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Künstliche Intelligenz

Pilotprojekt: BMW setzt humanoiden Aeon-Roboter in Deutschland ein


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Der Automobilhersteller BMW plant in einem Leipziger Werk ein Pilotprojekt zum Einsatz von KI-basierten humanoiden Robotern in der Automobilproduktion. Eingesetzt werden dabei Aeon-Roboter des Schweizer Unternehmens Hexagon Robotics. Das teilte die BMW Group mit. Ein erster Test fand bereits im Dezember 2025 statt. Für April ist ein weiterer Testeinsatz geplant. Das Pilotprojekt selbst soll dann im Sommer 2026 beginnen.

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BMW hat bereits einige Erfahrung mit dem Einsatz humanoider Roboter in der Produktion von Automobilen in seinem US-Werk in Spartanburg gesammelt. BMW setzt dort seit 2025 jedoch keine Aeon-Roboter, sondern humanoide Figure-02-Roboter des US-amerikanischen Robotikunternehmens Figure AI ein. Dabei evaluierte der Automobilhersteller, wie ein mit körperlicher Intelligenz ausgestatteter humanoider Roboter in der Produktion eingesetzt werden kann und optimierte dabei zusammen mit Figure AI den Roboter und dessen Einsatzmöglichkeiten.

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Das Video zeigt den humanoiden Aeon-Roboter, wei er im BMW-Werk in Leipzig in einer Testumngebung arbeitet.

Figure 02 arbeitete dort zehn Monate lang täglich in einer 10-Stunden-Schicht im Bereich des Schweißens von Blechteilen. Seine Aufgabe war die exakte Positionierung von Blechteilen für den Schweißprozess. Dabei handelt es sich um eine schwere und ermüdende Aufgabe, die aber zugleich mit hoher Genauigkeit und Geschwindigkeit ausgeführt werden muss. Der Roboter absolvierte dabei 1250 Betriebsstunden und hat dabei rund 90.000 Blechteile bewegt. Er war beteiligt am Bau von etwa 30.000 BMW X3.

Im Leipziger BMW-Werk soll der Aeon-Roboter in der Montage von Hochvoltbatterien und in der Komponentenfertigung eingesetzt werden. Das gilt sowohl für die Test- als auch die Pilotphase. BMW prüft die Nutzung des Roboters schrittweise, bevor er in der Produktion eingesetzt wird. Zunächst wird bei Hexagon Robotics im Labor eine Produktionsumgebung nachgestellt, um herauszufinden, ob und wie der Roboter in die Produktion integriert werden kann. Erst danach folgt ein Testeinsatz unter realen Produktionsbedingungen im BMW-Werk und dann die Pilotphase.

Der humanoide Roboter Aeon von Hexagon Robotics ist noch vergleichsweise neu. Er wurde erst im Juni 2025 vorgestellt und ist der erste humanoide Roboter des Unternehmens. Der Roboter ist 1,65 m groß und wiegt 60 kg. Er besitzt 34 Freiheitsgrade inklusive Hände und kann Gewichte bis zu 8 kg stemmen, kurzfristig auch Gewichte bis zu 15 kg heben.

Er besitzt zwar menschlich nachempfundene Beine, kann sich aber auch auf zwei Rollen vorwärtsbewegen. In industriellen Umgebungen mit vergleichsweise glattem Untergrund ist er so schneller und effektiver mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2,4 m/s unterwegs. Seine Energie erhält der Roboter aus Batterien, die im Betrieb ausgetauscht werden können und ihn bis zu vier Stunden am Leben halten.

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(olb)



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Künstliche Intelligenz

Vision Language Model: Wie FastVLM hochauflösende Bilder im Browser analysiert


Vision Language Models (VLMs) verbinden visuelle Wahrnehmung mit natürlichen Sprachfähigkeiten und erlauben es, komplexe Aufgaben wie Bildbeschreibung, das Beantworten natürlichsprachiger Anfragen zu Bildern oder multimodale Suche zu erledigen. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass höhere Eingabeauflösungen die Leistungsfähigkeit dieser Modelle deutlich steigern, vor allem bei textintensiven Bildern. Gleichzeitig wächst mit jeder zusätzlichen Bildzeile die Sequenzlänge des Vision-Encoders, wodurch etwa die Zahl der Vision-Token zunimmt und das Sprachmodell eine längere Eingabesequenz verarbeiten muss, was die Inferenzzeit erhöht. Diese Latenz ist für Anwendungen problematisch, die interaktiv und responsiv sein sollen, etwa in Webbrowsern oder auf mobilen Geräten mit begrenzter Rechenleistung.

Klassische VLMs basieren auf Vision-Encoder-Decoder-Architekturen. Als Vision-Encoder dienen vielfach rein Transformer-basierte Modelle wie ViT-B/16 oder Hybridvarianten mit einem Convolutional Neural Network (CNN) als Backbone. Diese Modelle teilen das Bild in Patches, beispielsweise 16 × 16 Pixel groß, projizieren jeden Patch in einen Embedding-Vektor und verarbeiten die Sequenz durch mehrere Self-Attention-Layer. Die Komplexität der Schichten wächst quadratisch mit der Anzahl der Patches (PDF), sodass eine erhöhte Bildauflösung die Latenz schnell in die Höhe treibt. Um diese Latenz zu reduzieren, haben Wissenschaftler Methoden wie Token Pruning oder Token Merging vorgeschlagen, die weniger wichtige Patches verwerfen oder zusammenfassen. Alternativ gibt es kachelbasierte Ansätze, die ein Bild in mehrere Teile zerlegen und separat verarbeiten. All diese Techniken reduzieren die Tokenanzahl, benötigen aber zusätzliche Verarbeitungsschritte oder führen zu Genauigkeitsverlusten.

  • In herkömmlichen Vision Language Models führt eine erhöhte Bildauflösung zu weniger performanten Sprachmodellen.
  • Durch die hohen Anforderungen an Speicher und Rechenleistung passen die Modelle für den Einsatz im Browser oder auf mobilen Geräten nicht.
  • Das von Apple entwickelte Bildverarbeitungsmodell FastVLM läuft lokal im Browser und verfolgt einen anderen Ansatz: Über den hybriden Vision-Encoder FastViTHD reduziert es die Tokenanzahl bereits während der visuellen Codierung, ohne Genauigkeit einzubüßen.

Durch die hohen Anforderungen an Speicher und Rechenleistung sind herkömmliche VLMs für den Einsatz im Browser oder auf mobilen Geräten ungeeignet. Selbst wenn das Modell auf einem Server läuft, verursachen GPU-Infrastruktur und Energieverbrauch hohe Kosten. Gleichzeitig nimmt die Latenz zu, wenn eine Anwendung zwischen Client und Server Bilder übertragen muss. Diese Hürde motivierte die Entwicklung von FastVLM: einem VLM, das lokal und ressourcensparend arbeitet, ohne auf aufwendige Token-Pruning-Heuristiken zurückzugreifen, und dennoch konkurrenzfähige Genauigkeit bietet.


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ARD: KI findet Einzug in öffentlich-rechtliche Radiosendungen


Die ARD führt KI-Stimmen für Teile ihres Radioangebotes ein. Ab dem 3. März sollen die Verkehrs- und Wettermeldungen in den gemeinschaftlichen Sendungen „Pop – Die Abendshow“ und „Popnacht“ demnach von einer KI vorgetragen werden. Akute Gefahrenmeldungen übernehme weiterhin die Live-Redaktion.

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Die Abend- und Nachtprogramme werden auf den öffentlich-rechtlichen Sendern hr3, rbb 88.8, MDR JUMP, NDR 2, Bremen Vier, SR 1, SWR3 und WDR 2 gesendet. Die beiden Gemeinschaftsprogramme sind Anfang 2025 entstanden und haben bisher bundesweit einheitliche Verkehrs- und Wettermeldungen gesendet. Die KI soll nun je nach Sendegebiet regionalisierte Meldungen ermöglichen. Das Sounddesign der einzelnen Sender sowie regionale Nachrichten waren schon von Beginn an individuell. Produziert werden die Gemeinschaftsprogramme von SWR3.

Die KI trage dabei lediglich Texte vor, die von den entsprechenden Redaktionen geschrieben und überprüft worden seien. Eigene Meldungen formulieren oder Geschriebenes ändern dürfe sie hingegen nicht. Die ARD gibt an, das System solle keine menschlichen Mitarbeitenden ersetzen.

Die ARD erklärt zudem, dass von der KI vertonte Meldungen nur in Kombination mit einem entsprechenden Transparenzhinweis gesendet würden. Die Stimmen der KI sollen auf denen des echten Moderationsteams beruhen. „Entwickelt und konfiguriert wurde das KI-gestützte Datenverarbeitungs- und Sprachausgabesystem in enger Kooperation von SWR und WDR“, teilte die ARD mit. Dabei stünden Datenschutz und Sicherheit im Vordergrund.

Bei heise kommt im Podcast „Kurz informiert“ bereits seit 2022 eine KI-generierte Stimme der Moderatorin Isabel Grünewald zum Einsatz.

Bereits Anfang des Jahres haben ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutsche Welle einen gemeinsamen Grundsatzkatalog für die Nutzung von KI in redaktionellen Prozessen und in der Berichterstattung veröffentlicht. Der Einsatz von KI wird dabei nicht ausgeschlossen, jedoch an einen journalistischen Mehrwert, Nachhaltigkeit und Transparenz geknüpft.

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In privaten Radios ist der Einsatz von KI weiter verbreitet, wie eine Recherche von heise zeigt. Besonders in der Nacht spielen einige private Radiosender hauptsächlich KI-generierte Lieder. Dahinter stecken vor allem kommerzielle Gründe, da für KI-generierte Musik keine Abgaben an die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) anfallen.


(mho)



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iPhone 17e: Ausstattungslücke beseitigt, Preis bleibt hoch


Zu iPhone 17 und 17 Pro gesellt sich das neue 17e: Apple hat das Einstiegsmodell am Montag neu aufgelegt. Es reiht sich damit in den typischen Jahresrhythmus ein, in dem der Hersteller seine anderen Smartphone-Modelle bereits aktualisiert. Äußerlich unterscheidet sich das 17e nicht vom 16e: Es basiert weiterhin auf dem Design des iPhone 13/14 mit einem 6,1-Zoll-OLED. Neu als Farbe ist neben Schwarz und Weiß nun Pink im Programm. Gängige Elemente der teureren Modelle fehlen weiterhin, darunter die Always-On-Funktion, das „Dynamic Island“ zur Anzeige von Hintergrundfunktionen und eine bis 120 Hz reichende Bildwiederholrate.

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Meldung wird weiter aktualisiert.


(lbe)



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