bezahlung liegt dabei häufig unter 1.000 Franken im Monat. Und jeder, der die Preise in der Schweiz kennt, weiß, wie wenig Geld das ist. Zusätzlich trainieren die Frauen bis zu 25 Stunden wöchentlich.

Die Folgen: weniger Schlaf, kürzere Erholungszeiten, schlechtere Konzentration.

Vielleicht also ein Energydrink gefällig, für den der fiktive Sponsorenname Night Shift stehen könnte, der auf den Trikots zu lesen ist. Der Name Side/Job, der für die bittere Realität steht, könnte auch ein Fintech-Startup sein, Endless Work ein fancy Productivity-Tool.

Besonderes Sponsoring

Kampagne und Trikots entwickelten Serviceplan Suisse, Serviceplan Hamburg und Serviceplan Culture  in enger Zusammenarbeit mit dem Frauen-Fußball-Team – und die Idee dahinter nennen die Kreativen »Sponsoring-Ästhetik als Waffe«.

Das Trikot ist Teil einer mehrstufigen Kampagne mit Digital Out-of-Home (DOOH) Motiven, klassische Außenwerbung rund ums Stadion und Social-Media-Ads. Am Spieltag gab es zudem Bandenwerbung und zudem bietet die Microsite MakeFootballMyOnlyJob.com Hintergrundinformationen, persönliche Einblicke und Portraits der beteiligten Spielerinnen.

Sie ruft zum Handeln auf und wendet dabei direkt an Sponsoren, den FC Zürich und den Frauenfußball zu unterstützen – und das in einer Zeit, in der das Interesse an Frauenfußball beständig wächst und regelmäßig neue Zuschauerrekorde bricht.

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So viel Dreck hat man in einer Kosmetikkampagne bisher noch nicht gesehen! › PAGE online


Eindrucksvoller kann man kaum zeigen, was für Spuren ein Tag in New York auf der Haut hinterlässt: Die Kreativagentur Uncommon macht für die Kosmetikmarke NIOD sichtbar, was sonst verborgen bleibt – und das mit einer besonderen Gesichtsbehandlung.

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Und einer Gesichtsbehandlung versteht man die Reinigung der Haut, sanftes massieren, vielleicht noch ein Peeling, aber vor allem alles, was die Haut glatter, kleinporiger und strahlender macht.

Nicht so in der Kampagne, die von der Londoner Kreativagentur Uncommon für die Kosmetikmarke NIOD entwickelt wurde.

Denn dort sorgt ein Tag in New York City für das Facial. Und zu dem gehören mehr als 20 Pollenarten, jede Menge Autoabgase mit den unterschiedlichen Inhaltsstoffen, urbane Allergene, Feinstaub und Unmengen anderer toxischer Stoffe, die in der Luft herumschwirren.

Alles, was man sieht, ist das Still eines Gesichts, das die Kreativen mit den Schadstoffen bespachteln, es eindampfen und Emulsionen überziehen.

Spot, der unter die Haut geht

So viel Umweltdreck hat man bisher noch in keiner Kosmetikkampagne gesehen. Doch »The New York Facial« zeigt es alles – und es bleibt im Gedächtnis, was bei einem Tag in der Großstadt alles in die Haut eindringt.

Luftschadstoffe in städtischen Gebieten können die Pigmentierung der Gesichtshaut um mehr als 20 Prozent erhöhen. Und NIOD, eine kanadische Kosmetikmarke, die auf wissenschaftlich fundierte Hautpflege spezialisiert ist, hat das Spray Superoxide Dismutase 3 Enzyme Mist (SDEM3) entwickelt, das Schäden durch Umweltreizstoffe verhindern soll.

Begleitet wird die Kampagne von Kosmetikkits, die in London, New York, Los Angeles und Toronto verteilt wurden und ein »giftiges« »The New York Facial«-Produkt enthalten, das aber nicht zu öffnen war.

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Schriftfamilie Markelius Sans › PAGE online


Auf Basis des Leitsystems für das renovierte Folkets Hus am Norra Bantorget in Stockholm, entstand eine Type mit acht Schnitten.

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Ein Folkets Hus (schwedisch für Haus des Volkes) ist ein traditionelles skandinavisches Gemeinschaftszentrum, das als Treffpunkt für Kultur, Bildung und politische Aktivitäten dient. Ursprünglich von der Arbeiterbewegung ins Leben gerufen, beherbergen diese Häuser heute oft Kinos, Bibliotheken, Cafés und Räume für Vereine. 

Das Folkets Hus am Norra Bantorget in Stockholm ist ein Meisterwerk des Funktionalismus, entworfen vom Architekten Sven Markelius, der eine zentrale Rolle in der Stadtplanung Stockholms nach dem Zweiten Weltkrieg spielte. 

Die Stockholmer Designagentur Figur wurde mit der Gestaltung eines Leitsystems für das nach einigen Jahren Renovierungszeit 2025 wiedereröffnete Folkets Hus beauftragt. Für die Schriftentwicklung holten die Kreativen von Figur Typedesigner Göran Söderström, Gründer der Foundry Letters from Sweden ins Boot.

Zusammen mit dem französischen Typedesigner Léo Guibert, entwickelte Göran Söderström die Markelius Sans, die auf handgezeichneten Interpretationen der Schriftart Helvetica basiert, die sie zwischen Architekturzeichnungen und Schildern im Archiv des Folkets Hus am Norra Bantorget in Stockholm fanden.

»Als das Gebäude 1960 eingeweiht wurde, fanden sie für die Beschilderung mit den Aufschriften stadsteatern, kongresshallen, baldakinen und pelarsalen Verwendung,« so Göran Söderström. »1991 kam die Beschilderung für dansens hus hinzu, die mit dem gleichen begrenzten Satz von Buchstaben hergestellt wurde.«

Söderström und Guibert scannten die Originalbuchstaben und zeichneten sie für die Digitalisierung nach, fehlende Zeichen entwickelten sie nach derselben Grundlogik. Dabei ist die Markelius Sans keine perfekte zeitgenössiche Schrift, sie hat einen ganz eigenen Charme, der sich nicht allein mit Bézier-Kurven konstruieren lässt. »Wir haben nichts verändert. Bei der Markelius Sans handelt sich nicht um eine kommerzielle Modernisierung, sondern mehr um eine Hommage an das Original,« sagt Göran Söderström.

Der Letters from Sweden-Gründer entwarf den Regular Schnitt aus dem Ausgangsmaterial, das nur in einer Stärke vorlag. Damit war der Job, den Söderström von der Agentur Figur bekommen hatte, eigentlich erfüllt. Aber Lukas Nässil, Designer, Art-Director und Gründer von Figur stieß die Idee an, die Schrift weiter auszubauen. Gedacht getan, Léo Guibert erstellte weitere Strichstärken und Kursive. Er zeichnete auch einige noch fehlende Glyphen.

Sechsundsechzig Jahre nach der Einweihung des von Sven Markelius entworfenen Gebäudes hat dieses nicht nur ein wunderbares neues Leitsystem. Es gibt auch die Schrift Markelius Sans in acht Schnitten: Regular, Medium, Semibold und Bold mit passenden Kursiven. Die Familie umfasst auch jede Menge Pfeile: Mit und ohne Kreis, jeweils angepasst an die Ausrichtung von Klein- und Großbuchstaben.

Lizensieren kann man die Type mit dem 60er Jahre Schweden-Flair über Letters from Sweden, Einzelschnitte kosten rund 50 Euro, alle acht zusammen knapp 300 Euro.

Das von der Stockholmer Designagentur Figur entwickelte Leitsystem passt perfekt zum Gebäude.

  

Die Inspiration für die Piktogramme stammt vom Portikus. Die Winkel, Proportionen und Größen der tanzenden Figuren prägen das Erscheinungsbild der Icons. Ihr auffälligstes Merkmal ist die Größe des Kopfes im Verhältnis zum Körper.

Stehende Zeichen sind an einer eigenen Grundlinie ausgerichtet. Alle anderen Symbole wurden optisch vertikal und horizontal zentriert.



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Yann blindSALIDA › PAGE online


PAGE gefällt…: Illustrationen von Yann blindSALIDA aus Frankreich, der seinen Stil immer stärker reduzierte und mit verschiedenen Formen und Farben eine eindrucksvolle Vielfalt schafft – und das für die großen Marken der Welt.

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Name Yann blindSALIDA

Standort Frankreich

Web blindsalida.fr

Anfänge Nach einem kurzen Studium der Kommunikationswissenschaften habe ich zehn Jahre lang als Art Director in Werbeagenturen gearbeitet. Aber die Illustration hat mich immer gereizt. Ich begann zu experimentieren und probierte alle möglichen visuellen Ausdrucksformen aus. Alles veränderte sich, als der Telekommunikationsanbieter Orange mich mit meinen ersten Illustrationen beauftragte. Zu der Zeit waren explosive, fließende und bewegungsreiche Bildwelten populär, die mich sehr inspirierten. Mit der Zeit aber entwickelte sich mein Stil allmählich zu dem minimalistischen, geometrischen Ansatz, den ich heute verfolge.

Stil Je mehr ich mich als Illustrator entwickle, desto stärker zieht es mich zur Einfachheit. Wenn ich eine Idee mit nur wenigen Formen ausdrücken kann, warum sollte ich dann mehr verwenden? So ist mein Stil immer präziser, minimalistischer und geometrischer geworden. Dennoch verlangt jede Idee eine einzigartige Umsetzung und deshalb ist meine Palette vielfältig: Ich verwende oft isometrische oder Wireframe-Stile für technische Aufträge, flaches Design für Mainstream-Inhalte und füge für eher literarische Themen Konturen hinzu.

Lieblingsmotive Lesbarkeit hat für mich Priorität. Jahrelang habe ich leuchtende Farben verwendet, um starke Kontraste zu schaffen. Doch als meine Linien raffinierter wurden, habe ich meine Palette um Pastelltöne erweitert, um noch ausdrucksstärkere Nuancen zu erreichen. Wegen meines minimalistischen Ansatzes vermeide ich Muster und verwende nur subtile Farbverläufe, die normalerweise den technologischen Themen vorbehalten sind.

Technik Ich arbeite ausschließlich mit Illustrator. Ich liebe die Freiheit, von Grund auf neu zu gestalten, die mathematische Präzision und natürlich die Tatsache, dass meine Grafiken unendlich skaliert werden können, ohne an Qualität zu verlieren!

Inspiration Ich interessiere mich sehr dafür, wie Informationen visuell verarbeitet werden. Die Datenvisualisierung zum Beispiel ist eine faszinierende Herausforderung: Wie macht man Hunderte von Datenpunkten lesbar? Am anderen Ende des Spektrums inspirieren mich Beschilderungen sehr. Hier muss man nur sehr wenige Informationen vermitteln, aber das auf möglichst universelle Weise.

Kunden Ich hatte die Gelegenheit, mit vielen renommierten Marken zusammenzuarbeiten, unter anderem aus den Bereichen Digital (Google, Sony), Transport (Flughafen Frankfurt, Mercedes), Finanzen (Forbes, BNP Paribas), Bildung (Harvard, Oxford) und Medien (The Wall Street Journal, The Daily Telegraph).

Agent 2026 habe ich ein neues Kapitel mit meiner deutschen Agentin art-act.de begonnen.

Flächige Illustration einer Person mit Laptop am Schreibtisch vor abstrakten Diagrammen, Formularsymbolen, Taschenrechner und Fragezeichen; rot-beiger Hintergrund mit grafisch vernetzten Elementen.
Client Forbes Project: The undergrads new journey to real world ready Bild: Yann blindSALIDA
Grafisches Cover mit blauem Hintergrund und geometrischer Illustration einer vernetzten Arbeitsumgebung; zentrale Figur am Laptop, umgeben von Diagrammen, Interface-Elementen und technischen Symbolen; Titel »CLUB DE LA PRESSE ET DE LA COMMUNICATION DU GARD – L’ANNUAIRE 2024/2025«.
Client Club de la presse: Project Annuary 2025 Bild: Yann blindSALIDA
Abstrakte urbane Komposition aus Gebäuden, Bäumen, Säulen und geometrischen Formen in Blau, Rot, Grün und Beige; angedeutete Stadtsilhouette mit Sonne am Himmel.
Client Le moniteur Project: Le laboratoire de la ville de demain for cover of the magazine
Redaktionelle Illustration einer Café-Szene mit zwei lesenden Personen unter einer halbierten Tages- und Nachtdarstellung; rechts ein Schild mit der Aufschrift »2025 BOOKS OF THE YEAR«.
Client The Wall Street Journal: 2025 Project Books of the year
Konzeptionelle Darstellung eines halb menschlichen, halb digitalen Kopfprofils; kombiniert mit Balkendiagramm, Wolkenformen und großem Stecker auf blauem Hintergrund.
Personal Conceptual Experiment

Name Yann blindSALIDA

Location France

Web blindsalida.fr

Start  After brief studies in communication, I worked as an art director in advertising agencies for ten years. But illustration was always calling me. I started experimenting, exploring all kinds of visuals. Everything changed when Orange, the telecom operator, commissioned my first illustrations. The era was all about explosive, liquid, movement-filled visuals, which inspired me deeply. Over time, my style gradually evolved into the minimalist, geometric approach I embrace today.

Style The further I progress as an illustrator, the more I’m drawn to simplicity. If I can express an idea with fewer shapes, why use more? My style has become increasingly precise, minimalist, and geometric. Yet, every idea deserves a unique treatment, which is why my palette remains varied: I often use isometric or wireframe styles for technical subjects, flat design for mainstream topics, and add outlines for more literary themes.

Favourite motifs I prioritize readability. For years, I used bright colors to create strong contrasts, but as my lines became more refined, I expanded my palette to include pastel tones, allowing for even more expressive nuances.
True to my minimalist approach, I avoid patterns, using only subtle gradients, usually reserved for the most technological subjects.

Technique I work exclusively in Illustrator. I love the freedom to create from scratch, the mathematical precision, and of course, the fact that my visuals can be scaled infinitely without losing quality!

Inspiration I’m deeply interested in how information is visually processed. Data visualization, for example, is a fascinating challenge: how to make hundreds of data points readable?
On the other end of the spectrum, signage inspires me endlessly, here, you have very little information to convey, but it must be done in the most universal way possible.

Clients I’ve had the opportunity to collaborate with many prestigious brands, including in digital (Google, Sony), transport (Frankfurt Airport, Mercedes), finance (Forbes, BNP Paribas), education (Harvard, Oxford), and media (The Wall Street Journal, The Daily Telegraph).

Agent In 2026, I began a new chapter with my German agent, art-act.de.

 



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