Apps & Mobile Entwicklung
Neues Studio Display XDR: Apple verbaut A19 Pro mit 12 GB RAM hinter dem Bildschirm

Apple hat diese Woche das Studio Display XDR und das Studio Display (2026) vorgestellt. Die beiden neuen Monitore verfügen über kein dediziertes User Interface und sollten nicht mit dem iMac verwechselt werden – dennoch scheint Apple einen A19 und A19 Pro mit bis zu 12 GB Arbeitsspeicher zu verbauen.
Chips aus dem iPhone 17 (Pro)
Das hat MacRumors bei einem Blick in die Firmware der neuen Monitore erfahren. Demnach soll im Studio Display (2026) der A19 und im Studio Display XDR der A19 Pro stecken. Beide SoCs wurden im letzten September mit dem iPhone 17 (Pro) und iPhone Air vorgestellt und verfügen dort über acht respektive zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher. Sofern der Konzern keine Extraanfertigung für die beiden Monitore in Auftrag gegeben hat, dürfte die RAM-Konfiguration identisch ausfallen.
Wofür benötigen Monitore SoCs mit 12 GB RAM?
Wofür beide Monitore High-End-Smartphone-Chips brauchen, ist unklar. Schon das originale Studio Display aus dem Jahr 2022 hatte den A13 aus dem iPhone 11 verbaut. Apple begründete das damals mit Softwarefunktionen wie der automatischen Bildausrichtung für Center Stage, Spatial Audio und der Siri-Aktivierung über „Hey Siri“.
Auch die beiden neuen Monitore erscheinen mit einer Reihe von Funktionen: Beide Monitore verfügen erneut über eine nun 12-MP-Center-Stage-Kamera, die diesmal auch eine Schreibtischansicht unterstützt. Daneben gesellen sich je drei Mikrofone sowie ein Sechs-Lautsprecher-Audiosystem mit Spatial Audio. „Hey Siri“ wird ebenfalls unterstützt.
Weshalb die Softwarefunktionen nicht direkt auf dem angeschlossenen Mac verarbeitet werden oder wieso dafür ein A19 Pro mit 12 GB Arbeitsspeicher notwendig sein soll, bleibt aber offen. Möglicherweise hatte Apple keine A13-Chips mehr vorrätig und nutzt stattdessen iPhone-Chips, die gerade massenweise auf Lager sind. Das ist aber nur Spekulation.
Vorbestellung bereits möglich
Das Studio Display und das Studio Display XDR sind seit gestern vorbestellbar. Für das Studio Display verlangt Apple mindestens 1.589 Euro, für das Studio Display XDR wenigstens 3.389 Euro. Beide Displays gibt es auch mit Nanotexturglas, das weniger spiegeln soll. Die Auslieferung erfolgt ab nächster Woche Mittwoch.
Neben den beiden Monitoren hat Apple diese Woche auch das neue MacBook Neo, das iPhone 17e, ein iPad Air mit M4-Chip, ein MacBook Air mit M5-Chip sowie neue MacBook Pro mit M5-Pro/Max-Chips mit „neuen“ Super-Cores vorgestellt.
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Google und Back Market: ChromeOS Flex statt Elektroschrott für Notebooks

Back Market und Google nutzen den MWC in Barcelona, um eine Debatte über die Lebensdauer von Hardware anzustoßen. Dazu starten die Unternehmen ein Pilotprogramm, mit dem kompatible, bereits vorhandene Notebooks ein neues Leben mit ChromeOS erhalten sollen.
ChromeOS auf alten Notebooks per USB-Stick
Mithilfe von ChromeOS-Flex-USB-Sticks sollen ältere Windows- und Mac-Geräte zu cloudbasierten Geräten werden. Über den USB-Stick lässt sich ChromeOS Flex installieren. Das Pilotprogramm richtet sich zunächst an Händler und Kunden auf der Plattform sowie an Schulen und kleine Unternehmen. Back Market ist ein Marktplatz für professionell erneuerte Elektrogeräte. Ziel der Kooperation ist es, dass kompatible ältere Notebooks mit ChromeOS Flex noch mehrere Jahre lang genutzt werden können, während sie sonst häufig ein Fall für den Elektroschrott wären. Denn die Hardware ist häufig für alltägliche Aufgaben wie Surfen, Streaming, Dokumentenerstellung und webbasiertes Arbeiten nicht das Problem, sondern die inzwischen nicht mehr erhältlichen Software-Updates oder Upgrades etwa in Form von Windows 11. Mit dem webbasierten Ansatz von ChromeOS Flex lässt sich diese Problematik insofern umgehen, da Updates und Sicherheit von der Cloud abhängen, nicht vom Gerät selbst. Auf diese Weise kann auch alte Hardware länger eine geschützte Umgebung bieten.
Zunächst als Pilotprojekt ausgelegt
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit bietet Back Market Händlern, Kunden, Schulen und kleinen Unternehmen USB-Keys mit ChromeOS Flex an. Mit diesen lässt sich das cloudbasierte Betriebssystem von Google auf den Geräten nutzen. In der Pilotphase soll die Aktion zunächst in begrenztem Umfang starten, um zu lernen, wie der Zugang barrierefreier gestalten werden kann.
Mit dem Ende von Windows 10 stehen Millionen funktionsfähige Notebooks vor dem Aus, da sie kein Upgrade auf Windows 11 erhalten. Gleichzeitig werden immer mehr Aufgaben auch am Notebook in der Cloud durchgeführt.
Laut UN-Angaben (UNITAR) fielen 2022 weltweit über 62 Millionen Tonnen Elektroschrott an. Ein Volumen, das fünfmal schneller wächst als die Recycling-Kapazitäten.
Google und Back Market nutzen das „Slow Tech Uprising“-Event parallel zum Mobile World Congress in Barcelona, um ihre Kooperation bekannt zu geben. Im Fokus des Events steht die Frage, wie der Einsatz von KI den Wert von Hardware neu definiert. Dabei geht es auch um die Frage: Wie lange sollte ein Gerät im Zeitalter der Cloud eigentlich halten?
Unterschiede zwischen ChromeOS Flex und ChromeOS
ChromeOS und ChromeOS Flex haben die gleiche zugrunde liegende Technologie und die gleichen Verwaltungstools. ChromeOS-Geräte enthalten jedoch einen Google-Sicherheitschip, über den geprüft wird, ob Hardware und Betriebssystem vertrauenswürdig sind. Da ChromeOS-Flex-Geräte keinen Google-Sicherheitschip enthalten, ist der verifizierte Bootvorgang von ChromeOS auf diesen Geräten nicht verfügbar. Zudem kann das BIOS und die UEFI-Firmware auf ChromeOS-Flex-Geräten nicht automatisch aktualisiert werden. Da ChromeOS-Flex-Geräte nicht zwingend ein Trusted Platform Module (TPM) besitzen, kann es zudem unter Umständen nicht über einen Verschlüsselungsschlüssel auf Hardwareebene geschützt werden.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Back Market unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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3,1 Sterne
ChromeOS Flex ist Googles kostenloses Chromebook-Betriebssystem für PCs und Macs.
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Highguard eingestellt: F2P-Flop ist nach fünf Wochen Geschichte

Der „Raid-Shooter“ Highguard wird schon nach fünf Wochen wieder eingestellt. Überraschen kann das nicht mehr, das endgültige Ende für das bloß noch dahinsiechende Spiel war trotz vordergründiger Normalität ohnehin nur noch eine Frage der Zeit.
Wo die Reise für Highguard fast schon unvermeidlich enden wird, war im Prinzip schon vor zwei Wochen klar. Stark gesunkene, nicht mehr nachhaltige Spielerzahlen waren das eine Indiz, eine große Entlassungswelle beim Studio das andere – selbst die Entwickler beziehungsweise deren Geldgeber – Gerüchten zufolge Tencent – schienen keine große Hoffnung mehr auf einen selbst moderaten Erfolg zu haben.
Dass die Webseite zeitweilig nicht erreichbar war, kam dazu, laut Entwicklern habe sie keine Priorität gehabt. Auch das lässt sich im Kontext extrem knapper Ressourcen lesen. Nach außen gab sich Wildlight Entertainment allerdings zuversichtlich und kündigte neue Spielmodi und Inhalte an. Auch das konnte jedoch keine Trendwende herbeiführen.
Nach fünf Wochen ist Schluss
Auf X und Steam kündigen die Entwickler deshalb nun das Aus für Highguard zum 12. März an. Der Shooter hat damit immerhin fünfmal so lange wie Sonys Concord überlebt. Ob Käufe rückerstattet werden, ist unklar. Man habe es nicht geschafft, genug Spieler anzuziehen um Highguard langfristig betreiben zu können, wird nüchtern das Offenkundige festgehalten. Dennoch soll am heutigen Tag noch einmal ein Patch mit einer weiteren Spielfigur, einer Waffe, Skill-Trees und weiterer Progression veröffentlicht werden. Wie es mit dem Studio weitergeht, ist unklar, aufgrund der Entlassungen sieht die Zukunft auch dort nicht besonders rosig aus.
Gründe für das schnelle Scheitern sind unter anderem unklare Kommunikation der Entwickler und die ungeschickte Einführung als „Shadow Drop“, anstatt dem Spiel in einer Early-Access-Phase den letzten Schliff zu geben und eine Community aufzubauen, die einen festen Spielerstamm stellt und Neulinge an die Hand nimmt. So fand sich der Titel in einem hart umkämpften Marktsegment Konkurrenten gegenüber, die seit Jahren fein austariert wurden. Wie es auch anders geht, zeigt Valve seit Monaten mit dem „nicht existierenden“ Shooter-MOBA Deadlock.
Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „Syrato“ für den Hinweis zu dieser Meldung!
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CS:GO zurück auf Steam: Das ältere Counter-Strike feiert kurioses „Comeback“

Nachdem der Ego-Shooter Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) vom neuen Counter-Strike 2 (CS2) abgelöst wurde, feiert er jetzt ein überraschendes Comeback auf Steam. Kurios: Die Shop-Seite ist nicht über die Suchfunktion auffindbar. Dennoch erreichte der Titel direkt die Top 20 der meistgespielten Spiele.
Am 23. September 2023 erschien mit Counter-Strike 2 der Nachfolger, der als Update das vorherige CS:GO ersetzte und dieses damit in den Ruhestand schickte. Seitdem war der ewig populäre Shooter, der am 21. August 2012 das Licht der Welt erblickte, von Steam verschwunden und nur noch über den Beta-Zweig von CS2 eingeschränkt nutzbar.
CS:GO hat wieder eine Steam-Seite
Doch jetzt ist CS:GO in gewisser Weise zurück. Eine komplette Shop-Seite mit Bildern, Videos und Rezensionen sowie dem Download-Link für den kostenlos spielbaren Titel gibt es wieder. Eine Ankündigung vom Entwickler und Steam-Betreiber Valve gab es allerdings nicht. Laut SteamDB ist CS:GO bereits seit dem 3. März 2026 wieder auf Steam vertreten. Fans feiern die Rückkehr mit Tausenden neuen positiven Rezensionen und vor kurzem waren mehr als 60.000 Nutzer gleichzeitig im Spiel. Damit konnte sich der Titel direkt in den Top 20 der meistgespielten Spiele auf Steam katapultieren.
Die Nachricht über die plötzliche Rückkehr verbreitete sich demnach wie ein Lauffeuer, denn öffentlich beworben wurde sie überhaupt nicht. Die heimliche Rückkehr geschah zudem mit dem Hinweis auf der Shop-Seite: „Auf Anfrage des Publishers ist Counter-Strike: Global Offensive nicht mehr auf Steam gelistet und wird nicht mehr in der Suche erscheinen“. Und in der Tat lässt sich CS:GO nicht über die Suchfunktion auf Steam finden. Nur über den direkten Link kann also zum kostenlosen Download gelangt werden.
Offizielle Server gibt es nicht
Allerdings stehen nicht alle Funktionen von CS:GO zur Verfügung. Wie IGN berichtet, seien die Server nicht wiederbelebt worden und es gibt kein Matchmaking: „man kann nur gegen die Bots spielen, die über den Beta-Zweig von Counter-Strike 2 verfügbar sind“. Wie PC Gamer schreibt, bestehen aber Community-Server und zwar eine ganze Menge davon, sodass echte Multiplayer-Matches weiterhin möglich sind.
Errungenschaften gibt es wiederum nicht, was neben den fehlenden Steam-Servern gegen eine wirkliche Wiederbelebung des Titels spricht.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist es im Grunde nur eine Auskopplung von CS:GO aus dem Beta-Zweig von CS2.
Keine Lizenzen für CS:GO-Events
Gegenüber der Webseite Dust2.us habe Valve inzwischen erklärt, dass sie trotz dieser „Rückkehr“ keine Lizenzen mehr an Turnierveranstalter für CS:GO-Events vergeben werden. Diese Entscheidung verwundert, da Valve für seine älteren Titel wie Counter-Strike: Source und Counter-Strike 1.6 durchaus solche Lizenzen vergibt.
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