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Oscars 2026: Was die heise‑Leser anders entschieden hätten


Die Oscars sind vergeben – doch wie nah liegen die Entscheidungen der Academy eigentlich am Geschmack des Publikums? Eine Umfrage unter mehr als 6000 heise‑Lesern bietet eine kleine Gegenprobe: Wir ließen unsere Leser über dieselben Nominierten abstimmen, die auch bei der Oscar‑Verleihung zur Wahl standen.

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Die Teilnehmer konnten in 16 Kategorien ihre Favoriten auswählen – vom besten Film über Regie bis zur Kamera, Schnitt oder Musik. Anschließend haben wir das Leser‑Voting mit den tatsächlichen Oscar‑Ergebnissen verglichen. Das Ergebnis: In vielen Kategorien lagen Publikum und Academy erstaunlich nah beieinander.

Ganz deckungsgleich sind die Entscheidungen jedoch nicht. Gewinner des Abends war der Film One Battle After Another, der insgesamt sechs Oscars in den Hauptkategorien Film, Regie, adaptiertes Drehbuch, Schnitt, Casting und Nebendarsteller abräumte. Blood & Sinners war mit 16 Nominierungen gestartet, von denen der Film vier für Hauptdarsteller, Originaldrehbuch, Kamera und Musik mit nach Hause nahm.

In einigen Kategorien wichen die Leser deutlich von der Academy ab – und bei mehreren knappen Rennen verschob sich die Rangfolge sogar, je nachdem, ob man Stimmen von Teilnehmern mitzählt, die die betreffenden Filme nach eigener Aussage gar nicht gesehen hatten. Im Folgenden zeigen wir, wo sich Jury und Publikum einig waren – und wo nicht.

In drei Kategorien wechselte sogar die Pole Position, je nachdem, ob wir Stimmen von Lesern aussortierten, die angaben, die Filme gar nicht gesehen zu haben, für die sie anschließend stimmten. Im Vorfeld hatte es ja für großes Aufsehen gesorgt, dass Mitglieder der Academy für Filme stimmen konnten, die sie gar nicht gesehen hatten. Erst in diesem Jahr bestand die Pflicht, sich alle Filme, für die man stimmen wollte, tatsächlich auch anzusehen.

Unsere Auswertung beginnt mit der Frage, welche Filme unseren Lesern überhaupt bekannt waren. 35,5 Prozent gaben an, keinen der 15 Filme zu kennen, die in mindestens zwei Kategorien nominiert waren.
Bei den übrigen Filmen spiegelt die Reihenfolge der Bekanntheit ziemlich gut den späteren Wahlerfolg wider.

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Auswertung: Welche mindestens doppelt nominierten Oscar-Filme haben Sie gesehen?
One Battle After Another 29,3 %
Frankenstein 25,1 %
F1 – The Movie 24,5 %
Blood & Sinners 22,5 %
Avatar: Fire & Ash 22,4 %
KPop Demon Hunters 19,5 %
Bugonia 11,8 %
Marty Supreme 11,2 %
Hamnet 8,4 %
Train Dreams 4,6 %
The Secret Agent 3,9 %
Sentimental Value 3,9 %
Sirat 2,5 %
Ein Einfacher Unfall 2,1%
Blue Moon 1,8 %
Stand: Online-Umfrage vom 13. bis 16. März 2026 unter 6094 Lesern von heise online

One Battle After Another ist demnach der einzige Film, der von mehr Lesern gesehen wurde als die Titel, die auf Netflix zu sehen sind (Frankenstein, KPop Demon Hunters, Train Dreams). Schlusslicht ist Blue Moon. Er ist in Deutschland noch nicht einmal im Kino angelaufen, trotzdem kennen ihn 1,8 Prozent unserer Leser.

Entsprechend der Bekanntheitszahlen gaben nur sehr wenige Leser überhaupt eine Stimme für den besten internationalen Film ab. Wie auch bei der Academy konnte der norwegische Film Sentimental Value mit 7,1 Prozent die meisten Stimmen holen, obwohl er hierzulande nur in Arthouse-Kinos lief und im Streaming sowie auf Disc noch nicht erhältlich ist. Der brasilianische Beitrag „The Secret Agent“ landete mit 4,8 Prozent auf Platz zwei dahinter. Er ist seit Donnerstag auch im Stream und auf Disc zu haben.

Das größte Einvernehmen herrschte bei den visuellen Effekten: „Avatar: Fire & Ash“ konnte 29,5 Prozent der Leser sowie die Academy überzeugen, F1 folgte weit abgeschlagen mit 12,2 Prozent. Bei Ton und Musik waren sich die Leser und die Academy ebenfalls einig und kürten „Blood & Sinners“ mit 14 Prozent für die beste Musik und F1 mit 22,5 Prozent für den besten Ton zum Sieger – jeweils mit großem Vorsprung vor dem Zweitplatzierten „One Battle After Another“.

Weiterhin große Einigkeit herrschte beim Originaldrehbuch (20,6 Prozent für Blood & Sinners) sowie bei den weiteren Oscars für „One Battle After Another“ in den Kategorien adaptiertes Drehbuch (19,3 Prozent), Casting (21,1 Prozent), Nebendarsteller (27,6 Prozent), Regie (26,4 Prozent) und Film (20,8 Prozent) – der Film konnte Fachleute und Publikum demnach gleichermaßen überzeugen.



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Keine Sicherheitsupdates mehr für Android 13: Auch E-Patientenakte betroffen


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Wer ein Smartphone mit Android 13, iOS 17 oder einer älteren Version nutzt, muss sich umstellen: Die mobile App für die elektronische Patientenakte (ePA) wird ab dem 1. Juli 2026 bei den meisten Krankenkassen auf solchen Geräten nicht mehr unterstützt. Das bestätigt unter anderem der AOK-Bundesverband auf Anfrage. Die Techniker Krankenkasse hat ihre Versicherten bereits informiert, dass die ePA, der TI-Messenger und die Ident-App nicht mehr unterstützt werden. Der Marktanteil von Android 13 liegt bei ungefähr 13 Prozent.

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Die Techniker Krankenasse weist ihre Kunden darauf hin, dass bestimmte Gesundheits-Apps auf Android-Geräten nicht mehr laufen.

Die Techniker Krankenasse weist ihre Kunden darauf hin, dass bestimmte Gesundheits-Apps auf Android-Geräten nicht mehr laufen.

Die Techniker Krankenkasse weist darauf hin, dass die elektronische Patientenakte, die Ident-App und der TI-Messenger auf Geräten mit Android 13 und niedriger nicht mehr laufen.

Hintergrund sind Sicherheitsvorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Demnach darf die ePA nur auf Betriebssystemen genutzt werden, die noch regelmäßig Sicherheitsupdates erhalten. Google hat Anfang März 2026 die Bereitstellung von Sicherheitspatches für Android 13 eingestellt. Zuerst hatte die Apotheken Umschau berichtet. Für Geräte, die auf dieser Version verbleiben, werden damit keine systemweiten Sicherheitslücken mehr geschlossen. Das BSI empfiehlt generell, nur aktuelle und unterstützte Systeme zu nutzen. Google muss neuere Geräte künftig länger mit Sicherheitsupdates versorgen.

Auch bei der AOK betrifft die Umstellung die elektronische Patientenakte, das E‑Rezept und den TI‑Messenger, die alle drei in der AOK-App „Mein Leben“ gebündelt sind. Versicherte, deren Geräte die künftigen Anforderungen nicht erfüllen, sollen frühzeitig informiert werden. Entsprechende Hinweise will die AOK ab Anfang Mai 2026 direkt in der App anzeigen. Zusätzlich bereitet sie Kundenservice und technischen Support darauf vor, Betroffene zu beraten und beim Umstieg zu unterstützen. Wie viele Versicherte insgesamt betroffen sein werden, ist derzeit noch unklar; entsprechende Zahlen liegen den AOKen bislang nicht vor. Unabhängig von den Einschränkungen auf mobilen Geräten bleibt der Zugriff auf die ePA über den Desktop-Client am Computer weiterhin uneingeschränkt möglich – zumindest mit Kartenlesegerät.

Laut Gematik ist die eigene E-Rezept-App weiterhin unter Android 8 nutzbar, obwohl die Behörde bereits im Sommer 2025 angekündigt hatte, die App in Zukunft nur noch ab Android 9 zu unterstützen. Ob sie künftig ebenfalls nur ab Android 14 aufwärts unterstützt wird, ließ sich trotz Anfrage bei der Gematik bisher nicht abschließend klären. Laut Gematik werde „fortlaufend die Sicherheit der E-Rezept-App [geprüft]. Betriebssysteme, von denen eine akute Sicherheitsgefährdung ausgeht, werden unverzüglich aus der Nutzung entfernt“.. Weiter heißt es: „Basis dafür ist eine technische Richtlinie – eine sogenannte Prüfvorschrift – des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Prüfvorschrift definiert Sicherheitsanforderungen unter anderem für ePA-Applikationen. Es laufen aktuell Abstimmungen zwischen Gematik und BSI zum Geltungsbereich der unterstützten Betriebssysteme.“

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Beim Krankenkassen-IT-Dienstleister Bitmarck, bei dem die meisten Betriebskrankenkassen und die DAK Kunden sind, laufen die Apps noch bis Ende 2026. „Risikoerkennung und -mitigation haben Bitmarck und der Entwicklungspartner RISE bei der ePA-App immer im Fokus. Daher halten wir uns stets an die aktuell gültigen Sicherheitsanforderungen. Diese (in § 360 (10) SGB V festgelegten) Anforderungen kommen zum ePA-Release im vierten Quartal 2026 wie folgt zum Tragen: Dadurch, dass es dann Änderungen an der E-Rezept-Komponente der ePA-App gibt, ist für die Zulassung ein externes Sicherheitsgutachten nötig, das vom Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik geprüft und bestätigt werden muss“, erklärt Bitmarck auf Nachfrage. Auf der Grundlage des Gutachtens dürfe die ePA-App „ab dem kommenden Release nur noch Android-Versionen ab 14 und höher unterstützen. Bis dahin unterstützt die ePA von Bitmarck und Rise auch noch Android 13“. Bei Bitmarck wären zum jetzigen Zeitpunkt rund elf Prozent der Versicherten betroffen.


(mack)



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Das Leben des Brian erstmals in 4K: Ist die UHD gut genug für Jehova?


An „stillen“ Feiertagen wie Karfreitag müssen in Deutschland nicht nur Discos schließen, Kinos und TV-Sender dürfen auch bestimmte Filme nicht zeigen, allen voran „Das Leben des Brian“ (Monty Python’s Life of Brian) der britischen Komikertruppe Monty Python von 1979. Wie kaum ein anderer Film brachte er konservative Kirchenvertreter auf die Barrikaden, denn so scharfzüngig war der Missbrauch von Religion selten aufs Korn genommen worden.


Film-Rezensionen

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Ob Blockbuster oder Klassiker: Jenseits der Streaming-Dienste blüht das Geschäft mit hochwertigen Film-Restaurationen, die in 4K auf UHD Blu-rays veröffentlicht werden. Woche für Woche testen wir die interessantesten Discs, decken Hintergründe zur Produktion und inhaltliche Besonderheiten auf und vergleichen die Bild- und Tonqualität der Discs und Streams.

Der Film war bislang nur in mäßiger technischer Qualität auf Blu-ray Disc und im Stream zu bekommen. Jetzt hat Criterion in den USA den Klassiker erstmals aufwendig in 4K restauriert und auf Ultra HD Blu-ray (UHD) veröffentlicht. Wir haben die Disc eigens aus den USA importiert und uns für den Vergleich mit den bisherigen Versionen schon mal ein paar handliche Pflastersteine und einen Beutel Kies bereitgelegt – nur für den Fall, dass es zu einer Steinigung kommt.

In unserem Test zählen wir nicht nur Pixel, sondern gehen auch auf die Tonspuren ein. Wir klären, welche Besonderheiten das englische Original und die deutsche Übersetzung in den unterschiedlichen Formaten haben und welche wo zu bekommen ist. Bevor wir aber ab Seite 3 zur technischen Würdigung und Fragen zum Import aus den USA kommen, blicken wir hinter die Kulissen dieser chaotisch kreativen Produktion, wie sie heute kaum noch möglich wäre.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Das Leben des Brian erstmals in 4K: Ist die UHD gut genug für Jehova?“.
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Ehemalige Samsung-Designer entwickeln leichten E-Antrieb fürs Fahrrad


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Elektrische Unterstützung gewünscht, aber keine Lust, ein neues Fahrrad zu kaufen? Einige Unternehmen bieten Nachrüstsätze, die das konventionelle Fahrrad in ein E-Bike umfunktionieren. Das Hongkonger Unternehmen Cyplore behauptet von seinem, er sei der leichteste.

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Der Motor, den Cyplore entwickelt hat, ist ein Nabenmotor für das Hinterrad. Er hat eine Leistung von 250 Watt, bietet ein Drehmoment von 23 Newtonmeter und wiegt 1,7 Kilogramm. Der Motor unterstützt in der Ausführung für Europa bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, in der US-Ausführung bis 32 km/h.

Der Akku wird an einer Halterung am Unterrohr befestigt – dort, wo viele Radfahrer ihre Trinkflasche anbringen. Tatsächlich ähnelt er von der Form auch einer solchen. Er hat eine Kapazität von 111 Wattstunden, was für eine Reichweite von 50 Kilometern reichen soll.

Zum Laden kann er abgenommen werden. Geladen wird mit einem USB-C-Anschluss. Es soll eine Stunde dauern, bis er voll ist.

Das Unternehmen bietet den Elektroantrieb in zwei Varianten an: Cyplore One beinhaltet ein Hinterrad mit vormontiertem Motor und den Akku. Für Bastler ist die Version Cyplore Flex gedacht, bei der der Motor selbst ins Hinterrad eingebaut werden muss.

Hinter dem Unternehmen Cyplore stecken ehemalige Designer von Alibaba, Samsung und Xiaomi. Derzeit läuft eine Kickstarter-Kampagne für das Projekt, mit einem Ziel von 80.000 Hongkong-Dollar, umgerechnet knapp 8600 Euro. 225 Unterstützer haben bereits über 1,5 Millionen Hongkong-Dollar (rund 166.000 Euro) zugesagt.

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Bei Kickstarter kostet Cyplore Flex 4700 Hongkong-Dollar, etwa 515 Euro, und Cyplore One 6105 Hongkong-Dollar, knapp 670 Euro. Im regulären Handel sollen sie später umgerechnet 980 Euro respektive 1300 Euro kosten. Die Auslieferung an die ersten Unterstützer ist für November geplant.


(wpl)



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