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Nach Stranger Things kommt die Horror-Hochzeit
Ein luxuriöses Anwesen, tiefer Schnee und das Versprechen ewiger Treue. Doch wenn die Duffer-Brüder zur Hochzeit laden, fließen Tränen statt Champagner. Seid Ihr bereit für einen Trip, der Eure schlimmsten Beziehungsängste wahr werden lässt? Etwas wirklich Schreckliches nähert sich.
Folgendes Szenario: Ein junges Paar will heiraten und diese Hochzeit soll in einer Hütte tief in dichten, verschneiten Wäldern, fernab der Zivilisation stattfinden. Da klingelt doch direkt der Spinnensinn und man ahnt, dass das nicht gut ausgehen kann, oder? Okay, möglicherweise ist auch der Titel der Serie „Something Very Bad Is Going To Happen“ ein subtiler Hinweis.
Nach Stranger Things kommt Hochzeits-Horror
Wichtig ist in diesem Fall, wer hinter dieser Serie steht: Als erstes Projekt von Matt und Ross Duffer nach dem Abschluss ihrer Kultserie Stranger Things markiert die achtteilige Miniserie Something Very Bad Is Going To Happen schon so etwas wie eine strategische Zäsur für Upside Down Pictures. Können die Duffer-Brüder auch Erwachsenen-Horror, weit weg von dem gemütlichen Hawkins der Achtziger?
Also ja, es geht um eine Hochzeit – und um die Frage der Braut: Ist er der Richtige? Rachel Harkin, gespielt von Camila Morrone (Daisy Jones & the Six) und Nicky Cunningham (Adam DiMarco, den wir aus The White Lotus kennen) reisen fünf Tage vor ihrer Trauung in ein isoliertes Waldhaus. Showrunnerin Haley Z. Boston (Brand New Cherry Flavor, Guillermo del Toro’s Cabinet of Curiosities) inszeniert hier nicht weniger als die Horror-Version des Schritts zum Altar.
Unter der Regie von Weronika Tofilska (Rentierbaby, Love Lies Bleeding) wird die narrative Beklemmung durch ein Ensemble um Jennifer Jason Leigh, Ted Levine, Jeff Wilbusch, Karla Crome, Gus Birney und Zlatko Burić getragen. Gedreht in Mississauga (Ontario), möchte Netflix das Werk als tonangebendes Highlight im Frühjahrs-Line-up platzieren. Was Ihr Euch merken müsst: am 26. März 2026 geht’s los!
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Der Schatten von Hawkins
Nachdem sich der Vorhang für das epische Stranger-Things-Finale geschlossen hat, blickt die gesamte Geek-Welt gespannt auf die nächste strategische Weichenstellung der Duffer-Brüder. Jetzt muss sich zeigen, ob das Duo auch jenseits von Hawkins ein Händchen für popkulturelle Phänomene beweist.
Die Serie spielt mit einer existenziellen Angst: Was bedeutet es eigentlich, mich lebenslang an einen mir eigentlich Fremden zu binden. Dabei geht es eigentlich romantisch los: Wir begleiten das Paar auf den fünf Tagen bis zur Hochzeit. Es geht ins luxuriöse, isolierte Familiendomizil der Cunninghams. Schnell wird klar, dass die grundsätzliche Aufgeregtheit vor einer Hochzeit nun wahrlich nicht ihr größtes Problem darstellt. Während das Paar in die tief verschneite Abgeschiedenheit eintaucht, wird nämlich schnell klar, dass hinter der Fassade der Romantik bereits der Wahnsinn lauert.
Abrundung: Zwischen Paranoia und Popkultur
Die kreativen Einflüsse der Serie greifen dabei tief in die Geschichte der Genre-Klassiker: Während Carrie den Horror des Erwachsenwerdens und Rosemary’s Baby die Ängste der Mutterschaft thematisiert, wird hier der Schritt in die Ehe als paranoider Albtraum inszeniert. Das Fan-Echo auf den Teaser, in dem eine fast schon hypnotische Montage aus verzweifelten „I’m sorry“-Rufen zu hören ist, sorgt in der Community bereits für ordentlich Gesprächsstoff. Übrigens mit einem witzigen Unterton: So mancher Witzbold spekuliert in den sozialen Medien, ob das „I’m sorry“ die Entschuldigung der Duffers fürs vermeintlich verpatzte Stranger-Things-Finale sein soll.
Davon ab sind die Leute gespannt auf das, was uns da ab Ende März erwartet, und nehmen den ersten Teaser-Trailer sehr wohlwollend wahr. Und ganz ehrlich: Ja, natürlich bin ich auch hyped. Ihr auch?
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Blender 4.5.7 LTS & 4.2.18 LTS: Fehler bei Versionen mit Langzeit-Support beseitigt

Während ein erstes Update für den Hauptzweig von Blender in diesem Jahr weiterhin auf sich warten lässt und dieser noch immer bei Version 5.0.1 verharrt, haben die Entwickler der freien 3D-Software mit Version 4.5.7 LTS und 4.2.18 LTS nun bereits die zweite Aktualisierung für die Varianten mit Langzeit-Support verpasst.
Vier gravierende Fehler behoben
Dabei wurden 19 beziehungsweise 4 teils gravierende Fehler behoben. In Version 4.5.7 LTS führte etwa die Wiederherstellungsfunktion im Sculpt-Modus in der Vergangenheit zu einem Absturz, was mit dem nun veröffentlichten Update korrigiert wurde. Gleiches gilt für bei der Nutzung von Subsurface Scattering in EEVEE gelegentlich auftretende weiße Artefakte. Zudem wurde im Compositor ein Fehler beseitigt, bei dem das Gruppieren eines Knotens mit Animationsdaten bei gleichzeitigem Entfernen von Sockets Werte ohne Animation zurückließ.
Wie schon in den vergangenen Versionen sorgte auch diesmal das Grease-Pencil-Objekt für Probleme: Ein Springen in der Zeitleiste konnte einen vollständigen Absturz der Anwendung verursachen. Darüber hinaus ließen sich Assets nicht aus dem benutzerdefinierten Asset-Regal ziehen, wenn die Ansicht gescrollt wurde. Unter bestimmten Umständen konnte zudem das Ablegen von Bildern im Bildeditor fehlschlagen, was ebenfalls mit der neuen Version behoben wurde. Außerdem kam es vor, dass der Operator „Kamera an Marker binden” nicht alle Fenster aktualisierte. Unter der PyAPI konnte es zudem aufgrund einer unklaren Funktionsweise von „Image.pack()“ zu möglichen Bildverlusten kommen. Das Hinzufügen eines Standbilds am Ende einer Video- oder Bildsequenz im VSE konnte wiederum einen Absturz auslösen. Gleiches galt für das Laden einer unvollständigen EXR-Datei, was ebenfalls behoben wurde.
Auch an der Benutzeroberfläche haben die Entwickler nachgebessert: So führte „Remap Users“ zu mehreren übereinanderliegenden Dialogen, zudem konnten instanzierte Bedienfelder in einer falschen Registerkarte erscheinen. Eine vollständige Übersicht aller Änderungen findet sich in den Release Notes.
Kleine Korrekturen bei Version 4.2.18 LTS
Der noch bis Juli dieses Jahres mit Updates versorgte Versionszweig 4.2 hat mit der Iteration 4.2.18 ebenfalls weitere Fehlerbehebungen erhalten. Auch hier konnte die sehr sporadisch auftretende Meldung „Das Schreiben in ID-Klassen ist in diesem Kontext nicht zulässig” beim Aktualisieren einer Eigenschaft nach dem Rendern erscheinen, was nun behoben wurde. Ebenso wurde der Fehler im Zusammenhang mit Image.pack() korrigiert, gleiches gilt für die fehlerhaften Registerkarten und auch die Funktion „Kamera an Marker binden“ sollte nun sämtliche Fenster aktualisieren.
Auch bei Version 4.2.18 lassen sich die – wenn auch wenigen – Änderungen den Release Notes entnehmen.
Ab sofort verfügbar
Blender 4.5.7 LTS und 4.2.18 LTS stehen ab sofort auf der Website von Blender zum Download bereit. Alternativ können die neuen Versionen wie gewohnt auch bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
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4,8 Sterne
Blender ist ein freies Render-Tool, mit dem man Objekte modellieren, texturieren und animieren kann.
- Version 4.5.7 LTS Deutsch
- Version 4.2.18 LTS Deutsch
- Version 5.0.1 Deutsch
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Kooperation statt Überbau: Glasfaser-Internet von Vodafone kommt im Westconnect-Netz

Vodafone und Westconnect gehen eine Kooperation im Bereich Glasfaser-Internet ein, die es Vodafone erlaubt, das Open-Access-Glasfasernetz von Westconnect künftig für eigene Angebote zu nutzen. Ab Herbst 2026 können bis zu zwei Millionen Haushalte in NRW, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hessen so Glasfaser bei Vodafone buchen.
Mehr Angebot in vorhandenen Netzen statt Überbau
Im Rahmen der Kooperation haben sich beide Unternehmen darauf geeinigt, dass Vodafone in Zukunft das gesamte Open-Access-Glasfasernetz der Westconnect für die Vermarktung von eigenen Angeboten nutzen darf. Nachdem nun die Vertragsverhandlungen zwischen den beiden Unternehmen abgeschlossen wurden, soll die Kooperation bald starten und die Vermarktung in NRW, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hessen sowohl für Privat- als auch Geschäftskunden im Herbst 2026 anlaufen. Im Ausbaugebiet des Glasfasernetzes der Westconnect liegen bis zu zwei Millionen Haushalte.
Durch die getroffene Vereinbarung soll unnötiger Überbau in den Regionen vermieden werden, da nicht jeder Anbieter ein eigenes Glasfasernetz errichtet, wenn schon entsprechende Netze vorhanden sind, deren Auslastung zunächst erhöht werden kann. Dies mache auch den Ausbau der Glasfasernetze wirtschaftlicher, was ihn gleichzeitig beschleunige. Zu welchen absurden Konstellationen die Richtlinien beim Glasfaserausbau führen können, hat ComputerBase jüngst im Bericht „Leitung vorhanden, Anschluss nicht: Wie starre Regeln den Glasfaserausbau auf dem Land erschweren“ aufgezeigt.
Vodafone sieht in der Kooperation zudem eine Stärkung des Wettbewerbs, der für Endkunden zu einer größeren Auswahl führt.
Langfristige Kooperation soll ausgebaut werden
Die Nutzung des Glasfasernetzes von Westconnect durch Vodafone ist nicht die erste Kooperation der beiden Unternehmen Seit mehr als 13 Jahre arbeite man zusammen. Unter anderem hat Vodafone nach eigenen Angaben mehr als 100 Mobilfunk-Sendemasten an das vorhandene Glasfasernetz von Westconnect angebunden. Und über bestehende FTTC-/FTTH-Kooperationen können auch jetzt schon rund 80.000 Haushalte Vodafone-Angebote im Netz von Westconnect buchen.
Beide Unternehmen haben zudem angekündigt, die gemeinsame Zusammenarbeit über die
aktuellen Kooperationen hinaus zu intensivieren.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Vodafone Deutschland unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Günstige ideale Gaming-PCs: Steigende Preise bringen Intel Arc erstmals in die Empfehlung

Während zuletzt die steigenden RAM-Preise die Gaming-PCs insgesamt getroffen haben, trifft es auch immer stärker die schon teuren GPUs. Intel Arc gibt es dadurch erstmals als Empfehlung, da sie die einzige Möglichkeit für den günstigen 800-Euro-PC ist.
Weitere Preissteigerung vor Stagnation
Während die RAM-Preise zwar langsam eine Stabilisierung zeigen, aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau stagnieren, legen verstärkt SSD-Preise zu, nachdem GPU-Preise zum Jahreswechsel noch einmal ordentlich angestiegen sind.
Und auch wenn die ersten Grafikkarten langsam im Preis sinken, reicht dieser Trend nicht aus, um die Einsteigerkonfiguration von 800 Euro mit Empfehlungen aus dem vergangenen Jahr zu halten. Der einzige Ausweg für Spieler? Intel Arc.
Mein Name? Arc, Intel Arc
Die hohen Preise führen dazu, dass das erste Mal eine Arc B570 als Empfehlung genannt wird. Schließlich ist dieser Einstieg mit aktuell 215 Euro für eine Sparkle Arc B570 mit 10 GB günstiger, als eine XFX Radeon RX 9060 XT mit 8 GB und 330 Euro.
Mittlerweile hat auch XeSS 3 Multi Frame Generation alle Arc-Generationen erreicht, so dass hier ein weiterer Geschwindigkeits-Boost möglich ist.
Im Gegenzug muss die Einstiegskonfiguration bei mittlerweile 16 GB RAM starten.
800-Euro-Konfiguration mit DDR4
Aufgrund der Preisexplosion bei DDR4, setzt der 800-Euro-Gaming-PC nur noch auf 16 GB RAM.
Erst die 1.200-Euro-Konfiguration setzt neben einer stärkeren GPU vom Schlage der Radeon RX 9060 XT wieder auf 32 GB RAM:
1.200-Euro-Konfiguration mit DDR4
Sämtliche Konfigurationen
Tipps für den Gebraucht-Komponenten-Kauf
Da nicht jeder Neuteile erwerben, oder (parallel) eventuell doch auf Konsolen zurückgreifen möchte, gibt es weitere Tipps für den Gebraucht- oder Konsolenmarkt sowie Cloud-Gaming.
Folgendes ist beim Gebrauchtkauf zu beachten, um das Risiko defekte oder teildefekte Hardware zu erhalten möglichst weit zu reduzieren.
- Hardware abholen und vor Ort vorführen lassen
- Einige Benchmarks laufen lassen und mit Ergebnissen aus dem Internet abgleichen (Bei Grafikkarten: 3DMark Timespy und Firestrike, ggf. etwa 10 Minuten Stress Test mit Furmark, Bei CPUs: Prime95, AIDA64 Stresstest)
- Über vorherige Umbaumaßnahmen informieren (z.B. Wechsel des Kühlers der Grafikkarte)
Na Krul
Vorsicht: DDR4 birgt Risiken!
Mit DDR4 und den dazugehörigen alten Plattformen kann man also in der Tat noch ein paar Euro sparen, aber in Sachen Leistung steht das System leider eher nur ausreichend dar. Deswegen sollte dieser Schritt gut überlegt sein. Gerade mit Blick auf die 1.200-Euro-Konfiguration, die bereits ein kräftiges Loch in der Haushaltskasse zurücklassen kann. Deswegen gilt: Auch wenn AMD die Plattform AM4 bis 2025 mit neuen CPU-Modellen auf Basis alter Ryzen-5000-Architektur versorgt hat, sind AM4 und LGA 1700 bei den Herstellern immer weniger im Fokus. Dass OEMs noch BIOS-Updates veröffentlichen, darf nicht als gesetzt angesehen werden. Das endgültige Support-Aus ist je nach Modell entweder schon erfolgt, oder steht kurz bevor.
Weniger (DDR5-)RAM oft die bessere Wahl für die FPS
Was bereits im Dezember galt, gilt auch noch heute: Wer wirklich alles neu kaufen will oder muss, sollte daher eher zu einer aktuellen Plattform greifen, auch wenn das aktuell einen Aufpreis bedeutet. Sinnvoller erscheint in diesem Fall dann allerdings, erst mit dem damit möglichen Minimum an RAM zu starten (2 × 8 GB oder 1 × 16 GB). Das reicht im Einstieg immer noch für die allermeisten Spiele aus, und durch die Möglichkeit, ein einzelnes RAM-Modul zu nutzen, ergeben sich eventuell weitere Einsparpotenziale und ein einfacheres Aufrüsten, zu einem späteren Zeitpunkt.
Empfehlung der Redaktion
Unser immer emsig testender Resortleiter für CPU-Architekturen fand dann auch deutliche Worte zu der Frage DDR4 oder DDR5:
Kauft bloß keine DDR4-Plattform und den dazu notwendigen Speicher neu! Die Plattform ist alt und nur weil Speicher vielleicht günstiger ist, ist es der ganze Rest und das Drumherum nicht. DDR5-Systeme sind auch in teuren Zeiten der Weg, den man gehen sollte – und mit 9000X3D auch im Single-Channel-Betrieb schneller als alles, was auf AM4 verfügbar ist. Dual-Channel hat sich als einzig wahre Konfiguration ins kollektive Gedächtnis gebrannt, aber der Test zeigt, dass es in besonderen Zeiten auch anders geht.
Volker Rißka
Folgende Kaufberatungen finden sich zusätzlich im ComputerBase-Forum:
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