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Mini-PC Gmktec Nucbox M6 Ultra im Test: 32 GB DDR5 RAM & Ryzen 5 für nur 460 €


Die Gmktec Nucbox M6 Ultra bietet mit 32 GB DDR5 RAM und dem Ryzen-5-Prozessor ansprechende Hardware.

Mit der Nucbox M6 Ultra liefert Gmktec eine weitere Iteration der mittlerweile vierzehnteiligen Nucbox-Serie. In der Testversion unseres M6 Ultra stecken ein AMD Ryzen 5 7640HS, 32 GB Arbeitsspeicher (RAM) und 1 TB SSD-Speicher. Eine abgespeckte Konfiguration mit 16 GB RAM und 512 GB SSD ist auch im Angebot. Für viele ist sicherlich auch die Barebone-Variante ohne RAM und SSD spannend. Wir haben uns den Mini-PC für 460 Euro angesehen und berichten, was die Nucbox M6 Ultra noch so alles zu bieten hat.

Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Ausstattung: Welche Hardware bietet die Gmktec Nucbox M6 Ultra?

Die Nucbox M6 Ultra kommt mit einem AMD Ryzen 5 7640HS, dem sechs Kerne bei 12 Threads zur Verfügung stehen. Die CPU hat einen Grundtakt von 4,3 GHz und einen Turbo-Takt von 5,0 GHz. Sie gehört zur Zen-4-Architektur (Phoenix) und ist im 4-Nm-Verfahren gefertigt. Die thermische Verlustleistung (TDP) liegt bei 45 W, die maximale Betriebstemperatur bei 100 Grad. Als Grafikeinheit kommt die AMD Radeon 760M mit acht Kernen bei einem Takt von 2600 MHz zum Einsatz.

In unserem Testgerät stecken 32 GB DDR5-RAM in Form von zwei 16 GB großen SODIMM-Modulen, allerdings bieten diese eine (für DDR5-Verhältnisse) etwas enttäuschende Übertragungsrate von 4800 MT/s. Unterstützt werden bis zu 128 GB an RAM. Die NVMe-SSD mit PCIe 4.0 verfügt über 1 TB und hat laut Crystaldiskmark eine maximale Lesegeschwindigkeit von 3554 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 2581 MB/s. Hier kann man dank zweitem M.2-Slot auf bis zu 8 TB aufrüsten.

Bei den Anschlüssen fällt direkt der USB-4.0-Port mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 40 GB/s positiv auf. Er unterstützt neben Displayport auch Power-Delivery-Input bis 100 W und ist ungewöhnlicherweise vorne am Mini-PC angebracht. Damit kann man den Mini-PC auch per USB-C mit Strom versorgen. Zusätzlich bietet die Nucbox zwei USB-3.2-Anschlüsse vorne sowie einen weiteren USB-3.2-Anschluss und einen USB-2.0-Anschluss hinten.

Zum USB-4.0-Port gesellen sich noch HDMI 2.0 und Displayport 1.4 hinzu und ermöglichen somit, drei Monitore gleichzeitig anzuschließen. Ebenfalls erfreulich sind die zwei Ethernet-Ports mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 2,5 Gbit/s. Für die traditionelle Stromversorgung dient ein DC-19-V-Anschluss mit Rundhohlstecker.

An Drahtlos-Schnittstellen bietet die Nucbox M6 Ultra indes Wi-Fi 6E (2,4 Gbit/s) und Bluetooth 5.2. Letzteres ist zwar nicht der neueste Stand der Technik, geht aber noch in Ordnung. Wi-Fi 6E ist hingegen erfreulich, häufig verwenden günstige Mini-PCs noch den veralteten Wi-Fi-5-Standard. Abgerundet wird die Auswahl an Anschlüssen durch einen 3,5-mm-Aux-Port.

Dem PC liegen ein HDMI-Kabel, ein 19-V-Netzteil mit Rundhohlstecker sowie eine Adapterplatte zur Montierung an Monitoren bei.

Performance: Wie schnell ist die Gmktec Nucbox M6 Ultra?

Um die Performance des Mini-PCs mit Ryzen 5 7640HS zu untersuchen, haben wir ihn mehreren Benchmarks unterzogen. Mit diesen soll die generelle Leistung in verschiedenen Alltagsszenarien wie bei der Büroarbeit oder beim Zocken geprüft werden. Spannend ist insbesondere der Vergleich zum Minisforum UM760 Slim (Testbericht), der den gleichen Prozessor einsetzt.

Bei PCmark erzielt die Nucbox einen Wert von 6780 Punkten und liegt damit minimal unter dem UM760 Slim. Dabei handelt es sich um das Ergebnis der bisherigen Versionen 1.x. Seit Kurzem installieren neue Updates des Benchmarks hingegen aufsteigend ab der Versionsnummer ab 2.x. Entwickler UL Solutions weist im Changelog des Updates darauf hin, dass die Ergebnisse beider Versionen untereinander nicht vergleichbar sind. Mit der neuesten Workstation-Version erreichen wir entsprechend eine abweichende Punktzahl von 6929 Punkten. Bis auf Weiteres geben wir daher in unseren neuen Mini-PC-Tests beide Ergebnisse an, um die Vergleichbarkeit aufrechtzuerhalten.

Bei Cinebench R24 bekommt die Multi-Core-Performance 697 Punkte (UM760 Slim: 739), während die Single-Core-Leistung 103 Punkte erreicht (UM760 Slim: 104). Beim plattformübergreifenden Benchmark Geekbench 6 erzielt die CPU einen Single-Core-Wert von 2562 (UM760 Slim: 2608 Punkte) und einen Multi-Core-Wert von 10.850 Punkten (UM760 Slim: 10.795 Punkte). Der Open-CL-Score liegt hingegen bei 23.374 Punkten (Minisforum: 23.368).

3DMark Time Spy prüft die CPU- und GPU-Performance mit Blick auf die Gamingtauglichkeit. Hier bekommt die Nucbox M6 Ultra einen Gesamtwert von 2586 zugeschrieben, während die GPU einzeln betrachtet 2317 (Minisforum: 2300) und die CPU 7597 Punkte ergattert (Minisforum: 8006). Ein wirkliches Gaming-Biest ist die Nucbox M6 Ultra damit nicht. Bei modernen AAA-Spielen dürfte die Maschine schnell an die Grenzen des Ertragbaren kommen.

Lüfter: Wie laut ist die Gmktec Nucbox M6 Ultra und wie hoch ist die Leistungsaufnahme?

Der Lüfter in der Gmktec Nucbox M6 Ultra beglückt die Ohren mit bis zu 44,8 dB(A) unter Volllast und ist damit mehr als deutlich hörbar. Das verwundert auch nicht, denn die CPU erreicht Temperaturhöchstwerte von 91,4 Grad (um die 39 Grad im Idle), die der Lüfter natürlich im Hochbetrieb versucht zu senken. Selbst in einem Meter Entfernung zum Gerät erreicht die Lautstärke so noch bis zu 25 dB(A).

Bei der Stromaufnahme beobachten wir etwa 11 W im Idle und bis zu 65 W, wenn er auf Hochtouren arbeitet. Im BIOS kann der Stromverbrauch der CPU ein Stück weit angepasst werden. Hier stehen Silent-, Balance- und Performance-Mode zur Auswahl.

Mit welchen Betriebssystemen arbeitet die Gmktec Nucbox M6 Ultra?

Auf dem Mini-PC ist Windows 11 Pro in der Version 24H2 aufgespielt. Die Einrichtung unmittelbar nach dem Auspacken des Geräts funktioniert einwandfrei und ohne Internetzugang. Der anschließende vollständige Systemscan via Windows Defender zeigt keine Auffälligkeiten. An vorinstallierten Apps findet sich lediglich die Standard-Windows-Bloatware wieder. Mit aktivem Internetzugang stehen erwartungsgemäß einige Windows-Updates an, die ebenfalls reibungslos heruntergeladen und installiert werden.

Unter Ubuntu, welches wir über einen Stick booten, erkennt das System sofort das WLAN-Netzwerk und verbindet sich problemlos. Bluetooth können wir allerdings nicht aktivieren. Das ist verwunderlich und ein deutlicher Malus gegenüber anderen Modellen, die wir getestet haben.

Bauform: Wie ist die Verarbeitung der Gmktec Nucbox M6 Ultra?

Das 128, 8 x 47,8 x 127 mm große Gehäuse besteht vollständig aus Plastik ist robust und sauber verarbeitet. Allerdings ist der Logo-Aufdruck oben etwas schief angebracht. Auf die Waage bringt die Nucbox etwa 528 g. An den Seiten sowie hinten und unter dem Gehäuse befinden sich Lüftungsgitter. Um an das Innere des Mini-PCs zu gelangen, muss man den Deckel des Gehäuses abziehen. Anschließend gilt es, die vier Schrauben zu lösen, die den Lüfter festhalten. Den Lüfter samt Verdeck herauszunehmen, erfordert etwas Kraft und Vorsicht, da er natürlich per Kabel verbunden ist.

Preis: Was kostet die Gmktec Nucbox M6 Ultra?

Der Preis der Nucbox M6 Ultra liegt bei 460 Euro für die Ausstattung mit 32 GB SODIMM-DDR5 RAM und 1 TB SSD. Die 16/512-GB-Variante schlägt mit 380 Euro zu Buche. Für das Barebone-Modell ohne RAM und SSD zahlt man aktuell nur noch 239 Euro (Code M6ultra00)

Fazit

Die Gmktec Nucbox M6 Ultra wartet mit einer guten Verarbeitung sowie ein paar ansprechenden Features auf, darunter USB 4 und zwei LAN-Ports mit 2,5 Gbit/s. Letztere ermöglichen es, die Nucbox ohne Adapter auch für Firewall-Lösungen zu verwenden. Hinzu kommt eine grundsolide Leistung des Ryzen 5, die den Mini-PC für die Arbeit im Büro tauglich macht.

Wer ihn für anspruchsvollere Aufgaben verwenden möchte, sollte jedoch die hohe Lautstärke von bis zu 42 dB(A) sowie die schlechte Kühlung des Mini-PCs bedenken, die die CPU auf bis zu 91,4 °C unter Volllast hochtreibt. Schlussendlich bekommt man für den Preis aber einen grundsoliden Mini-PC, der für den Preis einige nützliche Funktionen bereithält.



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Lava Studio im Test: Gitarren-Amp mit Cloudanbindung


E-Gitarren und Bässe klingen ohne Verstärker nach nichts. Vollröhren-Amps klingen zwar gut, sind fürs Wohnzimmer aber zu klobig und zu laut. Fürs spontane Üben oder Jammen daheim bieten sich deshalb kompakte Übungsverstärker an, die inzwischen eine erstaunliche Klangqualität bieten und den Sound namhafter Vorbilder per Modelling-Technik verblüffend gut und in Wohnzimmerlautstärke nachbilden.

Das Lava Studio soll mehr sein als so ein Übungs-Amp: ein geschlossenes Mini-Studio mit Amp-Modellen, Effekten und Apps – ohne Zusatzgeräte und ohne externen Rechner. Eigentlich handelt es sich um eine aktive Lautsprecherbox mit fest verbundenem großen Tablet. Das misst in der Diagonale 33,8 cm (13,3 Zoll) und lässt sich wahlweise flach aufs Gehäuse klappen oder stufenlos um bis zu knapp 90 Grad angewinkelt aufrichten. Die mitgelieferten Apps für die Audio-/Videowiedergabe laufen auf dem Tablet auf Android-Grundlage.

Nun ist die Idee, digitale Gitarrenverstärker auf einem Tablet zu realisieren, nicht ganz neu. Für den Anschluss des Instruments braucht man dazu aber meist noch ein externes Audiointerface, etwa das Riff von Positive Grid. Genau dieses Versprechen – alles in einem Gerät – ist der Maßstab, an dem sich das Lava Studio im Test messen lassen muss. Doch wie gut funktioniert dieses in sich geschlossene System im Alltag – und wie offen ist es für die Praxis außerhalb des Wohnzimmers? Im Test zeigten sich jedenfalls auch Einschränkungen, die wenig Raum für Studioambitionen des Anwenders lassen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Lava Studio im Test: Gitarren-Amp mit Cloudanbindung“.
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Unternehmen klagen über mehr Bürokratie


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Bemühungen um Entbürokratisierung kommen laut einer Studie des wirtschaftsnahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bislang noch nicht bei den Unternehmen an. Demnach beklagten 80 Prozent der befragten deutschen Firmen, dass der Aufwand für die Erfüllung gesetzlicher Berichts- und Dokumentationspflichten in den vergangenen drei Jahren gestiegen sei. Mehr als die Hälfte sieht sogar einen deutlichen Anstieg. Lediglich 1,5 Prozent sprachen von sinkender Belastung, rund ein Fünftel bemerkte keine Veränderung.

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Dabei sehen die Unternehmen laut Befragung auch Probleme in den Behörden. Rund 70 Prozent halten Verwaltungsverfahren für zu langsam und 60 Prozent sagen, vorhandene Ermessensspielräume würden nicht ausreichend genutzt. Jedes zweite Unternehmen moniert auch fehlende Kapazitäten bei der Antragsbearbeitung oder zweifelt sogar an der fachlichen Expertise in den Verwaltungen. Befragt wurden den Angaben zufolge im Herbst 2025 mehr als 1000 Betriebe; die Umfrage ist laut IW repräsentativ.

Wichtigster Faktor beim Bürokratieabbau sind für mehr als 90 Prozent der Firmen weniger umfangreiche EU-Vorgaben. Rund drei Viertel sehen auch in einer zentral organisierten, digitalen Verwaltung Potenzial für Entlastung. „Mit einer digitalen Verwaltung und enger föderaler Zusammenarbeit können die Behörden das Zuständigkeitswirrwarr beenden“, betont auch IW-Forscher Klaus-Heiner Röhl.

Zahlen des Statistischen Bundesamts, die das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Januar abgefragt hatte, zeichnen ein leicht anderes Bild als die Perspektive der Unternehmen. Nach Berechnungen der Behörde liegen die Bürokratiekosten für Unternehmen bei 62,5 Milliarden Euro pro Jahr. Vor einem Jahr wies die amtliche Statistik Kosten von 66,6 Milliarden Euro aus. Die Zahl der Informationspflichten ging von 12.390 im Januar 2025 auf 12.364 zurück. Demnach sinkt also die Last, wenn auch nur sehr langsam.

Die schwarz-rote Koalition hat sich aber vorgenommen, die Bürokratiekosten deutlich zu senken und die Unternehmen von Berichtspflichten zu entlasten. Im Dezember haben Bund und Länder auch eine Modernisierungsagenda verabschiedet, die Bürokratiekosten um 25 Prozent senken soll. Erst Anfang Januar räumte Bundeskanzler Friedrich Merz allerdings ein, dass die Bürokratiekosten unverändert zu hoch seien.


(axk)



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Digitaler Euro soll 2029 kommen: Das ist der aktuelle Stand


Die Europäische Zentralbank (EZB) peilt die Einführung des digitalen Euro für 2029 an. Gleichzeitig wächst die Kritik, und sie geht inzwischen weit über Kosten- und Wettbewerbsfragen hinaus. Formal befindet sich das Projekt in der Vorbereitungsphase. Die EZB hat bereits Rahmenabkommen für fünf Komponenten des digitalen Euro geschlossen. Dazu zählen Offline-Zahlungen, Alias-Dienste, Betrugsprävention und Entwicklerwerkzeuge. Mit der eigentlichen Umsetzung soll jedoch erst begonnen werden, wenn der Gesetzgeber grünes Licht gibt.

Parallel liefen Experimentierrunden mit Banken, Händlern und Fintechs. Getestet wurden unter anderem sogenannte bedingte Zahlungen, bei denen Geld erst nach Erfüllung definierter Bedingungen freigegeben wird. Die EZB will weiter mit dem digitalen Euro experimentieren und diese Ansätze vertiefen.

Auch die Grundarchitektur ist noch nicht final entschieden. Diskutiert werden zentralisierte Modelle ebenso wie Blockchain-basierte Ansätze. Nicht zuletzt deshalb, weil nach den US-Stablecoin-Gesetzen die EU sich mit dem digitalen Euro beeilen will.


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