Apps & Mobile Entwicklung
Nvidia DGX Spark 128 GB LPDDR5X: Der Preis der Founders Edition steigt um 620 Euro

Nvidia hat den Preis der DGX Spark Founders Edition angepasst: Statt 4.180 Euro werden für den „Mini-AI-Supercomputer“ mit 4 TB großer SSD und 128 GB LPDDR5X ab sofort 4.800 Euro aufgerufen. Das sind 620 Euro oder 15 Prozent mehr. Die aktuellen Bedingungen am Speichermarkt sind wenig verwunderlich die Ursache.
Derzeit ist die Founders Edition noch für 4.285 Euro im freien Handel verfügbar. In den USA beträgt die Preisanpassung vor Steuern sogar 700 US-Dollar oder 18 Prozent.
Für die Antwort auf die Frage, was das für die zahlreichen Partnerdesigns bedeutet, verweist Nvidia auf die OEMs. Aktuell zeigen sich im Handel bei diesen Varianten noch keine gravierenden Aufschläge, den Asus Ascent GX10 „DGX Spark“ (Test) gibt es mit 1 TB großer SSD auch weiterhin für knapp unter 3.000 Euro zu kaufen. Mit 4 TB großer SSD sind es mindestens 3.900 Euro.
Doch dass auch die OEM-Systeme teurer werden, ist in Anbetracht der verbauten 128 GB GDDR5X nur eine Frage der Zeit.
Apps & Mobile Entwicklung
Android 17 Beta 2: Neuer Fenstermodus, höhere Sicherheit und App-Übergabe
Google hat die zweite Beta-Version des in diesem Jahr erscheinenden Android 17 veröffentlicht, das eine Reihe neuer Funktionen erhält. In den Release-Informationen spricht das Unternehmen von schwebenden Bubbles, einer neuen Kontaktauswahl, einer verbesserten Touchpad-Unterstützung, höherer Sicherheit und weiteren Anpassungen.
Bei den beschriebenen Bubbles handelt es sich um einen neuen Fenstersteuerungsmodus, der eine schwebende Benutzeroberfläche bieten soll. Eine Besonderheit besteht darin, dass diese laut Google auf der Messaging-Bubbles-API basieren sollen. Sie lassen sich auf dem Mobilgerät erstellen, indem der Benutzer länger auf ein App-Symbol im Launcher drückt. Auf großen Bildschirmen soll es zusätzlich eine Bubble-Leiste als Teil der Taskleiste geben, in der Benutzer ihre Bubbles organisieren, zwischen ihnen wechseln und sie zu sowie von verankerten Punkten auf dem Bildschirm verschieben können.
Temporären Zugriff auf Kontakte
Überarbeitet hat Google zudem die Kontaktauswahl, die nun auch auf Systemebene arbeitet. Diese soll einen temporären, sitzungsbasierten Lesezugriff ausschließlich auf die vom Benutzer angeforderten spezifischen Datenfelder gewähren, wodurch die Notwendigkeit umfassender Berechtigungen reduziert werden soll. Zusätzlich ermöglicht sie die Auswahl aus den persönlichen oder beruflichen Profilen des Gerätes.
Touchpad-Eingaben werden wie Mäuse erfasst
Bei der Zeigererfassung für Touchpads setzen die Entwickler mit Android 17 zusätzlich auf eine vereinfachte Kompatibilität. Bislang entsprachen die Positionen der Finger auf dem Pad nicht den relativen Bewegungen einer Maus. Daraus ergab sich unter anderem die Schwierigkeit, Touchpads in Ego-Spielen korrekt unterstützen zu können. In Android 17 sollen diese Eingaben neben dem bisherigen Modus, der weiterhin zur Verfügung steht, künftig auch wie Mausereignisse gehandhabt werden können.
Geräteübergreifende App-Übergabe
Eine neue Handoff-API soll dafür sorgen, dass Nutzer einen Anwendungsstatus festlegen können, der auf einem anderen Android-Gerät wieder aufgenommen werden kann. Dabei synchronisiert das System den Status über den CompanionDeviceManager und zeigt einen Handoff-Vorschlag im Launcher von Geräten in der Nähe des Benutzers an. Dies soll eine nahtlose Kontinuität von Aufgaben ermöglichen, sodass Nutzer bequem dort weitermachen können, wo sie in ihrem Arbeitsablauf im Android-Ökosystem aufgehört haben. Dazu zählen neben nativen App-zu-App-Übergängen auch App-zu-Web-Fallbacks, mit denen eine maximale Flexibilität geboten werden soll.
Neue Laufzeitberechtigungen für mehr Sicherheit
Android 17 führt mit ACCESS_LOCAL_NETWORK eine neue Laufzeitberechtigung ein, um Benutzer vor unbefugtem Zugriff auf lokale Netzwerke zu schützen. Dadurch können entsprechende Applikationen Geräte im lokalen Netzwerk (LAN) wie Smart-Home-Geräte oder Casting-Empfänger erkennen und eine Verbindung zu ihnen herstellen. Durch die neue Methode soll unter anderem verhindert werden, dass bösartige Apps den uneingeschränkten Zugriff auf das lokale Netzwerk für die verdeckte Verfolgung und Fingerabdruckerkennung von Anwendern ausnutzen. Dabei können systemvermittelte, datenschutzkonforme Geräteauswahlfunktionen genutzt werden, um die Berechtigungsabfrage zu überspringen, oder das System kann die genannte neue Berechtigung zur Laufzeit explizit anfordern, um die lokale Netzwerkkommunikation aufrechtzuerhalten.
Übertragung von Zeitzonenverschiebungen
Mit der neuen Beta führt Google in Android ACTION_TIMEZONE_OFFSET_CHANGED ein, das ausgelöst wird, wenn sich die Zeitzonenverschiebung auf dem Gerät ändert, was hierzulande beispielsweise bei der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit oder umgekehrt der Fall ist. Damit sollen bestehende Funktionen wie ACTION_TIME_CHANGED und ACTION_TIMEZONE_CHANGED ergänzt werden, die auslösen, wenn sich der Unix-Zeitstempel beziehungsweise die Zeitzonen-ID ändert.
Die hier aufgeführten Änderungen stellen nur einen Teil der Funktionen dar, die mit Android 17 eingeführt werden sollen. Eine vollständige Übersicht bieten die dazugehörigen Release Notes.
Veröffentlichung weiterhin für Juni geplant
An Googles Zeitplan hat sich indes nichts geändert. Das Unternehmen peilt weiterhin die Plattformstabilität für März dieses Jahres an, bevor im Juni der stabile Release erfolgen soll und im vierten Quartal ein kleineres Update folgt. Berücksichtigt werden sollen dabei alle Pixel-Smartphones ab dem Pixel 6.
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Speicherkrise: Smartphone-Markt soll massiv um 13 Prozent einbrechen

Dem globalen Smartphone-Markt steht ein gigantischer Einbruch des Absatzvolumens von knapp 13 Prozent bevor, wie IDC prognostiziert. Verantwortlich für den größten Rückgang aller Zeiten ist die Speicherkrise. Ein „Tsunami“-ähnlicher Schock werde Wellen durch alle Consumer Electronics schlagen. Die Preise sollen massiv steigen.
Noch nicht einmal einen Monat ist es her, dass die Analysten von Counterpoint Research einen Rückgang des Absatzvolumens von 6,1 Prozent für den Smartphone-Markt prognostiziert haben. Bei IDC schlagen die Marktforscher jetzt deutlich dramatischere Töne an: Um 12,9 Prozent soll der Markt dieses Jahr gegenüber 2025 einbrechen. Dabei handele es sich um den größten Rückgang, den der Markt jemals von einem Jahr auf das andere erlebt habe. Verantwortlich auch dieses Mal: die globale Speicherkrise.
Ein Tsunami für die gesamte Branche
Die Analysten sprechen von einem „Tsunami“-ähnlichen Schock, der seinen Ursprung in den Engpässen der Speicher-Lieferkette habe und Wellen durch die gesamte Consumer-Electronics-Industrie schlagen werde. Es sei zudem nicht von einem temporären Rückgang auszugehen, stattdessen ist die Rede von einem „strukturellen Reset“ des gesamten Marktes, der fundamental den TAM (Total Addressable Market), die Anbieter von Smartphones und deren Produktmix verändern werde.
Große Anbieter sollen profitieren
Anbieter im unteren Preissegment werden dem Bericht zufolge vor signifikanten Herausforderungen stehen und die Preissteigerungen unweigerlich an die Verbraucher weitergeben. Das Segment unterhalb von 100 US-Dollar werde gänzlich unrentabel.
We expect consolidation as smaller players exit, and low-end vendors face sharp shipment declines amid supply constraints and lower demand at higher price points.
IDC
Wie zuletzt auch Counterpoint Research behauptet hatte, gehen auch die Analysten von IDC davon aus, dass Anbieter wie Apple und Samsung die Krise besser bewältigen können. Beide Unternehmen könnten „aus dem Sturm“ sogar mit noch größeren Marktanteilen gehen. Unterdessen wird erwartet, dass der durchschnittliche Verkaufspreis eines Smartphones sich um 14 Prozent auf 523 US-Dollar verteuern wird.
Markt soll sich langsam erholen
Der deutliche Einbruch um 12,9 Prozent steht für einen Rückgang auf insgesamt 1,1 Milliarden Smartphones, die 2026 ausgeliefert werden sollen. Der Markt soll in den folgenden Jahren zwar wieder wachsen, jedoch lediglich in kleinen Schritten und deswegen selbst 2030 noch nicht wieder das Niveau von 2025 erreichen.
Nach dem massiven Verlusten in diesem Jahr soll 2027 ein kleines Plus von 1,9 Prozent im Markt verbucht werden. Ein größerer Sprung von 5,2 Prozent wird von 2027 auf 2028 erwartet. Im Anschluss sollen kleinere Schritte von 2,7 Prozent und 2,2 Prozent auf die Jahre 2029 und 2030 erfolgen. Damit wäre das Niveau von 2024 leicht übertroffen.
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FSR 4.1 Super Resolution: Ein verbessertes Upsampling kommt per Leak
AMD hat erst Ende des letzten Jahres unter dem Namen „Redstone“ Verbesserungen am Upsampling vorgenommen: FSR Ray Regeneration (Test) und FSR Frame Generation AI (Test) sind erschienen, das eigentliche Upscaling ist dagegen überraschenderweise gleich geblieben. Das scheint sich nun in Kürze mit FSR 4.1.0 zu ändern.
FSR 4.1.0 verbessert sichtbar die Bildqualität
So ist im Guru3D-Forum eine DLL-Datei aufgetaucht, mit deren Hilfe mittels des Treiber-Override-Features nicht mehr FSR 4.0.3, sondern FSR 4.1.0 in Spiele injiziert wird. Der Leaker „The Creator“ ist dabei offenbar Teil von AMDs eigentlich unter NDA stehendem „Vanguard“-Team, das Treiber vorab auf Fehler überprüft.
Angeblich soll die Datei mit dem Adrenalin 26.3.1 nächsten Monat Einzug in den offiziellen Release halten – vermutlich zeitgleich mit dem Release von Crimson Desert, einem von AMD unterstützten Spiel, das unter anderem auch Raytracing und als zweites Spiel überhaupt FSR Ray Regeneration nutzen wird.
Im Internet gibt es auch schon mehrere Berichte über einen positiven Effekt von FSR 4.1.0, der auch in mehreren Screenshotvergleichen festgehalten wurde. Dabei sei jedoch erwähnt, dass Screenshots keine gute Möglichkeit darstellen, um die Qualität von Upscaling zu untersuchen. Natürlich sind diese aber ein Anfang.
Und dieser sieht durchaus positiv aus. Zwei Dinge sind dabei auffällig: Je aggressiver der Upsampling-Modus ist, desto größer sind die Unterschiede zwischen FSR 4.0.3 und FSR 4.1.0 zugunsten Letzterem. Darüber hinaus soll die neue Version allen voran feine Elemente wie Vegetation verbessern. Auch die Bildstabilität scheint in mehreren Vergleichen besser zu sein, darüber hinaus gibt es Berichte von reduziertem Ghosting.
In Sachen Performance hat sich offenbar nichts geändert, hier soll FSR 4.1.0 genauso schnell wie die vorherigen Versionen arbeiten. Das soll auch auf älteren RDNA-3-Grafikkarten der Fall sein, auf denen sich die neue Version genauso erzwingen lässt wie die älteren Derivate.
So kann FSR 4.1.0 auf eigene Gefahr genutzt werden
Geleakt wurde die Treiber-Datei „amdxcffx64.dll“, mit deren Hilfe sich FSR 4.1 potenziell in jedes Spiel injizieren lässt, das mindestens über FSR 3.1 verfügt. Jedoch sollte vor dem Download bedacht werden, dass diese Datei nicht offiziell von AMD stammt. Diese kann daher nicht nur Fehler enthalten, sondern auch manipuliert worden sein. Der Download geschieht also auf eigene Gefahr.
Es ist auch möglich, die neue Version in nativen FSR-4-Spielen zu nutzen, auch dann sollte der Treiber-Override funktionieren. Damit dies möglich ist, muss die Datei in den System32-Ordner von Windows kopiert und die bereits vorhandene amdxcffx64.dll-Datei überschrieben werden. Dann sollte der Treiber nicht mehr das bisherige FSR 4.0.3, sondern FSR 4.1.0 injizieren.
Eine alternative und auch etwas sicherere Variante ist, stattdessen das Tool Optiscaler zu benutzen. Das hat den Vorteil, dass das Tool dann auch anzeigt, welche FSR-Version gerade läuft. So kann man sich dann sicher sein, dass gerade FSR 4.1.0 aktiv ist, darüber hinaus kann zum Vergleich auf andere FSR-Versionen gewechselt werden. Berichten zur Folge ist dafür eine der Nightly-Builds des Optiscalers notwendig, die es im Discord-Channel des Entwicklers gibt.
Nach dem offiziellen Release wird es einen Test geben
Falls FSR 4.1.0 tatsächlich im Adrenalin 26.3.1 enthalten ist oder wenn es zu einem späteren Zeitpunkt erscheint, wird sich ComputerBase wie gewohnt das verbesserte AMD-Upsampling im Detail ansehen und Vergleiche gegenüber FSR 4.0.3 sowie Nvidias DLSS 4 und DLSS 4.5 durchführen. Gegen letzteres hat AMD nämlich aufzuholen, was FSR 4.1.0 dann eventuell erfüllen wird.
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