Apps & Mobile Entwicklung
Riesige CPU-Nachfrage: AMD-CEO Lisa Su: Jeder will Venice!

AMDs Chefin freut sich bereits jetzt über die riesige und aktuell kaum zu stillende Nachfrage nach den kommenden Server-Prozessoren: Jeder will Venice, erklärte sie im Rahmen einer Konferenz. Die neue Generation an Epyc-Prozessoren wird im zweiten Halbjahr 2026 Fahrt aufnehmen.
Auch AMD hat die Nachfrage unterschätzt
Intel hatte es im Quartalsbericht erklärt, nun legt auch AMD nach: Plötzlich werden nicht nur GPUs gekauft, sondern auch viel mehr CPUs. Die Nachfrage nach Xeons und Epyc ist sehr groß, Intel konnte sie nicht befriedigen und auch AMD hat Herausforderungen, da die Nachfrage auch bei ihnen die schon optimistischen Erwartungen deutlich übersteigt. Und das wird eine Aufgabe für das ganze Jahr sein, bis ins Jahr 2027.
Yes, there is supply tightness, but that’s really because the market sizing is bigger than what we had forecasted 3 or 6 months ago. And so it always takes time for the supply chain to catch up with what the market wants. I can say that we are very, very well positioned from a supply standpoint to meet a large percentage of that demand. We are still working very closely with our supply chain partners to expand that capability as we go through ’26 and ’27.
AMD-CEO Lisa Su
Jeder will Venice!
Mit Venice soll das Ganze dann wohl sprichwörtlich abheben. AMDs CEO Lisa Su erklärte im Rahmen der Morgan Stanley Technology, Media & Telecom Conference 2026, dass es ganz normal sei, dass es gerade im Datacenter-Geschäft dauert, bis Firmen sich an neue Spieler im Markt gewöhnt haben und sie akzeptieren. Dabei spielen auch die typischen Aufrüst-Zyklen eine Rolle, denn Server werden nicht alle zwei Jahre gewechselt, sondern eher in drei, vier, fünf oder gar noch mehr. Und nun kommt Venice. Dank der Vorarbeit der vorangegangenen Epyc-Generationen ist die Nachfrage danach extrem groß, AMD könnte hier nun wirklich das Zepter von Intel übernehmen.
I would say what we’re seeing about Venice, which tells you a little bit about the competitive position is each generation, what we’re trying to do is align customer ramps with our ramp, right? We want customers to have the best technology that they can. And frankly, that doesn’t always happen because customers have their own cycles that they’re going through. With Venice, like every one of our large customers want Venice the moment it comes out. And that kind of gives you a sense of how good it is because if you have power to spend, you want to spend your power on the best technology out there. And that’s what Venice will be when it comes out.
AMD-CEO Lisa Su
Genug Kapazitäten für Instinct, HBM4 und CoWoS eingeplant
Im Gesprächsverlauf kam aber nicht nur AMD Epyc zur Sprache, sondern sowohl Instinct MI450 – welches Lisa Su als das richtige Produkt zur richtigen Zeit nannte – für den Start in diesem Jahr als auch HBM4 und die Frage, ob denn genug Kapazität für alles zur Verfügung steht. AMD versuchte erneut gleich mehrfach zu beruhigen. Nicht nur habe man gute Verträge bezüglich Speicher und Fertigungskapazitäten geschlossen, auch CoWoS-Kapazitäten fürs Packaging stehen zur Verfügung.
We definitely have enough CoWoS capacity. I know that there’s lots of people trying to check various things. The best thing I can tell you is we have the capacity. We have the technology. We have the deep customer relationships. We have the data center providers have allocated space for it. So we have to execute that ramp.
AMD-CEO Lisa Su
All das wird aber eine Geschichte des zweiten Halbjahres 2026 sein. Das sei so geplant, ab dem dritten Quartal geht es langsam los, ab dem vierten Quartal folgt dann deutlich mehr.
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Auch CEO muss gehen: ReMarkable baut weitere 200 Stellen ab

Beim Hersteller von E-Notes ReMarkable läuft es derzeit nicht rund. Als Reaktion auf schwächelnde Absatzzahlen plant das Unternehmen den Abbau von 200 Stellen, nachdem die Belegschaft erst vor Kurzem von 580 auf 500 Mitarbeiter reduziert worden war. Ungewöhnlich für derartige Maßnahmen: Auch der CEO muss gehen.
Aktuelle Lage und rückläufige Umsätze als Grund
Dies berichtet Good e-Reader. Als Ursachen für die aktuelle Schieflage nennt der Bericht zum einen nicht näher spezifizierte „verschiedene wirtschaftliche Faktoren“ sowie rückläufige Umsätze beim Hersteller von Tablets mit E-Ink-Displays. Bereits im vergangenen Jahr sah sich der Konzern mit einer sinkenden Nachfrage konfrontiert, wozu auch Preissteigerungen bei Schlüsselkomponenten wie Speicherchips beigetragen haben dürften, die im Zuge des KI-Booms gestiegen sind. „Die makroökonomische Lage ist schwieriger und es herrscht weltweite Unruhe. Wir haben eine schwächere Nachfrage und damit sinkende Umsätze festgestellt“, wird Vorstandsvorsitzender Marius Juul Mølle in dem Artikel zitiert.
Infolge dieser Entwicklung sah sich ReMarkable gezwungen, die Preise für seine Paper-Tablets wie das ReMarkable 2 und das ReMarkable Paper Pro (Test) sowie für ausgewähltes Zubehör deutlich anzuheben, was sich weiter negativ auf den Absatz ausgewirkt haben dürfte. Als zusätzlicher Wettbewerbsfaktor dürfte das Kindle Scribe gelten, von dem Amazon zuletzt die dritte Generation auf den Markt gebracht hat. Insbesondere aufgrund höherer Absatzzahlen, die laut Bericht vor allem auf den niedrigeren Preis zurückzuführen sind, dürfte der Online-Händler zudem allein durch seine Marktmacht besser gegen die aktuelle Krise aufgestellt sein.
CEO tritt zurück
Ungewöhnlich für derart einschneidende Maßnahmen ist zudem, dass auch die Führungsebene betroffen ist. So ist der erst seit zwei Jahren amtierende US-Amerikaner Philip Hess als CEO zurückgetreten. Seine Nachfolge tritt Vegard Gullaksen Veiteberg an, der das Unternehmen zuvor bereits interimistisch geführt hatte.
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Wie gut ist Diablo 4: Lord of Hatred?: Hass ist für das Action-RPG genau richtig

Lord of Hatred ist der zweite DLC für Diablo 4 und der zweite große Schritt vorwärts. Die Rückkehr nach Sanktuario lohnt sich, denn Blizzard schließt nicht nur die Geschichte ab, sondern verpasst dem Spiel auch in anderen Aspekten den nötigen Feinschliff, sagen Tests. Der Lord des Hasses kommt am 28. April genau richtig.
Verbesserungspotenzial gab es noch genug. Etwa bei der Story. Die war zwar auch im ersten DLC Vessel of Hatred (Test) gut, aber unvollständig. Den Handlungsbogen führt Blizzard nun zu Ende. Dabei werden offene Punkte aus dem Hauptspiel berücksichtigt, schreiben Tester. Und diese sind begeistert: Die Geschichte fesselt, ist packend inszeniert, sie zieht den Spieler in die Welt und wird trotz einzelner Fehltritte beim Pacing gemeinhin als die bislang beste Diablo-Story bezeichnet. „Jede Menge starke Momente“ habe sie (PC Games), tolle Bosskämpfe obendrein.
Die Neuerungen kommen einstimmig gut an. Der neue Schauplatz bietet visuelle Abwechslung, die neue Charakterklasse eine neue Spielwiese mit neuen Mechaniken zum Experimentieren. Grundlage dafür sind vollständig überarbeitete Fähigkeitsbäume, die mehr Entscheidungsmöglichkeiten zulassen, weniger von der Ausrüstung abhängig sind und nicht erst ab einem bestimmten Zeitpunkt funktionieren, erläutert etwa PC Gamer. Die Rückkehr des Horadrim-Würfels erlaubt es zudem, Ausrüstung zielgerichteter zu modifizieren. Dazu kommen einige Komfort-Features wie ein Loot-Filter.
Vorsichtig zufrieden sind Tester zudem mit dem Endgame. Dieses wird einerseits von Crafting-Optionen getragen, andererseits vom „War Plan“-Modus, bei dem sich Aktivitäten selbst zusammenstellen und schnell hintereinander abarbeiten lassen. Kooperativ funktioniert das allerdings nicht, da Spieler nicht dieselben Aktivitäten bekommen, schreibt IGN – und damit nur der Anführer die Belohnung. Den selten aktivierbaren Horde-Modus hält die PC Games dabei für „unkreativ“.
Fazit
Ist das revolutionär? Spitzenwertungen sagen ja und sprechen vom aktuell besten Action-RPG am Markt. Gute Wertungen sparen sich die Superlative, stimmen im Kern aber zu: Wer Diablo 4 mochte, hat mit Lord of Hatred viele gute Gründe, zurückzukehren – man findet die bislang beste Version des Rollenspiels vor.
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Ja sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt
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Ja sofort, aber günstiger über Umwege
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Ja nach Patches / beim ersten Sale
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Ja, nach deutlichen Preissenkungen
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Nein
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Google Cloud Next 2026: Chrome soll zum KI-Mitarbeiter für den Arbeitsplatz werden

Im Rahmen der diesjährigen Hausmesse Google Cloud Next hat das Unternehmen neue Funktionen für Chrome vorgestellt. Neben erweiterten Sicherheitsmaßnahmen rücken insbesondere KI-Features in Verbindung mit Gemini in den Fokus, die zusätzliche Möglichkeiten für den Einsatz der Plattform im Arbeitsalltag eröffnen sollen.
Gemini soll kontextbasiert Inhalte in Browser-Tabs verarbeiten können
Darüber berichtet aktuell TechCrunch. Eine der in der Vorstellung genannten zentralen Neuerungen ist die Funktion „Auto Browse“. In Kombination mit Googles KI-Modell Gemini soll sie es Chrome-Nutzern ermöglichen, den Kontext geöffneter Browser-Tabs zu erfassen und darauf basierend verschiedene Aufgaben rund um Web-basierte Arbeit auszuführen. Als Beispiele nennt Google unter anderem die Buchung von Reisen, die Eingabe von Daten, die Planung von Besprechungen oder vergleichbare Tätigkeiten. Darüber hinaus soll sich die Funktion auch dazu eignen, Informationen aus einem Google Docs in ein CRM-System zu übertragen, Preise über mehrere Tabs hinweg zu vergleichen, das Portfolio eines Bewerbers vor einem Vorstellungsgespräch zusammenzufassen oder relevante Daten von Websites zu extrahieren.
Vollständig ohne menschliches Zutun kommt die neue Funktion laut Google jedoch nicht aus. Die beschriebenen Abläufe sollen weiterhin „einen Menschen im Kreislauf“ erfordern, wobei das Unternehmen hierzu keine konkreten Details nannte. Die Formulierung lässt vermuten, dass erzeugte oder verarbeitete Daten weiterhin manuell überprüft werden müssen, bevor daraus endgültige Aktionen resultieren. Auch ohne vollständige Automatisierung können solche Prozesse dazu beitragen, monotone und zeitaufwendige Aufgaben spürbar zu vereinfachen und zu beschleunigen, sodass Nutzer schneller zu Ergebnissen gelangen und sich stärker auf das konzentrieren können, was Google in der Präsentation als „strategische Arbeit“ bezeichnete.
Die neue Funktion soll zunächst für Workspace-Nutzer in den USA verfügbar sein. Damit integriert Google die KI direkt in den Webbrowser und somit in eine der laut des Unternehmens am häufigsten genutzten Anwendungen im Arbeitsumfeld. Die Aktivierung erfolgt über entsprechende Richtlinien, wobei Google zusichert, dass Eingaben von Organisationen nicht zum Training der eigenen KI-Modelle herangezogen werden. Innerhalb von Workspace lassen sich zudem wiederkehrende Arbeitsabläufe speichern und bei Bedarf erneut aufrufen.
Sicherheit ganz oben auf der Agenda
Mit der stärkeren Verzahnung von Gemini und Chrome hat Google im Zuge der Veranstaltung auch neue Sicherheitsfunktionen präsentiert. Bereits zuvor konnten über Chrome Enterprise Premium nicht genehmigte KI-Tools im Unternehmensumfeld erkannt werden. Diese Funktion wurde nun erweitert, um IT-Teams gezielter bei der Identifikation kompromittierter Browser-Erweiterungen oder weiterer KI-Dienste zu unterstützen. Die neue Funktion mit der weniger aussagekräftigen Bezeichnung „Shadow IT risk detection“ soll einen umfassenden Einblick in die Nutzung sowohl genehmigter als auch nicht genehmigter GenAI- und SaaS-Websites innerhalb eines Unternehmens ermöglichen.
Darüber hinaus sollen Unternehmen von durch Gemini erstellten Zusammenfassungen der Chrome-Enterprise-Versionshinweise sowie weiteren KI-gestützten Empfehlungen profitieren. Diese kombinieren Hinweise auf kritische Änderungen, neue Richtlinien und bevorstehende Auslaufdaten mit konkreten Vorschlägen, etwa zur Konfiguration neuer Einstellungen oder zur Überprüfung verwalteter Browser.
Zudem kündigte Google eine ausgebaute Partnerschaft mit Okta an, um agentenbasierte Arbeitsplätze durch zusätzliche Funktionen gegen Session-Hijacking und andere Bedrohungen besser abzusichern. Ergänzend wurde die Integration von Microsoft Information Protection (MIP) vorgestellt, die Unternehmen dabei unterstützen soll, einheitliche Sicherheitsrichtlinien einfacher durchsetzen zu können.
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