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Wochenrück- und Ausblick: 007 ballert – auch unter Linux


Wochenrück- und Ausblick: 007 ballert – auch unter Linux

Bild: IO Interactive A/S

Das neu erschienene James-Bond-Spiel, 007 First Light, steht in dieser Woche mit Benchmarks unter Windows und Linux gleich doppelt an der Spitze – Linux aber auch, denn die Vorschau auf Mint 23 stößt auf großes Interesse.

Die in der Woche vom 23. bis 29. Mai 2026 veröffentlichten Tests und Berichte sorgten unter unseren Lesern erneut für reichlich Gesprächsstoff. Bisher sind sie 1.203 mal im Forum kommentiert worden.

007 First Light auf dem PC und Linux

Zwar nicht die meisten Kommentare, dafür aber die meisten Leser fand der Test zur PC-Version von 007 First Light, in dem ComputerBase nicht nur Grafikkarten-Benchmarks mit Nvidia GeForce, AMD Radeon und Intel Arc vergleicht, sondern auch die Bildqualität von DLSS 4.5 sowie FSR 3.1 analysiert – denn FSR 4 wird vom Spiel zum Start nicht offiziell unterstützt. Einen Ausweg gibt es aber inzwischen teilweise doch, denn FSR Upscaling 4.1 ist in 007 First Light mittels Optiscaler möglich, der dafür vom Entwickler geringfügig angepasst worden ist. Und das Ergebnis ist wie erwartet gut, wie ComputerBase sich in einem Update zum Test angesehen hat. FSR Upscaling 4.1 sieht deutlich besser als FSR Upscaling 3.1 aus und ist ebenbürtig zu DLSS 4.5.

Auf dem zweiten Platz folgt der Test zur 007 First Light – dieses Mal aber mit Proton-Benchmarks mit Radeon RX, GeForce RTX und Intel Arc unter Linux. Auch unter Linux liefert das Spiel via Steam/Proton ein gutes Bild ab und die Kompatibilität mit allen drei großen GPU-Herstellern ist gegeben. Mit AMD und Nvidia passt auch die Performance – nur mit Intel-GPU tut sich James Bond schwer.

Linux auch bei den News gefragt

Bei den News dieser Woche kann sich Linux hingegen den Spitzenplatz sichern. Die Vorschau auf die neue Version von Linux Mint 23, das rund um Weihnachten 2026 erscheinen soll, fand das meiste Leserinteresse. Linux Mint gehört seit Jahren zu den Linux-Distributionen, die sich besonders an Nutzer richten, die ein unkompliziertes Desktop-System suchen. In diese Richtung soll es auch mit Version 23 gehen, wie das Projektteam verraten hat.

Podcast

Im CB-Funk #171 besprechen Fabian und Jan den Technik-Test zu 007 First Light, die „neue“ Radeon RX 9070 GRE, Sonys PC-Kehrwende und neue Steamdeck-Preise.

Die Computex 2026 startet

Die kommende Woche und auch schon dieses Wochenende stehen für ComputerBase im Zeichen der Computex 2026. Hersteller präsentieren ihre Neuheiten für die nächsten Monate und geben einen Ausblick auf kommende Technik und Technologien. ComputerBase ist bereits zu Dritt in Taipeh angekommen – Jan, Wolfgang und Nicolas sind in Taiwan unterwegs, um sich mit zahlreichen Herstellern zu treffen und aus erster Hand zu berichten.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!



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Speicherpreise im Check: Die Krise spitzt sich weiter zu


Speicherpreise im Check: Die Krise spitzt sich weiter zu

Wieder ist ein Monat vergangen und ComputerBase wagt erneut den Blick auf das Preisniveau von RAM-Modulen, Festplatten und SSDs. Wie haben sich die Preise gegenüber der Zeit vor Beginn der Speicherkrise verändert? Die aktuellen Stichproben ergeben: Bei allen Speichertypen zogen die ohnehin schon hohen Preise nochmals an.

Preissteigerung bei RAM, HDD und SSD im Überblick

Das nachfolgende Diagramm veranschaulicht den aktuellen Trend und zeigt das Preisniveau von RAM, HDD und SSD in Form der prozentualen Steigerung gegenüber dem Ausgangspunkt von Mitte September 2025. Hatten sich die RAM-Preise in den letzten vier Monaten auf hohem Niveau stabilisiert, geht es jetzt wieder deutlich hinauf. Bei HDDs und SSDs setzt sich die Verteuerung gemächlicher, aber kontinuierlich fort.

Preisniveau RAM, HDD und SSD (September 2025: 0 Prozent)

0100200300400Prozent

15.09.202515.10.202514.11.202514.12.202514.01.202616.02.202615.03.202615.04.202615.05.202616.06.202615.07.2026

Laut aktuellen Meldungen erwarten manche Analysten im Jahr 2027 einen Höhepunkt der Speicherpreise und einen regelrechten Absturz im Jahr 2028. Das kann aber nur gelingen, wenn auch die Nachfrage entsprechend sinkt, denn der Ausbau für neue Produktionskapazitäten wird zumindest beim DRAM bis 2030 die Nachfrage nicht stillen können, sagen andere. Ein frühes Ende der hohen Preise ist so oder so nicht in Sicht.

  • Speicherpreise: Nach dem Höhepunkt 2027 folgt 2028 der Absturz?
  • DRAM-Ausbaupläne im Detail: Viel zusätzliche Kapazität bis 2030 ist dennoch nicht genug

Aktuelle RAM-Preise

Nach mehrmonatiger Stagnation geht es bei den Preisen für Arbeitsspeicher nun wieder deutlich nach oben, sodass die Speicherkits aus der Stichprobe im Durchschnitt 311 Prozent teurer als im vergangen September geworden sind. Das entspricht in etwa dem Niveau aus dem Februar, während die Preise im Januar sogar 344 Prozent höher waren. Während die DDR5-Module durchweg teurer wurden oder gleichteuer blieben, sank der Preis des DDR4-Kits etwas ab.

Aktuelle HDD-Preise

Bei einer Erhöhung um fast 125 Prozent sind jetzt die Preise für Festplatten angekommen und setzen so ihren nahezu linearen Anstieg fort. Das teuerste Produkt der Stichprobe ist die Seagate Exos M mit 30 TB, die nun bei hohen 1.189 Euro liegt, während sie im September noch unter 600 Euro kostete.

Aktuelle SSD-Preise

Am flachsten fällt der Preisanstieg bei den SSDs aus, die sich nun um knapp 118 Prozent verteuert haben. Hier gibt es durchaus Modelle die sich im letzten Monat kaum verteuert haben oder sogar etwas günstiger geworden sind.

Hinweise zur Methodik

Jeweils ein Dutzend der Mitte Oktober 2025 populärsten (nach Aufrufen) Speicher­produkte im Preisvergleich sind die Basis für die Studie zur Preisentwicklung von RAM, HDD und SSD im Online-Handel. Der Überblick zeigt die Teuerung jedes Produkts in Prozent und liefert abschließend einen Durchschnittswert.

Neuerdings ist die Liste der Händler im Preisvergleich bei manchem Produkt voll von kleineren, unbekannten eBay-Händlern. Hier drängt sich die Vermutung auf, dass sich diese erst im Zuge der Speicherkrise eingedeckt haben, um aus den weiter steigenden Preisen Profit zu schlagen – „Scalper“ werden solche Akteure umgangssprachlich genannt.

Die eBay-Verkäufer bieten die Kits teils erheblich günstiger als renommierte Online-Shops an. Da aber ein gewisses Risiko besteht, nicht die gewünschte Ware zu erhalten und solche Angebote den allgemeinen Preistrend verfälschen, werden eBay-Angebote nicht bei der Analyse berücksichtigt. Das gilt auch für Marketplace-Angebote bei Amazon.



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Musik-Streaming: Spotify führt „verwaltete Konten” für Free-Accounts ein


Musik-Streaming: Spotify führt „verwaltete Konten” für Free-Accounts ein

Bild: Spotify

Spotify weitet die 2024 eingeführten verwalteten Konten auf Nutzer des kostenlosen Tarifs aus. Damit lassen sich nun auch hierzulande für Kinder separate, von den Eltern verwaltete Konten einrichten. Bislang war diese Funktion ausschließlich zahlenden Abonnenten vorbehalten.

Mehr Kontrolle für Eltern

Mit dem seit heute verfügbaren Update will Spotify auch Eltern des kostenlosen Tarifes mehr Möglichkeiten geben, die Nutzung der Plattform durch ihre minderjährigen Kinder zu steuern. Verwaltete Konten bieten Kindern ein eigenes Spotify-Profil, das sie selbstständig nutzen können, dessen Einrichtung und Verwaltung jedoch den Eltern obliegt. Zugleich bleiben die Hörgewohnheiten beider Konten strikt voneinander getrennt. Musikvorschläge basieren somit ausschließlich auf den jeweils selbst gehörten Inhalten, ebenso bezieht sich der jährlich veröffentlichte Spotify-Wrapped-Rückblick nur auf die Aktivitäten des jeweiligen Nutzers. Darüber hinaus können Kinder eigene Favoriten speichern, Playlists erstellen und personalisierte Musikempfehlungen erhalten.

Eltern behalten dabei die vollständige Kontrolle darüber, welche Inhalte ihre Kinder wiedergeben dürfen. Künstler oder einzelne Titel lassen sich gezielt sperren, Inhalte mit entsprechender Kennzeichnung – etwa der aus den USA und Großbritannien bekannten „Explicit“-Kennzeichnung – sind standardmäßig deaktiviert. Gleiches gilt für die Wiedergabe von Videos, die zunächst ebenfalls gesperrt ist. Darüber hinaus stehen zahlreiche interaktive Funktionen nicht zur Verfügung, darunter auch altersbeschränkte Angebote wie die Nachrichtenfunktion.

Die neuen verwalteten Konten geben Eltern mehr Kontrolle
Die neuen verwalteten Konten geben Eltern mehr Kontrolle (Bild: Spotify)

Altersgerechtes Musikhören

Mit den neuen Möglichkeiten positioniert Spotify die verwalteten Konten als flexiblere und altersgerechtere Alternative zur eigenständigen Spotify-Kids-App. Diese bietet einen deutlich eingeschränkteren Funktionsumfang und richtet sich vorrangig an jüngere Kinder. Künftig sollen insbesondere Jugendliche Zugriff auf das reguläre Spotify-Angebot erhalten, allerdings kombiniert mit umfassenden Schutz- und Kontrollfunktionen für Eltern. Die Einrichtung erfolgt über die Kontoverwaltung innerhalb der Spotify-App, sämtliche Einschränkungen lassen sich anschließend jederzeit anpassen.

Unternehmen passen sich langsam an neue Vorgaben an

Die neue Funktion ist ab sofort in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und den USA verfügbar, weitere Länder sollen laut Spotify folgen. Die Ausweitung des Angebots fügt sich in einen branchenweiten Trend ein, bei dem große Technologieunternehmen ihre Dienste an verschärfte regulatorische Vorgaben zum Jugendschutz anpassen und Eltern mehr Einfluss auf die Nutzung ihrer Kinder ermöglichen.



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Umsatz- und Gewinnsprung: ASMLs High-NA-EUV-System bei Intel Panther Lake im Serieneinsatz


Umsatz- und Gewinnsprung: ASMLs High-NA-EUV-System bei Intel Panther Lake im Serieneinsatz

Bild: ASML

ASML hat nicht nur ein gutes Quartal vermeldet, sondern zusammen mit Intel auch die Serienreife von High-NA-EUV-Belichtern erklärt. Dies wurde an mehreren Layern bei aktuellen Intel-18A-Produkten getestet und bereits dort als praktikabel bezeichnet. Für die echte Großserie reichen die Belichter aber noch nicht aus.

High-NA-EUV bei Panther Lake im Einsatz

Intel lässt es sich nicht nehmen, im Rahmen der Quartalszahlen von ASML sogar ein eigenes Statement abzugeben. Demnach werden ausgewählte Intel-18A-Chips der Panther-Lake-Serie in einigen Lagen nun bereits mit High-NA-EUV belichtet, genauer gesagt nutzt Intel sie „to produce a subset of its Intel Core Ultra Series 3 processors“. Die Ausbeute (Yield) liegt auf einem vergleichbaren Niveau wie bei Low-EUV-Belichtern.

High-NA-EUV bei Intel 18A im Einsatz
High-NA-EUV bei Intel 18A im Einsatz (Bild: ASML)

Dass es bereits bei Intel 18A umgesetzt werden kann, hilft dem Konzern, weitere wertvolle Erfahrung für die Zukunft zu sammeln. Den großflächigen Einsatz verhindert jedoch, dass es noch gar nicht genug Systeme davon gibt – Intel hat je ein EXE:5000 und ein (vielleicht nun zwei?) EXE:5200. Und diese stehen ausschließlich in der Forschungs- und Entwicklungsfabrik in Oregon, während die eigentliche Volume-Fab für Intel 18A in Arizona heranwächst. Nur für Oregon ist High-NA-EUV deshalb bisher qualifiziert, heißt es in der separaten Pressemitteilung. Die Kleinserie markiert trotzdem den Einstieg in das Zeitalter als erstes Volumenprodukt, großflächig wird es erst mit Intel 14A und folgenden Prozessen starten, bis dahin dürfte Intel auch einige zusätzliche Belichter erhalten haben.

ASMLs aktuelle Roadmap
ASMLs aktuelle Roadmap (Bild: ASML)

Bei Low-NA-EUV, also bisherigen Belichtern der EUV-Generation, schraubt ASML das Jahresziel auf 65 Einheiten hoch. Das wären unterm Strich 45 Prozent mehr Einheiten als im letzten Jahr. Auch von den DUV-Belichtern sollen mit bis zu 130 Systemen deutlich mehr Geräte ausgeliefert werden, vor allem die Nachfrage aus der Speicherbranche zieht die Aufträge nach oben. ASML erklärt heute, dass aus dem Speicherbereich der Umsatz in diesem Jahr um 75 Prozent wachsen wird. Das wiederum gleicht die auf nur noch 13 Prozent zurückfallenden Verkäufe nach China mehr als aus.

Absatz von Belichtern wird um 30+30 Prozent erhöht

Die Prognosen für das Jahr 2027 und 2028 sind ebenfalls rosig. Bereits heute sind fast alle Bestellungen für die gesamte EUV-Kapazität im Jahr 2027 eingegangen, diese soll zudem noch einmal um 30 Prozent gegenüber 2026 erhöht werden. Am Ende sind für 2027 also mindestens 85 EUV-Systeme geplant. Und 2028 will ASML noch einmal drauflegen, die Kapazität noch einmal um 30 Prozent erhöhen – 110 EUV-Systeme könnten Ende 2028 pro Jahr also ausgeliefert werden. Das gilt in beiden Jahren im Übrigen auch für DUV, denn ohne DUV-Systeme bei den weiteren Fertigungsschritten nützen auch viele EUV-Systeme nichts.

Mehr Umsatz und Gewinn – auch in Zukunft

Unterm Strich hat ASML bereits im zweiten Quartal mehr Umsatz und Gewinn verbucht. Binnen eines Jahres stieg der Umsatz von 7,7 auf 9,3 Milliarden Euro an, der Gewinn wuchs von 2,3 auf 2,9 Milliarden Euro – alles oberhalb der Erwartungen an der Börse. Der Ausblick ist noch besser: Für das dritte Quartal erwartet ASML Umsätze von bis zu 12 Milliarden Euro.



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