Apps & Mobile Entwicklung
MSI MEG X: Erster „AI-Monitor“ will nun doch nicht mehr cheaten

Die Aufregung war groß, als MSI mit dem „MEG X“ den ersten „AI-Monitor“ angekündigt hat. Denn dieser konnte quasi cheaten und unter anderem Spieler besser sich sichtbar machen. Auf der Computex hat es ein Update zum MEG X gegeben. Die größten Cheat-Features gehören der Vergangenheit an, „AI“ soll der Monitor aber bleiben.
Drei von sechs AI-Features wurden gestrichen
Von den sechs vormals angekündigten AI-Features sind drei gestrichen worden. „AI Tracker“ zum Highlighten der Spielfiguren, „AI Goggle“ als Anti-Flashbang-Wirkung und „AI Scope“ zum Auto-Zoom auf den Gegner gibt es nicht mehr. Nach wie vor im Portfolio geblieben sind „AI Vision+“, das das Bild „smart“ aufhellen kann, „AI Scene“ zum Anpassen des Monitorprofils auf den Bildinhalt und „AI Gauge“, mit dem eine RGB-Leiste auf den Bildinhalt angepasst werden kann. Mit AI Vision+ ist aber ein Feature übrig geblieben, das zumindest in einer ComputerBase-Umfrage von knapp 54 Prozent der Stimmen als Cheat angesehen wird.
Und drei neue Features kommen hinzu
Nur drei AI-Features waren MSI für den MEG X aber offenbar zu wenig, entsprechend sind drei neue Features hinzugekommen. „AI Audio Scene“ soll den Sound vom Spiel analysieren und je nach Spielart eigene Equalizer-Einstellungen vornehmen. Ist die Soundausgabe an den Monitor angeschlossen, schaltet das Feature je nach Genre zwischen verschiedenen Einstellungen hin und her. Die Equalizer-Profile lassen sich dabei auch modifizieren.
„AI Crosshair“ soll die Farbe des optional einblendbaren Monitor-Fadenkreuzes je nach Hintergrund automatisch ändern, um einen optimalen Kontrast zu haben. Das Feature kann jedoch auch unter Umständen als Cheat missbraucht werden, denn das Fadenkreuz hat auch einen „Nachtlicht“-Modus, mit dem der Inhalt des Fadenkreuzes in Restlichtverstärker-Optik dargestellt wird.
„AI Super Resolution“ soll Inhalte in Full HD selbstständig optisch aufwerten und auf „Beinahe-4K-Qualität“ hochskalieren. Dies soll mit Screenshots, Videos und auch direkt in Spielen funktionieren. Es ist auch möglich, nur einzelne Bildbereiche aufwerten zu lassen. Ob das Feature aber wirklich mehr als ein (eventuell intelligenter) Schärfefilter ist, lässt sich aktuell noch nicht bewerten.
Das Konzept „MEG X“ wurde von MSI also deutlich abgeändert, die wirklich großen Cheats sind verschwunden. Es sind jedoch neue Features hinzugekommen, die beim ersten „AI-Monitor“ durchaus als Light-Cheats missbraucht werden könnten. So etwas lässt sich vermutlich auch nur schwer verhindern, wenn man einen Monitor „intelligent“ machen will.
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Viren und Malware: Wie schützt ihr euch, wart ihr betroffen und wie kam es dazu?
Wie haltet ihr euer System frei von Malware? Nutzt ihr Software abseits des Windows Defenders? Und wart ihr schon mal betroffen? In der heutigen Sonntagsfrage geht es um Viren, wie sie eventuell den Weg auf euren PC gefunden haben und wie ihr sicherstellt, dass das nicht (noch einmal) passiert.
Drittanbieter-Antiviren-Programme haben unter „Auskennern“ seit jeher keinen guten Ruf und mit dem Windows Defender bringt die größte Betriebssystem-Plattform auch eine eigene Sicherheitslösung mit sich. Den Windows Defender gibt es seit 2006, damals hielt er als öffentliche Beta Einzug in Windows XP. Heute ist es die am weitesten verbreitete Sicherheitssoftware weltweit. Vor zwei Jahren nutzen fast 75 Prozent der an der damaligen Sonntagsfrage teilnehmenden Community-Mitglieder den Windows Defender. Wie sieht es Mitte 2026 aus? Verlasst ihr euch ausschließlich auf die Lösung von Microsoft, oder wie haltet ihr euer System sauber?
Und falls es tatsächlich nicht nur der Defender ist: Gerne könnt ihr in den Kommentaren berichten, wieso ihr euch für ein anderes Virenschutzprogramm entschieden habt.
Expertise und Erfahrung – zählt das als Schutz?
Zweifelsohne kann jeder PC-Nutzer durch sein eigenes Verhalten dazu beitragen, dass das System von Viren oder Malware ferngehalten wird. Aber glaubt ihr, dass ihr damit absolut sicher seid?
Welche Schutzvorkehrungen trefft ihr noch?
Mit Secure Boot, dem Trusted Platform Module oder darauf aufsetzenden Windows-Security-Features soll es Schadsoftware heutzutage erschwert werden, ein System zu befallen oder Profit aus dem Befall zu ziehen.
Wie bei den in den letzten Jahren gehäuft auftretenden CPU-Sicherheitslücken (Meltdown, Spectre etc.) gelten diese Tools unter Privatanwendern allerdings oftmals als nicht für dieses Einsatzgebiet gedacht, zumal sie wie die Speicher-Integrität in Windows Leistung kosten können. Nutzt ihr diese Features oder habt ihr sie aktiviert und dafür im Zweifel sogar Anpassungen an Windows respektive der Installation vorgenommen, um das System so nutzen zu können?
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Secure Boot
Historie: 75,1 %
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Trusted Platform Module (TPM)
Historie: 81,4 %
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Windows Kernisolierung (Core Isolation)
Historie: 43,1 %
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Windows Speicher-Integrität (Memory Integrity, HVCI)
Historie: 36,6 %
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BitLocker / Geräteverschlüsselung
-
Einen anderen (siehe Kommentare)
Historie: 5,0 %
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Ich weiß es nicht
Neu ist diesmal unter anderem die Frage, wie ihr unter Windows – falls ein entsprechender Rechner vorhanden ist – mit den Administratorrechten umgeht. Seid ihr permanent als Admin angemeldet, nutzt ihr verschiedene Konten oder packt ihr die Adminrechte nur im Fall der Fälle aus?
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Ich nutze dauerhaft und (eigentlich) ausschließlich dauerhaft das Administratorkonto.
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Ich habe getrennte Admin- und Benutzerkonten und nutze beide regelmäßig.
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Ich arbeite mit einem Benutzerkonto und nutze Administratorrechte nur bei Bedarf.
Wart ihr schon einmal betroffen?
Und anschließend die Frage: Wie erfolgreich seid ihr bisher mit eurem persönlichen Schutzkonzept gefahren? Hat es euch trotzdem schon einmal oder gar wiederholt erwischt?
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Ja, wiederholt
Historie: 13,8 %
-
Ja, einmal
Historie: 33,1 %
-
Nein
Historie: 53,1 %
Vielleicht gab es bei euch einmal einen Malware-Vorfall, der liegt aber schon viele Jahr(zehnt)e zurück. Wie sah es hingegen in der jüngeren Vergangenheit aus; hattet in den vergangenen drei Jahren mit Viren zu kämpfen?
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Ja, leider nicht nur einmal.
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Ja, einmal.
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Das kann sein, ich bin mir da bei einer Sache nicht ganz sicher …
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Nein – nicht, dass ich wüsste.
Im Allgemeinen sei abschließend gefragt: Falls ihr schon einmal von Viren respektive Malware befallen wart und euch noch daran erinnern könnt – wisst ihr noch, wie es dazu kam? Gerne könnt ihr den Kommentaren im Detail darauf eingehen, was euch zum Verhängnis wurde und wie ihr damit umgegangen seid.
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E-Mail oder Messenger (Phishing / Anhang)
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Unerwünschter „Beifang“ beim Software-Download
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Browser / Webseite
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Gecrackte Software
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USB-Stick oder anderer externer Datenträger
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Netzwerkfreigabe
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Das wüsste ich auch gern, ich habe das leider nie klären können.
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Ich war noch nie betroffen oder kann mich nicht mehr erinnern.
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht
Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwortmöglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.
Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.
Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht
Motivation und Datennutzung
Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.
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Wochenrück- und Ausblick: 007 ballert – auch unter Linux

Das neu erschienene James-Bond-Spiel, 007 First Light, steht in dieser Woche mit Benchmarks unter Windows und Linux gleich doppelt an der Spitze – Linux aber auch, denn die Vorschau auf Mint 23 stößt auf großes Interesse.
Die in der Woche vom 23. bis 29. Mai 2026 veröffentlichten Tests und Berichte sorgten unter unseren Lesern erneut für reichlich Gesprächsstoff. Bisher sind sie 1.203 mal im Forum kommentiert worden.
007 First Light auf dem PC und Linux
Zwar nicht die meisten Kommentare, dafür aber die meisten Leser fand der Test zur PC-Version von 007 First Light, in dem ComputerBase nicht nur Grafikkarten-Benchmarks mit Nvidia GeForce, AMD Radeon und Intel Arc vergleicht, sondern auch die Bildqualität von DLSS 4.5 sowie FSR 3.1 analysiert – denn FSR 4 wird vom Spiel zum Start nicht offiziell unterstützt. Einen Ausweg gibt es aber inzwischen teilweise doch, denn FSR Upscaling 4.1 ist in 007 First Light mittels Optiscaler möglich, der dafür vom Entwickler geringfügig angepasst worden ist. Und das Ergebnis ist wie erwartet gut, wie ComputerBase sich in einem Update zum Test angesehen hat. FSR Upscaling 4.1 sieht deutlich besser als FSR Upscaling 3.1 aus und ist ebenbürtig zu DLSS 4.5.
Auf dem zweiten Platz folgt der Test zur 007 First Light – dieses Mal aber mit Proton-Benchmarks mit Radeon RX, GeForce RTX und Intel Arc unter Linux. Auch unter Linux liefert das Spiel via Steam/Proton ein gutes Bild ab und die Kompatibilität mit allen drei großen GPU-Herstellern ist gegeben. Mit AMD und Nvidia passt auch die Performance – nur mit Intel-GPU tut sich James Bond schwer.
Linux auch bei den News gefragt
Bei den News dieser Woche kann sich Linux hingegen den Spitzenplatz sichern. Die Vorschau auf die neue Version von Linux Mint 23, das rund um Weihnachten 2026 erscheinen soll, fand das meiste Leserinteresse. Linux Mint gehört seit Jahren zu den Linux-Distributionen, die sich besonders an Nutzer richten, die ein unkompliziertes Desktop-System suchen. In diese Richtung soll es auch mit Version 23 gehen, wie das Projektteam verraten hat.
Podcast
Im CB-Funk #171 besprechen Fabian und Jan den Technik-Test zu 007 First Light, die „neue“ Radeon RX 9070 GRE, Sonys PC-Kehrwende und neue Steamdeck-Preise.
Die Computex 2026 startet
Die kommende Woche und auch schon dieses Wochenende stehen für ComputerBase im Zeichen der Computex 2026. Hersteller präsentieren ihre Neuheiten für die nächsten Monate und geben einen Ausblick auf kommende Technik und Technologien. ComputerBase ist bereits zu Dritt in Taipeh angekommen – Jan, Wolfgang und Nicolas sind in Taiwan unterwegs, um sich mit zahlreichen Herstellern zu treffen und aus erster Hand zu berichten.
Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!
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Nach Preiserhöhungen beim Steam Deck: Deshalb könnte die Steam Machine ab 1.200 Dollar kosten

Angesichts der Preiserhöhungen des Steam Deck OLED um mehr als 30 Prozent beträgt, stellt sich die Frage, wie viel die Steam Machine zum Release kosten wird. Ein bekannter Analyst hält einen Startpreis von 1.200 US-Dollar für realistisch.
Die Speicherkrise macht dem Hardwaremarkt weiterhin zu schaffen, was zu teils drastischen Preiserhöhungen führt, wie zuletzt beim Steam Deck OLED. Nun meldet sich Gaming-Analyst Mat Piscatella zu Wort und gibt eine Einschätzung zum Verkaufspreis der Steam Machine. Und der hat es in sich.
Steam Machine ab 1.200 US-Dollar?
Demnach rechnet der bekannte Analyst damit, dass Valve für die Steam Machine zum Launch bereits 1.200 US-Dollar in der Basisversion verlangen könnte. Zwar schränkt Mat Piscatella gegenüber Eurogamer ein, dass sich die Speicherpreise „derzeit rasend schnell verändern“. Doch es müsste „im Hinblick auf die Preiserhöhungen des Steam Deck damit gerechnet werden, dass wir vierstellige Preise für die Steam Machine sehen werden“.
Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass die Steam Machine „deutlich teurer oder sogar etwas günstiger“ als die von Analyst Piscatella vermuteten 1.200 US-Dollar ausfallen könnte. Denn „der [Hardware-]Markt verhält sich aktuell alles andere als normal“ und es gebe „verschiedene externe Faktoren, die sich darauf auswirken“, was eine Preiseinschätzung schwieriger als üblich gestaltet.
Komponentenkrise trifft gesamte Branche
Die aktuell wütende Komponentenkrise bewegte zuletzt nicht nur Valve zu Preiserhöhungen ihrer Hardware, sondern betrifft unter anderem auch die Nintendo Switch 2 und die PlayStation 5. Das könnte sich zu „einem echten Problem für den gesamten Gaming-Sektor“ entwickeln, wie ein weiterer Analyst, Chris Ding von The Game Business, gegenüber Eurogamer erklärt.
Demnach könnten sich die Preiserhöhungen von Gaming-Hardware „wahrscheinlich auf das Wachstum des gesamten Marktes auswirken“, so Chris Ding. Eine daraus folgende Wartehaltung der Großunternehmen könnte zudem neue Grafikkarten- oder Konsolen-Generationen (weiter) verzögern. Und wenn die aktuelle Hardware von Anwendern kaputt ist, wird ein Ersatz der Komponenten zunehmend schwieriger und kostspieliger.
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