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Read More als Zusatz-Links in der Suche: Googles Best Practices


Einige Suchergebnis-Snippets auf Google weisen inzwischen Read More Links auf, die den Traffic fördern können. Jetzt liefert Google Best Practices für den Support dieser Links.

Googles Suchergebnis-Snippets weisen in der Regel einen prominenten Link auf, der beim Klick auf den Ergebnistitel zur entsprechenden Seite führt. Doch seit einigen Monaten zeigt Google für manche Suchanfragen und in einigen Gebieten zusätzliche Links im Snippet an. Die sogenannten Read More Links finden sich am Ende des Snippets, wo sonst zuweilen drei Punkte auf einen längeren Meta-Text hinweisen, und verlinken auf spezifische Website-Inhalte, die im Snippet thematisiert werden. Diese Links bieten Usern einen weiteren Touchpoint zu Inhalten, der Publishern Traffic bescheren könnte, während diese sich aufgrund von AI Overviews und dem immer umfangreicher integrierten AI Mode mit sinkenden Klickraten auseinandersetzen müssen. Neuerdings gibt es in der Google Search Central Best Practices für SEOs, mit denen sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen können, dass bei ihren Snippets Read More Deep Links erscheinen.


Google erklärt Back Button Hijacking zum Spam

– SEOs müssen reagieren

Google-Logos gespiegelt auf Glaswänden, rund
© FLY:D – Unsplash

Mehr Klicks als Hoffnung: So können Read More Links bei Snippets angezeigt werden

In der englischsprachigen Dokumentation zur Kontrolle von Snippets in der Google-Suche listet die Google Search Central Best Practices für Read More Links auf. Liest man die deutschsprachige Version, fehlt der Teil noch. Im Originaltext heißt es dann einführend zu den Read More Links, die laut SEO-Experte Barry Schwartz seit einigen Monaten für erste User verfügbar sind:

A ‚Read more‘ deep link is a link within a snippet that leads users to a specific section on that page.

Mockup: So sehen die Read More Links auf Google aus, © Google
Mockup: So sehen die Read More Links auf Google aus, © Google

Obwohl Snippets von Google automatisch auf Basis der Seiteninhalte kreiert werden, greift die Suchmaschine oft auch auf HTML-Metabeschreibungen zu, wenn diese den Usern eine akkuratere Inhaltsbeschreibung liefern kann. Qualitative Beschreibungen können laut Google den Search Traffic positiv beeinflussen. Immerhin bekommen User diese in den Snippets oft zu sehen. Und wenn die darin noch einen Read More Link sehen, der zum Weiterlesen im Kontext des angeteaserten Themas auf der Website animiert, kann das die Klickraten potentiell erhöhen.

Die Best Practices im Überblick

Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass diese Art von zusätzlichen Links überhaupt in den Snippets zum Publisher Content auftauchen, gilt es, drei zentrale Aspekte zu beachten.

  1. Stelle sicher, dass der Inhalt auf deiner Seite unmittelbar für User sichtbar ist, das heißt nicht versteckt hinter ausklappbaren Kategorien oder in einem Interface, das erst über einen weiteren Tab angewählt werden muss.
  2. Vermeide es, mithilfe von JavaScript die Scroll-Position der User beim Page Load zu kontrollieren; zwinge die User beispielsweise nicht dazu, mit der Scroll-Position am Seitenanfang oben zu starten. Das könnte mit der Weiterleitung von Read More Links zu spezifischen Bereichen kollidieren.
  3. Wenn du beim Page Load Aufrufe der History-API durchführen oder Änderungen an window.location.hash vornehmen möchtest, solltest du darauf achten, das Hash-Fragment nicht aus der URL zu entfernen. Denn das würde die Beziehung zu Read More Deep Links beeinträchtigen.

Diese Maßnahmen können SEOs dabei helfen, künftig bei mehreren Snippets zu ihren Inhalten auf Google Read More Links zu sehen. Ob diese tatsächlich zu mehr Traffic führen, lässt sich bis dato nicht mit offiziellen Zahlen belegen. Es ließe sich aber analysieren, wenn Publisher betreffende eigene Ergebnisse mit anderen Vergleichen, die keine solchen Links aufweisen. Wir konnten allerdings in unserem Test bisher keine Read More Links sehen. Barry Schwartz, der über diese berichtet, zeigt auf Search Engine Land dagegen ein Beispiel aus der Search-Praxis, das aus den USA stammt.

Die Read More Links in Snippets bei einer Suchanfrage zum nämlichen Thema, © Barry Schwartz/Search Engine Land
Die Read More Links in Snippets bei einer Suchanfrage zum nämlichen Thema, © Barry Schwartz/Search Engine Land

Semrush-Analyse zeigt:

Human-written Content rankt meist besser in der Suche

– aber AI hält Einzug

Google Search-Seite, gespiegelt
© sarah b – Unsplash (Veränderungen vorgenommen)





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„Offensichtlich rechtswidrig“: BVG beendet umstrittene Nius-Kampagne mit sofortiger Wirkung


Die Nius-Kampagne in Berlin wird gestoppt

Die umstrittene Nius-Kampagne erhitzt seit Tagen die Gemüter. Grund sind die provokanten Sprüche, mit denen die rechtspopulistische Plattform von Ex-„Bild“-Chef Julian Reichelt im Berliner Nahverkehr auf sich aufmerksam macht. Jetzt ziehen die Berliner Verkehrsbetriebe die Reißleine. Wie die BVG ihre Entscheidung begründet.

Mit Sprüchen wie „Morgens um 6 schon wissen, was einem abends um 8 verschwiegen wird“ arbeitet sich Nius in der Bundeshauptstadt derzeit an seri&

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Endlich eigene Sounds für Reels importieren


Via Edits können Creator jetzt eigene Audios für Reels integrieren und speichern. Dazu kommen das automatische Lautstärke-Matching, 200 neue Sound-Effekte und eine Schriftartsuche.

Darauf haben Reels Creator lange gewartet: Endlich können sie ihre eigenen Audiodateien als Hintergrund für Reels nutzen. Dazu benötigen sie allerdings Instagrams Videobearbeitungs-App Edits. Für diese stellte Meta jüngst vier Neuerungen vor, wobei vor allem der Audio-Import ins Auge fällt.

Mit eigenen Audios im Fokus: Die großen Edits-Neuerungen für noch bessere und persönlichere Reels

Der offizielle Edits Account hat auf Threads – einer weiteren App aus dem Meta-Kosmos – wieder einmal einige Updates für die App zu Videokreation bereitgestellt. Edits launcht regelmäßig neue Funktionen. Dazu gehört zum Beispiel der Teleprompter zum gleichzeitigen Ablesen von Text und Sprechen in die Kamera, der kürzlich sogar direkt in der Instagram-Kamera integriert wurde. Die jüngsten Neuerungen betreffen Audiodateien, Sound-Effekte und Schriftarten für die Videos.

Im Fokus steht das Feature Save Imported Audio. Wie der Name bereits vorgibt, ermöglicht die Option den Upload und die Speicherung von eigenen Audiodateien bei Edits. In ihrer Bibliothek können die User diese Sounds dann mit eigenen Namen speichern und für ihre Videos nutzen. Die Option hilft auch dabei, mithilfe eigener Soundelemente die Reels noch persönlicher zu gestalten. Zudem kann das Risiko minimiert werden, mit Sounds von Dritten auf etwaige Urheberrechtsprobleme zu stoßen.

Im Kontext der Sounds in Videos gibt es noch zwei weitere Neuerungen. Zum einen erhalten die Creator 200 neue Sound-Effekte, darunter die Sounds „Airplane takeoff“ und „Alligator roar“ sowie mehrere Geräusche, die das Tippen auf der Tastatur nachahmen. Zum anderen gibt es das sogenannte Loudness Match. Dieses passt die Lautstärke bei Clips mit Ton, Voiceover-Elementen und dergleichen so an, dass eine gleichmäßige Lautstärke bei allen Videos vorliegt.

Schließlich erhalten die Edits User noch die Option, in der Bibliothek der App nach den favorisierten Schriftarten zu suchen, um sie für die Abrundung der Videos mit Textelementen einzusetzen.





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WhatsApp arbeitet an View Once-Textnachrichten


Auf WhatsApp kannst du bald Texte verschicken, die sofort nach dem einmaligen Lesen wieder verschwinden – und nicht behalten oder verbreitet werden können. Auch verschwommene Spoiler-Nachrichten sind in Arbeit.

Den Chat aufräumen, beim Texten auf schnellere Antworten setzen oder klarstellen: Ich sage es nur einmal. Mit den neuen View Once-Textnachrichten möchte WhatsApp ein altbewährtes Feature erweitern. Damit soll das Messaging dynamischer werden, während die Flüchtigkeit mehr Privatsphäre verspricht. Denn die Einmaltexte sollen nicht gespeichert, kopiert oder weitergeleitet werden können.


Verbirgt bestimmte Inhalte:

WhatsApp testet Spoiler Messages

WhatsApp App Icon auf schwarzem Hintergrund
© Amin Moshrefi – Unsplash, Änderungen vorgenommen via Canva

WhatsApp macht Textnachrichten variabler denn je: View Once schon von anderen Formaten bekannt

Derzeit arbeitet die Meta-Tochter WhatsApp an der Integration von Spoiler Messages auf WhatsApp. Damit können User einzelne Textelemente für Leser:innen verschwommen darstellen. Erst wenn diese aktiv auf die Spoiler-Nachricht tippen, wird der Text lesbar. Das von Threads bekannte Feature soll dafür sorgen, dass Spoiler vermieden werden, etwa in Gruppen-Chats. Außerdem kann es private Chats aufregender machen.

Dafür soll auch der neue View Once-Modus für Textnachrichten dienen. Dieser Modus ermöglicht es, Nachrichten zu verschicken, deren Inhalte nach einmaligem Ansehen beim Gegenüber direkt wieder verschwinden. WhatsApp führte die Option bereits 2021 für Bilder und Videos ein. 2023 folgte der Roll-out für Sprachnachrichten.

View Once-Funktion für Sprachnachrichten, Fotos und Videos (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht),© WhatsApp
View Once-Funktion für Sprachnachrichten, Fotos und Videos (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © WhatsApp

Demnächst sollen User auch Textnachrichten im View Once-Modus verschicken können. Davon berichtet der auf WhatsApp spezialisierte Publisher WABetaInfo. Demnach findet sich in einer neuen Betaversion der Android App von WhatsApp bereits eine Testversion der Option für Textnachrichten. Der Publisher konnte sie schon nutzen.

Bei dieser Funktion können Rezipient:innen der Textnachrichten diese nur ein einziges Mal ansehen, ehe sie verschwinden. Zudem ist ein Speichern der Nachricht ebenso wenig möglich wie die Weiterleitung an Dritte oder eine Kopie. Auch Screenshots und Screenrecordings möchte WhatsApp dabei aus Gründen der Privatsphäre verbieten. So wäre nur die Aufnahme mit einem Zweitgerät oder über einen technischen Workaround möglich. Die Funktion soll also einen erweiterten Schutz für Textnachrichten bieten und eignet sich daher unter anderem für sehr private Nachrichten. Zudem kann sie helfen, einen Chat übersichtlicher zu halten, da weniger Inhalte darin zu sehen bleiben. Und das Feature könnte einen weiteren positiven Nebeneffekt beim Schreiben haben. Wenn die Nachrichten direkt nach dem Öffnen wieder verschwinden, sind die Lesenden womöglich eher geneigt, direkt zu antworten, da sie nicht noch einmal auf den Text als Referenz zugreifen und sich eventuell später nicht mehr komplett an jedes Detail erinnern können.

Die View Once-Option für Textnachrichten soll in einem künftigen App Update erfolgen. Eine offizielle Bestätigung und Timeline gibt es indes noch nicht. Wer schon jetzt schnell verschwindende Texte ohne Speicher- und Weitergabeoption verschicken möchte, kann sich mit einer Alternative behelfen: Fotos im View Once-Modus können mit Bildunterschrift gesendet werden.


Von Plus bis Advanced:

Meta One kommt mit 4 Abovarianten

Titelgrafik mit den Logos von Instagram, Facebook, WhatsApp und Meta AI vor hellem Hintergrund als Visualisierung von Metas neuen Plus- und Meta One-Abomodellen.
© Meta

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