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Radeon Adrenalin 26.2.2: Auch AMD macht die Grafikkarten fit für Resident Evil


Radeon Adrenalin 26.2.2: Auch AMD macht die Grafikkarten fit für Resident Evil

Bild: AMD

Auch AMD veröffentlicht kurz vor der Veröffentlichung von Resident Evil Requiem und dem im März erscheinenden Marathon einen zweiten Treiber im Februar. Im Gegensatz zum Treiber 26.2.1 handelt es sich dabei um einen WHQL-Treiber.

Neue Spiele, neue Treiber

Es ist ein seit Jahren etabliertes System, dass zu dem Release größerer Spiele AMD und Nvidia eine neue Treiber-Version veröffentlichten, die verschiedene Optimierungen für eben diese Spiele enthalten. So enthält der Treiber 26.2.2, wie der neue GeForce-Treiber, Optimierungen für das am 27.02.2026 erscheinende Resident Evil Requiem sowie das im März erscheinende Marathon.

Neben diesen Änderungen bringt die neue Treiber-Version auch zwei Fehlerbehebungen für die Radeon RX-7000er Serie. So werden Abstürze sowie Zeitüberschreitungen des Treibers im Roblox-Player behoben, sofern zwischen verschiedenen Medien gewechselt wird. Ebenso wird ein Fehler mit Texturen – Flimmern oder falsche Darstellung – behoben, der auftritt, wenn Desktop-Anwendungen mit der aktivieren Funktion für die sofortige Wiedergabe-Funktion genutzt werden.

Liste bekannter Fehler

Die Liste mit bekannten Fehler umfasst vier Punkte, darunter mögliche Abstürze in Cyberpunk 2077 mit aktiviertem Path-Tracing sowie einem Problem mit Abstürzen in Battlefield 6 und der APU Ryzen AI 9 HX 370.

  • Intermittent application crash or driver timeout may be observed while loading a saved game in Cyberpunk 2077 with Path Tracing enabled. AMD is actively working on a resolution with the developer to be released as soon as possible.
  • Intermittent application crash or driver timeout may be observed while playing Battlefield™ 6 on AMD Ryzen AI 9 HX 370. AMD is actively working on a resolution with the developer to be released as soon as possible.
  • Texture flickering or corruption may appear while playing Battlefield™ 6 with AMD Record and Stream on some AMD Graphics Products.
  • AMD FSR Upscaling and AMD FSR Frame Generation may show as inactive in AMD Software: Adrenalin Edition when playing Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties, Call of Duty®: Black Ops 7, and Resident Evil Requiem when enabled on Radeon™ RX 9000 series graphics products.

Der Treiber 26.2.2 unterstützt alle Grafikkarten seit der Radeon RX 5000er-Serie und neuer. Sollte es zu Problemen mit dem aktuellen Treiber kommen und der Nutzer zu einer vorherigen Version wechseln wollen, empfiehlt AMD die Nutzung ihres AMD Cleanup Utility.

Downloads

  • AMD Adrenalin Radeon-Treiber

    4,4 Sterne

    AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.

    • Version 26.2.2 (WHQL) Deutsch
    • Version 26.1.1 (WHQL) Deutsch
    • +4 weitere



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Schenker Connect 15: Neue Notebook-Serie mit Wechsel-Akku startet bei 999 Euro


Schenker führt eine neue Office-Notebook-Serie ein, deren erstes Modell das Schenker Connect 15 ist. Auf Kundenfang geht es mit einem per Klippsystem austauschbaren Akku, optional LTE und vielen Anschlüssen inklusive SmartCard-Reader. Auch der Einstiegspreis von 999 Euro ist ein Argument.

Das Schenker Connect 15 (E26) im Überblick

Das Schenker Connect 15 (E26) mit 15,6-Zoll-Full-HD-IPS-Display (16:9, 60 Hz, 400 Nits, 90 % sRGB) setzt auf eine Plattform von Intel, die den Core 5 120U trägt, der im Kern noch ein Raptor-Lake-Prozessor ist (13./14. Generation Intel Core) und lediglich zwei P-Cores, aber 8 E-Cores bei maximal 5,0 GHz auffährt.

Das neue Schenker Connect 15 (E26) (Bild: Schenker)

Das SCHENKER CONNECT 15 ist ein spezifisch auf die Anforderungen von Geschäftskunden spezialisierter Laptop. Die Stärken liegen in der Kombination aus Smartcard-Reader, optionalem LTE und hoher Wartungsfreundlichkeit, zzgl. eines klassischen Gigabit-LAN-Anschlusses ohne Klappmechanik.

Schenker zum neuen Connect 15

Mit dauerhaft 7 oder 30 Watt

Die 15-Watt-TDP-CPU kann im Connect 15 dauerhaft mit bis zu 30 Watt, oder auch nur mit konstant 7 Watt betrieben werden – je nach Profil. Die Kühlung soll dabei leise erfolgen, auf Wunsch sogar flüsterleise. Als Wärmeleitmittel kommt Honeywell PTM7950 zum Einsatz.

Anschlussfreudig bis zum Mobilfunkmast

Namensgeben für die neue Serie ist die Anschlussfreudigkeit: Eine direkt zugängliche Gigabit-LAN-Buchse, WiFi 7 und optional ein LTE-Modem, dessen SIM-Karten-Slot werkzeuglos zugänglich ist, verbinden das Connect 15 auf jede nur erdenkliche Art mit der Außenwelt.

Darüber hinaus verfügt das Notebook über einen USB-C-3.2-Gen1-, einen USB-A-3.2-Gen1- und einen USB-A-2.0-Anschluss, HDMI 1.4b (HDCP 2.3), 2-in-1-Audio, einen microSD-Karten- und besagten SmartCard-Reader (ISO/IEC 7816 (Class A/B/C)), den viele Unternehmen (oftmals über externes Dongle) noch heute zur Authentifizierung nutzen.

Das neue Schenker Connect 15 (E26)
Das neue Schenker Connect 15 (E26) (Bild: Schenker)

Auch einmal Thunderbolt 4 (USB-C) gibt es, über den das Notebook auf Wunsch mit bis zu 65 Watt geladen werden kann. Im Karton liegt wiederum ein 45-Watt-Hohlsteckernetzteil, so dass keiner der beiden USB-C-Ports zum Laden belegt werden muss.

Das neue Schenker Connect 15 (E26): Anschlüsse rechts und links (Bild: Schenker)

Mit Hardware-TPM-2.0-Modul

Neben dem SmartCard-Reader ebenfalls gezielt an Unternehmen richten sich das verbaute TPM-2.0-Modul sowie der Fingerabdruckscanner zum Login in das Betriebssystem. Das Connect 15 unterstützt Microsoft Secured-Core PC Level 3, gegen eine Gebühr von 29 Euro übernimmt Schenker die Einrichtung vor dem Versand. In naher Zukunft soll online auch eine ausführliche Anleitung zur Verfügung stehen.

Dass die Webcam physisch verdeckt werden kann und per LED zeigt, wenn sie aktiv ist, ist ein weiteres Sicherheitsmerkmal, das auch von Privatkunden inzwischen gerne gesehen wird.

Akku wechsle dich!

Dasselbe gilt für den direkt von Außen per Klippmechanismus wechselbaren Akku mit 55 Wattstunden Kapazität. In Kürze soll es den Akku auch im Online-Store von Schenker auf bestware.com zu kaufen geben, die Ware befindet sich noch im Zulauf. Weil er nicht exklusiv in diesem Notebook eingesetzt wird, nennt Schenker schon heute alternative Bezugsquellen (z.B. für 50 Euro bei Laptops-Akkus.de).

Das neue Schenker Connect 15 (E26): Der Akku ist von Außen werkzeuglos entnehmbar
Das neue Schenker Connect 15 (E26): Der Akku ist von Außen werkzeuglos entnehmbar (Bild: Schenker)

Technik Deep Dive wie bei Schenker XMG

Wie in erster Linie von Schenkers Gaming-Marke XMG bekannt, gibt es auch zum Schenker Connect 15 einen umfassenden Deep Dive, der auf viele Aspekte des Notebooks von CPU-Leistung je nach Profil über Details zur Lüftersteuerung bis hin zu Wartung, Innenaufbau und Ersatzakkus im eingeht:

Das sind die Lüfterkurven (mit Hystherese) je nach Profil
Das sind die Lüfterkurven (mit Hystherese) je nach Profil (Bild: Schenker)

Die Kompromisse für 999 Euro

Um den Einstiegspreis unter 1.000 Euro zu halten, kommt das Schenker Connect 15 in der Basiskonfiguration ohne Betriebssystem und nur mit einem 8-GB-DDR5-Modul und einer 500 GB großen SSD zum Kunden. Über die zwei SO-DIMM-Slots lassen sich aber – entweder bei Bestellung über den Konfigurator, oder im Nachhinein – bis zu 64 GB RAM verbauen. Das LTE-Modul kostet ebenfalls Aufpreis: 79 Euro. Wer es benötigt, steigt also bei mindestens 1.078 Euro ein.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Schenker unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Amazon: Neuer Fire TV Stick HD und matter Ember Artline TV starten


Mit dem neuen Fire TV Stick HD hat Amazon den bisher schlankesten Fire TV Stick vorgestellt, startet gleichzeitig die Vorbestellungen für die Amazon Ember Artline Smart-TVs und kündigt den Rollout der neuen Fire-TV-Oberfläche an.

Neuer Fire TV Stick HD ist schneller und schlanker

Der neue Fire TV Stick HD ist der bisher kompakteste Streaming-Stick von Amazon und soll gleichzeitig durchschnittlich 30 Prozent schneller als die vorherige Generation sein. Er wird über das mitgelieferte USB-C-Kabel – sofern möglich – direkt vom Fernseher mit Strom versorgt, so dass kein zusätzliches Netzteil nötig ist. Der neue Fire TV Stick HD ist nicht nur 30 Prozent schneller, sondern auch 30 Prozent schmaler als das Vorgängermodell.

Neuer Amazon Fire TV Stick HD (2026) (Bild: Amazon)

In den kommenden Monaten wird Amazon auf dem Fire TV Stick HD eine neue Einstellung für die adaptive Anzeige hinzufügen. Ist die Barrierefreiheitsfunktion aktiviert, soll sie Text, Menüs und Inhalte auf dem Bildschirm leichter sicht- und navigierbar machen, indem sie kleinere Elemente wie Text und Menüs vergrößert und größere Elemente wie Bilder skaliert. Nutzer können dann aus mehreren Größenoptionen wählen, um die Anzeige anzupassen.

Neuer Amazon Fire TV Stick HD (2026) (Bild: Amazon)

Der neue Fire TV Stick HD wird für 44,99 Euro erhältlich sein*. Interessenten können sich bei Amazon für eine Benachrichtigung anmelden und werden informiert, sobald das Gerät vorbestellt werden kann.

Vorbestellungen für Amazon Ember Artline gestartet

Zudem sind nun die Vorbestellungen für den ersten Lifestyle-TV von Amazon, die Amazon Ember Artline, gestartet.

Mit mattem Display setzt der Smart-TV auf Amazons Ambient-TV-Funktion, um auch ohne aktive Wiedergabe Informationen oder Bilder auf dem Display anzuzeigen, wofür Nutzer auch Zugriff auf 2.000 kuratierte Kunstwerke erhalten. Eine neue KI-Funktion soll dabei helfen, das passende Kunstwerk für den Raum zu finden, in dem sich der Lifestyle-TV befindet. die Interaktion erfolgt über Alexa, wofür der Fernseher über Fernfeld-Mikrofone verfügt. Über die Omnisense-Technologie wird die Ambient-TV-Funktion automatisch ein- und ausgeschaltet, wenn Personen den Raum betreten oder verlassen. Der 4K-QLED-Fernseher unterstützt Dolby Vision, HDR10+ und Wi-Fi 6.

Amazon Ember Artline (Bild: Amazon)

Amazon Ember Artline wird ab heute in 55″ und 65″ ab 999,99 Euro zur Vorbestellung angeboten* und ab 7. Mai ausgeliefert. Käufer können im Zuge des Bestellprozesses aus zehn selbst installierbaren, magnetischen Rahmen eine Variante passend zu ihrem Wohnstil wählen. Ein Rahmen ist im Lieferumfang enthalten, weitere können separat erworben werden.

Zeitgleich mit dem Start der Auslieferung der Amazon Ember Artline wird Amazon das gesamte aktuelle Smart-TV-Portfolio des Unternehmens in Amazon Ember umbenennen.

Rollout der neuen Fire-TV-Oberfläche startet Ende April

Darüber hinaus hat Amazon angekündigt, dass die neu gestaltete Fire-TV-Oberfläche Ende des Monats ausgerollt wird. Sie soll übersichtlicher sowie bis zu 30 Prozent schneller als der Vorgänger sein und verfügt über ein moderneres Design. Neue Kategorien sollen es für Nutzer einfacher machen, Filme, Serien, Nachrichten, Live-Inhalte und Sportsendungen über alle von ihnen genutzten Dienste hinweg zu finden.

Um während des bevorstehenden Fußball-Sommers auf dem Laufenden zu bleiben, wird ein spezieller Fußball-Hub eingeführt, der darüber informiert, wo das nächste Spiel läuft.

Fire TV Channels

In Kürze beginnt zudem der Rollout von Fire TV Channels in Deutschland. Nutzer erhalten dadurch Zugang zu einem zusätzlichen Angebot an kostenlosen Inhalten aus Bereichen wie Sport, Nachrichten, Musik, Comedy, Kochen, Reisen, Lifestyle und mehr – ohne App-Download oder Registrierung. Die kostenlosen, werbefinanzierten Inhalte sollen dort auf Fire TV angezeigt werden, wo sie zum jeweiligen Kontext passen. Darüber hinaus wird auch auf dem Startbildschirm eine Fire-TV-Channels-Kachel eingeführt.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Amazon unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Samsung 990 Pro: Gefälschte SSDs auch in Europa im Umlauf


Gefälschte SSDs der Serie Samsung 990 Pro haben Europa erreicht. Darauf weist ComputerBase-Leser „etoo“ mit diversen Bildern hin. Diese zeigen eine täuschend echte Verpackung. Der Inhalt ist mit blauer statt schwarzer Platine aber schnell als Fälschung entlarvt. Die vermeintliche 990 Pro lässt sich nicht einmal formatieren.

Samsung-990-Pro-Fake im Doppelpack

Nicht eine, sondern gleich zwei gefälschte Samsung-990-Pro-SSDs hat das langjährige Community-Mitglied „etoo“ erhalten. Bestellt wurde vor etwa einer Woche bei einem österreichischen Händler. Anhand der Verpackung ist zunächst nichts Ungewöhnliches zu erkennen. Jüngst berichtete Fälschungen im Ausland hatten eine Schachtel mit Aufhänger, die es beim Original nicht gibt. Das ist hier nicht der Fall. Erst beim genauen Hinsehen im direkten Vergleich mit einer Original­verpackung wird deutlich, dass der Aufdruck minderwertiger erscheint. Zudem sind einige Symbole anders angeordnet.

Die Verpackung: links ein Original, rechts die täuschend echt wirkende Fälschung
Die Verpackung: links ein Original, rechts die täuschend echt wirkende Fälschung
Die Verpackung: links ein Original, rechts die täuschend echt wirkende Fälschung
Die Verpackung: links ein Original, rechts die täuschend echt wirkende Fälschung
Verpackung einer gefälschten 990 Pro samt Seriennummer und Produktionsdatum
Verpackung einer gefälschten 990 Pro samt Seriennummer und Produktionsdatum

Ein Siegel samt mutmaßlicher Seriennummer ist ebenfalls vorhanden. An der Flanke wird das Produktions­datum mit dem 12. April 2024 angegeben, doch auch das dürfte gefälscht sein. Kratzspuren oder ähnliches, was auf das Öffnen eines Originalkartons schließen ließe, gibt es nicht.

Eine „990 Pro“ mit blauer Platine

Spätestens als die SSDs ausgepackt wurden, wurde schnell klar, dass hier etwas nicht stimmt. Die originale Samsung 990 Pro besitzt nämlich stets eine schwarze Platine (PCB), hier lag allerdings ein blaues PCB vor. Die Aufkleber auf der SSD bewegen sich zumindest optisch nahe am Original samt (gefälschter?) Seriennummmer und QR-Code, der zur PSID führt.

Eine gefälschte Samsung 990 Pro mit blauem PCB
Eine gefälschte Samsung 990 Pro mit blauem PCB
Eine gefälschte Samsung 990 Pro mit blauem PCB
Eine gefälschte Samsung 990 Pro mit blauem PCB
Eine echte Samsung 990 Pro aus dem Test von ComputerBase
Eine echte Samsung 990 Pro aus dem Test von ComputerBase

Auf der Rückseite weist die Kennung „RTS5765DL“ auf eine SSD mit Realtek-Controller hin. Der gleiche Chip wurde vor einigen Jahren schon einmal bei einer gefälschten Samsung 980 Pro entdeckt.

Tools geben weitere Hinweise

Dass es sich um eine Fälschung handelt, dazu liefern Tools weitere Hinweise. So wird in CrystalDiskInfo zum Beispiel neben der regulären Speicherkapazität (1000,2 GB = 1 TB) zusätzlich ein Wert von „1099,5 GB“ ausgegeben. Auch die Kennung der Firmware passt nicht zum Schema, das sonst bei Samsung-SSDs zu finden ist. Dass hier als Schnittstelle UASP ausgegeben wurde, liegt daran, dass die SSDs in einem USB-Gehäuse ausprobiert wurden.

CrystalDiskInfo meldet eine 990 Pro mit seltsamer Kapazitätsangabe und verkehrter Firmware
CrystalDiskInfo meldet eine 990 Pro mit seltsamer Kapazitätsangabe und verkehrter Firmware
Samsung Magician erkennt eine „990 Pro“, aber „nicht von Samsung“
Samsung Magician erkennt eine „990 Pro“, aber „nicht von Samsung“

Einen guten Beleg für die Fälschung liefert auch das Hersteller-Tool Samsung Magician. Dieses erkennt die SSD zwar einerseits als „SSD 990 Pro“, andererseits steht dort „Non-Samsung“, also dass die SSD nicht von Samsung stammt. Auch diverse Funktionen wie ein Diagnose-Scan stehen nicht zur Verfügung.

Fake-SSDs völlig unbrauchbar

Während die kürzlich in Japan publik gewordene Fälschung einer Samsung 990 Pro zumindest noch im Benchmark überzeugen konnte, lassen sich diese Fakes nicht einmal verwenden. Die Redaktion hatte „etoo“ um Benchmarks gebeten, doch konnte er diese nicht liefern, da sich die Datenträger nicht einmal formatieren ließen.

Händler will Distributoren prüfen

Im Austausch mit dem Händler, der an dieser Stelle der Fairness halber nicht genannt wird, erfuhr „etoo“, dass man der Sache nachgehe und die Distributoren überprüfe. Laut der Rückmeldung des Händlers konnten zunächst keine weiteren auffälligen SSDs im Lager ausfindig gemacht werden.

Allerdings liegt bei dem Betroffenen noch eine dritte „990 Pro“ aus der Bestellung, deren Verpackung ebenfalls anders als beim Original ausschaut. Diese wurde auf Bitten des Händlers noch nicht geöffnet.

Fälschungen lohnen sich momentan besonders

Gefälschte SSDs gibt es nicht erst seit gestern; sie tauchen immer wieder auf. Das Beispiel einer gefälschten „Samsung 980 Evo“ ist noch gar nicht so lange her.

Im Zuge der globalen Speicherkrise haben die Preise für SSDs, HDDs und RAM erheblich angezogen. Das motiviert Betrüger umso mehr, um an gefälschten Produkten reichlich zu verdienen.

Update

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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