Künstliche Intelligenz
Mehr als Requisiten: Click Boom Flash # 63 „Kameras und Fotos im Kinofilm“
Fotografien und Kameras transportieren in Kinofilmen Bedeutung, Erinnerungen oder Wahrheit. In dieser Folge sprechen die Redakteure Judy Hohmann und Hendrik Vatheuer über Kinoklassiker und neuere Filme, in denen Fotografie eine tragende Rolle spielt. Von „Blow-Up“ über „Memento“ bis zu Wes Andersons „Asteroid City“ reicht die Auswahl. Dabei setzen Regisseure das Medium Fotografie höchst unterschiedlich ein.
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Dieses Gespräch und weitere Interviews mit Persönlichkeiten aus der Fotowelt hören Sie in unserem Foto-Podcast Click Boom Flash. Jeden zweiten Sonntag neu und auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
Wahrheit und Erinnerung
Im Sechzigerjahre-Thriller „Blow-Up” vergrößert ein Modefotograf ein vermeintliches Tatortfoto immer weiter, bis schließlich nur noch das grobe Korn sichtbar ist. In „Memento” wiederum dienen Polaroids als Gedächtnisstütze eines Mannes ohne Kurzzeitgedächtnis und zeigen, wie leicht sich Bilder manipulieren lassen.
In dem Film „One Hour Photo“ wird Robin Williams, ein einsamer Laborangestellter, zum Stalker und zu einer menschlichen Cloud. Lee Millers Biopic „Die Fotografin” stellt den weiblichen Blick auf den Zweiten Weltkrieg ins Zentrum. Jeder dieser Filme stellt eine wichtige Grundfrage immer wieder neu: Was kann Fotografie eigentlich beweisen?
Nostalgie und Nerdtum
Besonders verspielt geht Wes Anderson in „Asteroid City“ mit dem Thema um, und erfindet sogar eine eigene Kameramarke namens „Müller-Schmidt“ mit der „Swiss Mountain Camera“. Dahinter steckt ein umgebauter russischer Nachbau einer Contax-Messsucherkamera – eine Freude für Foto-Nerds. Auch die Nikon F taucht in zahlreichen Klassikern wie „Apocalypse Now“ auf und steht sinnbildlich für den Fotojournalismus ihrer Zeit. Warum Teleobjektive Voyeure verraten und welches Lee-Miller-Foto Hendrik Vatheuer bis heute verfolgt, verrät er in der aktuellen Folge.
Jeden zweiten Sonntag um 9 Uhr erscheint eine neue Folge von Click Boom Flash, dem Podcast des Magazins c’t Fotografie. Sie finden ihn in allen großen Podcast-Verzeichnissen. Hören Sie jetzt rein, mit Apple Podcasts, Spotify, Amazon Music oder als in der Podcast-App Ihrer Wahl.
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(hoh)
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„Helldivers 2“: DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 3.0 kommen am 27. Mai
„Helldivers 2“ bekommt am 27. Mai ein umfassendes Technik-Update, das PC-Spieler mit den fortschrittlichen Upscaling-Techniken DLSS 4.5, FSR 4, XeSS 3.0 versorgt. Das Update entstand in Zusammenarbeit mit dem Sony-Studio Nixxes, das bereits für die PC-Versionen von „Horizon Forbidden West“ und „Marvel’s Spider-Man Remastered“ verantwortlich war und sich auf die technische Seite von Port-Projekten spezialisiert hat.
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Bislang gab es in „Helldivers 2“ keine fortschrittlichen Upscaling-Techniken, sondern lediglich eine Render-Skalierung. DLSS, FSR und XeSS rechnen eine niedrigere Render-Auflösung KI-gesteuert auf volle Output-Auflösung hoch. Das verringert die GPU-Last bei möglichst geringen visuellen Abstrichen. Wichtig ist Upscaling vor allem auf Monitoren mit hoher Auflösung wie 4K, aber moderne Upscaling-Techniken wie DLSS 4.5 und FSR 4 liefern auch schon bei niedrigeren Output-Auflösungen gute Ergebnisse.
In der PC-Version von „Helldivers 2“ sollen je nach eingebauter Grafikkarte alle Upscaling-Techniken zur Verfügung stehen, wie Arrowhead im Steam-Blog mitteilt. Besitzer kompatibler AMD-GPUs erhalten AMDs FSR 4.0.3, Nvidia-Nutzer können DLSS bis Version 4.5 nutzen. Intel-Grafikkarten werden durch XeSS 3.0 bedient. Laut Entwickler Arrowhead hatten sich viele Community-Mitglieder lange besseres Upscaling für den Online-Shooter gewünscht. Durch das Update können viele von ihnen künftig „Helldivers 2“ mit besserer Performance und besserer Bildqualität spielen.
Reflex und Anti-Lag 2
Neu hinzu kommen außerdem Nvidia Reflex für GeForce-Karten und AMD Anti-Lag 2 für Radeon-GPUs – beide reduzieren die Eingabeverzögerung. Variable Rate Shading senkt den Rechenaufwand in weniger kritischen Bildbereichen und vermindert so den GPU-Workload.
Auch auf Konsolen gibt es Neuerungen. PS5 Pro erhält PSSR 1, PS5 und Xbox Series X kommen auf FSR 3.1. Das Performance-Preset liefert auf PS5 und Xbox Series X künftig eine interne Auflösung von 1440p statt 1080p. Hinzu kommt VRR-Unterstützung für PS5 und PS5 Pro, die Bildschirmreißen ohne die Latenzstrafe von V-Sync verhindert.
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Arrowhead will in diesem Sommer ein weiteres Tech-Update nachlegen, Details nennt das Studio noch nicht. Ende 2025 hat Arrowhead bereits den Speicherbedarf von „Helldivers 2“ von 154 GByte auf 23 GByte gesenkt.
(dahe)
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IT Summit 2026: heise-Konferenz zu Digitaler Souveränität
Der IT Summit 2026 findet aAm 24. und 25. November in München statt. Die heise-Konferenz richtet sich an IT-Verantwortliche in Unternehmen und Behörden, die ihre Digitale Souveränität verbessern wollen. Im Vordergrund stehen konkrete Ansätze, wie Organisationen ihre IT unabhängiger aufstellen können.
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Im Call for Proposals suchen wir bis zum 31.5. Erfahrungsberichte aus der Praxis, wie Unternehmen in Bereichen wie KI, Cloud oder Software digital souveräner geworden sind. Wie sind Sie Ihren Weg zur digitalen Unabhängigkeit angegangen? Wo gab es Schwierigkeiten, was erwies sich als einfacher als gedacht? Lassen Sie andere von Ihren Erfahrungen profitieren!
Schwerpunkte des IT Summit 2026 sind:
- Souveräne & lokale KI: Implementierung lokaler LLMs, Einsatz von Open-Source-Modellen, Integration europäischer KI-Dienste in Geschäftsprozesse
- Migrationsstrategien: Praxisberichte zum Umstieg von proprietärer auf Open-Source-Software und zum Umzug zu europäischen Cloud-Anbietern
- Alternativen zu M365: Büro-Workflows ohne Microsoft-Lock-in
- Strategien für KMU: Besondere Herausforderungen bei kleinen und mittleren Unternehmen
- Souveräne Security: Ansätze zur Abwehr aktueller Angriffstechniken ohne Abhängigkeit von außereuropäischen Anbietern
- Agentic AI & Automatisierung: Souveräne Lösungen für autonome Workflows und effiziente Prozessgestaltung
- Strategie & Recht: Lizenzen und Wege aus der „Lock-in“-Falle
Vorschläge für Vorträge (45 Minuten inklusive 5 Minuten Fragen&Antworten) können Sie über die Website des IT Summit by heise einreichen. Hier finden Sie auch das Programm des letztjährigen IT-Summit.
(odi)
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Jubiläum: Apple Retail Stores seit 25 Jahren im Geschäft
In dieser Woche hat Apple ohne Party oder öffentliche Erwähnung ein für den Konzern relevantes Jubiläum gefeiert: Die Ladenkette des iPhone-Herstellers, die Apple Retail Stores, wurde 25 Jahre alt. Die ersten beiden Geschäfte waren im Mai 2001 an Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten eröffnet worden, inzwischen hat der Konzern über 500 Stores auf der ganzen Welt. Seit der Einführung durch den damaligen CEO Steve Jobs hat sich also einiges getan, wobei zumindest in Deutschland mit seinen bislang 16 Läden der Ausbau stockt – aktuell sind keine weiteren Store-Projekte bekannt.
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Zum Start gab es noch Software
Die ersten beiden Apple Retail Stores, die in Shoppingzentren errichtet wurden, existieren heute noch immer: Es handelt sich um Tysons Corner Center in McLean, Virginia (wenn auch der Store innerhalb der Mall vor einigen Jahren umgezogen ist) sowie Glendale Galleria in Kalifornien (Los Angeles County). Die Idee hinter den Läden war, alle Apple-Produkte an einem Ort so zu präsentieren, wie sich das Apple vorstellte – und nicht etwa in einer hinteren Ecke eines Elektronikladens. Hinzu kam eine Konzentration auf den Bereich Service: Schon die ersten beiden Stores hatten eine „Genius Bar“, an der die Kundschaft Fragen zu ihren Produkten stellen sowie Reparaturen veranlassen konnte.
Nicht mehr vorhanden ist hingegen die „Hotline“ nach Cupertino: Ein rotes Telefon, das Mitarbeiter verwenden konnten, um im Apple-Hauptquartier jemanden finden zu können, falls eine Frage einmal vor Ort nicht beantwortet werden konnte. Die Einteilung der Stores war zu Beginn etwas anders als heute: Sie wurden in Heim- und Pro-Produkte sowie „Lösungen“ unterteilt. Es gab aber auch schon einen Präsentationsbereich für Workshops. Zudem führte Apple diverses Zubehör für den Mac. iPhone, iPad oder iPod gab es zum Zeitpunkt der Einführung der Läden noch nicht. Dafür teilte Steve Jobs bei seiner Präsentation stolz mit, man führe über 300 Top-Softwaretitel auf CD und in Pappverpackungen.
Großer Ausbau in 25 Jahren
Ein Blick auf die heutige Retail-Liste zeigt, wie weitläufig das Verkaufsnetz inzwischen geworden ist. Bis Ende 2025 waren es insgesamt 540 Läden, wovon etwas weniger als die Hälfte (268) außerhalb der USA steht: Apple ist von Australien bis zu den Vereinigten Arabischen Emiraten vertreten. In Europa sind Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Italien, Spanien, Belgien, Schweden und Großbritannien dabei. Auf dem Kontinent stockte der Ausbau allerdings zuletzt.
So ist derzeit unklar, ob neben den sechzehn Stores in Deutschland weitere hinzukommen – von aktuellen Projekten ist derzeit in der Gerüchteküche nichts bekannt. Zuletzt kamen unter anderem ein Store in Hannover (2014) sowie ein zweiter Laden in Berlin (2021) hinzu, der den chronisch überlaufenen Kudamm-Store entlastete. Weltweit hatte Apple unter anderem zuletzt in Indien ausgebaut. Der Konzern ist bekannt dafür, seine Läden zu architektonischen Highlights zu machen, arbeitet unter anderem mit Architekten wie Norman Foster zusammen oder renoviert historische Bauten. Spektakulär sind unter anderem der Apple Store in Chicago direkt am Chicago River oder der Laden, den der Konzern in die Grand Central Terminal in New York integriert hat. Ebenfalls in New York befindet sich der berühmte „Cube“ mit unterirdischen Geschäftsräumen.
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(bsc)
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