Connect with us

Künstliche Intelligenz

OpenAI plant angeblich soziales Netzwerk mit biometrischer Bot-Erkennung


Sie stiften Unruhe, sollen die Gesellschaft zersetzen und Panik schüren: Bots sind zu einem großen Problem in sozialen Netzwerken geworden. Für viele Menschen sind sie nur schwer oder gar nicht als solche erkennbar. Der KI-Entwickler OpenAI plant jetzt laut einem Bericht des US-Magazins Forbes angeblich ein eigenes soziales Netzwerk, das Bots gar nicht erst hineinlassen soll. Für diese Überprüfung sollen biometrische Verfahren zum Einsatz kommen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Für dieses „Proof of Personhood“ wolle OpenAI wahlweise den Face-ID-Sensor des iPhones von Apple einsetzen oder den World Network Iris-Scanner, heißt es im Bericht. Das Gerät von Tools for Humanity ist allerdings umstritten – das Unternehmen ist auch als Herausgeber der Kryptowährung WLD-Token bekannt. Spanien und Portugal haben den Iris-Scan wegen Datenschutzbedenken zeitweise verboten.

Auch das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht identifizierte im Dezember 2024 „grundlegende Datenschutzrisiken“. Anders als ein Passwort können Augen nicht geändert werden, begründen Datenschützer ihre Vorbehalte. World Network beklagte umgekehrt, dass die EU keine klaren Anonymisierungs-Standards habe. Dass OpenAI auf den Iris-Scan verzichtet, ist allerdings unwahrscheinlich: OpenAI-Chef Sam Altman ist sowohl CEO von OpenAI als auch Vorsitzender von Tools for Humanity.

Im geplanten bot-freien sozialen Netzwerk sollen sich nach Vorstellung von OpenAI nur Menschen tummeln. Ob das freilich alle Probleme löst, darf bezweifelt werden. Im April 2025 wurde erstmals bekannt, dass OpenAI mit einem kleinen Team an einem Social-Network-Prototyp arbeitet.

Alleine X löschte im Jahr 2025 laut Medienberichten 1,7 Millionen Bot-Accounts. Das Interesse von OpenAI an einem eigenen sozialen Netzwerk erklärt sich indessen nicht nur aus dem Problem mit den Bots: Der ChatGPT-Entwickler sieht sich mit Mitbewerbern konfrontiert, die eigene soziale Netzwerke besitzen und diese einsetzen, um ihre Chatbots bekannter zu machen. Vor allem aber sind die Netzwerke ein Zugang zu Daten, die für das Echtzeit-Training der KI-Modelle verwendet werden können. X hat zum Beispiel Grok integriert. Auch Meta nutzt seine eigenen KI-Modelle in seinen Netzwerken Facebook und Instagram sowie im Messenger WhatsApp.


(mki)



Source link

Künstliche Intelligenz

Abschaltungen in Moskau: Mit Telefonzellen aus dem Funkloch?


Nach zunehmenden Netzabschaltungen in Russland kursiert im Parlament der Vorschlag, wieder Telefonzellen aufzustellen. Die Wiederbelebung von Telefonzellen, nun mit Internetzugang, sei dringlich geworden, sagte der Duma-Abgeordnete der Kremlpartei Einiges Russland, Igor Antropenko, der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Das ermöglicht es Bürgern, sogar in der Zeit von Abschaltungen Verbindung zu halten und gewährleistet ein gebührendes Niveau an Sicherheit.“

Weiterlesen nach der Anzeige

Seit Tagen klagen Menschen in Russland über massive Internetprobleme, die Moskau zum Funkloch machen und den Alltag behindern. An den Kassen muss teilweise wieder bar bezahlt werden, Apps für etwa Fitnesszentren, Banken, Kurierdienste oder Taxis funktionieren nicht. Auch andere Städte und teilweise ganze Regionen des Landes gehen immer häufiger offline. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte vor wenigen Tagen, dass die Abschaltungen nötig seien wegen ukrainischer Angriffe und so lange anhalten würden wie nötig.

Moskau baut Kontrolle und Zensur im Netz vor allem seit Beginn seines Angriffskriegs gegen die Ukraine vor mehr als vier Jahren zunehmend aus. Mehrere Messengerdienste wie WhatsApp und zahlreiche Websites sind blockiert und lassen sich ohne ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) – wogegen Moskau auch immer stärker vorgeht – nicht öffnen. Inzwischen drohen sogar Strafen für die reine Suche nach Informationen, die Behörden als „extremistisch“ eingestuft haben. Als „extremistisch“ gebrandmarkt sind vor allem Internetressourcen, die den Machtapparat kritisieren, wie der Anti-Korruptions-Fonds des in Haft gestorbenen Kremlgegners Alexej Nawalny.

Lesen Sie auch


(fds)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

FBI sucht Opfer infizierter Steam-Spiele für eigene Ermittlungen


Die US-amerikanische Bundespolizei hat Ermittlungen gegen Personen aufgenommen, die auf Steam Malware-infizierte Spiele angeboten haben. Damit könnten sensible Daten von den Systemen der Nutzer entwendet worden sein. Das FBI sucht deshalb jetzt nach Opfern, die eines oder mehrere solche Games von Valves Spiele-Plattform heruntergeladen und gespielt haben, um Informationen zu sammeln. Nutzer werden aufgerufen, ein entsprechendes Formular auszufüllen, um die Ermittlungen zu unterstützen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Ermittler haben bislang diese mit Malware verseuchten Steam-Spiele identifiziert: „BlockBlasters“, „Chemia“, „Dashverse/DashFPS“, „Lampy“, „Lunara“, „PirateFi“ und „Tokenova“. Mit diesen Games hätten die Angreifer Nutzer in der Zeit von Mai 2024 bis Januar 2026 attackiert, aber von diesen Games sind derzeit immer noch Lampy und Lunara bei Steam zu finden. Andere offenbar infizierte Spiele wie PirateFi hat Valve bereits entfernt. Das war im Februar 2025.

Nun sucht die US-Bundespolizei nach Hintergrundinformationen für eigene Ermittlungen und stellt dafür ein umfangreiches Formular bereit. Nutzer der genannten Spiele werden gebeten, dieses auszufüllen. Die Angaben sind freiwillig, und das FBI verspricht, die Identitäten vertraulich zu behandeln. Doch Opfer könnten „unter Umständen Anspruch auf bestimmte Leistungen und Entschädigungen“ haben.

Allerdings werden teils private Daten abgefragt. Neben obligatorischen Angaben wie Name und Adresse wird auch die mit dem Steam-Konto verknüpfte E-Mail-Adresse gefordert. Weitere Informationen sind zwar freiwillig, aber das FBI würde bei eventuellem Verlust von Kryptowährung auch gern die Wallet-Adresse des Opfers erfahren. Sollte das Bankkonto aufgrund der Malware-infizierten Spiele geleert worden sein, fragt die US-Bundespolizei auch Bankinformationen ab.

Wichtiger für die Ermittlung von Verdächtigen ist hingegen, ob den Nutzern diese Games online empfohlen wurden, etwa per Messenger oder in sozialen Netzwerken. Hier fragt das FBI explizit nach Nutzernamen der möglichen Angreifer und Screenshots sowie Protokollen der Kommunikation, sollten diese vorliegen. Ein Upload dieser Daten per Formular ist zwar nicht möglich, aber die US-Bundespolizei behält sich eventuelle Rückfragen vor. Wer entsprechende Unterlagen hat, dürfte nach dem Ausfüllen des Formulars deshalb vom FBI kontaktiert werden.

Lesen Sie auch


(fds)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

MacBook Neo: Gute Reparierbarkeit, Tastatur einzeln ersetzbar


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apples neues MacBook Neo ist nicht nur das günstigste Notebook, das der Konzern jemals hergestellt hat, sondern auch eines der am einfachsten zu reparierenden – und erinnert damit an ältere Generationen. Das zeigt ein erster Teardown, den ein Reparaturdienstleister durchgeführt hat, sowie Apples hauseigenes Reparaturhandbuch für das Modell, das bereits vorliegt. Demnach benötigt man zum Auseinanderbauen nur Torx-Schraubendreher. Die Verwendung eines Heißluftgeräts zum Entfernen von Verklebungen oder das Ziehen sogenannter Pull-Tabs (Klebestreifen), die man nachher mühsam ersetzen muss, fallen weg.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der gesamte Prozess der Zerlegung soll deutlich unter zehn Minuten gedauert haben, meldet die Firma TECH RE-NU aus Maidstone bei Melbourne. Komponenten wie die extrem kleine Hauptplatine, das Trackpad, die beiden Lautsprecher oder die beiden USB-C-Anschlüsse lassen sich einzeln abschrauben und tauschen. Auch der Akku lässt sich nach Lösen von 18 Schrauben entfernen. Beim ganzen Teardown gab es nur ein einziges minimal verklebtes Flexkabel. Der Bildschirm wurde in dem Video als Gesamtkomponente entnommen.

Beim australischen Teardown nicht entnommen wurde die Tastatur aus dem Topcase. Diese lässt sich aber, im Gegensatz zu allen MacBooks aus den vergangenen Jahren, einzeln austauschen – und nicht nur zusammen mit dem Topcase aus Alu. Alle drei Komponenten, die Apple in diesem Bereich verbaut, also reguläre Tastatur, Tastatur mit Touch-ID-Fingerabdrucksensor (beim teureren MacBook Neo) und Topcase, wird es offenbar als Ersatzteile geben. Im Self-Service-Repair-Laden des Herstellers sind sie derzeit aber noch nicht gelistet. Das Neo taucht dort derzeit noch nicht auf.

Es wird spannend, welchen „Repairability Score“ (Reparierbarkeitswertung von 0 bis 10) vom renommierten Reparaturdienstleister iFixIt das MacBook Neo erhalten wird. Das Gerät dürfte auf den vorderen Plätzen landen. Die wie erwähnt extrem kleine Hauptplatine, auf der das A18-Pro-SoC samt integriertem RAM sowie der NAND-Flash-Speicher mit 256 oder 512 GByte sitzen, dürfte sich ohne Chip-Auslötkenntnisse wohl nicht weiter auseinanderbauen lassen. Apples Reparaturhandbuch zeigt hier nur, wie man die Hauptplatine (Logic Board) ausbaut und wieder einsetzt.

Insgesamt ist es erstaunlich, dass Apple sich bei der Reparierbarkeit des MacBook derart viel Mühe gegeben hat. Das Gerät ist damit nicht nur günstig, sondern dürfte auch lange halten, weil Nutzer alle wichtigen Komponenten – inklusive solchen, die gerne kaputt gehen wie etwa die USB-C-Ports oder das Trackpad – austauschen lassen können. Es handelt sich also keineswegs um ein Wegwerfprodukt. TECH RE-NU lobt Apple in dem Video denn auch. Man freue sich darauf, die Maschine für seine Kunden künftig reparieren zu dürfen.

Weiterlesen nach der Anzeige


(bsc)



Source link

Weiterlesen

Beliebt