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Digital Business & Startups

+++ PropTech +++ Venture Capital +++ GeneralMind +++ Konux +++ DHDL +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Live im STARTUPLAND: Vincenz Klemm (Baobab, Gabi) ++++ PropTech: Marktbereinigung schreitet voran +++ VC: Überraschend viele Fonds +++ Unbedingt merken: GeneralMind +++ Konux wächst auf 9,5 Millionen Umsatz +++ DHDL kommt zurück +++

+++ PropTech +++ Venture Capital +++ GeneralMind +++ Konux +++ DHDL +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 30. Januar).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND – Meet the brightest minds in tech, funding & innovation.

+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

Live im STARTUPLAND: Vincenz Klemm (Baobab, Gabi)

Vincenz Klemm kennt beide Welten: den Aufbau eines Startups im Silicon Valley – und das Gründen in Deutschland. Im STARTUPLAND spricht der Seriengründer über seinen Weg vom 320-Millionen-Exit mit Gabi in den USA bis zum Aufbau von Baobab in Europa. Im Fokus stehen die Unterschiede zwischen dem US- und dem deutschen Startup-Ökosystem – und die Frage, welche Learnings sich übertragen lassen und welche nicht. Sein Thema im STARTUPLAND: Gründen zwischen Silicon Valley und Berlin.

#STARTUPTICKER

PropTech
+++ Marktbereinigung im PropTech-Segment! Mit 1.472 (+17 %) aktiven PropTech-Startups erreicht der deutsche Markt 2025 ein neues Allzeithoch – dies geht aus dem blackprint PropTech Report 2025 hervor. Gleichzeitig ist aber auch die Marktbereinigung im vollen Gange. „Mit 24 endgültigen Marktaustritten (Passivmeldungen) erreicht die Marktbereinigung einen neuen Höchststand. Besonders betroffen sind Segmente mit hoher Fragmentierung, geringer Differenzierung oder projektabhängigen Erlösmodellen“, heißt es im Report. Finanzierungsvolumen für PropTech-Startups sinkt um 17 %. Gleichzeitig etabliert sich Venture Debt weiter. Zu den aktivsten Investoren im Segment gehören Realyze Ventures, Vireo Ventures und High-Tech Gründerfonds (HTGF). (blackprint PropTech Report) Mehr über PropTech

Venture Capital
+++ Lesenswert! „Überraschend viele deutsche Risikokapitalgeber legen zum Jahresstart neue Fonds auf. Dazu zählen B2Venture, Ananda Ventures und Carsten Maschmeyer. Das dürfte der Branche Auftrieb geben“ – berichtet das Handelsblatt. In der Tat häufen sich gerade einige Fonds-News. Auf der anderen Seite steht außer Frage, dass einige Investoren derzeit hart kämpfen müssen, ihre Geldspeicher zu füllen. (Handelsblatt) Mehr über Venture Capital

GeneralMind 
+++ Mehr Tempo geht kaum! Das Berliner Startup GeneralMind sammelt rund sechs Monate „nach der Aufnahme der Geschäftstätigkeit“ imposante 12 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Lakestar, Leo Capital, Lucid Capital, Heliad und BOOOM. Hinter der Jungfirma stecken insbesondere die ehemaligen Razor Group-Macher Tushar Ahluwalia, Shrestha Chowdhury und Oliver Dlugosch sowie Lennart von Hardenberg, Nishrit Shrivastava und Sergiu Soima. GeneralMind positioniert sich als „KI-Autopilot zur Automatisierung operativer Prozesse in Industrie und Handel“. Der „Autopilot“ der Jungfirma übernimmt bei die „digitale Zettelwirtschaft entlang komplexer Lieferketten, indem er automatisiert manuelle, repetitive Abläufe zwischen E-Mail, Excel und ERP-Systemen autonom ausführt“. Mit dem millionenschweren Investment spielt das Team direkt zum Startup in der Top-Liga der nachwachsenden KI-Superstars des Landes (octonomyPeec AI und voize) mit. Mehr über GeneralMind

Konux
+++ Zahlencheck! Das Münchner Startup Konux, das in den vergangenen Jahren bereits rund 120 Millionen Euro einsammeln konnte, konnte 2024 nur leicht wachsen. Der Umsatz des 2014 gegründeten Unternehmens, das intelligente Sensorsysteme für Bahnnetze anbietet, stieg laut Jahresabschluss auf 9,5 Millionen Euro (Vorjahr: 7,6 Millionen). „Wirtschaftliche und budgetäre Einschränkungen in der Bahnindustrie mehrerer Kernmärkte sowie Verzögerungen in Verhandlungen führten dazu, dass ein Teil der für 2024 erwarteten Aufträge nicht wie geplant finalisiert werden konnte und sich entsprechend verzögerte“, teilt das Unternehmen mit. Eigentlich peilte das Team ein „Umsatzwachstum von über 100 %“ an. Der Jahresfehlbetrag lag 2024 bei 14.,4 Millionen (Vorjahr: 16,3 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Konux bis Ende 2024 bereits rund 112,4 Millionen. Durchschnittlich beschäftigte Konux 2024 111 Mitarbeitende (Vorjahr: 144). Die Bajuwaren haben somit längst die Kosten im Blick. 2025 rechnete das Team mit rund 20 % Umsatzwachstum und eine „stabile bis rückläufige Entwicklung der operativen Kosten“. Mehr über Konux

Die Höhle der Löwen
+++ Frühe Rückkehr! Die erfolgreiche VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) meldet sich bereits am 23. Februar mit neuen Folgen zurück. Die acht neuen Folgen sind immer montags um 20.15 Uhr im Free-TV zu sehen. Auf RTL+ werden sie wieder eine Woche vorher veröffentlicht. Dort ist die erste Folge der neuen Staffel also bereits ab dem 16. Februar abrufbar. Das Löwenrudel besteht wieder aus Frank Thelen, Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl und Janna Ensthaler. Mehr über DHDL

Fundraising
+++ Investoren sind vorsichtig geworden. Und es gibt keine Anzeichen, dass sich das 2026 ändert. Wenn Gründerinnen und Gründer trotzdem Kapital einsammeln wollen, sollten sie die größten Kardinalfehler vermeiden. Mehr im Gastbeitrag von Lucas Römer (Roemer Capital)

Exits
+++ Exit-Time in der deutschen Startup-Szene! Für Schlagzeilen sorgten im vergangenen Jahr insbesondere die millionenschweren Exits von Hornetsecurity, Cognigy, sevdesk, IDnow, Contentserv, Iron, Komoot, Urban Sports Club, Scanbot SDK und Libra. Mehr im Deal-Monitor

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ RobCo erhält 100 Millionen +++ Recare sammelt 37 Millionen ein +++ metergrid bekommt 10 Millionen +++ SEAL Robotics erhält 2,2 Millionen +++ STS Ventures investiert in mozaik +++ Finanzspritze für Service4Charger +++ Thieme kauft VIREED +++ Sword Health kauft Kaia Health. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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PLAN4 sammelt 4 Millionen ein – OBI übernimmt 42watt


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ PropTech PLAN4 sammelt 4 Millionen ein +++ STS Ventures investiert in Video-Startup mozaik +++ Finanzspritze für Service4Charger +++ Baumarktkette OBI übernimmt PropTech 42watt +++

PLAN4 sammelt 4 Millionen ein – OBI übernimmt 42watt

+++ #DealMonitor +++ PropTech PLAN4 sammelt 4 Millionen ein +++ STS Ventures investiert in Video-Startup mozaik +++ Finanzspritze für Service4Charger +++ Baumarktkette OBI übernimmt PropTech 42watt +++

Im #DealMonitor für den 30. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

PLAN4
+++ Der niederländische B2B-Investor Knight Capital und Altinvestoren investieren 4 Millionen Euro in PLAN4. Das PropTech aus Freiburg im Breisgau, 2018 von Bernhard Mering, Hendrik Seibel und Thorsten Harig gegründet, entwickelt Softwarelösungen, „die Immobilieneigentümern bei der digitalen Erfassung von Gebäudezuständen sowie der Planung von Sanierungs- und Energieeffizienzmaßnahmen unterstützen“. Aureus Solidus, BitStone Capital, Caitano Capital, Sprengnetter und die Rudolf Müller Medienholding investierten zuletzt 4 Millionen Euro in das Unternehmen. Knight Capital hält nun rund 10 % an PLAN4. BitStone Capital ist derzeit mit rund 15 % an Bord. Mehr über PLAN4

mozaik
+++ Der Kölner Investor STS Ventures sowie die Altinvestoren Haufe Group Ventures, Bayern Kapital und Müller Medien investieren eine siebenstellige Summe in mozaik. Das Unternehmen aus Aitrang, 2019 von Neele de Vries und David Knöbl gegründet, „ermöglicht die Planung, Erstellung, Bearbeitung und Distribution von Videos, ohne dass dafür Vorkenntnisse in der Videoproduktion oder zusätzliches Budget notwendig wäre“. Mehr über Mozaik

Service4Charger
+++ Das Hopp Family Office sowie ein von „Bauwens X und der Familie Bauwens-Adenauer angeführtes Business-Angel-Konsortium“ investieren über Get it Done Technologies in Service4Charger. „Im Zuge der Transaktion scheidet BP Ventures als Gesellschafter aus. Der Smart Energy Innovations Fonds der Schweizer Energiedienstleisterin Energie 360° bleibt investiert und hat seine Beteiligung sowie das Gesamtinvestment weiter erhöht“, teilt das Unternehmen weiter mit. Das Berliner Unternehmen, 2019 von Fabian Paul gegründet, positioniert sich als „Full-Service-Anbieter für Lade- und Energieinfrastruktur“. bp ventures und der Smart Energy Innovationsfonds investierten zuletzt 10 Millionen Euro in Service4Charger. bp ventures hielt zuletzt rund 20 % am Unternehmen. Auf Get it Done Technologies entfallen nun 50,01 %. Mehr über Service4Charger

MERGERS & ACQUISITIONS

OBI 42watt
+++ Die Baumarktkette OBI übernimmt die Mehrheit am Münchner PropTech 42watt. „Mit diesem Schritt unterstreicht OBI erneut seine strategische Weiterentwicklung zum ganzheitlichen Lösungsanbieter für seine Kund:innen bei allen Fragen und Projekten rund um das eigene Zuhause“, teilt das Unternehmen zur Übernahme mit. 42watt, 2021 von Marcus Dietmann, Jörg Überla, Ferdinand Zemella und Mario Speck gegründet, begleitet „Hausbesitzer bei der energetischen Sanierung von Wohngebäuden“. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 5 Millionen Euro in 42watt – unter anderem von BonVenture (11,6 %), Contrarian Ventures (10,9 %), Eneco Ventures (9,8 %) und PT1 (8,8 %). OBI stieg 2023 bei 42watt ein. Mehr über 42watt

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Foto (oben): azrael74



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Wann Fundraising ohne Umsatz gelingt – und wann nicht


Wann Fundraising ohne Umsatz gelingt – und wann nicht

Arnas Bräutigam ist Co-Founder der Business-Angel-Plattform AddedVal.io und selbst Mikro-Angel-Investor. Er unterstützt Frühphasen-Startups beim Fundraising durch Pitchdeck-Optimierung, Investoren-Daten und viele Best Practices.
Arnas Bräutigam/Getty Images; Collage: Gründerszene

Dein größtes Hindernis zu erfolgreichem Fundraising ist nicht der Fakt, dass du noch keinen Umsatz machst. Denn Umsatz ist nur eine (wenn auch ziemlich eindeutige) Form von Validierung. 

Das eigentliche Problem ist die fehlende Klarheit über die Nachfrage, die Investoren zögern lässt, mit Begeisterung ein Ticket bei dir zu zeichnen.

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Absage vom Investor? Mit dieser Strategie bleibt der Kontakt bestehen

Im Folgenden habe ich mal in vier beispielhaften Stufen zusammengefasst, was wir auf AddedVal.io üblicherweise bei Startups sehen, die noch keinen Umsatz machen, aber trotzdem auf Investorensuche gehen.

Besonders Foundern auf der untersten Stufe raten wir dann immer, dass sie aus eigener Kraft mindestens eine, besser sogar zwei Stufen höher kommen sollten, bevor sie Investoren aktiv nach Kapital fragen.

Willst du die Härte deines Fundraisings minimieren und die Erfolgswahrscheinlichkeit maximieren? Dann lass uns das mal gemeinsam durchgehen.

Stufe 1: „Fundraising ist unmöglich“





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Wer Kapital aufnehmen will, sollte früh beginnen


#Interview

„Wir gehen davon aus, dass Deutschland in den kommenden Jahren deutlich aktiver wird“, sagt Sara Sclarsic, Gründerin und General Partner beim Valley-Investor Voyager Ventures. „Insbesondere München entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Startup-Standort.“

„Wer Kapital aufnehmen will, sollte früh beginnen“

Der 2021 gegründete amerikanische Frühphasen-Investor Voyager Ventures, hinter dem Sarah Sclarsic und Sierra Peterson stecken, verkündete zuletzt das Final Closing seines zweiten Fonds (275 Millionen US-Dollar).

In den vergangenen Jahren investierte der umtriebige Geldgeber aus San Francisco bereits in die deutschen Startups Annea (digitale Zwillinge von Windturbinen und Solaranlagen) und Enapi (Transaktionsbroker für die EV-Ladeindustrie). Nun sollen hierzulande zügig weitere Investments folgen.

Der Valley-Investor interessiert sich insbesondere für Themen wie „Energieerzeugung und -verteilung, fortschrittliche Fertigung in der Industrie, kritische Materialien, physische KI und Computing“. Voyager Ventures verwaltet derzeit in drei Fonds 475 Millionen US-Dollar.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Sara Sclarsic, Gründerin und General Partner bei Voyager Ventures, einmal ausführlich über ihre Sicht auf Deutschland.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Voyager Ventures erklären?
Voyager investiert in junge Unternehmen, die die grundlegenden Systeme der Weltwirtschaft neu denken und verbessern. Sie entwickeln Technologien, die Materialien, Energie und industrielle Prozesse effizienter, kostengünstiger und nachhaltiger machen. Wenn sich diese Grundlagen verbessern, werden Volkswirtschaften widerstandsfähiger, das Leben verlässlicher und Wachstum langfristig tragfähig. Voyager unterstützt genau die Unternehmen, die es der globalen Wirtschaft ermöglichen, sich weiterzuentwickeln und dauerhaft anzupassen.

Wie bewertest Du die aktuelle Investmentsituation in Deutschland?
Kapital bleibt selektiv, doch die Richtung ist klar und zunehmend positiv – insbesondere durch politische Impulse in strategischen Bereichen wie Energiewende und Deep Tech. Das zeigt sich unter anderem an neuen großvolumigen Fonds, mit denen privates Kapital gezielt in industrielle Modernisierung und Klimainfrastruktur gelenkt wird. Auch Zukunftstechnologien wie Fusion sind inzwischen fest in der nationalen Agenda verankert. Diese politischen Signale übersetzen sich zunehmend in konkrete Nachfrage- und Investitionsanreize. Instrumente wie Carbon Contracts for Difference reduzieren Risiken bei der industriellen Dekarbonisierung und schaffen Planungssicherheit. Das ermöglicht es Gründerinnen und Gründern wie auch Investoren, über den Prototyp hinauszudenken und früh auf Skalierung zu setzen. Auf europäischer Ebene tragen zusätzliche Initiativen dazu bei, grenzüberschreitendes Wachstum zu erleichtern – ein entscheidender Hebel insbesondere für deutsche Startups.

Mit welchen Erwartungen blickst Du auf die kommenden Monate?
Wir gehen davon aus, dass Deutschland in den kommenden Jahren deutlich aktiver wird. Insbesondere München entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Startup-Standort, der innerhalb des Landes an Bedeutung und Geschwindigkeit gewinnt. Wir beobachten hier vor allem Dynamik in Bereichen wie Geothermie, Energiespeicherung und industrieller Technologie. Öffentliche Förderinstrumente wirken dabei als Katalysator: Sie mobilisieren privates Kapital und reduzieren Risiken bei realen, kapitalintensiven Projekten. Entscheidend ist, dass sich der Markt insgesamt öffnet. Rund drei Viertel der deutschen Startups planen, in den kommenden zwölf Monaten Kapital aufzunehmen. Wir erwarten, dass die Nachfrage nach Finanzierung bis 2026 weiter anzieht.

Was rätst Du Gründer:innen, die derzeit auf Kapitalsuche sind?
Investoren wollen verstehen, wer ihr seid, wofür ihr steht und wie aus dieser Vision Schritt für Schritt ein belastbares Unternehmen entsteht. Entscheidend ist Klarheit: Wie viel Kapital wird benötigt, wofür genau und wie wird es nachvollziehbar in Wachstum übersetzt? Die Aufgabe von Investoren ist es, Chancen und Risiken zu bewerten. Deshalb lohnt sich Offenheit, insbesondere auch bei den größten Risiken. Transparenz schafft Vertrauen, und gute Investoren werden ohnehin eine gründliche Due Diligence durchführen. Zeigt klar, wo ihr dem Wettbewerb überlegen seid und wo es noch Lücken gibt. Genau dort sehen Investoren häufig Ansatzpunkte, um gemeinsam besser zu werden und langfristig partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Wer Kapital aufnehmen will, sollte früh beginnen. Viele Runden dauern sechs Monate oder länger, und knappe Liquidität schwächt die eigene Verhandlungsposition. Recherchiert gezielt Investoren, die zu eurem Sektor passen: Sie sind in der Regel besser informiert, besser vernetzt und können operativ wirklich unterstützen. Bereitet euch auf konkrete Fragen vor: Wie lange dauert euer Sales Cycle? Warum entscheiden sich Kunden für euch? Ihr kennt euer Geschäft am besten. Je präziser ihr es vermittelt, desto effizienter läuft der Prozess. Denkt zum Schluss bewusst über das Investorenkonsortium nach. Welchen Beitrag leistet jeder Investor über Kapital hinaus? Oft ist eine Kombination aus einem starken Lead-Investor und Co-Investoren sinnvoll, die Mehrwert bei Hiring, Business Development, Produkt oder zukünftigen Finanzierungsrunden liefern.

Welche Startups begeistern Dich derzeit ganz besonders?
Ein Beispiel aus unserem Portfolio ist Enapi, ein Berliner Startup, in das wir im vergangenen Jahr investiert haben. Enapi entwickelt die Daten- und Zahlungsinfrastruktur für ein vernetztes E-Mobilitäts-Ökosystem und betreibt bereits einen Großteil der Ladeinfrastruktur in Europa. Neun der zehn größten E-Mobility-Service-Provider zählen heute zu den Kunden. Aktuell expandiert das Unternehmen in den US-Markt. Darüber hinaus sehen wir starke kommerzielle Fortschritte bei Unternehmen, die neue Verfahren zur Gewinnung kritischer Ressourcen entwickeln – von strategisch wichtigen Metallen bis hin zu grundlastfähiger Energie. Ein Beispiel ist Alta, das eine modulare Technologie entwickelt hat, mit der Seltene Erden zu niedrigeren Kosten als in China produziert werden können. Fortschritt beschränkt sich dabei nicht auf industrielle Systeme. Er zeigt sich auch im Alltag. Unser Portfoliounternehmen Copper hat Haushaltsgeräte rund um integrierte Batteriesysteme neu gedacht. Das verbessert Leistung und Energieeffizienz und bringt Energiespeicherung sowie Versorgungssicherheit direkt in private Haushalte.

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Foto (oben): Voyager Ventures



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