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Project Helix: Die nächste Xbox wird ein Gaming-PC mit AMD-Hardware


Project Helix: Die nächste Xbox wird ein Gaming-PC mit AMD-Hardware

Bild: Microsoft

Die nächste Xbox-Konsole hört auf den Codenamen Project Helix, wie Microsofts erst vor zwei Wochen eingesetzte neue Xbox-Chefin Asha Sharma überraschend per X-Posting bekanntgibt. Von einer „Wiederkehr der Xbox“ ist die Rede. Informationen zum Marktstart, Spezifikationen, Details oder gar ein Preis fehlen aber gänzlich.

Die Xbox kommt zurück – als PC?

In besagtem X-Posting berichtet Sharma von einem Bekenntnis des Xbox-Teams zur Rückkehr der Konsole, die sich in Project Helix manifestieren soll: Der nächsten Generation Xbox. Details gibt es dazu keine; Sharma stellt aber in Aussicht, dass die Konsole bei der Leistung „führen“ werde und auch PC-Spiele wiedergeben könne.

Die „Rückkehr der Xbox“ heißt Helix und wird ein PC
Die „Rückkehr der Xbox“ heißt Helix und wird ein PC (Bild: Asha Sharma)

Sollte dieses Versprechen vollumfänglich eingelöst werden und sich nicht auf ein Cloud-Gaming-Konzept beziehen, wäre die proklamierte Wiederkehr der Xbox damit genau genommen das endgültige Ende der Xbox-Konsole, denn Project Helix wäre in diesem Fall letztlich nichts anderes als ein Gaming-PC. Fragen blieben dann wiederum bei der Abwärtskompatibilität zu älteren Xbox-Spielen, wenngleich ein Blu-ray-Laufwerk bei diesem Gedankenspiel ohnehin kaum ins Bild passt.

Denn möglich erscheint angesichts Microsofts jüngster Bemühungen insbesondere ein Rechner mit angepasstem Windows-Betriebssystem oder einer Xbox-Oberfläche, wie vom Handheld ROG Xbox Ally (Test) bekannt. Oder anders formuliert: Microsoft plant augenscheinlich ein Windows-Pendant zur aktuell verschobenen, neuen Steam Machine von Valve, für die der Steam-Betreiber auf eine eigene Linux-Distribution setzt.

AMD ist bereit für einen Start im nächsten Jahr

Aktuell sind und vorerst bleiben das aber Spekulationen, denn Sharma will zur kommenden Game Developers Conference am 9. März zunächst einmal mit Partnern und Entwicklern über Project Helix „chatten“. Dementsprechend gibt es auch noch keinen offiziellen Zeitplan. Allerdings hat Microsofts langjähriger Partner für Xbox-Hardware, AMD, erst Anfang Februar bekanntgegeben, dass die Entwicklung des SoC für die nächste Generation Xbox gut voranschreite und einen Marktstart im Jahr 2027 ermöglichen würde. Analog wird aktuell auch bei der PlayStation 6 von einem Start im Herbst 2027 ausgegangen.

PlayStation-Spiele auf der Xbox?

Apropos PlayStation: Wenn die nächste Xbox tatsächlich ein PC wird, wäre die Microsoft-Konsole damit automatisch in der Lage, diverse PlayStation-Titel wiederzugeben, die Sony über die letzten Jahre auf Steam portiert hat. Mutmaßungen, dass Sony auch angesichts dessen vorsieht, bei den PC-Adaptionen künftig wieder konservativer vorzugehen, liegen auf der Hand.



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Sony Honda Mobility: Joint Venture hinter Sony-Auto fährt den Betrieb runter


Sony Honda Mobility: Joint Venture hinter Sony-Auto fährt den Betrieb runter

Nach dem Aus des Sony-Autos Afeela 1 und geplanter weiterer Modelle aufgrund von Hondas angepasster Elektrostrategie hatte das dafür gegründete Joint Venture Sony Honda Mobility erklärt, dass die Zukunft des Gemeinschaftsunternehmen ungewiss sei. Aufgelöst wird es jetzt doch noch nicht, aber auf ein Minimum heruntergefahren.

Das Joint Venture hatte sich im März selbst eine ungewisse Zukunft attestiert und wollte sich zu einem späteren Zeitpunkt zum weiteren Ablauf äußern. Das ist jetzt in einer gemeinsamen Stellungnahme erfolgt, wonach man zu dem Entschluss gekommen ist, den Betrieb stark zu reduzieren und die Mitarbeiter – unter Berücksichtigung persönlicher Wünsche – wieder ihren Positionen bei Sony und Honda zuzuweisen.

Weitere Kooperation für Software möglich

Das Ende von Sony Honda Mobility ist mit der Entscheidung noch nicht besiegelt, der Regelbetrieb wird de facto aber vorerst eingestellt. Der Entschluss wurde getroffen, nachdem festgestellt wurde, dass es schwierig sei, unter den gegebenen Umständen noch Produkte und Dienstleistungen gemäß der ursprünglichen Intention des Konzerns auf den Markt zu bringen. Weitere Möglichkeiten der Kooperation sollen aber erörtert werden, beispielsweise im Bereich Software und in der Erwartung, dass fortgeschrittene Fahrerassistenzsysteme zum Mainstream werden.

Auslöser war Sonys veränderte Elektrostrategie

Hintergrund der Aufgabe des Afeela 1 und des geplanten zweiten Modells ist die deutliche Veränderung der Elektrostrategie von Honda. Das japanische Unternehmen hatte am 12. März angekündigt, dass es erstmals in der knapp 70-jährigen börsennotierten Firmengeschichte mit einem Reinverlust von bis zu 690 Milliarden Yen, umgerechnet 3,69 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr rechnet. Zuvor hatte der Konzern noch einen Gewinn von 1,6 Milliarden Euro prognostiziert.

Auslöser der Schieflage sind nach eigenen Angaben die Zollpolitik (Tariffs) der USA bei Verbrenner- und Hybrid-Fahrzeugen sowie die rückläufige Wettbewerbsfähigkeit in Asien aufgrund der Ressourcenzuweisung in Richtung Elektromobilität. Das Automobilgeschäft habe sich signifikant verändert, Prognosen seien schwer abzugeben. In den USA entwickle sich der Markt für Elektroautos aufgrund von Lockerungen für Verbrenner und dem Wegfall von Fördergeldern langsamer. In China verändere sich der Markt zudem weg von klassischen Hardware-Features wie Kraftstoffeffizienz oder Größe des Kabinenraums. Stattdessen seien sich kontinuierlich weiterentwickelnde Software-Features gefragt. Neue Hersteller mit kürzeren Entwicklungszyklen und Stärken in Bereichen wie SDV und ADAS seien dabei im Vorteil.

Honda hat daraufhin die Reißleine bei den für den US-Markt geplanten Elektromodellen Honda 0 SUV, Honda 0 Saloon und Acura RSX gezogen. Der Produktionsstart dieser Modelle hätte Hondas Lage weiter verschärft und zu weiteren Verlusten geführt.



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5G+ Ultra: Telekom erweitert 5G Standalone um Apple FaceTime


5G+ Ultra: Telekom erweitert 5G Standalone um Apple FaceTime

Bild: Deutsche Telekom

Nach dem Spielen hat die Telekom mit Videocalls eine weitere Anwendung für 5G Standalone (5G SA) alias 5G+ auserkoren – das fortan als 5G+ Ultra vermarktet wird. Der Netzbetreiber will damit eine latenzoptimierte und besonders stabile Performance sicherstellen. Gesetzt wird dafür auf „reines“ 5G SA mit der Netztechnologie L4S.

5G Standalone, also die Einwahl des Smartphones ausschließlich in das 5G-Netz, ohne dabei noch einen sogenannten LTE-Anker zu verwenden, hatte die Telekom im Privatkundenbereich zuerst rund um das Thema Gaming eingeführt. Zuerst waren Galaxy-Smartphones von Samsung dazu kompatibel, im späteren Verlauf auch iPhones.

5G Standalone wird als 5G+ Ultra vermarktet

Das gesamte Angebot rund um 5G+, was bei der Telekom für die Anwendungen mit 5G Standalone (5G SA) steht, wird fortan als kostenlos buchbare Option 5G+ Ultra vermarktet. Eingeführt hatte die Telekom die Option als 5G+ Gaming, als das Spiele-Streaming auf Sora Stream und Nvidia GeForce Now noch die einzigen Anwendungen waren. Alle Kunden mit einem aktuellen MagentaMobil-Tarif (ab August 2024) und einem der mit 5G+ Ultra kompatiblen Geräte können die Option kostenfrei buchen.

FaceTime ohne Aussetzer

Explizit für die latenzoptimierte Videotelefonie ist 5G+ Ultra für Apple-Smartphones ab dem iPhone 15 und für die Apple Vision Pro bei der Nutzung von FaceTime vorgesehen. Selbst bei hoher Netzauslastung sollen Bild und Ton stabil und Reaktionszeiten konstant niedrig bleiben – ohne eingefrorene Bilder oder Gesprächsaussetzer.

5G SA kombiniert mit L4S-Technologie

Technisch basiert das Angebot auf dem bestehenden 5G-Standalone-Netz und kombiniert Network Slicing, also mehrere dedizierte virtuelle Netze innerhalb eines physischen Netzes, mit der L4S-Technologie (Low Latency, Low Loss, Scalable Throughput). Die Telekom ist nach eigener Angabe der erste Netzbetreiber in Deutschland, der diese Zusatzfunktion mit 5G Standalone anbietet.

L4S ist eine Methode, um zeitkritische Anwendungen im 5G-Netz abzuwickeln. Bei L4S werden die Datenpakete bei einer temporären Stauung über ECN-Bits (Explicit Congestion Notification) markiert und informieren damit eine zeitkritische Anwendung darüber, dass eine Anpassung der Datenrate erforderlich ist, um die Stauung zu beseitigen. Dabei kann zum Beispiel leicht die Bildqualität reduziert werden, um eine stabile Verbindung zu halten. L4S soll nicht nur die Latenz reduzieren, sondern auch Schwankungen in der Latenz (Jitter) unterbinden. L4S ist ein Standard und gehört zum Mobilfunk-3GPP-Release 18.



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AMD-Grafikkarten: FSR soll endlich Multi Frame Generation bekommen


Während AMD in Sachen Upsampling mit FSR Upscaling 4.1 (Test) eine gute Technologie für Radeon-RX-9000-Grafikkarten anbietet, hängt man in Sachen Frame Generation weit hinter Nvidia, ja selbst Intel, zurück. Das könnte sich in absehbarer Zeit ändern, deuten zumindest neue Einträge in einem SDK an.

Ein SDK liefert erste Hinweise auf FSR MFG

So ist auf Reddit ein Beitrag aufgetaucht, der sich genauer mit neuen Inhalten in AMDs ADLX-SDK (Device Library eXtra SDK) beschäftigt. Dabei handelt es sich um ein Software Developer Kit, mit dem Grafik- und Display-Funktionen für AMD-Hardware in eine Software eingebaut werden können. Unter anderem können damit die Telemetrie-Daten für Radeon-Grafikkarten abgegriffen werden.

In der neuesten ADLX-SDK-Version, die wenige Tage alt ist, finden sich auch Einträge zu FSR Frame Generation. Eine bekannte Option ist „FrameGenUpgrade“. Diese Funktion hat AMD erstmals mit dem neuen FSR Frame Generation 4.0 (Test) eingeführt, mit dessen Hilfe sich auf Radeon-RX-9000-Grafikkarten das in einem Spiel integrierte FSR Frame Generation 3 auf die aktuelle FSR FG 4 aktualisieren lässt. Ersteres nutzt noch einen klassischen Algorithmus, letzteres dagegen ein neuronales Netzwerk.

Es wird offenbar einen Upgrade-Schalter geben

Bei dem Upgrade-Schalter wird es aber interessant, denn bei diesem gibt es verschiedene Unteroptionen: „GetAvailableRatios“, „GetRatio“, „IsEnabled“, „IsSupported“, „SetEnabled“ und „SetRatio“. Das sind allesamt interessante Punkte, die auf ein potenzielles FSR Multi Frame Generation hinweisen. Zum Beispiel deutet „GetRatio“ darauf hin, dass es bei FSR FG verschiedene Frame-Generation-Multiplikatoren gibt. Aktuell gibt es nur „2ד als Multiplikator. FSR MFG wären dann entsprechend „3ד, „4ד und so weiter.

Erste Hinweise auf FSR Multi Frame Generation
Erste Hinweise auf FSR Multi Frame Generation (Bild: GPUOpen)

Mit „IsSupported“ wird dann abgefragt, welche FG-Multiplikatoren die Hardware unterstützt, während „SetRatio“ dann die eigentliche Upgrade-Funktion wäre. Es wird ein Frame-Generation-Multiplikator gesetzt, der dann die Spiel-Einstellung überschreibt. Willkommen, FSR Multi Frame Generation. Dies entspricht genau dem, was Nvidia bei DLSS Multi Frame Generation (Test von DLSS MFG 6×) und Intel bei XeSS Multi Frame Generation macht.

FSR MFG mit FSR Diamond offiziell für Xbox angekündigt

Auch wenn nicht nur deswegen, sondern allein aufgrund der Logik es ersichtlich ist, dass AMD an FSR Multi Frame Generation arbeitet, sind die neuen Einträge vermutlich ein Anzeichen dafür, dass mehr als ein künstliches Bild deutlich früher als mit FSR Diamond erscheinen wird.

Bei FSR Diamond handelt es sich um eine offiziell von AMD angekündigte Next-Generation-FSR-Version, die für „Project Helix“, die Next-Generation-Xbox, erscheinen wird. Mit dieser ist keinesfalls vor 2027, vielleicht sogar erst 2028 zu rechnen. Wenn es jetzt schon erste Einträge zu FSR MFG in einem SDK gibt, ist die Möglichkeit daher groß, dass es das Feature bereits früher auf einer RX-9000-Grafikkarte von AMD starten könnte.



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