Apps & Mobile Entwicklung
Project Helix: FSR Diamond soll (auf der Xbox?) AMD RDNA 5 voraussetzen

Microsoft und AMD arbeiten zusammen an der nächsten Xbox, aktuell als „Project Helix“ bekannt. Sie wird auf eine neue Generation FSR setzen, die seit gestern den Codenamen FSR Diamond trägt. Doch welche GPU-Architektur setzt FSR Diamond voraus? Ein Leaker behauptet: RDNA 5.
FSR Diamond nur für RDNA 5
Damit wäre zum einen geklärt, auf welche GPU-Architektur das Custom-SoC der nächsten Xbox setzen wird. Zum anderen könnte dieser Schritt bedeuten, dass AMD bei FSR in absehbarer Zukunft wieder einen harten Wechsel vollzieht: Ein neues FSR setzt neue Hardware voraus. So war es auch bei FSR 4 (Redstone) der Fall, das offiziell bis heute RDNA 4 und damit RX 9000 voraussetzt – auf der PlayStation 5 Pro mit RDNA 3+ kommt mit PSSR 2.0 aber offenbar ein zumindest vergleichbares Upscaling zum Einsatz.
Was heißt das für den Gaming-PC mit RDNA?
Doch es scheint verfrüht, von der Aussage des Leakers Kepler_L2, FSR Diamond sei exklusiv auf RDNA 5 verfügbar, direkt auf Gaming-PC-Hardware zu schließen. Denn AMD selbst sagt, FSR Diamond werde „nativ“ für die Hardware der Xbox entwickelt. Gut möglich also, dass die nächste FSR-Generation auf dem PC anders aussehen wird – und es eventuell keinen ganz so harten Schnitt geben wird. Andersherum scheint die GPU-Hardware von Project Helix sogar absolut identisch zu zukünftigen Desktop-GPUs von RDNA 5 zu sein. „Nativ für die Xbox“ würde dann in dem Fall auch nativ für die Desktop-Radeons bedeuten. Zumindest hardwareseitig. Bezüglich der Software-Seite kann dies aber natürlich anders ausschauen.
Denn FSR Diamond soll speziell für Project Helix optimiert und tief in das Game Development Kit integriert sein. Kernkomponenten sind:
- Built for next-gen neural rendering
- Next-gen ML-based upscaling
- New ML-based multi-frame generation
- Next-gen Ray Regeneration for RT & Path Tracing
Gut möglich ist, dass das Gesamtpaket RDNA 5 voraussetzt, einzelne Aspekte aber auch auf älteren Architekturen laufen. Aber um das abschließend zu beurteilen, ist die Informationslage noch extrem dünn.
Microsoft plant die neue Xbox ab 2027 als Alpha-Version an Entwickler zu liefern. Mit einem Marktstart ist damit nicht vor 2028 zu rechnen.
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Kein Tiktok, Instagram & Co. unter 16 – nächster Staat setzt Verbot durch
Weltweit mehren sich die Stimmen für ein Social-Media-Verbot für Minderjährige, wobei meist Altersgrenzen zwischen 14 und 16 Jahren diskutiert werden. Nachdem Australien im Dezember 2025 den Vorstoß wagte, zieht nun die nächste große Nation nach. Stehen wir vor einer globalen Kettenreaktion?
In Indien hat der erste Bundesstaat einen konkreten Entwurf für eine Zugangssperre vorgelegt. Um junge Menschen vor den Risiken der digitalen Plattformen zu bewahren, soll Jugendlichen unter 16 Jahren die Nutzung grundsätzlich untersagt werden. Davon wären statistisch gesehen etwa 14 Millionen Menschen betroffen. Doch die Pläne gehen noch weiter: Eine Ausweitung wird bereits debattiert. Auch in Deutschland nehmen ähnliche Überlegungen langsam Form an. Könnte das indische Beispiel hierbei als entscheidender Impuls fungieren?
Indien verbietet Minderjährigen Tiktok, Instagram & Co.
Karnataka möchte als erster indischer Bundesstaat Minderjährigen unter 16 den Zugriff auf soziale Netzwerke verwehren. Regierungschef Siddaramaiah kündigte dieses Vorhaben am 6. März im Zuge seiner Haushaltsrede an (Quelle: Reuters). Bislang mangelt es jedoch an präzisen Details zum Startzeitpunkt oder der technischen Umsetzung. Da in Karnataka über 20 Prozent der 68 Millionen Einwohner jünger als 16 Jahre sind, betrifft diese Maßnahme allein in dieser Region rund 14 Millionen Jugendliche.
Daten von Datareportal zufolge gibt es in Indien über 500 Millionen unique Social-Media-Identitäten (nicht gleichzusetzen mit Accounts), was etwa einem Drittel der Gesamtbevölkerung entspricht (Stand 2025). Zum Vergleich: In Australien wurde ein entsprechendes Verbot bereits Ende 2025 realisiert, dort gibt es zwar nur 21 Millionen Accounts, was jedoch 78 Prozent der Bevölkerung ausmacht. In Deutschland liegt dieser Anteil mit 65 Millionen Konten bei etwa 77 Prozent.
Werden Australien und Indien zum Vorbild für Europa?
Zwar ist der Anteil der unter 16-Jährigen in Deutschland geringer als im demografisch jungen Indien, doch wenn ein Land trotz einer geringeren Social-Media-Durchdringung von 34 Prozent solche Schritte einleitet, hat das Signalwirkung. Die Regierung der indischen Republik prüft bereits Modelle für gestaffelte Altersbeschränkungen und weitere Bundesstaaten wollen dem Beispiel Karnatakas folgen.
In Europa forderte Frankreichs Präsident Macron bereits im letzten Jahr ein Mindestalter von 15 Jahren (>>hier mehr dazu). Auch die CDU sprach sich auf ihrem jüngsten Parteitag neben der Wiederwahl von Friedrich Merz als Parteichef für ein Verbot für Kinder unter 14 Jahren aus.
>>> Teenager und Social Media: Dieses EU-Land verbietet jetzt App-Zugang <<<
Doch wie effektiv ist eine solche Sperre wirklich? Besteht nicht die Gefahr, dass die Probleme lediglich in den illegalen Raum verschoben werden? Wenn man statt auf Aufklärung nur auf gesetzliche Restriktionen setzt, riskieren wir möglicherweise eine Generation ohne digitale Medienkompetenz. Verbote beseitigen die zugrunde liegenden Gefahren nicht – eine Parallele, die sich auch bei illegalen Substanzen zeigt. Zudem bietet eine fixe Altersgrenze jenen keinen Schutz, die knapp darüber liegen.
Die Debatte um Social-Media-Verbote für Jugendliche bleibt hochgradig umstritten, gewinnt aber politisch international immer mehr an Rückhalt. Wir werden diese Entwicklung weiterhin intensiv beobachten!
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Warum der Streaming-Dienst nur noch nervt
Es ist noch nicht einmal zwei Monate her seit HBO Max in Deutschland an den Start ging. Und schon hagelt es Hiobsbotschaften. Eine Preiserhöhung, Unsicherheiten durch die Übernahme von Mutterkonzern Warner Bros. Doch diese Nachricht bringt das Fass jetzt endgültig zum Überlaufen – ein Kommentar.
Eigentlich hatte HBO Max in Deutschland einen gelungenen Start – könnte man meinen. Es gab erst einmal wenig zu meckern. Für 5,99 Euro in einem monatlich kündbaren Abo können Nutzer sofort auf Highlights wie „A Knight Of The Seven Kingdoms“ oder die gehypte Serie „Heated Rivalry“ zugreifen. Doch schon beim Abschluss des Abos poppt der Hinweis auf: Ab 2027 wird’s teurer. HBO Max schlägt dann überall 1 Euro drauf. Hinzu kommt die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount, was ebenfalls Auswirkungen auf die Preisgestaltung beim Streaming-Dienst haben könnte. Und jetzt legt man noch einen obendrauf. Klopf, klopf: Das Thema Account-Sharing lässt grüßen. Warum ich mein Abo schon innerhalb des ersten Monats gekündigt habe…
Damit vergrault HBO Max seine Kunden
Dass eine angekündigte Preiserhöhung gleich zu Beginn nicht auf Jubel trifft, dürfte den Köpfen hinter HBO vermutlich klar sein. Genauso, dass die plötzliche Übernahme des Mutterkonzerns Warner Bros. für Verunsicherung und Fragen sorgt. Gibt es HBO Max bald vielleicht nicht mehr? Oder wird es jetzt noch teurer. Nicht gerade ein grandioser Start für das Geschäft in Deutschland. Doch mit der neuesten Ankündigung macht man sich nun wirklich keine Freunde mehr.
>>>Hier mehr dazu: HBO Max-Kunden müssen bangen – Abo könnte schon bald teurer werden <<<
Warner Bros. will das Account- und Passwort-Sharing unterbinden und noch im Laufe des Jahres eine technische Sperre einrichten. Damit soll verhindert werden, dass Nutzer ihr Abo und damit auch die Kosten mit anderen teilen können. Jeder soll sein eigenes Konto führen und die damit verbundenen Gebühren zahlen. Hintergrund sind offenbar die mittelprächtigen Quartalszahlen. Mit der Sperre will man neue Kunden und Gelder akquirieren und die Umsätze 2026 steigern. CEO David Zaslav will zudem die Gewinne bis 2030 verdreifachen.
Hier geht HBO Max schon gegen Account-Sharing vor
Bisher weist HBO Max seine Kunden nur darauf hin, dass das Teilen von Konten unerwünscht ist. Künftig wird der Streaming-Dienst hier rigoroser vorgehen. Wann die Sperre in Deutschland in Kraft tritt, ist noch nicht ganz klar. Es wird aber auf jeden Fall noch 2026 so weit sein, wie aus dem Transkript des vierten Quartalsgesprächs 2025 bei Warner Bros. Discovery hervorgeht.
In den USA geht HBO Max schon länger gegen Account-Sharing vor. Hier gibt es bereits die Möglichkeit, weitere Mitglieder über die Option „Extra Member“ für 8 Dollar pro Monat dem eigenen Konto hinzuzufügen. So können auch Personen außerhalb des Haushalts auf den Dienst zugreifen – natürlich gegen eine Gebühr. Ob auch in Deutschland demnächst so verfahren wird und wie viel teurer das Ganze für Abonnenten wird, ist bislang noch unbekannt.
Warum ich HBO Max gekündigt habe
Für einen in Deutschland so jungen Streaming-Dienst könnte das frühe Unterbinden von Account-Sharing einem Todesurteil gleichkommen. Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ – gegen die etablierten Giganten muss man sich erst einmal eine Basis aufbauen. Ein treuer Kundenstamm ist da wichtig. Den vergrault man aber gleich wieder, wenn man mit der Preiskeule um die Ecke kommt. Bei einem derart gesättigten Markt wie dem der Streaming-Dienste kann eine solche Entscheidung zur Abwanderung des Kundenstamms führen. Netflix und Disney+ hat das keinen Abbruch getan. Die Dienste sind einfach zu beliebt, die Nutzer wollen nicht darauf verzichten. Aber HBO Max hat sich hierzulande noch kaum einen Namen gemacht.
Ich für meinen Teil habe mein Abo bereits gekündigt. Weder überzeugt mich der Film- und Serienkatalog im Vergleich zur Konkurrenz, noch bin ich bereit, die steigenden Kosten zu tragen. Ich werde künftig weiter beobachten, welche Dienste ich über kurz oder lang wirklich ausgiebig nutze. Alles andere wird gestrichen. So bin ich auch damals mit Disney+ verfahren, als das Account-Sharing blockiert wurde. Da war dann auch für mich das Ende besiegelt. Und ich bereue es nicht. Also schnell noch alles durchbingen, was ich sehen will und dann heißt es für mich wieder Netflix, Amazon und Crunchyroll für die absehbare Zeit.
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Intel Arc B390 (Notebook) vs. GeForce RTX 5050 (Desktop)

Dreimal hatte ComputerBase Intels neue Flaggschiff-iGPU für Notebooks, die Arc B390, bisher im Test. Zum Vergleich standen andere mobile iGPUs von AMD und Intel Pate. Immer wieder kam die Frage auf: Und wie verhält es sich im Vergleich zum Desktop-PC? ComputerBase hat mit der aktuell kleinsten GeForce RTX 5000 nachgemessen.
Testmethodik und Settings
Die GeForce RTX 5050 (Test) wurde dabei in den für die Notebooks gewählten Settings getestet, die, um auch inzwischen langsamere Vertreter ihrer Zunft abdecken zu können, relativ niedrig gewählt wurden. Die Intel Arc B390 trat mit Quality-Upsampling an, die GeForce und die Radeon mit Balanced – denn seit XeSS 1.3 entspricht Quality bei Intel Balanced bei Nvidia und AMD. Nur in Shadow of the Tomb Raider kommt noch XeSS 1.1 zum Einsatz.
Benchmark-Ergebnisse
Im Durchschnitt über die sieben Tests liegt die GeForce RTX 5050 Desktop rund 70 Prozent vor der Intel Arc B390 – auch die schnellste mobile „Mainstream-iGPU“ ist also noch ein ganzes Stück langsamer als die aktuelle (und bald mit 9 GB neu aufgelegte) Einstiegs-Grafikkarte für Desktop-PCs von Nvidia, wenn sie mit einer aktuellen High-End-CPU gekoppelt wird.
Die Benchmarks aus dem Test der GeForce RTX 5050 aus dem vergangenen Jahr erlauben eine Einordnung mit weiteren Grafikkarten wie RX 7600, RTX 4060, 3060 Ti oder auch 9060 XT.
Die Tests der Arc B390 im Überblick
Wer mehr über Core Ultra 300 „Panther Lake“, konkret dessen X-Serie mit Intel Arc B390 erfahren will, ist in den nachfolgenden Artikel bestens aufgehoben:
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